Auf dem Weg

Geschichte - Kultur - Spiritualität

Schlagwort: welter (Seite 1 von 3)

Mosel-Camino

Noch eine Zuschrift, die ich besonders gerne veröffentliche:

 

Mosel-Camino – Ein Jakobsweg von Kobelnz-Stolzenfels nach Trier – Buen Camino!

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

vom 20.7. bis zum 24.7. (abends Ankunft in Trier) bin ich mit meinem Neffen den Mosel-Camino gepilgert, nachdem ich im vergangenen Jahr von Pau/Frankreich über den Somport-Pass, Jaca, Puente la Reina, Logrono, bis Santiago de Compostela und von dort nach Muxia und Finesterre gepilgert bin.

Der Mosel-Camino – der erst vor gut einem Jahr unter Mithilfe vieler ehrenamtlich Tätiger ausgeschildert wurde – ist wunderschön und nur zu empfehlen; er sollte viel stärker in das Bewusstsein der Menschen in Europa gebracht werden!

Den Pilger-Führer für den Mosel-Camino auszuarbeiten und zu publizieren, war eine sehr gute Idee, die sehr viel Arbeit gemacht hat, die ihrer Anerkennung bedarf . Den Herren Schäfer und Welter sei Dank für die vielen interessanten Hinweise, Erläuterungen und die geschichtlichen Hintergründe. Für den "Durchzugspilger" nach Santiago de Compostela ist aber eine platz- und gewichtschonendere Ausgabe mit gutem Karten-Material erforderlich, wie es die Pilgerführer aus dem Conrad Stein Verlag zeigen.

Leider ist der Pilgerweg des Mosel-Camino an Weggabelungen oft recht schlecht gekennzeichnet, so dass sich der Pilger oftmals "verläuft". Irreführend sind die unterschiedlichen km-Angaben, wenn sich verschiedene Rundwege kreuzen. Dies ist z.B. vor Alken und bei Hatzenport der Fall. Eindeutige km-Angaben für Teilstrecken wären insbesondere für ältere PilgerInnen eine wichtige Orientierungshilfe. Die wenigsten "Einheimischen" (leider auch die Bedienungen in den Lokalitäten) kennen diesen Mosel-Camino und ich habe anläßlich meiner Vorbereitung keine vernünftige Wanderkarte des Mosel-Caminos im Internet oder einer Buchhandlung gefunden.

Für mich als Pilger ist es völlig unverständlich, warum es in etlichen Gemeinden oftmals weder eine Einkaufs- noch eine Unterkunftsmöglichkeit gibt. Wer z.B. den langen Weg nach Lasserg den Berg hoch gepilgert ist, um festzustellen, dass es in dieser Gemeinde weder ein kleines Geschäft noch eine offene Kirche oder eine Unterkunft gibt, ist dann doch sehr enttäuscht (vielleicht sollte man den Pilgern empfehlen, den Weinbergsweg entlang der Mosel nach Moselkern zu pilgern, was dann z.B. der Gemeinde Wierschem abträglich wäre). Die Gemeinde Grenderich ist auch so ein Beispiel (die Dorfschänke öffnet erst ab 17 Uhr; es gibt am Ende der Hauptstraße, direkt vor dem Sportplatz, aber etwas bei einem Getränke – Großhändler zum Trinken zu kaufen). Wäre es nicht möglich, in solchen Gemeinden eine Anlaufstelle für Pilger (ggfs. in Abstimmung unter den Kirchen, den Touristen-Info-Zentren, Gastwirtschaften… entsprechend den örtlichen Gegebenheiten) einzurichten? Dort könnten dann auch die (Kirchen-)Stempel für den Pilgerbrief bereitgehalten werden. Bestens geregelt war´s z.B. im Kloster Engelport oder in Beilstein oder in Kesten oder….

Die uns begegneten Menschen waren überaus nett und hilfsbereit; sie haben es verdient, ein klein wenig mehr Wohlstand in diese Gemeinden zu bekommen. Hierzu hilft es aber nicht, nur einige "Traumpfade" auszuweisen, sondern der Strom der Pilger sollte für diese wunderschöne Mosel-Region gewonnen werden. Wer den Mosel-Camino einmal gepilgert ist, der wird wieder an die Mosel kommen….. zumal dort für jeden Erholungs- oder sportliche Aktivitäten suchenden alles geboten wird….

Eine gedeihliche Zusammenarbeit zwischen den Kirchen(-gemeinden), den Verbandsgemeinden und Kreisen würde – wie insbesondere auf dem Camino Frances in Spanien – etlichen Familien abseits der Haupt-Touristen-Zentren ein bescheidenes – eigenes – Einkommen sichern helfen.

Die EU würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Ausbau und die Instandhaltung des Mosel-Camino fördern. Hierzu ist es aber erforderlich, dass eine "Zentral-Stelle" Ansprechpartner der EU ist. Vielleicht wäre es in überregionaler Zusammenarbeit auch möglich, Mittel für den Ausbau eines Fahrrad-Caminos von Koblenz bis Trier zu bekommen. Auf dieser Strecke gibt es noch einige recht gefährliche Wegstrecken an der Mosel (z.B. von Moselweiß über Lay bis zur Dieblicher Brücke), auf denen äußerst sinnvoll auch für die dortige Bevölkerung Fahrradwege angelegt werden könnten.

Einige der Unterkünfte/Anlaufstellen könnten als ressourcenschonende Beispiele für ein nachhaltigeres Wirtschaften des Menschen ausgebaut und entsprechend dargestellt werden. Der Umweltbahnhof in Bullay ist ein solcher Ansatz! Aber auch der Kräutergarten von Bruder Josef im Kloster Engelport gibt dem aufmerksamen Pilger wichtige Anregungen für ein selbstbestimmteres, verantwortungsvolles Leben.

Eine Pilger-Urkunde in Trier wäre Ansporn, den gesamten Mosel-Camino zu pilgern und würde PilgerInnen, die sich einen der Jakobswege in Spanien nicht mehr zutrauen, eine sinnvolle Pilgerschaft im eigenen Land ermöglichen.

Habe dieser Mail einen Pilger-Kurz-Bericht über den Mosel Camino beigefügt, dem weitere Einzelheiten entnommen werden können.

In der Hoffnung, dass diese Mail die/den eine(n) oder andere(n) politisch Verantwortliche(n) mit Engagement für den Jakobsweg an der Mosel erreicht, verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

P.S.: Es gehr mir nicht darum, besserwisserisch kleine Anlaufproblemchen zu beschreiben, sondern die sehr gute Idee, den Mosel-Camino einzurichten und die beginnende Popularität des Mosel-Camino sinnvoll zu beschleunigen.

Erste Fragen zum Mosel-Camino vom 17.-24.10.2009

 

Bitte teilen Sie mir die Kosten mit. Außerdem müsste ich wissen, ob Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich ist sowie die tägliche km-Zahl. MfG B.

 

Hallo, Herr B., vielleicht kommen wir ja doch endlich einmal zusammen.

Schwindelfreiheit ist nicht erforderlich, solche Streckenabschnitte sind nicht dabei. Es gibt ein Stück in der Nähe von Starkenburg, das auf einem schmalen Weg oberhalb der Weinberge läuft. Ein wunderschöner Blick ins Moseltal hinein. Wenn das auch nicht klappt, läuft in Sicht- und Unterhaltungsweite eine wenig befahrene Straße unterhalb des Weges (auf der von der Mosel abgewandten Seite). Also alles kein Problem.

Trittsicherheit im Sinne von Bergwanderung ist nicht erforderlich. Die Wege sind aber nicht immer gut ausgebaut, je nach Wetterlage kann es auch mal rutschig bergab gehen. Diese Abschnitte lassen sich aber vermeiden. Wolfgang Welter, mein Co-Autor für den Mosel-Camino, kennt den Weg mittlerweile wie seine Westentasche. Mit dem gehen Sie und ich gemeinsam im Vorfeld die Strecke durch.

Tageskilometer sind etwa 20 – 25 km. Aber aufgepasst: moseltypisch geht es oft auf und ab. Wenn es nicht mehr geht, bleiben Sie einfach unten und laufen an der Mosel weiter. An der nächsten Station treffen wir uns dann wieder. Wenn es überhaupt nicht mehr geht, fährt auch oft in der Nähe ein Bus oder die Bahn (oben und unten). Ich bin mir sicher, dass Sie dort nicht lange alleine bleiben. Für diese Pilgerwanderung habe ich mir vorgenommen, auch nicht ganz so erfahrene Pilger mitzunehmen.

Sie müssen nur bedenken, dass ich diesmal keinen Gepäcktransport anbiete. Aber nach dem Abbruch meiner Rom-Pilgerfahrt im letzten Oktober komme ich stets mit einem kleinen, leichten Tagesrucksack aus, in den ich auch noch Notebook und Kamera mit Zubehör packe. Ich habe mittlerweile in der Kleidung komplett auf schnell trocknende Mikrofasern umgestellt. Die sind leicht und trocknen über Nacht. Und wen kümmert schon eine dreckige Hose? Wir gehen schließlich nicht zum Schaulaufen.

XY, YX und Co. kommen nach Ende der Sommerferien sicher wieder mit ihren Sportbekleidungsangeboten. Für eine Woche reichen die allemale. Für länger halten die "billigen" Mikrofaser-Produkte jedoch die erhöhte mechanische Belastung durch die Handwäsche nicht durch (selbst ausprobiert).

Wichtig sind also feste Wanderschuhe, idealerweise über den Knöchel reichend, und schnelltrocknende Bekleidung (von der Unterwäsche über die Strümpfe, das T-Shirt oder Hemd bis zum Pullover und zur Jacke).

Bei Ihnen sind es Knieprobleme – erinnere ich mich richtig? Das kriegen wir schon irgendwie hin.

Zum Preis kann ich Ihnen überhaupt noch nichts sagen. Das kommt auch auf die Teilnehmerzahl an. Aber wie immer bemühe ich mich, das Tagesbudget für einen einigermaßen genügsamen Pilger bei unter 50 Euro (Übernachtung, Frühstück, Mittagsverpflegung, Abendessen, Tagesgetränke) zu halten. Wahrscheinlich liegt es deutlich drunter – aber im Oktober ist an der Mosel Hochsaison.

Schöne Grüße von der Lahn, Ihr Karl-Josef Schäfer

Neues vom Jakobsweg – gefunden am 16. Februar 2009

 

Video

 

Seit dem 03. Oktober steht ein schönes Video vom ersten Teil des Mosel-Camino (Schäfer, Karl-Josef und Welter, Wolfgang: Ein Jakobsweg von Koblenz-Stolzenfels nach Trier – Der Pilgerwanderführer für den Mosel-Camino) bei YouTube online:

 

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=1ACC_kp1w_Q&hl=de&fs=1]

Rückmeldung zum Mosel-Camino vom 25.08.2008

 

Lieber Wolfgang Welter,

wir sind uns ja begegnet, im Wald an der wundersamen Burg Elz, leider dann nicht mehr in Schweich. Ich konnte Sie telefonisch nicht erreichen.

Ihr in der Welt der Wanderer etwas umstrittener Moselcamino hat mir sehr geholfen, gradlinig Richtung Santiago zu kommen (natürlich auch der Lahn-Camino).

Einige Ur-Wanderer meinen, dass kein neuer Wanderführer für diese Strecke notwendig sei und das Pilgern sowieso Unsinn!

Einige Anmerkungen zur Gestaltung der Bücher habe ich aber:

Angaben zum Weg (Streckenführung, Unterkünfte, sonstige Adressen…) sollten vom Gesamttext deutlich abgehoben sein, damit man beim Gehen nicht lange suchen muss. Da man das Buch ja trägt, wäre weniger Gewicht (evtl. durch Reduzierung der sonstigen Texte oder eine Zusammenfassung) sinnvoll, wichtig auch, was ich Ihnen bereits mitteilte, das Mosel-Camino Buch fiel bereits bei der vorbereitenden Sichtung auseinander und musste geklebt werden.

Der Elisabethführer von Eisenach nach Marburg könnte, auch was die Regenfestigkeit des Papiers anbelangt, möglicherweise Vorbild für eine nächste Auflage sein.

Insgesamt bin ich mit Ihren beiden kurz vor meinem Start der 1. Etappe herausgekommenen Führer gut begleitet gewesen. Vielen herzlichen Dank also.

Und es hatte einen besonderen Reiz, kurz hinter Kajo Schäfer herzupilgern, der vor mir den Weg richtete und die Markierungen ordnete. In einigen Unterkünften war er ein oder zwei Tage vor mir dagewesen – und die Häufung von durchwandernden Pilgern machte den Leuten Spaß und belebte die Gespräche!

Inzwischen plane ich meine 2. Etappe, die mich im August und September 2009 1000 km durch Frankreich führen wird.

Und heimlich daneben die große Tour gen Osten, die mich mit einem Muli von zu Hause aus 300 Tage lang im Jahr 2013 Richtung China/ Mongolei führen soll.

Falls Sie beiden für diese Strecke einen Wanderführer planen sollten, halten Sie mich auf dem Laufenden 😉

Herzlichst

Jakobsweg von Koblenz nach Trier

 

Ausflugs- und Reisetipp – 15.08.2008 – domradio.de

Jakobsweg von Koblenz nach Trier

Seit wenigen Tagen ist der Pilgerweg nach Santiago de Compostella auf der Strecke von Koblenz-Stolzenfels nach Trier als sog. „Mosel-Camino„ komplett markiert.

Mehr als 500 Schilder und Aufkleber mit der gelben Jakobsmuschel auf blauem Grund säumen nun den rund 180 km langen Pilger- und Wanderweg. Auf beiden Seiten der Mosel kann man nun von Ost nach West Richtung nach Trier zum Grab des Apostels Matthias und von dort weiter nach Santiago de Compostela pilgern.

 

 

 

Schäfer, Karl-Josef und Welter, Wolfgang: Ein Jakobsweg von Koblenz-Stolzenfels nach Trier – Der Pilgerwanderführer für den Mosel-Camino

Mosel-Camino ist nun markiert

 

RZ-Online Artikelreihe vom 16.08.2008

Mosel-Camino ist nun markiert

STOLZENFELS. Seit Kurzem ist der Pilgerweg nach Santiago de Compostela auf der Strecke von Stolzenfels nach Trier als sogenannter Mosel-Camino komplett markiert. Mehr als 500 Schilder und Aufkleber mit der gelben Jakobsmuschel auf blauem Grund säumen nun den rund 180 Kilometer langen Pilger- und Wanderweg, für den die St.-Jakobus-Bruderschaft Trier die Patenschaft übernommen hat. In Verbindung mit dem Elisabethpfad II und dem Lahn-Camino ist damit auf beiden Seiten der Mosel sowie deren angrenzenden Höhen die Möglichkeit geschaffen worden, in Ost-West-Richtung nach Trier zum Grab des Apostels Matthias und von dort weiter nach Santiago de Compostela zu pilgern. Die Route führt in der Region von Stolzenfels, über Waldesch, Hünenfeld, Naßheck, Dreifaltigkeitskirche Bleidenberg (Gemarkung Oberfell), Alken, Löf nach Hatzenport.

 

Schäfer, Karl-Josef und Welter, Wolfgang: Ein Jakobsweg von Koblenz-Stolzenfels nach Trier – Der Pilgerwanderführer für den Mosel-Camino

Rückmeldung zum Mosel-Camino vom 07.08.2008

 

Gesendet: Donnerstag, 7. August 2008 18:31
An: kajo@xschaefer.de
Betreff: Pilgerwanderführer Mosel-Camino

Sehr geehrter Herr Schäfer,

nach meinem Jakobsweg letztes Jahr von JSPDP nach Santiago habe ich mich diese Woche auf den Mosel-Camino begeben. Mein Reiseführer war Ihr Buch, sonst nichts. Die Beschilderungen auf der Strecke Löf – Treis-Karden waren sehr gut, lediglich hinter Lasserg, wo es nach 200 m nach links gehen sollte, fehlte eine Muschel. Aber meine Intuition brauchte mich hier auch wieder auf den „richtigen“ Weg.

Auf dem gestrigen Weg von Treis-Karden nach Bullay (war schon ein Schwierigkeitsgrad höher als Löf – Treis-Karden) war vor Grenderich eine Muschel falsch angebracht (zwischen Schutzhütte und alte Schanze – Seite 70). Der Weg führt an der Schutzhütte vorbei, wo Sie nach ca. 100 nach rechts zur „alten Schanze“ abbiegen sollten. Die Muschel zeigt Ihnen aber an, dass Sie auf dem Hauptweg (= links abzweigen) bleiben sollen.

Die Inhaberin des Moselinchen in Bullay bestätigte mir auf Nachfrage, dass bereits mehrere Pilger sich an dieser Stelle verirrt hätten.

Bitte geben Sie diesen Hinweis an die Verantwortlichen vor Ort weiter, damit die „falsche“ Muschel entfernt und am Rechtsabzweig eine „richtige“ Muschel angebracht werden kann.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

 

Und meine meine Antwort darauf:

 

Hallo, schönen guten Tag, Benrd, herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung!

Ich habe natürlich die eMail sofort an Wolfgang Welter weitergeleitet, der Sie vielleicht noch kontaktieren wird.

Jedoch weicht die markierte Streckenführung an einigen Stellen von dem beschrieben Weg ab. An besonders schwierigen Stellen oder an den Stellen, wo uns die Gemeinden und zuständigen Genehmigungsbehörden keine Genehmigung erteilen konnten, mussten wir andere Wege wählen. Das wird alles mit der Neuauflage des Pilgerwanderführers wieder behoben sein. Herr Welter konnte eben sehr gut die Sommerferien zur Markierung nutzen – die Neuauflage dauert dagegen etwas länger.

Ich habe aber jetzt Ihre eMail auf meinen Internetseiten als Update veröffentlicht, so dass die Pilger in den nächsten Monaten ‚gewarnt‘ sind.

Herzliche Grüsse und eine lautes Ultreia, Ihr Karl-Josef Schäfer

 

Ein Jakobsweg von Koblenz-Stolzenfels nach Trier – Der Pilgerwanderführer für den Mosel-Camino, 2. Etappe Alken – Treis-Karden und 3. Etappe Treis-Karden – Bullay

Gefunden bei www.rheinhoehenweg.de

 

Das rheinische Grundgesetz! Für meinen Freund, Mitstreiter und Co-Autor Wolfgang Welter, der steif und fest behauptet, dass er im Rheinland lebt – aber von der rheinischen Frohnatur keine Ahnung hat (dafür aber von der moselländischen!) 🙂

 

§1: ET ES WIE’T ES. (GG Art. 3: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.)

§2: ET KÜTT WIE’T KÜTT. (GG Art. 17: Jedermann hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden.)

§3: ET HÄT NOCH IMMER JOT JEJANGE. (GG Art. 8 (1): Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.)

§4: WAT FOTT ES ES FOTT. (GG Art. 4 (3): Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden.)

§5: ET BLIEV NIX, WIE ET WOR. (GG Art. 20 (1): Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.)

§6: KENNE MER NIT, BRUCHE MER NIT, FOTT DOMET. (GG Art. 20 (2): Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.)

§7: WAT WELLSTE MAACHE? (GG Art. 19 (2+3): In keinem Falle darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden. Die Grundrechte gelten auch für inländische juristische Personen, soweit sie ihrem Wesen nach auf diese anwendbar sind.)

§8: MAACH ET JOOT, ÄWWER NIT ZE OFF! (GG Art. 2 (1): Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.)

§9: WAT SOLL DÄ QUATSCH? (GG Art. 3 (2): Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.)

§10: DRENKSTE EENE MET? (GG Art. 16a: Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.)

§11: DO LAACHSE DICH KAPOTT! (GG Art. 31: Bundesrecht bricht Landesrecht. Und GG Art. 79 (3): Eine Änderung dieses Grundgesetzes […] ist unzulässig.)

Von Klaus dem Kölner Gründungsmitglied des Rheinhöhenweg Förderkreis e.V.

Markierung des Mosel-Caminos

 

Es geht los: der erste Abschnitt der ersten Etappe des Mosel-Caminos von Koblenz-Stolzenfels nach Trier ist am vergangenen Samstag (03.05.2008) von Wolfgang Welter markiert worden.

Das Symbol der Jakobsmuschel begleitet Sie nun von Hünenfeld bis zum Bleidenberg in der Gemarkung Oberfell.

« Ältere Beiträge

© 2022 Auf dem Weg

Theme von Anders NorénHoch ↑