Hubertus Janssen, Pfarrer im Ruhestand aus Limburg, begrüßt die Entscheidung des Papstes, das Rücktrittsgesuch des Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst anzunehmen. Sein Kommentar zu den Ereignissen und Vorgängen in Limburg zeigt aber auch, wie tief der durch Bischof em. Tebartz-van Elst zugefügte Schmerz ist.

Und er zeigt mit seinem Kommentar, dass die Krise der römisch-katholischen Kirche noch lange nicht vorbei ist. Der Fall Tebartz-van Elst mag beendet sein – der Reformstau in der Kirche bleibt bestehen.  Janssen fordert eine „ehrliche Kirche“ und er fordert eine Kirche, in der die Würde des Menschen endlich beachtet wird.

Ich veröffentliche seinen Kommentar, von dem Auszüge bereits in der Presse erschienen sind, im Wortlaut und wünsche mir, dass seine Worte in der ganzen Welt Gehör finden.

Am 2. Februar 2007 wurde den Menschennahe und allseits beliebte und geschätzte Bischof Franz Kamphaus, nach fast 25 Jahren Bischof von Limburg, emeritiert. Er war ein Segen für das Bistum.

 

Am 28. November 2007 wurde Franz-Peter Tebartz van Elst, im Alter von 48 Jahren,  zum Bischof von Limburg ernannt. Seine Einführung fand am 20. Januar 2008 statt. Die Erwartungen im Bistum Limburg waren groß, die Bereitschaft, mit dem neuen Hirten zusammenzuarbeiten, nicht weniger groß.

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