Mann, sind die Kanutouristen nervig. 1 Stunde in Villmar am Bahnhof gewartet – und das war wirklich eine Tortur!

Vier Punkte sind wichtig:

1. Weilburg: Der Jakobsweg führt auf dem Leinpfad direkt an der Lahn aus der Stadt. Hinter der Weilmündung geht es nach links durch den Tunnel und dann scharf nach rechts, über die Strasse und dann sehen Sie etwas oberhalb an einem Baum die nächste Markierung. Der Weg hinauf (da ist kein Mäuerchen, sondern ein Baumstamm als Wegmarkierung) ist zugewachsen, im Wald dann aber wieder gut zu erkennen.

2. Weinbach: Dort der Markierung bis zum Ortsausgang folgen, dann rechts bis zum Waldrand, dann links am Waldrand entlang. Und da kommt dann der Knackpunkt: kurz vor der Kurve geht es an einem Holzmast halb rechts den Berg in den Wald hinauf. Die Markierung ist verblasst und der Weg halbwegs zugewachsen. Also aufpassen!

3. Elkerhausen: Die Markierung in Elkerhausen ist jetzt eindeutig. Wenn Sie unten ankommen, machen Sie einfach eine Spitzkehre (also auf der anderen Seite der Leitplanke zurückgehen). Etwas weiter geht es dann rechts, Hauptstrasse links und später nach rechts Richtung Kleinweinbach.

4. Langhecke: In Langhecke die Strasse überqueren und gegenüber dem Hotel die Strasse wieder nach oben in den Wald. Dort fehlen Markierungen – halten Sie sich an der Weggabelung auf jeden Fall links, dann stossen Sie nach rund 1.000 m wieder auf ein "L" für den Lahnhöhenweg.

Apropos Markierungen: der Taunusklub ist sehr rührig, heute morgen trafen wir einen Ehrenamtlichen, der sich mit seiner Frau auf Weilburg zuarbeitete. Vielfach sind die Markierungen aber halt nette Souvenirs für gedankenlose Spaziergänger. Wenn Sie jemanden erwischen, sagen Sie ihm/ihr ruhig, was wir über ihn/sie denken.