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Schlagwort: spur

Rheincamino

 

Diesen Hinweis bekam ich am 25. Juni – vielen herzlichen Dank dafür. Nur ob ich den Namen veröffentlichen darf, weiß ich nicht 🙁

Sehr geehrter Herr Schäfer.

mit großem Interesse lese ich auf Ihrer Homepage www.xschaefer.de von Ihrem geplanten Rheincamino.

Meine Frage lautet: Führt Ihr Weg auch über das schöne Städtchen Unkel am Rhein? In der Broschüre "Aus der Vergangenheit Unkels" (1988) lese ich auf der Seite 25 folgenden Hinweis:

"Der legitime Weg war die Pilgerreise nach Jerusalem, nach Santiago de Compostello zum Grab des Jakobus oder nach Rom. Die Pilger trugen besondere Kleidung – das erhärtet die Vermutung Franz Kemps, daß auf dem Herresdorfaltar in der Unkeler Kirche zwei Pilger dargestellt sind. Vielleicht haben Mitglieder der Familie Herresdorf Pilgerreisen unternommen."

Meine Frau und ich sind oft nach Unkel, in dieses nette und beschauliche Winzerörtchen gefahren und unternehmen auch gerne Pilgerwanderungen. Wir würden uns freuen, wenn Sie den Rheincamino über Unkel führen, da dort ja auch eine geschichtliche Spur vorhanden ist.

Mit freundlichen Grüßen

Zwischenetappe

 
Bei Bruno Kunz (www.sinnwaerts.ch) aus der Schweiz habe ich die 10 Ge(h)bote für Pilger gefunden:
 

1. Geh Es gibt fürs Pilgern kein besseres Fortbewegungmittel als das Gehen. Gehen! Darum geht es.

2. Geh langsam Setz dich nicht unter unnötigen sportlichen Leistungsdruck. Du kommst immer nur bei dir selbst an.

3. Geh leicht Reduziere dein Gepäck auf das Nötigste. Es ist ein gutes Gefühl mit wenig auszukommen.

4. Geh einfach Einfachheit begünstigt spirituelle Erfahrungen, ja sie ist sogar Voraussetzung dafür.

5. Geh alleine Du kannst besser in dich gehen und offener auf andere(s) zugehen.

6. Geh dankbar Alles – auch das Mühsame – hat seinen tieferen Sinn. Vielleicht erkennst du diesen erst später.

7. Geh lange Auf die Schnelle wirst du nichts kapieren.Erst wenn du wochenlang unterwegs bist, wirst du dem Geheimnis des (Jakobs-)Weges auf die Spur zu kommen.

8. Geh achtsam Wenn du bewusst gehst, lernst du den Weg so anzunehmen wie er ist. Dis zu begreifen ist ein wichtiger Lernprozess und braucht seine Zeit (Punkt 7).

9. Geh weiter Auch wenn Krisen dich an deinem wunden Punkt treffen, geh weiter. Vertraue darauf: Es geht, wenn man geht.

und zum Schluss

10. Geh mit Gott Es pilgert sich leichter, wenn du im Namen Gottes gehst. Wenn Gott für dich weit weg oder inexistent ist, könnten dir die Ge(h)bote 1-9 helfen, das Göttliche in dir (wieder) zu entdecken.

 

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