Die Europäische Kommission hat am vergangenen Dienstag, 9. Juli 2013, ihren Vorschlag zur Revision des für die Reisebranche wichtigsten EU-Gesetzes vorgestellt. „Kunden in Deutschland sind bereits heute bei der Buchung von Pauschalreisen hervorragend abgesichert. Änderungsbedarf sehen wir deshalb nur in Bezug auf die Einbindung bestimmter Online-Buchungen, die bislang von dem Gesetz nicht erfasst werden“, kommentiert der Präsident des Deutschen ReiseVerbandes (DRV), Jürgen Büchy, den von der EU-Justiz-Kommissarin Viviane Reding vorgestellten Vorschlag zur Überarbeitung der EU-Pauschalreiserichtlinie. Dies betrifft Kunden, die z.B. online über verlinkte Websites durch einen Buchungsprozess hindurch geführt werden, bis sie sich eine komplette Reise zusammengestellt haben. „Die Aufnahme dieses Segments in die Anwendung der Richtline soll für mehr Wettbewerbsgleichheit in der Branche sorgen und dem Verbraucherschutz dienen“, erläutert Büchy. In diesem Sinne ist der Vorschlag der EU-Kommission nach Einschätzung des DRV eine gute Grundlage für das nun beginnende Gesetzgebungsverfahren.

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