Auf dem Weg

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Die letzte Stellvertreter-Pilgerin …

 

… ist 1981 gestorben. Jetzt lebt der einzigartige Service wieder auf – alles bei eBay.

http://cgi.ebay.de/Auftragspilger-Jakobsweg-Pilger-Santiago-de-Compostela_W0QQitemZ110379126407QQcmdZViewItemQQptZWeitere_Reisen?hash=item110379126407&_trksid=p3286.c0.m14&_trkparms=72%3A1229|66%3A2|65%3A12|39%3A1|240%3A1318

Herzlichen Dank an einen treuen Leser, der nicht nur Korrekturen der Wegbeschreibungen und Tipps für die Beschreibung von Kirchen und anderen Sehenswürdigkeiten liefert, sondern jetzt auch diese clevere Geschäftsidee.

Neues vom Jakobsweg – gefunden am 26. März 2009

 

Neues vom Jakobsweg – gefunden am 18. März 2009

 

„Der eigentliche Weg beginnt erst danach zu Hause – im ganz normalen Alltag“

 

“Komprimiertes Leben” – so beschreibt Gerhard Wietholt, Pfarrer in Gronau, seinen Pilgerweg von heimischen Gronau ins spanische Santiago de Compostella. Einen hochinteressanten Bericht der Ahlener Zeitung finden Sie unter http://www.ahlener-zeitung.de/lokales/kreis_borken/gronau/885634_Der_eigentliche_Weg_beginnt_erst_danach_zu_Hause_im_ganz_normalen_Alltag.html

„Mit jedem Tag auf dem Traktor zufriedener“

 

Das Badische Tagblatt berichtet noch einmal kurz über die drei abenteuerlichen Rentner, die sich mit Traktoren-Oldtimern auf den Jakobsweg nach Santiago de Compistella machten.

Den Bericht finden Sie unter http://www.badisches-tagblatt.de/html/content_rastatt/00_20081227003003_quotMit_jedem_Tag_auf_dem_Traktor_zufriedenerq.html.

Eifel-Camino erwandert

 

Die St. Matthias-Bruderschaft Mayen und die Jakobusgesellschaft Rheinland-Pfalz/Saarland hatten eingeladen, 25 km auf dem Eifelcamino, einem Pilgerweg ins ferne Santiago de Compostela von Andernach nach Kruft zu wandern – und 132 PilgerInnen waren dieser Einladung gefolgt.

Näheres unter http://www.wochenzeitung.paulinus.de/archiv/0850/bistuma2.htm

Promis unterwegs auf dem Mosel-Camino – Frau Ursula Mogg, MdB

Die nachfolgende Pressemitteilung fanden wir auf den Internetseiten von Frau Mogg unter http://www.ursula-mogg.de/index.php?menuid=31&reporeid=330

 

Mit Ursula Mogg auf dem Mosel-Camino

Auf den Spuren der Jakobspilger
27. Juli 2008

Seit Hape Kerkelings "Ich bin dann mal weg" hat es der Jakobspilgerweg nach Santiago de Compostela zu allgemeiner Berühmtheit gebracht. Weniger bekannt ist der Mosel-Camino. Von Koblenz-Stolzenfels nach Trier führt dieser mittelalterliche Pilgerweg in acht Tagesetappen zum Matthias-Grab, dem einzigen Apostelgrab nördlich der Alpen. Auf den hatte sich die Koblenzer Bundestagsabgeordnete Ursula Mogg für eine Woche begeben.

Als langjähriges Mitglied des BwSW und Mitglied des Verteidigungsausschusses war es für die Abgeordnete natürlich selbstverständlich, dass sie auf dem Weg entlang der Mosel den "Lindenhof" des BwSW nicht links liegen lassen würde. So ergab sich für Bundesgeschäftsführer Wolfgang Scherff und seinen Vertreter Norbert Bahl die Gelegenheit, die Abgeordnet auf der 5. Tagesetappe von Traben-Trarbach nach Osann-Monzel zu begleiten.

Seit vielen Jahren nutzt Frau Mogg ihren Jahresurlaub für ausgiebige Wanderungen. "Ob auf den Kilimandscharo, durch die Pyrenäen oder die Rhön, eines haben alle Touren gemeinsam – überall lerne ich interessante Menschen kennen und mache viele neue Erfahrungen.", so Frau Mogg.

Durch berühmte Weinlagen wie den "Kardinalsberg", mit herrlichen Panoramablicken ins Moseltal, war der Weg bei den hochsommerlichen Temperaturen ohne Schweiß und Mühsal nicht zu haben. Soweit es die verbleibende Puste erlaubte, wurde die Zeit natürlich genutzt, um interessante politische Themen aus dem Bereich der Bundeswehr zu erörtern. Frau Mogg war auch sichtlich beeindruckt von dem umfangreichen Angebot, insbesondere bei der Unterstützung von in Not geratenen Menschen in der Bundeswehr.

Am Ende der Etappe gab es zur Belohnung einen herrlichen Blick auf Brauneberg mit der Klosteranlage und natürlich das Hotel Lindenhof mit seinem weitläufigen Tierpark. Alfred Becker vom Lindenhof ließ es sich nicht nehmen, die drei Wanderer mit dem Hotelbus abzuholen und für ein ergänzendes Rahmenprogramm zu sorgen. Dazu gehörte auch die Besichtigung des Hauses, ein Rundgang durch den Tierpark und eine Führung in der Klosterkirche, bei der er durch ein kleines Orgelkonzert die richtige Stimmung erzeugte.

Frisch geduscht und zivil gekleidet ließ man sich dann das gute Essen im Kreise der vielen Urlaubsgäste munden. Nach einer kleinen Weinprobe zog sich die Wanderin dann zurück, um sich für die Strapazen des nächsten Tages zu erholen.
Nach einem herzhaften Frühstück und dem Eintrag ins Gästebuch verabschiedeten die Vertreter des BwSW die sympathische Abgeordnete mit den besten Wünschen auf die nächste Etappe ihrer Reise. "Es war sicherlich nicht das letzte mal, dass ich ein Haus des BwSW besucht habe", bemerkte Frau Mogg, verbunden mit einem Dank an das nette Personal.


Rast in Brauneberg mit Blick auf Monzel.


Weitere Bilder zum Thema unter "On Tour": "Ursula Moggs Sommertour auf dem Mosel-Camino"

Rheincamino

 

Diesen Hinweis bekam ich am 25. Juni – vielen herzlichen Dank dafür. Nur ob ich den Namen veröffentlichen darf, weiß ich nicht 🙁

Sehr geehrter Herr Schäfer.

mit großem Interesse lese ich auf Ihrer Homepage www.xschaefer.de von Ihrem geplanten Rheincamino.

Meine Frage lautet: Führt Ihr Weg auch über das schöne Städtchen Unkel am Rhein? In der Broschüre "Aus der Vergangenheit Unkels" (1988) lese ich auf der Seite 25 folgenden Hinweis:

"Der legitime Weg war die Pilgerreise nach Jerusalem, nach Santiago de Compostello zum Grab des Jakobus oder nach Rom. Die Pilger trugen besondere Kleidung – das erhärtet die Vermutung Franz Kemps, daß auf dem Herresdorfaltar in der Unkeler Kirche zwei Pilger dargestellt sind. Vielleicht haben Mitglieder der Familie Herresdorf Pilgerreisen unternommen."

Meine Frau und ich sind oft nach Unkel, in dieses nette und beschauliche Winzerörtchen gefahren und unternehmen auch gerne Pilgerwanderungen. Wir würden uns freuen, wenn Sie den Rheincamino über Unkel führen, da dort ja auch eine geschichtliche Spur vorhanden ist.

Mit freundlichen Grüßen

RZ-Online Artikelarchiv vom 02.06.2008

 

Stolzenfels: Pfadfinder schilderten Jakobsweg aus

Die erste Etappe des mittelalterlichen Jakobsweges von Stolzenfels nach Trier markierten die St.- Georgs-Pfadfinder aus Rhens. Die jungen Leute schilderten die Teilstrecke des "Mosel-Camino" zwischen dem Rheinstadtteil und Hünenfeld auf dem vorderen Hunsrück mit der Jakobsmuschel aus. Der Weg führt von dort weiter ins Moseltal nach Alken. Die Pilger nutzten die Muschel früher auf ihrer langen Reise nach Santiago de Compostela als Trinkgefäß. Der Jakobsgesellschaft Rheinland-Pfalz-Saar dient sie heute als als Wegweiser für die Jakobswege. (es)  Foto: E. Siebenborn

Tradition der Quirinus-Wallfahrt soll wiederbelebt werden

 

Kirchenzeitung Köln

Monsignore Guido Assmann muss nicht lange in den Geschichtsbüchern blättern. „Unser Münster hat seine Dimensionen wegen der großen Wallfahrten im Mittelalter.
Es gab Zeiten, da zählte Neuss 4000 Einwohner und 5000 Pilger“, berichtet der Oberpfarrer von St. Quirin. Selbst auf den Emporen der Hauptkirche hätten die Gläubigen aus nah und fern einst geschlafen — „wie in Santiago de Compostela“. Nun ist diese Epoche längst vorbei, aber Quirinus, der Stadtpatron, erfreut sich weiter großer Beliebtheit bei den Neussern. Jetzt will Assmann, seines Zeichens auch Kreisdechant, die Quirinus-Wallfahrt wieder beleben. „Wallfahrten sind modern geworden, aber darum geht es nicht in erster Linie. Unser Hauptanliegen ist es, den Kirchenraum mit Gebet und Gottesdienst zu füllen“, heißt es.

Quirinus lebte im zweiten Jahrhundert als Tribun in Rom. Er hatte christliche Gefangene zu bewachen, darunter Papst Alexander. Als seine Tochter Balbina durch das Kirchenoberhaupt von einem schweren Leiden geheilt werden konnte, trat Quirinus mit seiner Familie zum Christentum über. Er wurde gemartert und hingerichtet.

Fast 1000-jährige Tradition

1050 erhielt die Neusser Äbtissin Gepa von Papst Leo IX. Reliquien von Quirinus und brachte sie nach Neuss. So wurde die Stadt Ziel zahlreicher Pilger, die den Heiligen als Fürsprecher in leiblichen und seelischen Nöten anriefen. Die Verehrung verbreitete sich bis in die Schweiz, nach Österreich und nach Skandinavien aus. 1646 werden „große Wallfahrten, auch von ausländischen Völkern, nach Neuss“ bezeugt.

Ganz abgebrochen ist die jahrhundertealte Verehrung des Heiligen nicht. Am Sonntag nach dem Patrozinium am 30. April zieht alljährlich eine Prozession mit dem kostenbaren Quirinusschrein von 1900 um das Münster, wo anschließend ein Festgottesdienst gefeiert wird. Doch dabei soll es ab diesem Jahr nicht bleiben. Das Programm für eine ganze „Quirinus-Oktav“ hat Assmann jetzt vorgelegt. Wobei der engagierte Geistliche nicht die Bedenken einiger Mitstreiter, „dass wir uns übernehmen könnten“, ignoriert. So sind vom 28. April bis zum 4. Mai erst einmal all die Angebote unter dem Quirinus-Gedanken vereint, die es ohnehin gibt: Dazu zählen die lateinischen Hochämter an den Sonn- und Feiertagen genauso wie die werktäglichen Gottesdienste und Anbetungsstunden im benachbarten Kloster St. Sebastianus, die während der Wallfahrtszeit im Münster gehalten werden.

Es gibt aber auch eine Fülle neuer Angebote, die die Gläubigen in die romanische Kirche locken soll. Wallfahrten von Mitarbeitern der Caritas, der Rendantur und des Gemeindeverbands, des Familienforums „Edith Stein“ oder der katholischen Ehe-, Familien- und Lebensberatung sind ebenso vorgesehen wie der Besuch von Jungen und Mädchen der Münsterschule und der Kindertagesstätte St. Quirinus am Schrein. Eine Vesper mit Journalisten und anderen Mitarbeitern der Medienbranche steht ebenso auf dem Kalender wie eine Münster-Führung für Familien und ein „Evensong“, ein musikalisches Abendgebet aller Kirchenchöre im gesamten Kreisdekanat. Am 30. April, dem Hochfest der Translatio (Übertragung) der Gebeine des Heiligen nach Neuss, planen die Organisatoren eine Wallfahrt der katholischen Frauen und eine Festmesse in Konzelebration der Priester, die in der Pfarrgemeinde leben. Ein Namenstagsumtrunk und Dankabend für Haupt- und Ehrenamtliche schließt den Kreis.

Offen für Überraschungen

„Ich erwarte nicht, dass von heute auf morgen Tausende von Pilgern vor der Tür stehen und bin nicht enttäuscht, wenn das Münster nicht immer brechend voll ist“, betont Assmann. Der Seelsorger möchte vielmehr „einen Anfang machen, den Glauben stärken und die Ausstrahlung der Kirche wecken“. Und so wäre er nicht böse, wenn das Wallfahrtsprogramm 2009 — wenn der Grundsteinlegung für das Münster vor dann 800 Jahren gedacht wird — schmaler ausfällt. Aber auch eine Erweiterung kann sich Assmann durchaus denken. Wallfahrtskerzen und Pilgerplaketten liegen genauso im Bereich des Möglichen wie eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Schulen wie etwa dem Quirinus-Gymnasium. Außerdem könnten die anderen Quirinus-Gemeinden im Erzbistum Köln eingeladen werden. Selbst ein „Wallfahrermenü“ zum leicht ermäßigten Preis und in Kooperation mit den Restaurants der Innenstadt wäre denkbar. So schnell gehen den Neussern die Ideen nicht aus.

Thilo Zimmermann

02.04.2008

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