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Schlagwort: Niederland

Nordbrabant – Europäische kulinarische Region 2018: Von Pop-up Restaurant bis Food-Festival

Brabant lädt zum Essen, Foto: Privat

Brabant lädt zum Essen, Foto: Privat

Die Provinz Nordbrabant trägt im Jahre 2018 den Titel „Europäische Region der Gastronomie“ und feiert dies mit einer Reihe von Veranstaltungen. Diese reichen von Initiativen für den Agrarsektor über ein Pop-up-Restaurant bis hin zu einem Meeresfrüchtefestival. Bei dem innovativen Programm „WeAreFood“ wird der Fokus auf die Ernährung in der Zukunft gelegt. In metaphorischen „Küchen“ erarbeiten verschiedene Initiatoren unter der Leitung eines „Chefkochs“ mögliche Lösungen zu zehn verschiedenen Themengebieten, wie beispielsweise gesundes Schulessen oder die Minderung von Nahrungsmittelabfällen. Mit dem Programm „Brabant celebrates food“ lädt die Region Besucher dazu ein, die Brabanter Essens- und Willkommenskultur kennen zu lernen. Im neuen Pop-up Restaurant GAST in `s-Hertogenbosch treten Michelin-Köche in einem Kochwettstreit gegeneinander an, das Jan Cunen Museum zeigt eine Ausstellung „Je bent wat je eet“ (Deutsch: „Du bist was du isst“) und auf Food-Festivals können die Besucher verschiedenste Leckereien probieren.

Weitere Informationen:
https://www.brabantcelebratesfood.com/de,
www.holland.com/kulinarik (allgemein über niederländische Küche)
ttps://www.visitbrabant.com/de;

Better Food in Brabant

Kulturhauptstadt Leeuwarden-Friesland 2018: Opera Spanga führt „Aida“ auf

Szenenfoto Aida, Foto: privat

Szenenfoto Aida, Foto: privat

Im Rahmen des Europäischen Kulturhauptstadt-Programmes 2018 wird in Leeuwarden ab dem 24. Juni die klassische Oper „Aida“ von Guiseppe Verdi durch das friesische Ensemble „Opera Spanga“ aufgeführt. Der Klassiker ist hochaktuell, da er von der Beziehung zwischen Krieg, Hass, Liebe und Vergebung erzählt. Eine Oper, die unsere Aufmerksamkeit auf Konfliktherde wie den Krieg in Syrien lenkt, und deren Nutzlosigkeit und Zerstörungskraft zeigt. Sie regt zum Nachdenken an und ruft auf emotionale Weise zum Frieden auf. Nicht ohne Grund ist das letzte Wort des Stückes „Pace“ (Friede).

Neben den Aufführungen organisiert die Opera Spanga auch ein Rahmenprogramm mit Ausstellungen, einem theater-digitalen Experiment mit dem Namen „The Lab for Hidden Humanity“ (dt.: Das Labor für versteckte Humanität) und Triumphmärschen.

„Aida“ Opera Spanga, Di. 24. Juni, ab 26. Juli bis 11. August jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag sowie Montag, 13. August, jeweils ab 20.30 Uhr, Opera Spanga, Spangahoekweg 47, 8482 KL Spanga.

Escher im Palast Den Haag: Ausstellung zeigt erstmals Fotografien des genialen Grafikers

M.C. Escher, Metamorphosis III, detail Atrani 1939-40, 1967-68_Quelle Sa...

M.C. Escher, Metamorphosis III, detail Atrani 1939-40, 1967-68_Quelle Sa…

Das Bild als Rätsel für den Betrachter: Führt die Treppe aufwärts oder abwärts? Herrscht Tag oder Nacht? Optische Illusionen wie diese sind das Markenzeichen des niederländischen Grafikers Maurits Cornelis Escher (1898-1972). Er war einer der genialsten Konstrukteure unmöglicher Welten. Mit seinen weltbekannten Grafiken stellt er auf faszinierende Weise die Grenze zwischen Illusion und Realität in Frage und treibt den Betrachter an den Rand der Verzweiflung. In dem ihm gewidmeten Museum „Escher im Palast“ in Den Haag (Niederländisch: Escher in het Paleis) können Kunstinteressierte ab dem 4. Februar 2017 eine ganz besondere Ausstellung bewundern, in der unter dem Titel „Escher, Close up“ eine Auswahl privater Fotografien des weltberühmten Grafikers präsentiert wird. Die Ausstellung widmet sich dem Einfluss dieser Aufnahmen auf seine grafische Arbeit und gestattet unerwartete Einblicke in sein Privatleben. So kommt der Besuch der Ausstellung einem Blick hinter die Kulissen gleich.

 

Mit den Augen eines Voyeurs …

Die privaten Fotos stammen größtenteils von Escher selbst. Beim Betrachten der Aufnahmen schaut man wie ein Voyeur auf die Welt, auf den Alltag, wie er es tat – was mit ein Grund ist, warum der Grafiker diese Fotos nie ausstellen ließ. Marcel Westerdiep, Direktor von Escher im Palast, ist glücklich, die Bilder nun zeigen zu können: „Wir haben all seine Alben durchforstet und viele Fotos seinen Werken zuordnen können – das war sehr interessant.“ Es sind auch Schnappschüsse zu sehen, die Escher etwa von seinen Kindern gemacht hat. „Das Spannende daran ist, dass man auch bei den privaten Fotos den ganz eigenen Escher-Blick auf die Dinge erkennt und verfolgen kann, wie er gearbeitet hat.“

 

Nur ein Schnappschuss? Oder viel mehr?

Sein Blick auf die Welt lässt sich anhand des Foto seiner Frau Jetta auf einem Felsenvorsprung über dem Dorf Atrani nachvollziehen. Es ist zwar eine Aufnahme von ihr – doch ist es wirklich nur das Bild seiner Frau? Oder war Jetta vielmehr Teil einer Inszenierung Eschers? Das Dorf Atrani im Hintergrund jedenfalls taucht häufig in seinen Werken auf. In seinen Tagebüchern schreibt Escher, er wolle den Betrachtern die Erfahrung vom Sturz in die Tiefe vermitteln. „In jedem Fall stellt sich dieses Gefühl beim Betrachten von Jettas Foto ein“, erklärt Westerdiep. „Und man denkt: ,Puh, gut, dass sie nicht herabgestürzt ist’, so sehr steckt man im Foto.“

 

Interaktive Dauerausstellung im königlichen Palast

Das ganze Jahr über präsentiert das Museum „Escher im Palast“ seinen Besuchern im ehemaligen königlichen Winterpalast eine Dauerausstellung, die mit nahezu 150 Werken fast das gesamte Oeuvre aus weltberühmten Darstellungen und fantasievollen Zeichnungen umfasst. Höhepunkt der Dauerausstellung ist das sieben Meter lange Werk „Metamorphose III“ aus den Jahren 1967/68, das den Betrachter in seinen Bann zieht und eine Verbindung von Ewigkeit und Unendlichkeit darstellt.

Darüber hinaus können sich Besucher nicht nur von Eschers Werken bezaubern lassen, sondern auf der zweiten Etage des Museums in die Welt des „Meisters der Illusionen“ eintauchen. Hier befindet sich die interaktive Präsentation „Sehen wie Escher“. In dieser innovativen Ausstellung können Besucher einen Saal betreten, in dem sich scheinbar Wände bewegen oder in der magischen Kugel das Erscheinen und Verschwinden von Welten beobachten.

 

M. C. Escher: Escher, Close up, 4. Februar bis 14. Mai 2017, Escher im Palast, Lange Voohout 74, 2514 EH Den Haag, geöffnet dienstags bis sonntags 11 bis 17 Uhr, Tel.: +31 (0)70 427 77 30

Preise: Erwachsene 9,50 Euro, Kinder 6,50 Euro

 

Initiative Kunst Holland

Escher im Palast ist einer der Partner der Initiative „Kunst Holland“. Dieser Initiative gehören 2017 acht Museen, das Königliches Concertgebouw in Amsterdam sowie das Niederländische Büro für Tourismus & Convention (NBTC) an: In Amsterdam sind dies das Rijksmuseum und das Van Gogh Museum, in Den Haag neben dem Mauritshuis das Gemeentemuseum und Escher im Palast, in Den Bosch das Noordbrabants Museum, in Arnheim das Kröller-Müller-Museum sowie in Groningen das Groninger Museum.   

 

Mit dem Ziel, die Kunst- und Kulturgeschichte der Niederlande  zum Thema in Deutschland zu machen, gründete sich 2014 die Initiative „Kunst Holland“. Erstmalig in Europa haben sich Direktoren international bedeutender Museen und Marketing-Verantwortliche zusammengetan, um dem deutschen Nachbarn die hochkarätigen Kunstschätze und die interessanten Ausstellungsprogramme der Niederlande näherzubringen.

 

Guggenheim-Kunst im niederländischen Amstelveen: Cobra Museum zeigt Pollock und Rothko in neuer Ausstellung

CoBrA Museum in Amstelveen, Foto: privat

CoBrA Museum in Amstelveen, Foto: privat

Im Cobra Museum in Amstelveen wird am Samstag, 5. April 2014 die Ausstellung „From the Guggenheim Collection to the Cobra Museum. International Abstraction 1949-1960“ eröffnet. Gezeigt werden bis zum 31. August 2014 Kunstwerke der Solomon R. Guggenheim Sammlung. 13 der Kunstwerke wurden bei der großen Eröffnungsausstellung des Guggenheim Museums in New York im Jahre 1959 gezeigt.

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Ausstellung in Utrecht: „ARRRGH! Monster in der Mode”

Bas Kosters, 'Monster Dress', Freedom womenswear collection, 2009, photo Marc Deurloo

Bas Kosters, ‚Monster Dress‘, Freedom womenswear collection, 2009, photo Marc Deurloo

Das Centraal Museum im niederländischen Utrecht zeigt vom 19. Oktober 2013 bis zum 19. Januar 2014 eine Ausstellung unter dem Titel „ARRRGH! Monster in der Mode”. Präsentiert werden rund 70 Entwürfe bekannter Designer und junger Talente, darunter unter anderem Rick Owens, Issey Miyake, Bernhard Willhelm, Walter van Beirendonck, Viktor & Rolf, Bas Kosters, Bart Hess, Charlie Le Mindu, Maison Martin Margiela und Craig Green.

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