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Schlagwort: Idstein

Schinderhannespfad: Von Schmitten nach Idstein-Kröftel

Schmitten im Taunus

Schmitten im Taunus

Einen der seit Urzeiten wichtigsten Taunuspässe, den Rotes Kreuz mit 688 Metern über NN, nutzt auch der Schinderhannespfad auf dem Rundweg durch den Taunus. Von den Kelten und von den Römern wissen wir, dass sie den Pass nutzten, um von Königstein ins Weiltal zu gelangen. Wir wandern auf der heutigen Etappe nicht ganz auf keltischen und römischen Spuren – doch unser Wanderweg gehört auch, zumindest teilweise, zu den alten und wichtigen Handelsstraßen im Taunus.

Die Wanderung beginnt dort, wo unsere letzte Etappe endete. Im Kernort der Feldberggemeinde Schmitten. Genaugenommen ist Schmitten nur der Etappenort und wir setzen unsere Rundwanderung durch den Taunus oberhalb Schmittens am Weißen Stein fort. Die Markierung folgt überwiegend dem Schinderhannessteig, der über rund 38 Kilometer den Taunuskamm von Kelkheim in Richtung Burg Eppstein überquert.

Unterwegs treffen wir immer wieder auf die Spuren der Vergangenheit. Der Weiße Stein oberhalb von Schmitten zeigt schon lange die Richtungen zu den Nachbardörfern an. Das Rote Kreuz haben wir oben schon erwähnt. Nicht weit davon entfernt errichteten die Römer das Kastel am Kleinen Feldberg. Die Quelle der Weil war für die Wasserversorgung der Legionäre wichtig. Glashütten fanden sich nahe der alten Fernstraße Frankfurt nach Köln im Wald. An der Stelle wurde auch Erz verhüttet und es qualmten die Kohlenmeiler der Köhler.

Eine schöne und geschichtsträchtige Wanderung. Bei jedem Wetter geeignet, führt überwiegend auf guten Wirtschaftswegen durch den Wald. Dadurch wird Schutz vor Regen und Sonne geboten.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist es ein wenig umständlich, Start- und Zielpunkt der Streckenwanderung zu erreichen. Idealerweise finden sich zwei Wanderer mit Fahrzeug, von denen das eine am Einstieg in Schmitten (der REWE bietet genügend Platz) bleiben kann. Das andere Fahrzeug findet reichlich Platz am Dortgemeinschaftshaus in Idstein-Kröftel (Roderweg 7). Fahrzeit zwischen beiden Punkten etwa 15 Minuten.

 

 

Wenn erst einmal der Schwamm drin ist – DSD-Ortskurator überbringt Fördervertrag für die Unionskirche in Idstein

Unionskirche in Idstein, Foto: By Frank Winkelmann (Own work) [<a href="http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html">GFDL</a> or <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0">CC-BY-3.0</a>], <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AUnionskirche_Idstein.JPG">via Wikimedia Commons</a>

Unionskirche in Idstein, Foto: By Frank Winkelmann (Own work) [GFDL or CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons

Auch in diesem Jahr unterstützt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) die Evangelische Unionskirche in Idstein. Den Fördervertrag über 40.000 Euro für die anstehende Dachsanierung überbrachte Karla Schulte-Kalms, Ortskuratorin Wiesbaden der DSD, am 4. September 2013 im Beisein von Bezirksleiter Wolfgang Führich von Lotto Hessen an Pfarrer Martin Kuhlmann. Die Unionskirche, an deren Mauerwerkssanierung sich die Denkmalstiftung bereits im vergangenen Jahr mit 50.000 Euro beteiligt hat, ist eines von über 140 Projekten, die die private Stiftung mit Sitz in Bonn dank Spenden und Mittel der Lotterie GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Hessen fördern konnte.

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