Gehlberg, ein schmuckes Straßendorf

Gehlberg, ein schmuckes Straßendorf

Wo Röntgen seine Röhren fand

„Die Ruhe ist es, die Gehlberg so lebenswert macht,“ erzählt der ältere Herr im Kurpark der rund 550 Einwohner zählenden Gemeinde am zweithöchsten Gipfel des Thüringer Waldes, am Schneekopf. „Eigentlich darf ich es ja gar nicht erzählen, aber vor zwei Jahren waren wir auf Teneriffa in Urlaub. Da störten die Geräusche der Klimaanlagen der umliegenden Hotels so sehr, dass ich nicht schlafen konnte. Also stellte ich die Balkonliege ins Badezimmer und konnte endlich in Ruhe einschlafen.“ Ja, tatsächlich, in Gehlberg ist es nicht nur ruhig, die Uhren gehen auch ein wenig anders. Es ist richtig still hier, mitten im Ort, im Schatten der uralten Dorflinde. Nur gelegentlich hört der Gast das Motorengeräusch eines Autos oder Motorrades auf dem Weg zum Schneekopfgipfel. Wegen der Ruhe kommen viele Gäste wieder und wieder nach Gehlberg. So wie der Spender aus Bielefeld, der anlässlich seines 40. Besuches eine rustikale Bank an seinem Lieblingsaussichtspunkt aufstellen ließ.

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