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fcro – Auf dem Weg

Auf dem Weg

Geschichte - Kultur - Spiritualität

Schlagwort: fcro

Pilgerunterkünfte an deutschen Jakobswegen (Rhein-Camino 1 – Bad Hönningen – Koblenz-Stolzenfels)

 

Pfarrämter und Gemeindebüros sind in dieses Verzeichnis aufgenommen worden, damit Sie einen Seelsorger erreichen oder einmal nach dem Schlüssel für die Kirche fragen können. Auch die Gottesdienstzeiten erfahren Sie in den Büros. Und viele Pfarrämter geben Ihnen gerne einen Stempel für den Pilgerpass. In keinem Fall bedeutet die Aufnahme in dieses Verzeichnis, dass dort eine Unterkunft für Sie bereitsteht – dies wird dann eigens mit einem Bett-Symbol gekennzeichnet. Auch bei touristischen Fragen wenden Sie sich bitte an die ebenfalls aufgelisteten Touristik-Informationen der Städte und Gemeinden.

 

7. Etappe Bad Hönningen – Weißenthurm 26 km

 

Bad Hönningen – Bad Breisig (ca. 1 km) – Burg Rheineck (ca. 2,5 km) – Reuterslei – Brohl-Lützing (ca. 2 km) – Hohe Buche (ca. 2,5 km) – Namedy (ca. 5 km) – Andernach (ca. 7 km) ­- Weißenthurm (ca. 5,5 km) = ca. 26 km

 

PLZ   Name Anschrift   Telefon Internet/E-Mail
Bad Breisig

Kath. Pfarrbüro Maria Himmelfahrt, Niederbreisig

Koblenzer Str. 2, 53498 Bad Breisig

 

02633-9422

www.seelsorgeeinheit-breisig.de
info(at)seelsorgeeinheit-breisig.de

  Gemeindebüro Ev. Kirchengemeinde Koblenzer Str. 61, 53498 Bad Breisig   02633-470500 badbreisig(at)ekir.de
  Tourist-Information Koblenzer Str. 59, 53498 Bad Breisig   02633-19433 www.bad-breisig.de
tourist-info(at)bad-breisig.de
 

Freizeitpädagogisches Zentrum

Marienstr. 56, 53498 Bad Breisig

DZF ab 42,80 Euro

02633-95498

www.fpz-eifeldorf.de
info(at)fpz-eifeldorf.de

  Pension Haus Cordula Frankenbachstr. 72, 53498 Bad Breisig DZF ab 45 Euro 02633-95832  
 

Pension Haus Ännchen

Rheineckerstr. 6, 53498 Bad Breisig

DZF ab 49 Euro

02633-9446

 

Andernach

Kath. Pfarrbüro Maria Himmelfahrt

Agrippastr. 13, 56626 Andernach

 

02632-30313

maria-himmelfahrt(at)t-online.de

 

Gemeindeamt Ev. Kirchengemeinde

Karo­lingerstr. 18, 56626 Andernach

 

02632-43959

andernach(at)ekir.de

  Tourist-Information Laufstr. 4, 56626 Andernach   02632-298-420 www.andernach.net
info(at)andernach.net
  Hotel zum Stadion Stadionstr. 10, 56626 Andernach DZF ab 40 Euro 02632-43878 www.hotelzumstadion.de
info(at)hotelzumstadion.de
  Gasthaus Lenzgen Eicher Str. 21, 56626 Andernach DZF ab 42 Euro 02632-82816  
  Bürgerhaus Eich Krayer Str. 2, 56626 Andernach DZF ab 44 Euro 02632-82317  
  Pension Inge und Josef Wagner Antel 33, 56626 Andernach DZF ab 45 Euro 02632-47270  
Weißenthurm Kath. Pfarrbüro Hl. Dreifaltigkeit Kirchstr. 6, 56575 Weißenthurm   02637-2140 pfarramt-weissenthurm-kettig(at)online.de
  Gemeindebüro Ev. Kirchengemeinde Bethelstr. 14, 56575 Weißenthurm   02637-2276 evkircheweiss(at)aol.com
  Stadt­ver­wal­tung Hauptstr. 185, 56575 Weißenthurm   02637-9202-0 www.weißenthurm.de
info(at)weissenthurm.de
  Pension Wald Steinacker 13, 56575 Weißenthurm DZ 30 Euro, Selbstversorgerküche 02637-8281  
  Pension Milles Steinacker 24, 56575 Weißenthurm DZF 50 Euro 02637-5247  

 

 

8. Etappe Weißenthurm – Koblenz-Stolzenfels 30 km

Weißenthurm – Urmitz (ca. 6 km) -Kaltenengers (ca. 2,5 km) – Mülheim-Kärlich (ca. 3 km) – Rübenach (ca. 3,5 km) – Güls (ca. 5,5 km) – Moselweiß (ca. 0,5 km) – Kühkopf (ca. 5 km) – ­Stolzenfels (ca. 4 km) = ca. 30 km

 

PLZ   Name Anschrift   Telefon Internet/E-Mail
Koblenz-Rübenach

Kath. Pfarramt St. Mauritius

Mauritiusstr. 59, 56072 Koblenz

 

0261-24215

stmauritius-ruebenach(at)t-online.de

  Pfarrbüro Ev. Kirchengemeinde Poststr. 45, 56072 Koblenz   02630-1423 mail(at)evangelium.de
  Tourist-Information Koblenz-Rathaus Jesuitenplatz 2,  56068 Koblenz     www.touristik-koblenz.de
info-jesuitenpl(at)touristik-koblenz.de

Hotel-Restaurant "Schweitzer"

Aachener Str. 66, 56072 Koblenz-Rübenach

DZF ab 47 Euro

0261-24028

www.hotel-restaurant-schweitzer.de
info(at)hotel-restaurant-schweitzer.de

Koblenz Kath. Pfarrbüro Liebfrauen Florinspfaffengasse 14  56068 Koblenz   0261-31550 www.liebfrauen-koblenz.de
Pfarramt(at)Liebfrauen-Koblenz.de
 

Kath. Pfarrbüro Herz Jesu

Löhrrondell 1a, 56068 Koblenz

 

0261-37759

www.herz-jesu-koblenz.de
Pfarramt(at)Herz-Jesu-Koblenz.de

 

Kath. Pfarramt St. Kastor

Kastorhof 8, 56068 Koblenz

 

0261-31446

herz-jesu-koblenz(at)t-online.de

 

Gemeinsames Ev. Gemeindeamt

Moselring 2-4, 56068 Koblenz

 

0261-40403-0

www.kirche-koblenz.de
karthause(at)kirche-koblenz.de

  Tourist-Information Rathaus Jesuitenplatz 2,  56068 Koblenz   0261-130920 www.touristik-koblenz.de
info-jesuitenpl(at)touristik-koblenz.de
  Pilgerstempel gibt es auch im Büro des Ortsvorstehers Stolzenfels – ehemals Schule – Mo-Fr.  von 9-10 Uhr sowie donnerstags 18-19.30 Uhr Rhenser Str. 54, 56068 Koblenz-Stolzenfels     www.rhein-camino.de
www.mosel-camino.de
  Pilgerherberge am Mosel-Camino und Rhein-Camino Ferienwohnung/Apartment Fam. Bannert Rhenser Str. 44/46, 56075 Koblenz-Stolzenfels FeWo, ÜF für 2 Personen 49 Euro (Sonderpreis mit Pilgerpass – Frühstück wird zur Selbstzubereitung zur Verfügung gestellt) 0261-51890 www.fewo-koblenz.de
contact(at)fewo-koblenz.de
  Jugendherberge Festung Ehrenbreitstein MBZF p.P. ab 17,40 Euro 0261-972870 www.djh.de
koblenz(at)diejugendherbergen.de
  Hotel Jan van Werth von-Werth-Str. 9, 56068 Koblenz DZF 50 Euro 0261-36500 www.hoteljahnvanwerth.de
info(at)hoteljanvanwerth.de

Internationale Katholische Frauen zur Bischofssynode in Rom

 

PRESSEERKLÄRUNG 15. Oktober 2008

Vertreterinnen und Vertreter katholischer Organisationen

aus aller Welt fordern während der Bischofssynode in Rom

die sakramentale Weihe für Frauen

Sakramentale Ämter von Frauen:

eine Realität in der frühen Kirche – unverzichtbar in der Kirche von heute!

erste Fotos: http://www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=524

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Rom, Italien: Heute um 11 Uhr fordern im Büro der Redaktion von ADISTA, Via Acciaioli 7, 00186 Roma, VerteterInnen katholischer Organisationen aus aller Welt die volle Gleichstellung von Frauen in der römisch-katholischen Kirche, eingeschlossen die Weihe zur Diakonin, Priesterin und Bischöfin. Die Pressekonferenz findet am Fest der Hl. Teresa von Avila statt, einer von nur drei Kirchenlehrerinnen, und ist der Auftakt zu einer Woche von Veranstaltungen und einer unmittelbar darauf folgenden Demonstration auf dem Petersplatz. Diese Veranstaltungen finden in der Zeit statt, in der die 240 Delegierten der Bischofssynode zum Thema „Das Wort Gottes im Leben und in der Sendung der Kirche“ tagen. VertreterInnen aus Großbritannien, Deutschland, Japan, den Niederlanden, Portugal und den Vereinigten Staaten nehmen an den Veranstaltungen der Kampagne Teil.

„Ebenso wie die Hl. Teresa von Avila vor mehr als 400 Jahren von den kirchlichen Autoritäten verlangte, begabte Frauen nicht einfach wegen ihres Geschlechtes zurückzuweisen, so fordern wir die Synodendelegierten auf, anzuerkennen, dass die Bibel selbst die volle Gleichberechtigung von Frauen verlangt, und dass jede andere Interpretation falsch und ungerecht ist,“ sagte Angelika Fromm von „Wir sind Kirche“ und „Lila Stola“ Deutschland. „1976 haben selbst die Theologen des Vatikan – und seitdem Theologen in aller Welt – festgestellt, dass es kein in der Hl. Schrift begründetes Argument gegen die sakramentale Weihe von Frauen gibt.“

„Wenn die Kirche Frauen zum Priesteramt zuließe, würde sie nicht nur Jesu wegweisendem Beispiel von Gleichberechtigung folgen, wie es in der Bibel berichtet wird, es hätte dies auch einen starken positiven Einfluss auf die Lösung der komplexen Probleme, vor denen wir heute stehen,“ sagte Aisha Taylor, Geschäftsführerin der „Women’s Ordination Conference“ in den USA: „In einer Welt, die durch Armut auseinander gerissen und von wirtschaftlichen Krisen geschüttelt ist, die ständig von Wellen von Sexismus, Rassismus, Ausgrenzung von Homosexuellen und vielen Formen von Unterdrückung überschwemmt wird, ist es längst fällig, dass der Vatikan alle seine Kräfte bündelt, um zu einer Lösung beizutragen.“

„Ich stimme mit den Aussagen der Synodendelegierten überein, dass es für das Studium der Hl. Schrift wichtig ist, Wissenschaftlichkeit mit Spiritualität zu verbinden; von höchster Wichtigkeit ist es aber, dass die führenden Persönlichkeiten der Kirche an der historisch-kritischen Methode der Bibelwissenschaft festhalten,“ stellte Marleen Wijdeveld von der niederländischen Organisation „Römisch-katholische Priesterinnen“ fest. „Dadurch dass sie die höchsten Standards heutiger theologischer Wissenschaft angewendet haben, konnten TheologInnen in aller Welt den angemessenen Platz von Frauen in der Kirche feststellen – als gleichrangige Partnerinnen im sakramentalen Dienst. Heute heißt das für die r.-k. Kirche, dass Frauen zu Diakoninnen, Priesterinnen und Bischöfinnen geweiht werden sollten.“

„Ich bin von Gott zum Dienst als Priesterin berufen, und der liebende allmächtige Gott, der Frauen und Männer von gleicher Art und Würde geschaffen hat, kann Frauen dazu befähigen, Priesterinnen zu sein,“ sagte Anne Brown von der Organisation „New Wine“ in Großbritannien. „Es gibt keinen Grund, Frauen vom Priesteramt auszuschließen, aber jeden Grund, uns einzubeziehen.“

„Wir werden ermutigt durch die Tatsache, dass Shear Yashuv Cohen aus Israel vor den Bischöfen gesprochen hat, weil dies das erste Mal ist, dass der Vertreter einer anderen Religion auf einer Bischofssynode das Wort ergriffen hat,“ sagte Jennifer Stark, Koordinatorin von „Women’s Ordination Worldwide“. “Die Hierarchie muss ihre interreligiöse und ökumenische Arbeit ausdehnen und dem Beispiel jener christlichen Kirchen und anderen Religionen folgen, die bereits jetzt Frauen volle Gleichberechtigung in allen Diensten gewähren. Dieses Anliegen ist wichtig für das Wohlergehen von Frauen in jeder Hinsicht, und die weltweite r.-k. Kirche sollte dabei eine führende Rolle spielen, nicht immer weiter zurückbleiben.“

Die Päpstliche Bibelkommission stellte 1976 fest, dass es kein Argument aus der Hl. Schrift für ein Verbot der sakramentalen Weihe für Frauen gibt. Die Bibel beschreibt, wie Frauen herausragende Führungspersönlichkeiten in der Gefolgschaft Jesu und im frühen Christentum waren. In allen vier Evangelien war Maria Magdalena die erste Zeugin des für den christlichen Glauben zentralen Ereignisses der Auferstehung Christi. Die Hl. Schrift berichtet auch von Frauen, die kleine Hauskirchen leiteten, wie Lydia, Phöbe, Priscilla und Priska. Und diese benannten Frauen waren nur die „Spitze des Eisbergs“.

Aisha Taylor schloss: „Wir haben die Hoffnung, dass die Synodendelegierten auf die Aussagen katholischer Theologen und der Hl. Schrift selbst hören, die feststellen, dass Frauen in gleicher Weise nach dem Bild Gottes geschaffen sind (Gen. 1, 27) und es bei Jesus keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen gibt (Gal. 3, 28).“

Nach der Pressekonferenz und Demonstration werden um 17:00 Uhr Katholikinnen der internationalen Frauenordinationsbewegung sich vor der Kirche S. Maria in Transpontina (Via della Conciliazione) für ein öffentliches Gebet versammeln und im Anschluss eine von 1.571 katholischen Organisationen und Individuen unterzeichnete Petition an Papst Benedikt XVI. zur Wiedereinsetzung des Frauendiakonats übergeben.

Hintergrund

„Lila Stola“-Bewegung: tritt ein für einen gleichberechtigten Zugang von Frauen zu allen kirchlichen Funktionen, für eine mündige Kirche ohne Hierarchie, für eine geschlechtergerechte Sprache in Bibelübersetzungen, liturgischen Texten ,kirchlichen Publikationen, für weibliche Gottesbilder gemäß der Bibel und eine frauengerechte Liturgie.

Römisch-katholische Priesterinnen: eine internationale Initiative innerhalb der r.-k. Kirche, die sich einsetzt für eine neue Form priesterlichen Dienstes zusammen mit den Menschen, denen sie dienen. Die Bewegung begann 2002 mit der Weihe von sieben Frauen auf der Donau. Bischöfinnen, die in voller apostolischer Sukzession geweiht sind, nehmen weiterhin die Weihen von anderen in der r.-k. Kirche vor

Women’s Ordination Conference (WOC): 1975 gegründet, ist die älteste und größte Organisation in den USA, die ausschließlich für das Ziel der Frauenweihe in einer geschlechtergerechten Kirche arbeitet. Sie erarbeitet auch neue Sichtweisen der Weihe, die zu mehr Verantwortlichkeit und weniger Trennung zwischen Klerus und Laien führen.

Women’s Ordination Worldwide (WOW): ein ökumenisches Netzwerk, dessen vorrangiges Ziel zur Zeit die Zulassung römisch-katholischer Frauen zu allen Weiheämtern ist. Es bestehen Mitgliedsgruppen in 13 Ländern und darüber hinaus internationale Gruppen.

Wir sind Kirche München: „Sieben Denkanstöße“ zum „Zukunftsforum“ des Erzbistums

 

Mit "Sieben Denkanstößen" beteiligt sich die Kirchenvolksbewegung Wir sind Kirche an den Vorbereitungen zum "Zukunftsforum" des Erzbistums München und Freising, das am 11. Oktober 2008 seine erste Sitzung haben wird (siehe Pressemitteilung des Erzbistums http://www.erzbistum-muenchen.de/EMF341/EMF034099.asp).

Der Erzbischof von München und Freising, Dr. Reinhard Marx, hatte bereits am 27. Juni 2008 für sein Erzbistum unter dem Motto „Dem Glauben Zukunft geben“ den Prozess einer „geistlichen Neuorientierung“ eingeleitet. Er sieht u.a. vor, dass eine vom Erzbischof einberufene Versammlung mit dem Namen „Zukunftsforum“ einen „Struktur- und Personalplan 2020“ entwickeln soll. Gleichzeitig wurden alle Katholiken des Erzbistums aufgefordert, in diesem Projekt mitzudenken und mitzuplanen.

Diese Einladung des Erzbischofs zur Mitarbeit hat die Kirchenvolksbewegung Wir sind Kirche gerne angenommen und ihre "Sieben Denkanstöße" am 31. Juli 2008, dem Fest des hl. Ignatius von Loyola, eingereicht. Vom Projektbüro des "Zukunftsforums" wurde jetzt zugesagt, dass diese Denkanstöße – wie andere überpfarrliche Eingaben auch – durch ModeratorInnen in das „Zukunftsforum“ eingebracht werden.

"Sieben Denkanstösse der KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche für das Projekt „Dem Glauben Zukunft geben“ im Erzbistum München und Freising"


1.
Die katholische Kirche in Deutschland und insbesondere das Erzbistum München und Freising können auf der wertvollen und zukunftsweisenden Arbeit der Gemeinsamen Synode in der Bundesrepublik Deutschland (1971-1975) aufbauen. Unter dem Vorsitz des damaligen Münchner Erzbischofs Kardinal Julius Döpfner hat die Synode eine Reihe von Beschlüssen gefasst, die oft in Vergessenheit geraten sind, aber für die Bewältigung aktueller Seelsorgeaufgaben wieder wertvolle Hinweise geben können. Dazu zählen insbesondere der Beschluss über die Beteiligung der Laien an der Verkündigung, über die Sakramentenpastoral, über die pastoralen Dienste in der Gemeinde und die Verantwortung des Gottesvolkes für die Sendung der Kirche. An diesen Beschlüssen haben als führende Theologen der heutige Kurienkardinal Walter Kasper und der langjährige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, maßgeblich mitgewirkt.
2.
Von entscheidender Bedeutung wird sein, welche Sprache in diesem Prozess einer geistlichen Neuorientierung gefunden wird. Bisher war in den Verlautbarungen und Interviews von Erzbischof Marx auffallend häufig von „Synergieeffekten“ die Rede und davon, dass man sich als Kirche „neu aufstellen“ müsse. Diese Sprache hat eine große Nähe zum Manager-Vokabular auf Hauptversammlungen von Aktiengesellschaften. Sprache bestimmt unser Denken und Handeln. Der Prozess einer geistlichen Neuorientierung und die Überlegungen zu einer Neustrukturierung der Seelsorge verlangen nach einer Sprache, die der geistlichen Dimension persönlichen Glaubens und kirchlichen Lebens gerecht wird. Unternehmensfusionen (die oft genug auch scheitern) sind etwas völlig anderes als die Bildung von „Pfarreien-Gemeinschaften“.
3.
Eine Neustrukturierung der Seelsorge kann sich nicht nur an der Zahl der zur Verfügung stehenden Priester orientieren. Dies würde in absehbarer Zeit zur Einrichtung von Mega-Pfarreien oder zu weit verstreuten Pfarreien- Gemeinschaften führen. Wie viel Zeit bliebe dann einem Priester noch für die individuelle Sorge um die Familien, die Trauernden, die Kranken und Sterbenden? Wo bliebe die Aufmerksamkeit für die Armen, Bedrängten, Einsamen und Vertriebenen, die das aktuelle kirchliche Gesetzbuch (CIC 529) als Adressaten priesterlichen Dienstes auflistet? Deshalb sollten, wie schon bisher, haupt- und ehrenamtliche Laien in der Seelsorge der Gemeinden und auch in deren Leitung wichtige Aufgaben übernehmen. Die bisher im Erzbistum München und Freising von Laientheologen ausgeübte Funktion von „Pfarrbeauftragten“ als Bezugsperson in der Pfarrgemeinde sollte gerade in einer pastoralen Notsituation beibehalten und derzeit keinesfalls abgeschafft werden.
4.
Kirchliche Gemeinschaft wird in erster Linie in persönlichen Beziehungen erfahrbar. Ob nun in Gemeinden oder geistlichen Gemeinschaften: Der pastorale Nahbereich ist mit entscheidend für die Zukunft des Glaubens. Die Menschen, die in ihren kleinen Gemeinden und Gemeinschaften ihren Glauben leben und gestalten, erwarten dort von ihrer Kirche Stärkung und nicht die Liquidation ihrer Strukturen. Bei allen Planungen und Neustrukturierungen sollte darauf geachtet werden, dass in einer geeigneten Form und im intensiven Gespräch das Verständnis und das Einverständnis der Gemeindemitglieder gesucht werden.
5.
Die Zeit ist schon längst reif für grundlegende Reformen, ohne die viele brennende Probleme der Seelsorge nicht gelöst werden können. Realistisch muss anerkannt werden, dass eine Reihe von Fragen nicht auf Diözesanebene und auch nicht von nationalen Bischofskonferenzen sondern nur auf der Ebene der Weltkirche entschieden werden kann. Damit aber Bewegung in die Beschäftigung mit diesen Themen kommt, ist es notwendig, sie wieder verstärkt ins Gespräch zu bringen. Dazu gehören zunächst das (sakramentale) Diakonat für Frauen, die Weihe bewährter verheirateter Männer (viri probati) zu Priestern, die Lockerung der Zölibatsverpflichtung und die Prüfung des Angebots verheirateter Priester ohne Amt zum Wiedereintritt in den seelsorglichen Dienst.
6.
Das Zukunftsforum der Erzdiözese München und Freising braucht genügend Selbstbewusstsein, um alle aufkommenden Fragen offen und kritisch behandeln zu können. Die 120 von Erzbischof Dr. Marx berufenen Mitglieder sollten bei der Festlegung der Tagesordnung und der Verfahrensordnung mitentscheiden können. Die Beratungen sollten ergebnisoffen angelegt sein und nicht nur der unverbindlichen Diskussion und endgültigen Bestätigung vorbereiteter Beschlüsse dienen. Bei der Planung künftiger Strukturen sollte um der Lebendigkeit und der Vielfalt kirchlichen Lebens willen Raum bleiben für Experimentierfelder neuer Formen der Pastoral, wie sie auch in anderen Regionen der Weltkirche geübt werden.
7.
Im Zukunftsforum sollte auch Platz sein für VertreterInnen kirchlicher Reformgruppen. Die Kirchenvolksbewegung Wir sind Kirche ist zur Mitarbeit bereit.
Dr. Irmgard Ackermann
Dr. Edgar Büttner
Christian Weisner
für die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche im Erzbistum München und Freising

Kontakt:

Wir sind Kircheim Erzbistum München und Freising
Postfach 65 01 15, 81215 München
Tel.: 08131-260 250
Fax: 08131-260 249
E-Mail: info (at) wir-sind-kirche.de
Homepage: www.wir-sind-kirche.de/?id=507

"Sieben Denkanstöße…" als PDF-Datei:

http://www.wir-sind-kirche.de/files/790_Denkanst%F6sse4.pdf

Anhang 1 – Variante Flensburg Niehuus – Oeversee = ca. 20,5 km

 

 

 

Variante Flensburg: Niehuus – Flensburg (ZOB – 7 km) –  Jarplund-Weding-Hochholz (6,5 km) – Munkwolstrup (4 km) – Oeversee (3 km) = ca. 20,5 km

Wie schon beschrieben, teilt sich der Jakobsweg in Niehuus. Während der Hauptweg hinunter in Richtung See und dann weiter nach Handewitt führt, können Sie in Richtung Flensburg einfach den Markierungen der Pilgerroute Ochsenweg/Haervej (die Markierung mit der Jakobsmuschel wollte die Stadt Flensburg nicht und hat deshalb die Genehmigung nicht erteilt) geradeaus folgen. Sie pilgern eine wenig befahrene Straße, vorbei am Klueshof, durch die Flensburger Nordstadt und Neustadt und sind dann schließlich am Hafen.

Flensburg

Allgemeines: Flensburg ist die nördlichste kreisfreie Stadt Deutschlands und hatte am 31.12.2006 eine Einwohnerzahl von 86630.

Ansprechpartner: Evangelisches Pfarrbüro St. Johannis, Johanniskirchhof 22, 24937 Flensburg, Telefon 0461-12771; Katholisches Pfarrbüro St. Marien Schmerzhafte Mutter, Nordergraben 36, 24937 Flens­burg, Telefon 0461-1440910, E-Mail kath-kirche-fl@foni.net; Flensburg Fjord Tourismus, Rathausstraße 1, 24937 Flensburg, Telefon 0461-9090920, E-Mail info@flensburg-tourismus.de

Übernachtung: DJH Flensburg, Fichtestraße 16, 24943 Flensburg, Telefon 0461-37742, E-Mail jhflensburg@djh-nordmark.de, ÜF für 2 Personen ab 29,20 Euro; Backpacker’s Inn, Schleswiger Straße 10, 24941 Flensburg, Telefon 0461-9090833, E-Mail info@backpackers-inn.de, Ü für 2 Personen ab 38 Euro; Etap-Hotel Flensburg City, Suederhofenden 14 (am ZOB), 24937 Flensburg, Telefon 0461-4808920, Ü-DZ ab 33 Euro; Pilgerunterkunft www.via-jutlandica.de

An der inneren Flensburger Förde entstanden Ende des 12. Jh. verschiedene Ortschaften. Die Gründe hierfür sind wohl im vorbeiführenden Ochsenweg, dem Angelboweg (Nordfriesland-Angeln), den großen Heringsvorkommen und nicht zuletzt auch in der vor Winden geschützten Lage zu sehen.

Zu Beginn des 13. Jh. wuchsen die Ortschaften langsam zusammen, 1248 wird Flensburg erstmalig er­wähnt und erhält 1284 die Stadtrechte. Obwohl Flensburg nicht Mitglied der Hanse war, bestanden enge Handelsbeziehungen zu deutschen und europäischen Städten. Wichtigstes Handelsgut waren in Salz ein­gelegte Heringe. Erst im 16. Jh. – nach der Reformation – öffnete sich das dänische Flensburg mehr und mehr der deutschen Sprache und Kultur, während jedoch das Umland dänisch geprägt blieb. Als die Hanse im 16. Jh. langsam niederging, galt Flensburg bis in die Wirren des 30jährigen Krieges hinein als eine der bedeutendsten Handelsstädte im skandinavischen Raum. Haupthandelsgüter waren neben den Heringen der Zucker und Walfischtran.

Im 18. und 19. Jh. kam es zu einem erneuten Aufschwung. Zunächst war die Haupthandelsware Rohr­zucker, der aus Dänisch-Westindien importiert und in Flensburg raffiniert wurde. Als sich Flensburg nicht mehr gegen die Metropolen Hamburg und Kopenhagen durchsetzen konnte, begann der Handel mit Rum. Früher waren über 20 Rumhandelshäuser in Flensburg angesiedelt, darunter so große Namen wie Han­sen, Pott, Asmussen u. a. Heute existiert nur noch ein Rumhaus A. H. Johannsen.

Am 3. Mai 1945 erlangte Flensburg kurzzeitig eine besondere Bedeutung. Die Marineschule Mürwik dien­te der geschäftsführenden Reichsregierung unter Großadmiral Karl Dönitz als Regierungssitz. Diese Epi­so­de wurde mit der Besetzung durch alliierte Truppen am 23. Mai 1945 beendet, die provisorische Reichs­regierung wurde festgenommen.

Als Autofahrer denkt man eigentlich heutzutage mehr an die Verkehrssünderkartei, die so richtig offiziell Verkehrszentralregister des Kraftfahrt-Bundesamtes heißt. Übrigens gibt es diese Kartei schon seit 1910, damals war sie noch in Berlin angesiedelt.

Die Altstadt von Flensburg ist sehr gut erhalten, viele Sehenswürdigkeiten warten auf Sie. Sie sollten tatsächlich auf Ihrem Jakobsweg ein wenig Zeit für die faszinierende Stadt einplanen. Die Touristen-Information am ZOB hält Vorschläge für Stadtrundgänge für Sie bereit.

Nicht verpassen sollten Sie jedoch die älteste Kirche der Stadt, die Johanniskirche aus dem 12. Jh. Sie finden diese romanische Hallenkirche am Rande der Altstadt. Das gotische Gewölbe ist mit der Darstellung des Garten Eden ausgemalt.

Auch die Marien- und die Nikolaikirche gehören zu den Hauptkirchen der Stadt. Während die St. Marienkirche eine besonders schöne und wertvolle Ausstattung hat, finden Sie in St. Nikolai die Renaissance-Orgel von Heinrich Ringeringk.

Im Quartett der Flensburger Hauptkirchen fehlt noch die Heiliggeistkirche, die dänische Hauptkirche direkt in der Flensburger Fußgängerzone. Sie ist 1386 als Kapelle des Heilig-Geist-Hospitals gebaut worden und war in späterer Zeit vor allem die Kirche der Schiffer.

Der Weg führt Sie nun durch den Stadtteil Sandberg in südlicher Richtung aus der Stadt hinaus. Über die Bahngleise und später über die viel befahrene K 26 geht es an Martinsstift vorbei und durch Hochholz. Auf gut markierten Wegen erreichen Sie Munkwolstrup, und von dort aus ist es nicht mehr weit zum Sankelmarker See.

Zwar wurde Munkwolstrup schon 1352 erstmals urkundlich erwähnt, das Besondere ist aber eines der größten archäologischen Denkmäler Europas, das bis zu 75 m lange Großsteingrab aus der Zeit von 3500 bis 2800 v. Chr. Diese jungsteinzeitliche Anlage wurde bis in das 19. Jh. hinein als Steinbruch genutzt, im Jahr 2003 wurde aber die Wiederherstellung abgeschlossen.

Ein paar Meter weiter überqueren Sie die Straße, passieren die Europäische Akademie und erreichen dann den Sankelmarker See.

Wenn Sie hier nicht der Markierung folgen, sondern der Straße in südlicher Richtung, sehen Sie nach ein paar Schritten auf der linken Seite das Denkmal für die Schlacht von Oeversee und kommen dann am Historischen Krug vorbei. Beschrieben sind diese Sehenswürdigkeiten in der 2. Etappe (Handewitt-Süderschmedeby). Dort ist auch eine Übernachtungsmöglichkeit in Oeversee-Frörup genannt. Da aber Frörup doch ein Stückchen vom Weg abliegt, sollten Sie die gute Busverbindung in Oeversee nutzen und entweder zurück nach Flensburg oder voraus nach Süderschmedeby fahren.

Diaspora? Diaspora!

 

From: Karl-Josef Schäfer

To: pfarrer@xy.de

Sent: Monday, December 31, 2007 5:55 AM

Subject: Pfarrbüro Öffnungszeiten?

Hallo, schönen guten Tag, ich schreibe gerade an einem Pilgerwanderführer für den Jakobsweg von Flensburg nach Glückstadt und möchte gerne unter "Ansprechpartner" das Pfarrbüro in XY aufführen (www.xschaefer.de). Gibt es regelmässige Öffnungszeiten, heisst, ist es sinnvoll, XY zu nennen oder soll ich die Kontaktdaten von YX übernehmen?

Einen guten Rutsch und Gottes Segen für 2008, Ihr Karl-Josef Schäfer

 

Antwort (hier wird sich noch richtig Gedanken gemacht, ich wollte, der Jakobsweg würde tatsächlich so "überrannt" werden):

 

Sehr geehrter Herr Schäfer,

es ist sehr freundlich, dass Sie uns aufnehmen wollen. Allerdings wohne ich nicht in XY, und ich kann auch nicht aus dem Stand sagen, ob wir überhaupt in der Lage sind, die Erwartungen nach Kontakt etc. zu erfüllen, die durch eine Adressenangabe evtl. geweckt werden.

So ist unser Gemeindebüro nur zweimal in der Woche geöffnet, und das vormittags. Wen trifft ein Pilger, der Nachmittags kommt oder vielleicht sogar übernachten will?

Was stellen Sie sich vor, müssten wir in YX tun, wenn ein Pilger oder eine Gruppe im Sommer von unterwegs anruft und fragt, ob eine Übernachtung in XY möglich ist? Ob da etwas geht, müsste bei uns ja erst in der Gemeinde besprochen werden. Und das braucht sicherlich ein wenig Zeit.

Übrigens sehe ich mich auch in YX nicht einfach so in der Lage, einen Anlaufkontakt zu garantieren. Durch das grosse Gebiet der Gemeinde, sind wir viel unterwegs. Auch hier ist das Büro nur vormittags geöffnet und die Sekretärin hat in ihrer Arbeitszeit bereits zu tun. Es gibt hier immerhin ein Altenheim und Schwestern.

Auch ist die Kirche in der Regel tagsüber geöffnet. Aber keiner hat hier Zeit, nur so auf Gäste zu warten.

Es ist ja nicht böser Wille, wenn wir unsere Möglichkeiten zur Gastfreundschaft begrenzt sehen. Sie müssten uns jedoch einmal aus ihrer Erfahrung sagen, womit etwa wir denn rechnen sollten. Was avisieren Sie eigentlich Ihren Lesern als service der Kirchengemeinden vor Ort?

Wenn wir das wissen, dann müssen wir überlegen, ob und mit welchen Personen wir das leisten können. Es wäre ja auch für uns schön, wenn da etwas ginge; aber enttäuschte Erwartungen wären schlecht. 

Erst einmal verbleibe ich

mit freundlichen Grüssen,

Ihr

, Pfr

Evangelische Anlaufstellen

Dreimal habe ich die Evangelische Kirche im Rheinland per eMail kontaktiert, weil es nicht so einfach ist, an der Mosel die zustädnischen Pfarrämter gerauszufinden (da sind die Katholen weiter, dort findet man alles auf den Seiten des Erzbistums Trier). Leider erhielt ich keine Antwort. Jetzt hat sich Wolfgang doch noch die Mühe gemacht und die Zuständigkeiten recherchiert.

Ein Stückchen Ökumene

Sollten Sie unterwegs in Schwierigkeiten geraten, Probleme haben oder vielleicht auch einfach nur Fragen haben, werden Ihnen sicherlich auch unsere evangelischen Mitchristen vor Ort gerne – nach Möglichkeit – helfen.

Deshalb hier die wichtigsten Kontakt-Adressen:

Ev. Gemeindeverband Koblenz, Gemeinsames Gemeindeamt, Moselring 2-4, 56068 Koblenz;

E-Mail: karthause@kirche-koblenz.de; Tel.: 0261 4 04 03-0

Ev. Kirchengemeinde Cochem (mit Karden), Gemeindeamt, Oberbachstraße 59, 56812 Cochem; E-Mail: gemeindeamt@ev-kirchengemeinde-cochem.de; Tel.: 02671 71 14

Ev. Kirchengemeinde Zell-Bad Bertrich-Blankenrath, Schlossstraße 59, 56856 Zell; E-Mail: zell@simmern-trarbach.de; Tel.: 06542 45 39

Ev. Kirchengemeinden Enkirch und Starkenburg, Sponheimer Straße 54, 56850 Enkirch; Tel.: 06541 6406

Ev. Kirchengemeinde Bernkastel-Kues, Gemeindebüro, Saarallee 25, 54470 Bernkastel-Kues; E-Mail: bernkastel@ekkt.de; Tel.: 06531 25 94

Ev. Kirchengemeinde Mülheim; Hauptstraße 10, 54486 Mülheim; E-Mail: muelheim@ekkt.de; Tel.: 06534 235

Ev. Kirchengemeinde Ehrang (mit Schweich), Ehranger Straße 216, 54293 Trier; E-Mail: ehrang@ekkt.de; Tel.: 0651 6 54 27

Ev. Kirchengemeinde Trier, Verwaltungsamt, Engelstraße 13a, 54292 Trier; E-Mail: trier@ekkt.de; Tel.: 0651 2 09 00-0

Viele Veranstalter kündigen Verträge – Ägypten: Auswärtiges Amt aktualisiert Sicherheitshinweise

Die Reiseveranstalter reagieren auf den am 16. August 2013 aktualisierten Reise- und Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amts (AA), in dem die Behörde „aufgrund der aktuellen Lage und der Unvorhersehbarkeit der Entwicklungen von Reisen nach Ägypten derzeit abrät“. Daher haben viele Reiseveranstalter beschlossen, ihre Reiseverträge für den Urlaub am Roten Meer mit Abreisen bis Mitte September 2013 aktiv zu kündigen oder den Kunden Umbuchungen oder Stornierungen anzubieten. Urlauber mit Abreisen in den nächsten Tagen werden gebeten, sich direkt an ihr Reisebüro oder ihren Reiseveranstalter zu wenden, bei dem sie ihre Reise gebucht haben, um die aktuellen Reisebedingungen zu klären. Die Reisenden vor Ort in den Touristengebieten am Roten Meer können ihren Urlaub weiter fortsetzen, ihnen wird aber empfohlen, sich während ihres weiteren Aufenthalts besonders umsichtig zu verhalten und den Hinweisen der Hotels und Reiseveranstalter unbedingt Folge zu leisten.“

 

Schon seit über vier Wochen rät das Auswärtige Amt von Reisen nach Kairo, in die Touristenzentren in Oberägypten (Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und in das Nildelta dringend ab. Reisen in diese Gebiete werden daher schon seit einiger Zeit von den Reiseveranstaltern nicht mehr angeboten.

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