Nachdem das liegende Andreaskreuz des Europäischen Fernwanderweges E1 Sie ja schon einige Zeit begleitet, verlassen Sie auf dieser Etappe den Lahnhöhenweg der Taunusseite (links der Lahn).

1. Nassau – nachdem Sie die Burg und evtl. das Freiherr-vom-Stein-Denkmal besichtigt haben, gehen Sie über die Brücke auf die Westerwaldseite der Lahn (rechts). Die Markierungen sind nicht ganz eindeutig: folgen Sie dem liegenden Andreaskreuz nach links in die Fussgängerzone, überqueren dann die Strasse, lassen das Stein’sche Schloss links liegen und wenden sich an der nächsten Querstrasse nach links aus dem Ort hinaus. Hier erkennen Sie sicher das weisse L auf schwarzem Grund – der Lahnhöhenweg der Westerwaldseite. Am Ende der Bebauung geht es nach rechts in Richtung Marienhospital. Der Weg hinauf ist richtig steil. Aber die weiteren Markierungen sind eindeutig und nicht zu verfehlen. Die Aussichtspunkte und Bänke am Wegesrand laden ein, den herrlichen Blick zurück auf Nassau, die Burg und das Stein-Denkmal zu geniessen.

2. Dausenau – kurz vor Dausenau sind derzeit einige Markierungen zugewachsen. Es geht in einer Spitzkehre nach links unten in Richtung Dausenau weiter.  Wenn Sie mit Schrittzähler pilgern: es sind ca. 12 km seit dem Start in Obernhof. Nach der Kehre ist das nächste ‚L‘ nach ca. 10 m leicht an einem Baum zu erkennen.

3. Dausenau: Sie kommen etwas oberhalb der Dausenauer Stadtmauer aus dem Wald und sehen eine Plattform mit Bänken auf der Ringmauer. Es handelt sich um den Drehersturm, der sich ganz hervorragend für eine Rast mit herrlichem Blick über Dausenau eignet.

4. Dausenau: Auch nachdem Sie Dausenau wieder verlassen haben, irritieren manche Markierungen. Wenn der Weg geradeaus eben weiterführt, halten Sie sich bitte nach rechts oben (wie es der Pfeil über der Wegmarkierung zeigt). Und die in der Karte eingezeichnete Spitzkehre ist nicht IM Ferienhausgebiet, sondern dort sollten Sie sich auch rechts halten und weiter nach oben in Richtung Reiterhof Höhenhaus gehen. Hier fehlt die Markierung aus unerfindlichen Gründen völlig, an einem Mast ist lediglich die schwarze Grundierung aufgebracht. Hinter dem letzten Ferienhaus (behelfsmässig ist dort an einer Holzwand ein ‚L‘ mit Pfeilen aufgemalt), kurz vor dem Reiterhof, biegt der Weg nach links ab, um dann nach rund 100 m rechts in den Wald zu führen.

5. Bad Ems: wenn Sie den steilen Anstieg vor Bad Ems geschafft haben, sollten Sie leichten Herzens an der Bank am Feldrand vorbeigehen, um vor dem wirklich mühevollen Abstieg nach Bad Ems die Möglichkeit zu nutzen, am Concordia-Turm noch eine Rast einzulegen. Der schöne Blick auf Bad Ems lässt Sie die kommende „Tortur“ leichter ertragen.