Geschichte - Kultur - Spiritualität

Schlagwort: dfes

Wir sind Kirche: Regensburg / Spar-Tipp Katholikentag / TV-Tipp Drewermann / Ingrid Thurner +

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freude der KirchenVolksBewegung!

Stellungnahme von Wir sind Kirche-Regensburg vom 14. 03. 2008
anlässlich der Urteilsverkündung im Fall des ehemaligen Pfarres von Riekofen

und zu Behauptungen der Pressestelle des Bistums

http://www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=128&id_entry=1369

> Stellungnahme des Bischöflichen Ordinariats zur Verurteilung von Peter K. (14.3.2008)

http://www.bistum-regensburg.de/Default.asp?op=show&id=3032

> Bistum Regensburg kritisiert Diffamierungskampagne im Fall Kramer (kath.net,14.3.2008)

http://www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=129&id_entry=1368

* * *

Spar-Tipp zum Katholikentag:

bis zum 15. März 2008 gibt es noch einen Frühbucherrabatt für Anmeldungen zum Katholikentag  

http://www.katholikentag.de/go/teilnahme-anmeldung.html

TV-Tipp:

Dr. Eugen Drewermann in "Menschen bei Maischberger"

Dienstag 18. März 2008 um 22.45 Uhr in der ARD

* * *

Wir trauern um Ingrid Thurner

Die frühere Vorsitzende der österreichischen Plattform "Wir sind Kirche", Ingrid Thurner, ist am 14. März 2008 im Alter von 63 Jahren in Deutsch-Kaltenbrunn (Burgenland) gestorben. Die Tirolerin war zeit ihres Lebens in der katholischen Kirche bzw. kirchlichen Erneuerungsbewegungen tätig. Sie war Pfarrsekretärin in Volders und Pastoralassisentin in der Pfarre Absam-Eichat. 1987 bis 1993 war Thurner Vorsitzende des Laienrats der Diözese Innsbruck. Beim Besuch Johannes Pauls II. 1988 in Innsbruck zeichnete sie verantwortlich für die inhaltliche Gestaltung des Glaubensfestes in Tirol. In der Plattform "Wir sind Kirche" war Thurner zunächst Geschäftsführerin, von 2002 bis 2004 Vorsitzende. Für ihr großes Engagement hatte sie 1994 von Bischof Reinhold Stecher das Goldene Ehrenzeichen der Diözese Innsbruck erhalten.

> Mehr auf der Seite des Bistums Innsbruck

http://www.dibk.at/?id=58&language=1&portal=1&detail=50001566

> Mehr auf der Seite der österreichischen Plattform Wir sind Kirche

http://www.wir-sind-kirche.at/content/index.php?option=com_content&task=view&id=230&Itemid=14

Sage vom Kleverschuß

 

1479. Um diese Zeit sind zwei Kaufgesellen, die gute Freunde waren, mit ihren Wagen aus der Mark nach Lübeck zurückgekehrt. Als sie nun auf der Straße vom Ackerhofe (Marly) nach der Stadt sind, will der eine, Hans Klever, der ein guter Schütz gewesen, die Röhre abschießen, weil man nicht mit geladener Wehre in die Stadt kommen dürfen. Wie er sich aber nicht vorsieht, als gerade sein Gesell aus dem Schlafe aufgefahren, schießt er den tot, was ihm großes Herzeleid gemacht.

 
Die Herren des Gerichts setzen ihn danach in den Absalomsturm am Hüxtertor, und des Erschossenen Freunde lassen an der Stelle, wo das Unglück geschehen, ein steinernes Kreuz aufrichten. Das hat der Gefangene von dem Turm aus sehen können und häufig Tränen vergossen, und sich erboten, einen wunderbaren Schuss zu tun, seine Unschuld zu beweisen, sofern man ihn seiner Banden entfreien wollte.

Endlich ist es ihm mit Zulassung eines Rats bewilligt: da hat er mit seinem Rohr beim Hüxtertor dann nach dem linken Arm des Kreuzes gezielt, und dreimal hineingeschossen, dergestalt, dass die Kugeln ein Kleverblatt (Kleeblatt) machten; zum Zeichen, dass er’s getan.

Das ist noch vor dem Burgtor unweit der Kienräucherei zu sehen.

(Deeke, Erwin: Lübische Geschichten und Sagen, Lübeck 1825, 1.Aufl. Nr.140)

© 2022 Auf dem Weg

Theme von Anders NorénHoch ↑