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Escher im Palast Den Haag: Ausstellung zeigt erstmals Fotografien des genialen Grafikers

M.C. Escher, Metamorphosis III, detail Atrani 1939-40, 1967-68_Quelle Sa...

M.C. Escher, Metamorphosis III, detail Atrani 1939-40, 1967-68_Quelle Sa…

Das Bild als Rätsel für den Betrachter: Führt die Treppe aufwärts oder abwärts? Herrscht Tag oder Nacht? Optische Illusionen wie diese sind das Markenzeichen des niederländischen Grafikers Maurits Cornelis Escher (1898-1972). Er war einer der genialsten Konstrukteure unmöglicher Welten. Mit seinen weltbekannten Grafiken stellt er auf faszinierende Weise die Grenze zwischen Illusion und Realität in Frage und treibt den Betrachter an den Rand der Verzweiflung. In dem ihm gewidmeten Museum „Escher im Palast“ in Den Haag (Niederländisch: Escher in het Paleis) können Kunstinteressierte ab dem 4. Februar 2017 eine ganz besondere Ausstellung bewundern, in der unter dem Titel „Escher, Close up“ eine Auswahl privater Fotografien des weltberühmten Grafikers präsentiert wird. Die Ausstellung widmet sich dem Einfluss dieser Aufnahmen auf seine grafische Arbeit und gestattet unerwartete Einblicke in sein Privatleben. So kommt der Besuch der Ausstellung einem Blick hinter die Kulissen gleich.

 

Mit den Augen eines Voyeurs …

Die privaten Fotos stammen größtenteils von Escher selbst. Beim Betrachten der Aufnahmen schaut man wie ein Voyeur auf die Welt, auf den Alltag, wie er es tat – was mit ein Grund ist, warum der Grafiker diese Fotos nie ausstellen ließ. Marcel Westerdiep, Direktor von Escher im Palast, ist glücklich, die Bilder nun zeigen zu können: „Wir haben all seine Alben durchforstet und viele Fotos seinen Werken zuordnen können – das war sehr interessant.“ Es sind auch Schnappschüsse zu sehen, die Escher etwa von seinen Kindern gemacht hat. „Das Spannende daran ist, dass man auch bei den privaten Fotos den ganz eigenen Escher-Blick auf die Dinge erkennt und verfolgen kann, wie er gearbeitet hat.“

 

Nur ein Schnappschuss? Oder viel mehr?

Sein Blick auf die Welt lässt sich anhand des Foto seiner Frau Jetta auf einem Felsenvorsprung über dem Dorf Atrani nachvollziehen. Es ist zwar eine Aufnahme von ihr – doch ist es wirklich nur das Bild seiner Frau? Oder war Jetta vielmehr Teil einer Inszenierung Eschers? Das Dorf Atrani im Hintergrund jedenfalls taucht häufig in seinen Werken auf. In seinen Tagebüchern schreibt Escher, er wolle den Betrachtern die Erfahrung vom Sturz in die Tiefe vermitteln. „In jedem Fall stellt sich dieses Gefühl beim Betrachten von Jettas Foto ein“, erklärt Westerdiep. „Und man denkt: ,Puh, gut, dass sie nicht herabgestürzt ist’, so sehr steckt man im Foto.“

 

Interaktive Dauerausstellung im königlichen Palast

Das ganze Jahr über präsentiert das Museum „Escher im Palast“ seinen Besuchern im ehemaligen königlichen Winterpalast eine Dauerausstellung, die mit nahezu 150 Werken fast das gesamte Oeuvre aus weltberühmten Darstellungen und fantasievollen Zeichnungen umfasst. Höhepunkt der Dauerausstellung ist das sieben Meter lange Werk „Metamorphose III“ aus den Jahren 1967/68, das den Betrachter in seinen Bann zieht und eine Verbindung von Ewigkeit und Unendlichkeit darstellt.

Darüber hinaus können sich Besucher nicht nur von Eschers Werken bezaubern lassen, sondern auf der zweiten Etage des Museums in die Welt des „Meisters der Illusionen“ eintauchen. Hier befindet sich die interaktive Präsentation „Sehen wie Escher“. In dieser innovativen Ausstellung können Besucher einen Saal betreten, in dem sich scheinbar Wände bewegen oder in der magischen Kugel das Erscheinen und Verschwinden von Welten beobachten.

 

M. C. Escher: Escher, Close up, 4. Februar bis 14. Mai 2017, Escher im Palast, Lange Voohout 74, 2514 EH Den Haag, geöffnet dienstags bis sonntags 11 bis 17 Uhr, Tel.: +31 (0)70 427 77 30

Preise: Erwachsene 9,50 Euro, Kinder 6,50 Euro

 

Initiative Kunst Holland

Escher im Palast ist einer der Partner der Initiative „Kunst Holland“. Dieser Initiative gehören 2017 acht Museen, das Königliches Concertgebouw in Amsterdam sowie das Niederländische Büro für Tourismus & Convention (NBTC) an: In Amsterdam sind dies das Rijksmuseum und das Van Gogh Museum, in Den Haag neben dem Mauritshuis das Gemeentemuseum und Escher im Palast, in Den Bosch das Noordbrabants Museum, in Arnheim das Kröller-Müller-Museum sowie in Groningen das Groninger Museum.   

 

Mit dem Ziel, die Kunst- und Kulturgeschichte der Niederlande  zum Thema in Deutschland zu machen, gründete sich 2014 die Initiative „Kunst Holland“. Erstmalig in Europa haben sich Direktoren international bedeutender Museen und Marketing-Verantwortliche zusammengetan, um dem deutschen Nachbarn die hochkarätigen Kunstschätze und die interessanten Ausstellungsprogramme der Niederlande näherzubringen.

 

AUSSTELLUNG GEMEENTEMUSEUM: Mark Rothko in Den Haag

Mark Rothko, Phalanx of the Mind, 1945. National Gallery Washington_Quelle Gemeentemuseum_klein

Mark Rothko, Phalanx of the Mind, 1945. National Gallery Washington_Quelle Gemeentemuseum_klein

Von blühendem Rosa und jubelndem Gelb, bis zu Knallblau und düsterem Schwarz: vor den überdimensionalen Leinwänden von Mark Rothko (1903-1970) fühlt der Betrachter, wie er in Rothkos Welt hineingezogen wird. Die Farbfelder aus flimmernden Farbschichten haben eine beispiellose Intensität und stellen universelle Gefühle wie Angst, Ekstase, Tragik und Euphorie dar. Zum ersten Mal seit 40 Jahren sind die Werke des amerikanischen Malers in den Niederlanden zu sehen: Vom 20. September 2014 bis zum 1. März 2015 zeigt das Gemeentemuseum in Den Haag Bilder des Künstlers.

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Nachfolgend der Tipp für ein spezielles Konzert –

 

Nachfolgend der Tipp für ein spezielles Konzert –

TITEL:              Der Klang des Jakobswegs („Impressions of a Pilgrimage“)

KÜNSTLER:     Dick le Mair – Band (NL) an der historischen Orgel KMD Rudolf Kelber (St. Jacobi)

DATUM:           Sa., 31.01.2009

LOCATION:      Hauptkirche St. Jacobi, Jacobikirchhof 22, 20095 Hamburg

Einlass: 17:00h

Beginn : 18:00h

TICKETS:         Vorverkauf : 14,00€ (zzgl.VV-Geb.)

Abendkasse: 18,00€

www.kartenhaus.de

Hotline: 01805 – 969 00 00

Beschreibung:

Das Konzert in der Hauptkirche St. Jacobi ist der zweite Teil der von 10:00h – 14:00h stattfindenden „Pilger-Messe“ mit Pastor Lohse. Speziell hierfür hat DICK LE MAIR das Arrangement geschrieben – Solo-Parts auf der historischen Arp-Schnittger Orgel (v. 1693) und der kleinen Orgel als Begleitung, beide gespielt von KMD Rudolf Kelber. Ein großartiges Äquivalent zur Kathedrale in Santiago de Compostela.

Der Klang des Jakobsweges

Bilder, Bücher, Dokumentationen zum Thema „Jakobsweg“ gibt es viele – Musik ist ganz selten – einmalig ist die Musik von DICK LE MAIR: Zwischen Gregorianischen Chorälen, Jazz und World Music entführen seine Kompositionen die Zuhörer auf einen Pilgerpfad der Gefühle

Nach seiner eigenen Pilgerfahrt ließ DICK LE MAIR all seine Emotionen und Erlebnisse in eine Musik fließen, die einen ersten Höhepunkt in den Aufnahmen zu „Impressions of a Pilgrimage" gefunden hat, der aktuellen CD des Ausnahmemusikers aus Den Haag. Nie aber hatte er sich träumen lassen, dass der Jakobsweg und Gregorianische Choräle eine solche Beliebtheit erlangen würden. Nach   aufsehenerregenden   Erfolgen   in   den Niederlanden, die auch zu zahlreichen Konzertreisen und gemeinsamen TV-Auftritten mit Paulo Coelho geführt haben,

bringt DICK LE MAIR diese musikalischen Emotionen nun als zweiten Höhepunkt auf die Bühnen in Deutschland und lässt uns so den Klang des Jakobsweges mit erleben und schafft, was schon der berühmte französische Schriftsteller Victor Hugo wusste: „ Die Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann und worüber nicht geschwiegen werden sollte."

Seine CD gibt es als Special Edition im Stereo und DTS-Sound auf dem Label MELODIA, Frechen

Im Vertrieb von: DA Music, D-49356 Diepholz    Erhältlich im Fachhandel   Best-Nr. 07DL002

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MUSIK BUREAU Heino G. Müller

Schäferkampsallee 28 20357  Hamburg

Fon: (0)40-410 36 30 Fax:  (0)40-412 65 385

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