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TOP 3 der Städteziele: Hamburg, Berlin und Stockholm

Für Besucher der Hansestadt Hamburg zählt eine Bootstour durch die Kanäle oder den Hafen zum Pflichtprogramm.

Für Besucher der Hansestadt Hamburg zählt eine Bootstour durch die Kanäle oder den Hafen zum Pflichtprogramm.

Der Wonnemonat Mai erfreut Urlauber in diesem Jahr besonders: Mit Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam laden gleich drei Feiertage zu einem verlängerten Wochenende für einen Kurzurlaub ein. Besonders im Trend liegen Städtereisen: „Viele nutzen die freien Tage zur kleinen Alltagsflucht und erkunden pulsierende Metropolen“, sagt TUI-Städteexperte Frank Stoll. Dabei urlauben die Bundesbürger bei einer Städtereise zunehmend länger.

„Wir beobachten, dass viele Gäste lieber einen kürzeren Haupturlaub machen und dafür zusätzlich ein bis zwei Kurzreisen einschieben“, bestätigt Stoll. Ziel vieler Kurzurlauber ist ein Tapetenwechsel. Gerade bei Städtereisen rücken kulturelle Events und Wissensvermittlung stärker in den Fokus. Neben Paaren nutzen immer mehr Familien den Städtetrip, um gemeinsam aktiv zu sein und etwas Neues zu erleben.

Ungeschlagen auf den ersten beiden Plätzen der TUI-Beliebtheitsskala: die zwei deutschen Metropolen Hamburg und Berlin. Sie sind gut mit der Bahn oder dem Auto erreichbar und deshalb für einen Urlaub mit Kindern besonders geeignet. Auf Platz drei liegt London, gefolgt von weiteren Klassikern wie Paris und Rom.

Gerade im Kommen sind Kopenhagen und Valencia. Kopenhagen liegt vor allem bei Design- und Lifestyle-Liebhabern im Trend. Die moderne und futuristische Architektur des Planetariums und der königlichen Bibliothek sowie das Stadtviertel Ørestad in Kombination mit maritimem Ambiente versprechen viel Abwechslung. Auch Valencia beeindruckt im Stadtviertel Ciudad de las Artes y Ciencias mit extravaganter Architektur des Architekten Santiago Calatrava, inklusive Opernhaus, Aquarium und Botanischem Garten. Zudem punktet die Mittelmeerstadt mit einem modernen Yachthafen, der für die weltberühmte Segelregatta America’s Cup angelegt wurde. Die Regatta fand 2007 und 2010 in Valencia statt.

Damit der Städtetrip möglichst unkompliziert und sorgenfrei wird, empfiehlt TUI-Experte Stoll: „Rundum-Sorglos-Pakete mit zahlreichen Zusatzleistungen stimmen den Urlaub auf die Bedürfnisse des Gastes ab.“ Für Abwechslung sorgen zubuchbare Erlebnis-Pakete. Davon profitieren vor allem Urlauber, die sich schon für eine Stadt entschieden haben, aber noch keine konkreten Pläne für den Aufenthalt haben. Stolls Geheimtipp für Familien: „In vielen Städten ist die Familien-Ralley der TUI sehr angesagt: Die ganze Familie löst als Team einen Kriminalfall und lernt die Stadt dabei mit Spaß und Spannung kennen.“

Achten sollten Städteurlauber auf günstige Wochenendraten und praktische Hotelservices, wie ein besonders spätes Checkout am Abreisetag. Einige Veranstalter bieten zudem Smartphone-Apps mit interaktivem Stadtführer und nützlichen Infos. Für Familien mit Kindern gibt es häufig spezielle Angebote für Hotel, Anreise und Freizeitgestaltung.

 

Reisetipps für die beliebtesten Städte – von den Experten auf TUI.com

Gut unterkommen in Hamburg

Zentral und komfortabel in der Hansestadt Hamburg? Ein Hotel mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis ist das „Junge Hotel“ in der Musicalmetropole. Fußläufig zum Bahnhof und der Innenstadt sowie mit Top-Ausstattung, ist das Haus bestens für einen Städteurlaub geeignet. Ein weiterer Pluspunkt ist das für ein Drei-Sterne-Hotel recht große und hochwertige Frühstücksbuffet, und auch das hoteleigene Restaurant ist empfehlenswert.

(empfohlen von Andreas Gründinger, Mitarbeiter im TUI ReiseCenter Passau)

 

Der Reichstag in Berlins Mitte ist eine der Top-Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt.

Der Reichstag in Berlins Mitte ist eine der Top-Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt.

Freiluft-Kunst in Berlin

Die weltweit längste Freiluftgalerie können Berlin-Urlauber an der East Side Gallery in Berlin-Friedrichshain bewundern. Das bekannteste der zahlreichen Kunstwerke ist der „Bruderkuss“ mit Breschnew und Honecker von dem russischen Maler Dmitri Vrubel. Da das denkmalgeschützte Mauerstück im Laufe der Zeit zunehmend marode wurde, unterstützte eine Künstlerinitiative 2009 die Sanierung. Im März 2013 hat ein Bauinvestor einen kleinen Teil der Mauer entfernt, was zu großem Protest in der Bevölkerung geführt hat. Der größte Teil der Galerie, in der sich einst 118 Künstler aus 21 Ländern verewigten, steht noch und ist ein Muss für jeden Berlin-Fan.

(empfohlen von Daniela Friedrich, Inhaberin, FIRST Reisebüro Daniela Friedrich, Hamm)

 

Oldtimer-Feeling in London

London ohne die alten roten Routemaster-Doppeldeckerbusse? Schwer vorstellbar! Und doch sind die Busse inzwischen selten geworden. Strenge Umwelt- und Sicherheitsbestimmungen haben die klassischen Busse fast gänzlich aus dem Stadtbild getilgt. Nur gut, dass London an vielen Traditionen festhält. Denn zum Kulturgut der Stadt gehören auch die Doppeldecker. Noch heute fahren die roten Oldtimer zeitweise zusätzlich auf zwei regulären Buslinien: Linie 9 vom Trafalgar Square nach High Street Kensington und Linie 15 vom Trafalgar Square zum Tower Hill. Die Busse fahren tagsüber zwischen 10 und 18 Uhr etwa alle 15 bis 20 Minuten ab.

Niederländische Kultur im „Geheimen Garten“: „Kunst Holland“ verzaubert Berliner Kunst-Elite

Gut besucht war der Auftakt der Initiative Kunst Holland im Secret Garden in Berlin, Foto: Harry Schnitger

Gut besucht war der Auftakt der Initiative Kunst Holland im Secret Garden in Berlin, Foto: Harry Schnitger

In den historischen Gemäuern des „Secret Garden“ in Berlin kam die Berliner Kunst-Elite kürzlich in den Genuss, „echt holländische“ Kunst aus erster Hand zu genießen. Die sechs Partner der in Europa einmaligen Initiative „Kunst Holland“ präsentierten eine persönliche Perspektive auf niederländische Künstler und ihre Werke. Holland als Kulturdestination vorzustellen, war Ziel des Abends. Es war außerdem das letzte Mal, dass der Ballsaal aus dem Jahre 1906 in seinem historischen Originalzustand vor der anstehenden Renovierung genutzt werden konnte.

 

Hochrangige Gäste, holländische Meisterwerke

In exklusiven Reden vermittelten die Direktoren des Rijksmuseums, des Van Gogh Museums, des Gemeentemuseums und des Museums Escher In Het Paleis den hohen internationalen Stellenwert holländischer Kunst. Einen Einblick in die Bedeutung der Kunst für den touristischen Sektor gaben Anouk Susan, Deutschland-Direktorin des Niederländischen Büros für Tourismus & Convention (NBTC), und Frans van der Avert, Direktor von Amsterdam Marketing. Der festlichen Abendveranstaltung wohnte auch die niederländische Botschafterin in Berlin, Monique van Daalen, bei. Zu den rund 80 Gästen zählten zudem zahlreiche Museumsdirektoren und Kunsthändler, wie Professor Dr. Michael Eissenhauer vom Berliner Staatsmuseum, Dr. Philipp Demandt von der Alten Nationalgalerie und Bendetta Roux vom großen Auktionshaus Christie’s. Namhafte Medienvertreter waren ebenfalls vor Ort, darunter Dr. Lisa Zeitz, Chefredakteurin der „Weltkunst“, mit deren Unterstützung die Veranstaltung im Secret Garden stattfand.

 

Initiative „Kunst Holland“ einmalig in Europa

Die vier an der Initiative „Kunst Holland“ teilnehmenden Museen in Amsterdam und Den Haag zeigen kunsthistorisch bedeutende Werke, welche die Ergänzung „echt Holland“ verdienen, da sie das echte holländische Leben reflektieren. So können Betrachter in „Die Vorsteher der Tuchmacherzunft“ (1662) von Rembrandt beispielsweise das traditionelle Unternehmertum der Niederländer wiedererkennen. „Victory Boogie Woogie“ (1944) von Piet Mondrian steht währenddessen für die moderne holländische Kreativität und Furchtlosigkeit.

 

Mit der in Europa einmaligen Initiative „Kunst Holland“ haben sich sechs starke Partner zusammengeschlossen: das Rijksmuseum, das Van Gogh Museum, das Gemeentemuseum Den Haag und Escher In Het Paleis in Den Haag sowie Amsterdam Marketing und das Niederländische Büro für Tourismus & Convention (NBTC). Ziel der Initiative ist, Kunst und Kunstgeschichte der Niederlande in den nächsten drei Jahren zum Thema in Deutschland zu machen.

 

Weitere Informationen zu Kunst in den Niederlanden: www.holland.com/kunst und www.facebook.com/kunstholland

Webseite des NBTC: www.nbtc.nl

Shopping weltweit beliebter Zeitvertreib im Urlaub

ITB Berlin und IPK International analysieren die Bedeutung von Einkaufstouren im Rahmen von Urlaubsreisen ins Ausland

Berlin, 12. September 2014 – Weltweit gesehen spielt Shopping bei jedem dritten Urlaub im Ausland eine wichtige Rolle. Dabei gehören nicht nur Reisende aus Asien zu den Einkaufsweltmeistern, sondern auch Südamerikaner genießen überdurchschnittlich häufig die Shopping-Möglichkeiten am Urlaubsort. Zu diesem Ergebnis kommt eine Sonderauswertung des World Travel Monitors® von IPK International, die im Auftrag der ITB Berlin aktuell durchgeführt wurde.

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„Steh auf! Nie wieder Judenhass!“

„Steh auf! Nie wieder Judenhass!“ – ZdK-Präsident Alois Glück ruft zur Teilnahme an der Kundgebung des Zentralrats der Juden auf.

Am Sonntag, dem 14. September 2014, findet vor dem Brandenburger Tor in Berlin eine große Kundgebung gegen Judenhass statt. Unter dem Motto „Steh auf! Nie wieder Judenhass!“ lädt der Zentralrat der Juden in Deutschland aufgrund von antisemitischen Hass-Parolen und Anschlägen auf jüdische Einrichtungen die Menschen in Deutschland ein, sich mit einem deutlichen Zeichen von den Angriffen auf die jüdischen Mitbürger zu distanzieren.

ZdK-Präsident Alois Glück schließt sich dem Aufruf an: „Dem Antisemitismus der vergangenen Wochen müssen wir entschieden entgegentreten und ein deutliches Signal setzen.“ Allen, die eine Möglichkeit haben an der Kundgebung teilzunehmen, dankt Alois Glück ausdrücklich für das Einstehen für unsere demokratischen Grundwerte.

Von Seiten des ZdK wird Vizepräsident Dr. Christoph Braß teilnehmen, ebenfalls werden die Mitglieder des Gesprächskreises „Juden und Christen beim ZdK“ die Kundgebung besuchen.

Positive Vorzeichen für Tourismus in Europa

Deutschland festigt seine Position – Studie der European Travel Commission gibt Aufschluss über die wichtigsten Quellmärkte für Europas Tourismus

Das Reiseziel Europa verzeichnete 2013 ein Wachstum von 5,4 Prozent. Damit setzt sich der positive Wachstumstrend der vergangenen vier Jahre fort. Aus Deutschland und Großbritannien kamen  die meisten Reisenden. Das ergab eine Studie der European Travel Commission (ETC), die der ITB Berlin zur Verfügung gestellt wurde. Die Analyse beleuchtet die Bedeutung von ausländischen Besuchern in den europäischen Ländern aus unterschiedlichen Quellmärkten innerhalb und außerhalb des Kontinents.

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Wir sind Kirche: 30.5. Mahnwachen Paderborn+Regensburg / 1.-6.6. Pilgertour ab Berlin / Petition

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Liebe Freundinnen und Freunde der KirchenVolksBewegung!

Wir laden Sie sehr herzlich zu diesen aktuellen Terminen der KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche ein. Vielleicht können Sie an einer Aktion in Ihrer Nähe teilnehmen und auch noch andere dazu einladen:

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Samstag, 30. Mai 2009 in Paderborn

Mahnwache "Aktion Lila Stola" ab 11.00 Uhr anlässlich der Priesterweihe
An der Domtreppe / Marktplatz Paderborn
„Wir sind Kirche“ im Erzbistum Paderborn und die „Aktion Lila Stola“ machen auf die Probleme des Ausschlusses von Frauen vom diakonalen und priesterlichen Dienst und des Pflichtzölibats aufmerksam.
Mehr Infos: http://www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=128&id_entry=2031

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Samstag, 30. Mai 2009 in Regensburg
Mahnwache um 5 vor 12 (11:55 Uhr)
vor dem Haupteingang des Regensburger Doms:

"In unserer Kirche ist es fünf vor zwölf: Für Mut und Freiheit in unserer Kirche!"
Mahnwache gegen die Ausgrenzung von Menschen, die sich bei Wir sind Kirche engagieren, aus kirchlichen Gremien.
Mehr Infos: http://www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=125&id_entry=2027
Hintergrund:  http://www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=128&id_entry=2016

Übrigens gibt es zu dieser auf das Bistum Regensburg bezogenen Ausgrenzung von Menschen, die sich bei Wir sind Kirche engagieren, auch ganz andere aktuelle Töne aus Rom:
Kommentar in Radio Vatikan von P. Eberhard v. Gemmingen: http://www.wir-sind-kirche.de/?id=129&id_entry=2026
Newsletter von Radio Vatikan: Papst: „Bildung eines engagierten Laienstandes fördern!“ http://www.wir-sind-kirche.de/?id=373&id_entry=2033

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Pfingstmontag, 1. Juni 2009 in Berlin

Start der ersten Etappe der Ökumenischen Pilger-Rad-Tour der KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche

Feierlicher Reisesegen 10 Uhr Gethsemane-Kirche, Prenzlauer Berg (Stargarder Str. 77, 10437 Berlin)

Danach radeln die 26 Teilnehmenden zum Ökumenischen Gottesdienst um 11 Uhr auf dem Arnimplatz (10439 Berlin), zum evangelischen Berliner Dom, zur römisch-katholischen Hedwigskathedrale und durch das Brandenburger Tor bis nach Potsdam.

Die Quartiere der ersten Etappe sind ausgebucht. Aber es ist möglich, eine Teilstrecke oder einen Tag mitzuradeln oder zu den Treffpunkten kommen.
Die Tagesstrecken der ersten Etappe:

  • 1. Juni 2009 Berlin bis Potsdam
  • 2. Juni 2009 Potsdam bis Belzig
  • 3. Juni 2009 Belzig bis Lutherstadt Wittenberg
    (dort gibt es um 20 Uhr ein ökumenisches Gespräch im Bugenhagensaal, Kirchplatz 9)
  • 4. Juni 2009 Lutherstadt Wittenberg bis Bachstadt Köthen
    mit Besichtigung der Nicolaikirche in Coswig und des Bibelturm in Wörlitz (www.bibelturm.de)
  • 5. Juni 2009 Köthen über Halle bis Merseburg
  • 6. Juni 2009 Merseburg bis Naumburg/Saale.

Hoffnungskarten für die Ökumene:
Dem Leitwort des 2. Ökumenischen Kirchentags „Damit ihr Hoffnung habt“ (1 Petr 1,21) gemäß, lädt Wir sind Kirche alle Christinnen und Christen: Schreiben Sie uns Ihre Hoffnungen für die Ökumene zwischen den Kirchen und für den 2. Ökumenischen Kirchentag per Postkarte oder Email an die KirchenVolksBewegung (info (at) wir-sind-kirche.de).

Mehr Infos: http://www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=128&id_entry=2030

Hintergrund: http://www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=530

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Publik-Forum schrieb in der Ausgabe vom 22.5.2009:

Erfolg der Petition an den Papst

54104 Frauen und Männer – alle Unterschriften überprüft! – haben die Petition vaticanum2.org zur Verteidigung des Zweiten Vatikanischen Konzils gegen den Restaurationskurs von Benedikt XVI. gegenüber den Traditionalisten unterzeichnet (Publik-Forum 3,4 und 5/2009). Nun bemüht sich der päpstliche Nuntius in Berlin, Erzbischof Jean-Claude Perisset, um einen Gesprächstermin im Vatikan, an dem die Petition übergeben wird. Zum Vergleich: Die konkurrierende, konservative Ja-zu-Benedikt-Aktion sammelte zeitgleich nur rund 33000 Unterschriften.

Mit vorpfingstlichem Gruß

C h r i s t i a n   W e i s n e r
Bundesteam KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche
Postfach 65 01 15          D-81215 München
Tel. +49 (0)8131-260 250 oder mobil +49 (0)172-518 40 82
Fax: +49 (0)8131-260 249
E-Mail: info (at) wir-sind-kirche.de          Homepage: www.wir-sind-kirche.de

Missstände bei Einhaltung von Menschenrechten

Studie der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit klärt über Menschenrechtsverletzungen im Tourismus auf – ITB Berlin ist Mitglied im Roundtable for Human Rights in Tourism

Gegen die Ausbeutung von Menschen im Tourismus: Mit einer neuen Studie wirft die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) einen Blick hinter die Kulissen der internationalen Reiseindustrie. Erste Einblicke in die Studie, die sich mit Verletzungen von Arbeitsrechten bei Hotelfachangestellten in den vergangenen zehn Jahren beschäftigt, konnten die Besucher und Besucherinnen des diesjährigen ITB Berlin Kongress erhalten. Dr. Christian Baumgartner, Generalsekretär Naturfreunde Internationale, stellte aber auch Beispiele für gelungene Tourismus-Projekte unter Einhaltung der Menschenrechte vor und sprach Empfehlungen für die Reiseindustrie und Regierungen aus.

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„Mosel-Camino“ zeigt Reize und Qualität unserer Region

 

KOBLENZ/BERLIN. Die RZ lädt die Bundestagsabgeordneten aus dem Koblenzer Wahlkreis ein, ihren Wählern im "Brief aus Berlin" einen Einblick in den politischen Alltag zu gewähren. Heute schreibt die SPD-Parlamentarierin Ursula Mogg.

Im Berliner "Sommertheater" entarten gelegentlich kleinere Scharmützel zu großen Schlachten – zumindest entsteht dieser Eindruck dann, wenn man den Medien bedingungslos Glauben schenkt. Schließlich sind auch in der nachrichtenarmen Zeit täglich Programme und Seiten zu füllen. Trotzdem hat sich der politische Betrieb seit Anfang Juli spürbar verlangsamt. So ist in diesen Wochen auch schon mal von Interesse, wo Spitzenpolitiker ihren Urlaub verbringen – und ob sie dort erreichbar sind.

Lohnend allerdings ist ein Blick auf die Entwicklung des heimischen Tourismus. Die Deutschen entdecken immer häufiger Deutschland als Urlaubsland. Reiseveranstalter konstatieren einen Boom der Inlandsreisen. Das Statistische Bundesamt verbucht fürs erste Halbjahr 2008 einen Anstieg bei den Übernachtungen in Deutschland um drei Prozent. Der Hotel- und Gaststättenverband führt dies auf eine Vielzahl von Gründen zurück: Neben den günstigen deutschen Preisen gehört dazu ein gestiegenes Umweltbewusstsein, das den Rad- und Wanderurlaub attraktiver macht – und natürlich auch die kürzere Anreise sowie steigende Benzin- und Flugpreise. Schließlich ist auch die Sicherheit, die man in Deutschland genießt, ein nicht zu vernachlässigendes Argument.

Dies sind für das Urlaubsland an Rhein, Mosel und Lahn erfreuliche Signale. Vom Reiz und der Qualität des Urlaubs in der heimischen Region konnte ich mich bei einer mehrtägigen Wanderung über den "Mosel-Camino" überzeugen, dem Jakobsweg zwischen Koblenz und Trier. Diese Landschaft ist immer wieder ein Erlebnis, die Preise für Kost und Logis im europäischen Vergleich konkurrenzlos günstig, die Menschen gastfreundlich und hilfsbereit; selbst das Wetter ist oft angenehmer als im heißen Süden. Freilich gibt es für die Politik Aufgaben, die nicht aus dem Blick geraten dürfen. Dazu gehört in unseren Flusstälern auch weiter vorrangig die Bekämpfung des Bahnlärms.

Man darf auf das Erreichte ein wenig stolz sein, ohne die verbleibenden großen Herausforderungen aus dem Auge zu verlieren. Im Interesse der Menschen, die hier leben, ebenso wie derer, die die schönsten Wochen des Jahres gerne bei uns verbringen.

· 13.08.2008 © Rhein-Zeitung

 

 

Schäfer, Karl-Josef und Welter, Wolfgang: Ein Jakobsweg von Koblenz-Stolzenfels nach Trier – Der Pilgerwanderführer für den Mosel-Camino

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