Borkum im Winter

Borkum im Winter

Wenn die Insulaner in der Osternacht an drei verschiedenen Stellen auf Borkum ein Osterfeuer anzünden, den Winterschnitt und immer auch einen Teddy oder eine Puppe als Symbol für die bösen Geister verbrennen, dann ist die gar nicht so dunkle Jahreszeit auf Deutschlands größter ostfriesischer Insel vorbei.

Der Ostermorgen gehört dann noch einmal den Insulanern und ihren Freunden. Man trifft sich im kleinen Kreis zu einem uralten Brauch, zum Eierkullern. „Dann rutschen die Kinder auf dem Hosenboden die Düne herunter, um eine glatte Rennbahn hinzukriegen. Und es macht einen Heidenspaß, zunächst die Eier zu suchen. Dann wird gekullert, was das Zeug hält. Das Ei, das nicht kaputt geht, gewinnt das Eierkullern,“ erzählt die Borkumerin Isabell, die nach Jahren in Berlin wieder zurück auf die Insel kam. „So schön wie auf Borkum kann es auf dem Festland gar nicht sein!“

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