Wie gesagt, in unserem preiswerten Hotel de la Poste haben wir fürstlich gegessen und geschlafen.

Aber um 8 war die Nacht vorbei, wir haben gepackt, das Zimmer geräumt, noch einen Kaffee getrunken, ein Croissant gegessen und wollten dann in die Kirche. Heilige Messe um 11 – das war dann doch zu spät.

Also machten wir uns, nachdem wir noch einen Bummel durch das sonntägliche Joinville gemacht hatten, auf den Weg nach Hause. Nicht vergessen haben wir, unseren Fürstenhof gleich für März zu buchen. Zwei Nächte, denn zwischen Joinville und Colombey-les-Deux-Eglises (Landsitz und Sterbeort von Charles de Gaulle) liegen 34 km aber keine Übernachtungsmöglichkeit.

Auf der Rückfahrt gab es noch einen Abstecher nach Luxemburg-Stadt. Gabi war noch nie dort, mein letzter Besuch ist bestimmt schon 20 oder mehr Jahre her. Wir sind bei strahlendem Sonnenschein durch die Altstadt gebummelt, haben im PizzaHut festgestellt, dass das Publikum über 30 ist und ansonsten die Pizza für Zwei genossen.

Was das Ganze mit Pilgern zu tun hatte? "Alles hat seine Zeit …" steht im Kohelet. Es war nicht die richtige Zeit und vielleicht auch nicht so ganz der richtige Ort.

Unser Jakobsweg geht Ostern weiter. In 14 Tagen von Joinville zur Kathedrale nach Vezelay, einem weiteren zentralen Sammelpunkt für die mittelalterlichen Pilger, der auch heute wieder mehr und mehr an Bedeutung gewinnt.