Fasten-SMS Nr. 1:
Seid voll Freude, wenn Ihr in mancherlei Versuchung geratet. Ihr wißt, dass die Prüfung eures Glaubens Ausdauer bewirkt. (Jak 1,2 f.)
Ich erspare mir heute noch einen Kommentar dazu, aber eigentlich trifft auch dieser Bibelspruch den Nagel auf den Kopf. Vielleicht kommt der fehlende Kommentar in den nächsten Tagen.
Fasten-SMS Nr. 2:
Können sich andere an DIR orientieren? Hilf anderen ihren Weg zu finden!
Diese SMS kommentiere ich gerne, sehr gerne sogar. Denn das ist ein Thema, über das ich seit der Eröffnung dieses Blogs nachdenke. Wer von Anfang an mitgelesen hat, erinnert sich vielleicht noch an meine, an mich selbst gerichtete Frage, ob dieser Blog vielleicht etwas mit Exhibitionismus, mit öffentlicher Selbstdarstellung zu tun hat. Damals, Anfang Januar, habe ich das damit abgetan, dass ein wenig Extrovertiertheit einem Trainer gar nicht so schlecht steht. Aber das trifft es eigentlich nicht, das ist nicht der Nagel, der auf den Kopf getroffen sein will. Eher schon ein Ermuntern von Anderen, ein zurufen: Hei, ich als überzeugter Couch-Anhänger kann das, Du kannst das auch. Und dabei über Erfahrungen, über Höhen und Tiefen, über Scheisstage im Regen und über Laufen wie auf Wolken im strahlenden Sonnenschein berichten. Das trifft die Sache schon eher. Anne hat mal in einer eMail kommentiert: „Ka-Jo schreibt ein Buch!“ Nein, so vermessen bin ich immer noch nicht. Aber mittlerweile weiss ich, dass so einige hier im Blog aus unterschiedlichen Gründen mitlesen, und deshalb lasse ich ganz bewusst den trockenen Erlebnisbericht auch hin und wieder ganz launig aussehen – damit diejenigen, die mitlesen, nicht vor lauter Langeweile am PC einschlafen. Und vielleicht gibt es ja den Einen oder Anderen (Du vielleicht nicht gerade, Gudrun :-)), die oder der sich bemüssigt fühlt, vielleicht doch noch einmal die Bibel herauszukramen oder ein Gespräch mit einem Seelsorger, welcher Coleur auch immer, zu suchen. Und der Typ, der sagt, Du MUSST – der bin ich überhaupt nicht. Eher derjenige, der sagt, komm, schau, so lief es bei mir – vielleicht kann es auch bei Dir so laufen. Aber Deine Erfahrungen, bitte schön, musst Du schon selber machen! Wie gesagt, ich war schon ganz schön weit weg und komme langsam, ganz langsam wieder zurück. Der Jakobsweg beginnt vor der Haustür – der Anstoss kann nur von Dir selberf kommen. Was er Dir bringt, das weiss ich nicht – aber lies einfach diesen Blog von Zeit zu Zeit, vielleicht bringt er Dir ja etwas Orientierung!