Der logistische und organisatorische Aufwand wird so langsam aber sicher wieder enorm. Am Anfang war es einfach so, dass wir gar nichts wussten, und uns so jedes einzelne Stückchen erarbeitet haben. Dank der Menschen, die wir am Weg getroffen haben, ging dieser Aufwand immer mehr zurück.
 
Jetzt wird es wieder mehr. Wobei ich allerdings auch nicht so ganz verstehe, warum z.B. im Pilgerführer Trier-Vezelay von Outdoor (Autor: Michael Moll) eine Tagesetappe in einem Ort endet, in dem es keine Übernachtungsmöglichkeit gibt UND am späten Nachmittag kein Bus mehr in Richtung Trier fährt. Unverständlich, das kann man doch geschickter machen, oder?
 
Für uns soll es jetzt zunächst am Sonntag von Schweich nach Trier gehen. Und dann, weil weder Gabi noch ich jemals RICHTIG in Trier waren, wollen wir uns einen ganzen Tag Zeit nehmen. Und dann geht es am Dienstag weiter – nur die Himmelsrichtung wissen wir noch nicht so ganz.
 
Uns geht es im Moment wie an der Mosel: wir wissen nicht so genau, wie es weitergehen soll. Vor ein paar Wochen tauchte dann, wie aus dem Nichts, Wolfgang Welter auf und half uns weiter – vielleicht gibt es so jemanden auch für die Strecke Trier – Reims? So mitten durch Luxemburg! Das hätte zumindest etwas – so von Weilburg nach Luxemburg, das wäre doch sogar etwas für unser Weilburger Tageblatt. Dafür ist aber nicht die richtige Jahreszeit – die Luxemburger sind im Weilburger Tageblatt immer erst im November dran (Jahrgedächtnis des ersten Nassauers, der den Grossherzoglichen Stuhl in Luxemburg innehatte).
 
Aber auch die Strecke über Metz hat etwas. Erstens bleiben wir noch ein Stückchen in Deutschland, zweitens bleiben wir auf einem gut beschriebenen Weg, und drittens nehmen wir dann noch ABC in Metz mit. Ausserdem führt die Strecke von Metz nach Reims über Verdun – da war ich vor Jahren mal.
 
Es wird sich finden – schliesslich ist am Montag Zeit genug, Informationen über den weiteren Weg einzuholen. Reizvoll sind beide Wege.