Liebe Freundinnen und Freunde der KirchenVolksBewegung!

Mit seinen differenzierten aber deutlichen Aussagen zum „theologisch nicht notwendigen“ Zölibat hat der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Mut gezeigt. Erzbischof Dr. Robert Zollitsch ist zu danken, dass er die pastorale Not angesichts des immer dramatischeren aber „hausgemachten“ Priestermangels offen ausgesprochen hat. Zollitsch war 16 Jahre in der Priesterausbildung und anschließend zwei Jahrzehnte lang Personalchef des zweitgrößten deutschen Bistums. Er weiß um die Nöte der Priester – und um die Nöte der Gemeinden.

Und es ist nicht nur eine „spezifisch deutsche Zölibat-Diskussion". Das zeigen z.B. die vieldiskutierte und von oben verbotene Broschüre „Kirche und Amt“ der niederländischen Dominikaner aus dem Jahr 2007 und das Schlussdokument Priester-Nationalversammlung Brasiliens (mit 134 Mil. Gläubigen die größte röm.-kath. Land weltweit) vom 19. Februar 2008. Auch Kardinal Claudio Hummes hatte vor seinem Amtsantritt als Präfekt der päpstlichen Klerus-Kongregation eine Debatte über den Pflichtzölibat von Priestern für legitim gehalten. 

In dieser immer drängender werdenden Frage geht es aber nicht nur um die Lebensform der Priester sondern um die im Kirchenrecht verankerte Recht der Gemeinden auf die sonntägliche Eucharistiefeier (Can. 213 CIC).

Deshalb rufen wir dazu auf: Mischen Sie sich in diese Diskussion ein, die für unsere Kirche existenziell ist!

Mehr dazu auf unserer Seite http://www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=125&id_entry=1347