Ein kurzer Spaziergang mit einer kräftigen Steigung: Das ist der Kubacher Wanderweg Ku6. Wobei Sie, wenn Sie den bisherigen Wanderwegbeschreibungen gefolgt sind, die Steigung im Wald schon kennen. Die hatten Sie nämlich bei der Wanderung Ku4 schon einmal.

Kubach hat eine großartige Geschichte, die bereits vor über 1000 Jahren beginnt. In einer Urkunde von Kaiser Otto III. wird Cubach als „pawolam cubach“ erstmals erwähnt. 1408 wird „Grossen-Cubach“ erstmals in einer Urkunde, diesmal vom Bischof in Worms, erwähnt. Ein Kraft Krug von Cleen erhält den Hof Cubach als Lehen. 1516 findet sich erstmals eine Kirche in den Urkunden. Die heutige Kirche wurde im Jahr 1784 fertiggestellt.

Als Gemeinwesen funktioniert Kubach auch heute noch, nachdem es 1974 als letzter Stadtteil zu Weilburg kam. Und neben einer großartigen Geschichte von mehr als 1000 Jahren gibt es einige touristische Höhepunkte im Ort. Ein paar schöne Fachwerkhäuser stehen im Ortskern und so mancher Neu- oder Alt-Kubacher schlendert gerne durch die Gassen.

Der wichtigste Anziehungspunkt für Kubach, Weilburg und die ganze Region ist jedoch die einzigartige Kubacher Kristallhöhle. Sie hat den größten unterirdischen Einzelschauraum in Deutschland. Die Wände sind mit unzähligen Kristallen besetzt.

Das Parken Ihres Autos ist zum Beispiel problemlos in der Weilbergstraße möglich. Von dort aus igehts in Richtung Ort und dann links in die Kubacher Hauptstraße. Der folgen Sie bitte bis zum „Roten Kreisel“ und gehen dann noch ein Stückchen in Richtung Gewerbegebiet. Nach dem Kreisel geht der erste Wirtschaftsweg nach links in die Felder hinein.

Aus dem Wirtschaftsweg wird wenig später ein Waldweg, Sie gehen immer geradeaus. Bis Sie im Wald an eine Kreuzung mit mehreren Markierungen stoßen. Dort wählen Sie den Weg nach links und folgen ihm bis zu der Brücke über den Kubach.

Hinter der Brücke führt der Wanderweg Ku6 nach links auf den neuen Lahnwanderweg und geht dann steil nach oben auf die Höhen. Dort oben am Feldrand liegt ein großer Findling, der sich für eine Rast anbietet. Das anstrengende Stück ist gemeistert und Sie können bequem auf den Feld- und Wirtschaftswegen, vorbei am Berghof, zurück zum Auto schlendern.