Ja, der Schinderhannes! Er ist dem Zweckverband Hochtaunus sogar einen eigenen Weitwanderweg wert. Johannes Bückler hieß er mit bürgerlichem Namen und viele Legenden ranken sich um den Räuber und Strauchdieb. Sein Hauptbetätigungsfeld war der Taunus, schließlich stammte Bückler aus Nastätten. In der Nähe von Wolfenhausen, einem Weilmünsterer Ortsteil, hat man ihn gefasst. Und in Villmar-Langhecke wurde der Schinderhannes verraten.

Also ist anzunehmen, dass Johannes Bückler auch rund um Weilburg sein Unwesen trieb. Ja, sein Unwesen. Denn Schinderhannes war alles andere als ein edler und guter Räuberhauptmann, der den Reichen stahl und den Armen gab. Das hat erst die Legende aus ihm gemacht. Und eine Bande, die es zum Räuberhauptmann braucht, die hatte Bückler schon mal gar nicht. Seine Diebstähle, Räubereien und Erpressungen beging er mit ständig wechselnden Kumpanen.

Nun, wahrscheinlich war Schinderhannes schon vor Ihnen auf den Waldwegen unterwegs. Denn zu seiner Zeit, gegen Ende des 18. Jahrhunderts, gab es sicherlich so einiges in der Gegend rund um Weilburg zu holen.

Kubach Ku5

Die Kubacher Wanderwege Ku4, Ku5 und Ku6 unterscheiden sich nicht sehr voneinander. Nur die Streckenlänge ist durch geschickte Nutzung der Wirtschaftswege unterschiedlich. Und so parken am besten wieder im Gewerbegebiet und gehen in den Wirtschaftsweg am Discounter. Zunächst sollten Sie sich rechts halten, dann den Feldweg nach rechts abbiegen und auf den Wald zugehen.

An der Wegkreuzung wo es rechts in Richtung Wohngebiet geht, biegen Sie nach links ab und gehen ein Stück parallel zum Wald. Dann führt der Weg rechts in den Wald hinein und schnurgerade nach unten. Auf der rechten Seite führt der neue Lahnwanderweg den Berg hinab, Sie gehen aber bitte auf dem breiten Weg scharf nach links.

Wie schon der Wanderweg Ku4 führt auch der Ku5 immer geradeaus bis zu einer Brücke über den Ohmbach. Diese überqueren Sie und gehen auf dem Wanderweg weiter nach rechts. Sie sind hier im Weiltal und können die Autos unter sich hören. Manchmal, wenn es ganz still ist und kein Fahrzeug unterwegs ist, dann können Sie sogar die Weil, die Weilburg ihren Namen gegeben hat, hören.

Ein ganzes Stück bleiben Sie auf diesem Weg. Das Dreieck einer Wegmarkierung begleitet Sie. Der Weg ist stark bewachsen – es scheinen nicht viele Wanderer den Weg am Hang im Weiltal zu nehmen.

Wenn auf der linken Seite ein Waldweg nach oben führt, biegen auch Sie nach links ab und verlassen damit die Wegmarkierung des Dreiecks. Sie gehen aus dem Wald heraus und wandern zwischen Wald und Feldern weiter in Richtung Kubach.

Am nächsten Weg geht es nach halb rechts und dann führt der Weg, wie Kubach Ku4, am Berghof vorbei in den Ort. Auf der Weilbergstraße geht es in den Ort hinein, links in den Amselweg, rechts in Am Kohlgarten und wieder nach links in die Hauptstraße. Vor sich sehen Sie dann schon den „Roten Kreisel“, gehe Sie weiter geradeaus bis ins Gewerbegebiet und zu Ihrem Auto.

Wanderweg Kirschhofen K1

Wanderweg Kirschhofen K2

Wanderweg Kubach Ku4