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wir sind kirche – Auf dem Weg

Auf dem Weg

Geschichte - Kultur - Spiritualität

Schlagwort: wir sind kirche (Seite 1 von 2)

‚Wir sind Kirche‘ bezieht Stellung zur heute geleakten Missbrauchsstudie der Bischofskonferenz

Eine Pressemeldung jagt seit heute morgen die andere. Bereits um 10 Uhr veröffentlichte DER SPIEGEL Teile der Studie der Deutschen Bischofskonferenz: „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ (www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/katholische-kirche-in-deutschland-studie-zaehlt-3677-missbrauchsopfer-a-1227688.html), heute Nachmittag erschienen dann bei der ZEIT erste Ergebnisse und Bewertungen (www.zeit.de/2018/38/sexueller-missbrauch-bischoefe-kirche-studie/komplettansicht).

Während sich Bischof Ackermann als der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für Kinder- und Jugendschutz in der DBK-Pressemledung noch darüber ärgert, dass die Studie geleakt wurde und sich über die Verantwortungslosigkeit der Journalisten auslässt, nimmt ‚Wir sind Kirche‘ bereits eindeutig Stellung und legt den Finger in genau die Wunden, die Krankheiten, an denen die römisch-katholische Kirche immer noch krankt.

„Ungeheuerlich, wenn auch nicht unerwartet“

Pressemitteilung, München, 12. September 2018

 

Mit großer Erschütterung nimmt die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche die heute bekannt gewor­denen ersten Ergebnisse der im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz erstellten MHG-Studie („Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordens­angehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“) zur Kenntnis. Das Ausmaß der Ver­brechen wie auch die über Jahrzehnte praktizierten Vertuschungen im Untersuchungszeitraum (1946 bis 2014) erweisen sich als ungeheuerlich. Sie sind für Wir sind Kirche jedoch nicht unerwartet und entsprechen den Studien in vergleichbaren Ländern. Da die Akten schon sichtlich manipuliert oder gar vernichtet waren und dem Forscherteam nicht im Original zugänglich waren, ist dies wohl nur die Spitze des Eisbergs.

 

Mit dem Abschluss dieser Studie, die noch nach Diözesen und Orden weiter differenziert werden müsste, kann die Aufarbeitung der klerikalen sexualisierten Gewalt keineswegs als beendet angesehen werden. Die teils guten, aber in vielem auch immer noch unzureichenden Maßnahmen der Bischofskonferenz zeigen, dass dieses Thema jetzt wirklich für jeden einzelnen Bischof und die Bischofskonferenz als Ganzes zur Chefsache werden muss und die 2010 erfolgte Benennung eines einzelnen Missbrauchsbeauftragten innerhalb der DBK keinesfalls ausgereicht hat.

 

Neben der notwendigen auch theologischen Aufarbeitung mahnt Wir sind Kirche jetzt erneut und dringend tiefgreifende Reformen in der römisch-katholischen Kirche an, um den Opferschutz zu stärken und den bisherigen systemimmanenten Täterschutz zu überwinden. Dazu gehören Strukturreformen auf allen Ebenen, die Reform des Kirchenrechts und eine Korrektur des selbstbezogenen Klerikalismus. Die verderbliche mentale Fehlhaltung des Klerikalismus hat letztlich tief eingefleischte theologische Gründe, die kritisch zu hinterfragen sind.

 

Nach dem Brief von Papst Franziskus vom 20. August 2018 anlässlich des Pennsylvania-Reports hatte Wir sind Kirche am 1. September 2018 an alle Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz appelliert, sich öffentlich an die Seite von Papst Franziskus zu stellen und sich mit aller Kraft für die weitere Aufklärung sexualisierter klerikaler Gewalt auf allen Ebenen einzusetzen, wie dies auch andere schon getan haben. Wie kein Papst zuvor hat Papst Franziskus den mit den Verbrechen sexualisierter Gewalt verbundenen Macht- wie Gewissensmissbrauch in aller Deutlichkeit angeprangert und ein inakzeptables Verständnis von kirchlicher Autorität sowie den Klerikalismus als eine der strukturellen Hauptursachen benannt.

 

Internationale Bewegung Wir sind Kirche 4 Jahre nach der Wahl von Papst Benedikt (19. April 2009)

 

Pressemitteilung Rom / Madrid / München, 16. April 2009

Wir sind Kirche 4 Jahre nach der Wahl von Papst Benedikt:
Tiefgreifende Reformen dringender denn je.
Hoffnung auf den Heiligen Geist und auf den Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils.

Die Internationale Bewegung Wir sind Kirche appelliert anlässlich des vierten Jahrestages der Wahl von Papst Benedikt (19. April 2005) an den Papst, an alle Bischöfe und an alle Gläubigen, dem Weg und dem Geist treu zu bleiben, den das Zweite Vatikanische Konzil gewiesen hat.

Den problematischen Versöhnungsversuch des Papstes mit den Lefebvristen Anfang dieses Jahres sieht Wir sind Kirche als Rückschritt hinter Wort und Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65). Denn dieses Reformkonzil hat ein neues Verständnis der Kollegialität der Bischöfe, neue Wege für die Ökumene und den interreligiösen Dialog – vor allem mit den Juden, Religionsfreiheit, Gewissensfreiheit auch innerhalb der Kirche, einen positiven Blick auf die Welt und die Reform der Liturgie als bewusste Teilhabe aller Gläubigen gebracht.

Obwohl als ein Schritt zur Einheit der Katholischen Kirche beabsichtigt, hat die einsame Entscheidung des Papstes gegenüber den Lefebvristen der Kirche selbst wie auch ihrer Bedeutung als Institution in der heutigen Welt großen Schaden zugefügt. Wir sind Kirche bedauert zutiefst, dass die römisch-katholische Kirche als größte Kirche weltweit gerade jetzt in einer Zeit schwerer sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Probleme durch diese selbstverschuldete Krise so viel von ihrer Glaubwürdigkeit verloren hat.

Diese Krise ist eine Krise der Kirchenführung, der Autorität des Papstes und der römischen Kurie. Denn der Papst hat sich für einen Regierungsstil entschieden, der Transparenz, Verantwortlichkeit und sogar grundlegende Kompetenzen vermissen lässt. Die Hoffnungen von Millionen von Christen und Christinnen auf das Zweite Vatikanische Konzil und auf die Versprechen des Papstes kurz nach seiner Wahl bezüglich größerer Fortschritte in der Ökumene und mehr Kollegialität mit den Bischöfen haben sich bisher nicht bestätigt.

Wachsende Enttäuschung über pastoralen Stillstand:

Durch das Festhalten am Pflichtzölibat und am Verbot der Frauenordination wird immer mehr Gläubigen das im Kirchenrecht (Can. 213 CIC) vorgesehen Recht auf die sonntägliche Eucharistie in lebendigen Gemeinden verweigert. Alle diese Tatsachen sowie die völlige Freigabe des tridentinischen Ritus und die Änderung der Karfreitagsfürbitte für die Bekehrung der Juden sind nur einige von vielen Anzeichen dafür, dass der jetzige Papst einen Kurs gegen die Reformen des II. Vatikanischen Konzils verfolgt.

Während seines jüngsten Besuchs in Afrika hat sich der Papst vehement gegen Korruption, Stammesfehden, Unterdrückung von Frauen und für demokratische Regierungen und Umweltschutz ausgesprochen. Doch statt sich auf diese wichtigen Fragen zu konzentrieren, machte er mit seinen unglücklichen Äußerungen über die Verwendung von Kondomen zur AIDS-Prävention alle positiven Ansätze zunichte. Die große Bedeutung, die den Themen Abtreibung, Kondomen usw. zugemessen wird, haben dazu geführt, dass der Papst die günstige Gelegenheit verpasst hat, die wichtigere Botschaft von Gerechtigkeit, Frieden und dem Recht der Menschen auf das „tägliche Brot“ zu verbreiten.

Nach Ansicht von Wir sind Kirche sollte der Papst die Kritik aus den verschiedensten Teilen der Welt aber nicht als feindseligen Angriff auf sich persönlich, sondern als Ausdruck der tiefen Besorgnis um das Wohl der ganzen Kirche deuten – so wie es im Canon 212 § 3 CIC vorgesehen ist: „Entsprechend ihrem Wissen, ihrer Zuständigkeit und ihrer hervorragenden Stellung haben sie (die Gläubigen) das Recht und bisweilen sogar die Pflicht, ihre Meinung in dem, was das Wohl der Kirche angeht, den geistlichen Hirten mitzuteilen und … den übrigen Gläubigen kundzutun.“

Übergabe der internationalen „Petition Vaticanum II“ an die Glaubenskongregation:

Der große Zuspruch, den die von der Internationalen Bewegung Wir sind Kirche mitgetragene Petition „Für die uneingeschränkte  Anerkennung der Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils“ erhalten hat, zeigt die konkrete Sehnsucht so vieler Theologen und Theologinnen, Priester, Ordensleute, pastoraler MitarbeiterInnen und einfacher Kirchenmitglieder auf der ganzen Welt nach einer Erneuerung der Kirche im Einklang mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil.

Die Petition (http://www.petition-vaticanum2.org/) erbrachte bis Gründonnerstag 50.000 qualifizierte Unterschriften. Die Initiatorinnen und Initiatoren bemühen sich jetzt, die Ergebnisse der Petition möglichst bald der Glaubenskongregation in Rom zu präsentieren.

Hintergrund:

Die 1996 in Rom gegründete Internationale Bewegung Wir sind Kirche ist eine innerkirchliche Reformbewegung von Laien, Priestern und Ordensleuten. Wir sind Kirche entstand aus dem 1995 in Österreich gestarteten Kirchenvolksbegehren, ist in mehr als zwanzig Ländern vertreten und ist mit anderen Reformbewegungen in der ganzen Welt vernetzt. Ziel ist es, den vom Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) eingeleiteten Reformprozess in der römisch-katholischen Kirche voranzubringen, der in den letzten Jahren zum Stillstand gekommen ist. Website: http://www.we-are-church.org/

Kontakt:

– Raquel Mallavibarrena/ Chair     (Spain)     +34-649332654     rmallavi (at) mat.ucm.es

– Christian Weisner/ Media     (Germany)     +49-172-518 40 82     media (at) we-are-church.org

– Edith Kuropatwa-Fèvre     (Belgium)     +32-2-56 70 964     new: ekf.paves (at) happymany.net

– Kaare Rübner Jorgensen     (Denmark)     + 45 367 81 804     ruebnerjo (at) webspeed.dk

– Hubert Tournès     (France)     +33-240119873     hubertournes (at) orange.fr

– Helen McCarthy     (Ireland)     wearechurchireland (at) eircom.net & helen.mccarthybarcares (at) wanadoo.fr

– Vittorio Bellavite     (Italy)     +39-02-70602370     vi.bel (at) IOL.IT

– Aasmund Vik     (Norway)     aasmund.vik (at) nationaltheatret.no 

– Ana Vicente     (Portugal)     +351 91 935 97 96     anvicente (at) netcabo.pt

– Krister Janzon     (Sweden)     krister.janzon (at) comhem.se

– Anthony Padovano     (United States)     +1-973-539-8732     tpadovan (at) optonline.net

Wir sind Kirche-Frühjahrs-Info, „Petition Vaticanum2“ und mehr

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde der KirchenVolksBewegung!

Seit der bedingungslosen Aufhebung der Exkommunikation der vier Weihbischöfe der Piusbruderschaft durch Papst Benedikt erleben wir alle aufrüttelnd bewegende Wochen in unserer Kirche – eine Bewegung, in der auch das warnende und besorgte Wehen des Heiligen Geistes wahrgenommen werden sollte. Mehr darüber lesen Sie im aktuellen

Wir sind Kirche-Frühjahrs-Info

Das neue 4-seitige Info ist jetzt im Internet als PDF-Datei abrufbar und wird in diesen Tagen wie üblich auch per Briefpost verschickt:

www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=126&id_entry=1935

Weitere Exemplare z.B. zum Verteilen in Ihrer Gemeinde können per Email bestellt werden.

Bitte Postadresse und gewünschte Anzahl angeben!

laakmann (at) wir-sind-kirche.de

"Petition Vaticanum2" für das Konzil bleibt aktuell

Den bemerkenswerten Brief des Papstes vom 10. März 2009 an die Bischöfe hat Wir sind Kirche mit einer Pressemitteilung begrüßt:
www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=128&id_entry=1940

Da es in der Petition aber nicht nur um die Pius-Bruderschaft sondern um den Gesamtkurs der Kirche auf der Linie des Konzils geht, wird die Petition bis zum 9. April 2009 (Gründonnerstag) weitergeführt.

Helfen Sie mit, dass noch möglichst viele Menschen die Petition bis zum 9. April unterzeichnen:

  • Bitte weisen Sie z.B. per Email noch einmal andere auf die Petition hin und bitten Sie diese nach dem Schneeballprinzip ebenso zu verfahren:  www.petition-vaticanum2.org

  • Kopieren Sie bitte die Unterschriftenliste für handschriftliche Eintragungen in Ihrer Gemeinde sowie in Ihrem Bekannten- und Freundeskreis: www.petition-vaticanum2.org/mediapool/77/772478/data/Petition_und_leere_Liste5.pdf

  • Weisen Sie bitte auch Ihre Freunde und Bekannten im Ausland auf die Petition hin, die in 14 Sprachen vorliegt, und bitten diese, die Petition ebenfalls weiterzuempfehlen.

Aktuelle Termintipps und Links
> Wir sind Kirche-Termine: www.wir-sind-kirche.de/?id=159
> Termine zur "Petition Vaticanum2": www.petition-vaticanum2.org/pageID_7604399.html
> "50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil": www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=527
> Presse-Echo: www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=129
> Referent(inn)enpool: Um das notwendige Wissen um Wort und Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils gerade jetzt zu vertiefen, können Angebote, Nachfragen und Termine für Diskussionsveranstaltungen z.B. in Pfarreien und Bildungswerken an die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche oder an bildung (at) petition-vaticanum2.org gerichtet werden.

Schreibkraft gesucht

Für wichtige Schreibarbeiten suchen wir eine zuverlässige Schreibkraft, die uns in Heimarbeit an ihrem PC ehrenamtlich unterstützen kann. InteressentInnen melden sich bitte bei weisner (at) wir-sind-kirche.de

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Dies ist ganz einfach – OHNE Online-Banking – OHNE Risiko für Sie – auch per Email möglich.
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Wir danken für jede (steuerabzugsfähige) Spende!

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Bundesteam KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche
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Wir sind Kirche München „Den Gemeinden Zukunft geben“

 

Pressemitteilung München, 1. Februar 2009
„Den Gemeinden Zukunft geben“

Veranstaltung kirchlicher Reformgruppen am 5. Februar 2009 – Appell an die Gemeinden im Erzbistum – Ein Jahr Erzbischof Reinhard Marx in München (2. Februar 2009)
„Den Gemeinden Zukunft geben – Wege in der Kirchenkrise“ ist das Thema einer Diskussionsveranstaltung mit dem Würzburger Pastoraltheologen Dr. Bernhard Spielberg, mit der katholische Reformgruppen den aktuellen Prozess der pastoralen Umstrukturierung im Erzbistum München und Freising kritisch begleiten. Eingeladen sind Mitglieder von Pfarrgemeinden und alle Interessierte, die von der im großen Umfang geplanten Zusammenlegung von Pfarreien im Erzbistum besonders betroffen sind.
Die von der KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche gemeinsam mit der Leserinitiative Publik e.V., dem Theologischen Forum e.V. und der Regionalgruppe der „Vereinigung katholischer Priester und ihrer Frauen durchgeführte Veranstaltung ist am Donnerstag, 5. Februar 2009 um 18:30 Uhr im Hansa-Haus des KKV Hansa e.V. München, Brienner Str. 39 (Rückgebäude), direkt neben der U-Bahn-Station „Königsplatz“.
Wir sind Kirche ruft gleichzeitig alle Pfarreien, Verbände und Gruppierungen im Erzbistum dazu auf, sich an dem diözesanen Zukunftsforum „Dem Glauben Zukunft geben“ intensiv zu beteiligen, auch wenn die inhaltlichen Vorgaben und äußeren Rahmenbedingungen äußerst kritisch zu bewerten sind. Dies betrifft vor allem die von Erzbischof Dr. Reinhard Marx vorgegebene Maxime, an der Spitze von Pfarreien oder Pfarrgemeinschaften müsse immer ein Pfarrer stehen. Dies verkündete er Anfang März 2008, gerade 33 Tage im Amt – ein abrupter Kurswechsel gegenüber seinem Vorgänger Kardinal Friedrich Wetter. Auch die keineswegs repräsentative Zusammensetzung der „Vollversammlungen“ des „Zukunftsforums“ (bisher 102 Männer und 21 Frauen) und die sehr engen Zeitvorgaben für die Pfarreien, die nur bis zum 27. Februar 2009 ihre Rückmeldungen abgeben können, sind mehr als problematisch angesichts der derzeit intensiven Diskussionen in vielen Pfarreien und Dekanaten.
Das vom Ordinariat vorgelegte Konzept 2020 sieht vor, dass lediglich 47 der insgesamt 747 Pfarreien im Erzbistum München und Freising eigenständig bleiben (die bisherige Planung für 2010 ging noch von 199 Einzelpfarreien aus). Die übrigen Gemeinden sollen zu sogenannten Pfarreiengemeinschaften zusammengefasst werden. Stadt und Region München trifft es besonders hart, dort sollen von 170 Pfarreien nur 23 eigenständig bleiben. In der Regel werden die neuen „pastoralen Räume” zwischen 6.000 und 10.000 Katholiken umfassen. Im Raum München sind aber auch Zusammenschlüsse mit bis zu 16.000 Katholiken geplant.
Zum Start des „Zukunftsforums“ hatte Wir sind Kirche „Sieben Denkanstöße“ formuliert(http://www.wir-sind-kirche.de/files/791_Denkanst%F6sse5.pdf ). Zum ersten Jahrestag der Amtseinführung am 2. Februar 2008 hat Wir sind Kirche den Erzbischof erneut um ein erstes Gespräch mit kirchlichen Reformgruppen gebeten.
Homepage: www.wir-sind-kirche.de/?id=507

Wir sind Kirche: „Nicht den Kurs des Zweiten Vatikanischen Konzils verlassen!“

 

Vor genau 50 Jahren, am 25. Januar 1959 hat Papst Johannes XXIII. das Konzil zum ersten Mal angekündigt

50 Jahre nach der ersten Ankündigung am 25. Januar 1959 durch Papst Johannes XXIII. appelliert die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche, nicht den Kurs des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) zu verlassen: den Kurs des innerkirchlichen Dialogs, den Kurs der Gemeinschaft des Gottesvolkes, den Kurs der Ökumene und des interreligiösen Dialogs.

Drei Monate nach seiner Wahl am 28. Oktober 1958 kündigte Papst Johannes XXIII. in der „Basilica San Paolo fuori le mura“ in Rom zur Überraschung von Bischöfen und Kardinälen zum ersten Mal das große Pastoralkonzil des 20. Jahrhunderts an. Am Gedenktag der Bekehrung des Apostels Paulus, stellte der als Übergangspapst gedachte Angelo Giuseppe Roncalli die Weichen für die römisch-katholische Kirche neu. Er tat dies, weil er überzeugt war, dass die Kir­che einer grundlegenden Reform bedurfte, um in der Welt die gute Nachricht des Evangeliums überzeugend und glaubwürdig verkündigen zu können. Im Text der of­fiziellen Einberufung des Konzils vom 25. Dezember 1961 hieß es dann: „Seit Beginn unseres Pontifikats hielten wir es für eine schwere Pflicht …, die Kirche für die Lösung der gegenwärtigen Probleme geeigneter zu ma­chen“ und eine „Erneuerung der Gesamtkirche“ in die Wege zu leiten.

Dieses Konzil hat nicht nur für die Struktur der Kirche Neues gebracht, in dem das Volk Gottes aufgewertet wurde und die „Hirten" ihren Dienst zum Wohl der Gemeinschaft der Glaubenden zu tun haben. Das Konzil bekannte sich auch zu Religionsfreiheit, Ökumene und vor allem zum Dialog als Wesen und Prinzip unserer Glaubensgemeinschaft. (VERWEIS AUF KONZILSDOKUMENTE siehe unter HINTERGRUND). Das Schlüsselwort Jo­hannes‘ XXIII. dazu hieß „Aggiornamento“. Das Wort bedeutet kei­neswegs Anpassung, wie es gelegentlich fälschlicherweise übersetzt wird, son­dern das Bemü­hen, die Kirche so auf die „Höhe des Ta­ges“ zu bringen, damit die Bot­schaft des Evangeliums die Menschen unserer Zeit erreicht.

Wir sind Kirche erinnert mit großer Freude an den Tag der Konzilsankündigung und ruft dazu auf, das Konzil weiter zu entfalten. Allen rückschrittlichen Tendenzen zum Trotz, die dem Geist des Konzils zuwider laufen, gilt es heute erst recht, den Ausdruck unseres Glaubens in unsere Zeit hinein zu entwickeln. Denn, so der Theologe Hans Küng im zweiten Band seiner Biographie: „Nicht das Konzil sondern der Verrat am Konzil hat die Kirche in die Krise geführt.“

Die römischen Verlautbarungen der vergangenen Jahre zeigen leider immer deutlicher den Rückzug auf überholte Lehrformeln und sogar Versuche, die Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils im Sinne der vorkonziliaren Theologie zu interpretieren oder gar schrittweise rückgängig zu machen. Die rückwärtsgewandte Ausrichtung des jetzigen Pontifikats wird besonders deutlich an der Ausweitung des vorkonziliaren Tridentinischen Ritus und der möglicherweise in Kürze erfolgenden Aufhebung der Exkommunikation der vier das Konzil ablehnenden von Erzbischof Marcel Lefebvre 1988 in Econe (Schweiz) illegal geweihten Bischöfe der „Priesterbruderschaft Sankt Pius X.“ durch Papst Benedikt XVI.

Einen fundierten Überblick über das Reformkonzil und die Entwicklung der römisch-katholischen Kirche bis heute gab der Münchner Jesuit Dr. Wolfgang Seibel, Zeitzeuge des Konzils und langjähriger Herausgeber der Jesuitenzeitschrift „Stimmen der Zeit“, auf der Bundesversammlung der deutschen KirchenVolksBewegung Anfang November 2008 in Würzburg. Sein Fazit: Es wäre die schlimmste Reaktion auf den gegenwärtigen Kurs der Kirchenspitze, in Resignation zu verfallen. Das würde nur den Gegnern der konziliaren Erneuerung in die Hände arbeiten. Es gilt vielmehr, alles zu tun, damit die Initiativen des Konzils nicht versanden, sondern das Leben in der Kirche prägen. In der ganzen Geschichte der Kirche seien alle neuen Ideen, alle zukunftsweisenden Initiativen, alle Reformansätze immer von unten gekommen. Nichts hindere daran, dort, wo die Kirche wirklich lebt, nämlich an der Basis, in den Gemeinden, sich nach den Vorgaben des Zweiten Vatikanums zu richten und das Leben nach seinen zukunftsweisenden Impulsen zu gestalten. Hoffnung und Tatkraft ist angesagt, so Seibel.

HINTERGRUND:
Die aus dem 1995 in Österreich gestarteten Kirchenvolks-Begehren hervorgegangene KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche fühlt sich dem von Papst Johannes XXIII. einberufenen Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) in besonderer Weise verbunden und verpflichtet. Die Ziele des 1995 allein im deutschsprachigen Raum von 2,5 Millionen Menschen unterschriebenen KirchenVolksBegehrens sind mittlerweile weltweit zum Reformkanon geworden für eine heutige, den Menschen zugewandte katholische Kirche im Geiste des Zweiten Vatikanischen Konzils und der darauf aufbauenden theologischen Forschung und pastoralen Praxis.

VERWEIS AUF KONZILSDOKUMENTE:

Das Zweite Vatikanische Konzil versteht Kirche als Volk Gottes, das unterwegs ist zum „Reich des Vaters“ (Kirche/Welt 1) und das gekennzeichnet ist von der „wahren Gleichheit in der allen Gläubigen gemeinsamen Würde und Tätigkeit zum Aufbau des Leibes Christi“ (Kirche 32). Die Bischöfe bilden zusammen mit dem Bischof von Rom eine Kollegium, das „die Vielfalt und Universalität des Volkes Gottes repräsentiert“ (Kirche 22). Die Kirche will „viel zu einer humaneren Gestaltung der Menschenfamilie und ihrer Geschichte beitragen“ und möchte dieses Werk „in Armut und Verfolgung“ vollbringen (Kirche 8.9). Das Konzil bekannte sich zu Religions­‑ und Gewissenfreiheit. Es nannte die Spaltung der Einheit im Glauben „ein Ärgernis für die Welt und ein Schaden für die heilige Sache der Verkündigung des Evangeliums“ (Ökumenismus 1) und forderte einen Dialog „auf der Ebene der Gleichheit“ (Ökumenismus 9).

LESETIPP:

P. Wolfgang Seibel SJ: Der Anfang vom Anfang – oder das Ende vom neuen Lied?

Das Zweite Vatikanische Konzil und die weitere Entwicklung

Vortrag auf der 24. öffentlichen Bundesversammlung der KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche am 8. November 2008 in Würzburg. Dieser Vortrag wurde auch ins Italienische übersetzt. Autorisierte Kurzfassungen gibt es auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch und Spanisch.

Vortrag als Broschüre bestellen oder zum Downloaden als PDF

http://www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=218

WEITERE INFORMATIONEN:
Wir sind Kirche zum Thema: 50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil

http://www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=527

KORREKTUR Wir sind Kirche zum 70. Geburtstag von Leonardo Boff (14.12.2008)

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde der KirchenVolksBewegung,

auf unsere Pressemitteilung zu seinem 70.Geburtstag schrieb uns Prof. Leonardo Boff:

"Vielen Dank für Ihre Worte, voll Lob und Unterstützung. In der Tat war ich nie direkt Schüler von Prof. Ratzinger. Er hat nur meine Doktorarbeit veröffentlichen lassen, weil er davon begeistert war."

Unsere entsprechend korrigierte Pressemitteilung finden Sie auf Seite

http://www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=128&id_entry=1795

NEU auf unserer Webseite:

Mit adventlichem Gruß 

C h r i s t i a n   W e i s n e r
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Wir sind Kirche-Adventskalender 2008

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde der KirchenVolksBewegung,

ab heute, dem 1. Sonntag im Advent, gibt es wieder unseren täglichen

Adventskalender mit Worten aus der "Bibel in gerechter Sprache"

und einem kurzen Besinnungstext dazu.

Sie finden den Wir sind Kirche-Adventskalender oben rechts

auf unserer Homepage http://www.wir-sind-kirche.de.

Sie können unseren Adventskalender

  • jeden Tag selber öffnen oder
  • als tägliche Email abonnieren und sogar
  • andere damit beschenken.

Mit adventlichen Grüßen  

S i g r i d   G r a b m e i e r

C h r i s t i a n   W e i s n e r

Wir sind Kirche Bundesteam

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Wir sind Kirche: Endlich Prävention gegen sexuelle Gewalt – doch mit fragwürdigen Mitteln

 

Pressemitteilung München/Rom, 5. November 2008

Endlich Prävention gegen sexuelle Gewalt – doch mit fragwürdigen Mitteln

Zu den neuen Richtlinien des Vatikans für die Aufnahme in Priesterseminare

Die KirchenVolksBewegung begrüßt, dass der Vatikan mit neuen Richtlinien für die Aufnahme ins Priesterseminar endlich einen konkreten Versuch zur Prävention von sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen durch Priester und Ordensleute unternimmt. Doch erscheint es sehr fraglich, ob die beabsichtigten psychologischen Tests für Priesteramts-Anwärter wirklich wirksame und geeignete Mittel der Prävention sind.

Problematisch ist vor allem, dass – wie schon in früheren Verlautbarungen – nicht klar zwischen sexueller Gewalt gegenüber Minderjährigen und Homosexualität erwachsener Menschen unterschieden wird sowie dass erneut Homosexualität als sexuelle Möglichkeit der Orientierung von Priestern ausgeschlossen wird. Beides ist äußerst diskriminierend.

Neu ist das Vertrauen der Kirche in die Psychologie in der Hoffnung, psychopathologische Störungen (Homosexualität ist aber keine!) frühzeitig erkennen zu können, die möglicherweise erst im Laufe der Zeit auf Grund einer unnatürlichen Lebensweise und einer nicht integrierten Sexualität entstehen. Ein solches Vorgehen missachtet, dass sich die Sexualität eines Menschen im Laufe seines Lebens entwickelt.

Sehr fraglich ist auch, ob von Psychologen, die „von einem christlichen Menschenbild geleitet“ sein sollen, strukturelle Ursachen einer psychopathologischen Erkrankung erkannt und benannt werden können, für die möglicherweise die Sexuallehre der römisch-katholischen Kirche eine direkte Verantwortung trägt. Oder bleibt es bei der Feststellung individuellen Versagens, das auch nur individuell therapiert wird, so dass der Einzelne anschließend wieder fit für das bestehen bleibende (Unheils-)System gemacht wird?

Mit der Instruktion „Homosexualität und Weiheamt”, einem der ersten von Papst Benedikt approbierten Dokumente, hatte der Vatikan im Dezember 2005 die Priesterweihe homosexueller Männer zwar nicht grundsätzlich ausgeschlossen, aber durch die Bezeichnung „tiefsitzender homosexueller Tendenzen“ als „objektiv ungeordnet“ zur Diskriminierung aller homosexueller Menschen beigetragen (Wir sind Kirche-Pressemitteilung vom 30. November 2005: http://www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=128&id_entry=189)

Für die Opfer sexueller Gewalt durch Priester und Ordensleute hält die KirchenVolksBewegung, solange die deutschen Bistümer der Forderung nach Einrichtung unabhängiger Beratungsstellen immer noch nicht nachkommen, weiterhin das von Wir sind Kirche im Jahr 2002 eingerichtete Zypresse-Notruf-Telefon bereit: bundesweite Rufnummer 0180-3000862 zu 9 ct pro Minute oder Email an zypresse (at) wir-sind-kirche.de.

(Für Presse-Recherchen diese Telefonnummer bitte NICHT verwenden, sondern 02364-5588!)

Wir sind Kirche: Einladung zur Bundesversammlung 7.-9. Nov. 2008 / Herbst-Info

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde der KirchenVolksBewegung!

E I N L A D U N G

zur 24. öffentlichen Bundesversammlung

7. – 9. November 2008 in Würzburg

„Der Anfang vom Anfang – oder das Ende vom neuen Lied?
Das Zweite Vatikanische Konzil und die weitere Entwicklung“

50 Jahre nach der Wahl des „Konzilspapstes“ Johannes XXIII. und seiner Ankündigung des Zweiten Vatikanischen Konzils befassen wir uns mit den Aufbrüchen dieses Reformkonzils und der Frage, was aus den Aufbrüchen geworden ist. Hauptreferent ist P. Dr. Wolfgang Seibel SJ (München), 1962 bis 1965 Berichterstatter des Konzils in Rom und danach Chefredakteur der Zeitschrift „Stimmen der Zeit“ und Leiter der Journalistenschule im Auftrag der Bischofskonferenz.

Außerdem: Positionspapier zum Thema Sexualität l Bericht vom Aktionstag zur Bischofssynode in Rom l Stand der Vorbereitungen zum Ev. Kirchentag 2009 in Bremen und Ökumenischen Kirchentag 2010 in München l Lesung mit Pfr. Roland Breitenbach (Schweinfurt) aus seinen Büchern l Gottesdienst l Neustrukturierung des Fördervereins Wir sind Kirche.V. l und vieles andere mehr

Programm und Anmeldung: www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=124&id_entry=1285

Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen bei der Referentin der KirchenVolksBewegung:

Annegret Laakmann, Flaesheimer Straße 269, D-45721 Haltern, Tel.: (02364) 5588, Fax: (02364) 5299,

E-Mail: laakmann (at) wir-sind-kirche.de

Das Wir sind Kirche-Herbst-Info ist jetzt im Internet unter http://www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=126&id_entry=1663 als PDF-Datei abrufbar und wird in diesen Tagen wie üblich auch per Briefpost verschickt.

Mit einer Email an info (at) wir-sind-kirche.de können Sie weitere Exemplare des 4-seitigen Infos bestellen, z.B. zum Verteilen in Ihrer Gemeinde. Bitte Postadresse und gewünschte Anzahl angeben!

Aus dem Inhalt:

· Zum Paulusjahr 2008/2009

· Einladung zur Bundesversammlung 7.-9. November 2008 in Würzburg
mit P. Dr. Wolfgang Seibel SJ und Pfr. Roland Breitenbach

· 40 Jahre Enzyklika „Humanae Vitae“

· Neues Heft der „Gelben Reihe“: „Sexualität in christlicher Verantwortung"

· Positionspapier zum Thema Sexualität

· zum 80. Geburtstag von Johann Baptist Metz

· 70. Geburtstag von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch

· 10-Jahres-Feier von Frauenwürde e.V.

· Appell an die Bischofskonferenz für das „Zukunftsgespräch der Katholiken“

· Konsequente Anwendung und Überprüfung der Leitlinien zu sexueller Gewalt erneut gefordert

· Aufruf „Dem Klimawandel die Stirn bieten“

· Kritische Begleitung der Bischofssynode in Rom

· Wir sind Kirche in den Diözesen

· Denkanstöße für die „geistliche Neuorientierung“ im Erzbistum München und Freising

· Vorbereitungen für den Ev. Kirchentag 2009 in Bremen und den 2. ÖKT 2010 in München

· Wir sind Kirche trauert um Hans-Otto Hagemeister

· Termin-Vorschau

· Aktuelle Lesetipps

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Wir sind Kirche zum 70. Geburtstag von Erzbischof Zollitsch (9. August 2008)

 

TV-Tipp:

ZDF-Dokumentation "Mutiger Reformer aus Freiburg" von Jürgen Erbacher und Maria Trübswetter.
Ausstrahlung 14 Mal im digitalen ZDFinfokanal, unter anderem am Sonntag, 10. August, 21.45 Uhr, am Montag 11. August, 20.15 Uhr, und am Dienstag, 12. August, 19.20 Uhr.

Mehr dazu: http://www.wir-sind-kirche.de/?id=129&id_entry=1608

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Wir sind Kirche-Pressemitteilung  München/Freiburg, 5. August 2008

"Kompetente wie konsequente Stimme auf neue Art"

Wir sind Kirche zum 70. Geburtstag von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch am 9. August 2008

Die KirchenVolksBewegung gratuliert dem Freiburger Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, der im Februar 2008 zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt wurde, sehr herzlich zu seinem 70. Geburtstag und wünscht ihm weiterhin Gottes Segen und Fortune in diesem verantwortungsvollen Amt.

Die katholische Reformbewegung begrüßt in seiner bisherigen Amtsführung besonders sein Eintreten für die Ökumene (gerade im Hinblick auf den Zweiten Ökumenischen Kirchentag 2010 in München), seine differenzierten Aussagen zum Pflichtzölibat (wo er sich gegen jedes Denkverbot ausgesprochen hat) und sein andauerndes Bemühen um den jüdisch-christlichen Dialog (was er gerade auf dem Osnabrücker Katholikentag nach der irritierenden Änderung der Karfreitagsfürbitte durch Rom deutlich zum Ausdruck gebracht hat).

Zollitsch, viele Jahre mit den konkreten pastoralen Problemen der Priester und der Gemeinden im zweitgrößten deutschen Bistum vertraut, ist ein Mann des Dialogs, gerade auch mit den so genannten "Laien" in der Kirche. Die Einbeziehung aller haupt- und ehrenamtlichen Nicht-Kleriker wird angesichts des schon jetzt dramatischen und noch weiter zunehmenden Priestermangels immer wichtiger. So sind die Erwartungen groß, dass unter seinem Vorsitz auch das vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken und Reformgruppen angestrebte pastorale „Zukunftsgespräch" möglichst bald aufgenommen wird.

Zollitsch hat der deutschen Bischofskonferenz auch in gesellschaftspolitischen Fragen auf neue Art eine kompetente wie konsequente Stimme gegeben. Angesichts des zunehmenden Zentralismus in der römisch-katholischen Kirche bleibt aber auch zu hoffen, dass er – bei aller Loyalität gegenüber Rom – die Anliegen der katholischen Kirche in Deutschland immer wieder nachdrücklich und selbstbewusst in Rom vertreten wird. Dies wird er umso erfolgreicher tun können, je mehr er dabei durch die Solidarität seiner bischöflichen Mitbrüder unterstützt wird.

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