Auf dem Weg

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Schlagwort: welt

Neues vom Jakobsweg – gefunden am 23. Juli 2009

 

Jakobsweg: Der Bischof geht voran
Schwäbische Zeitung – Baden-Württemberg,Germany
"Ich war bislang auf dem Jakobsweg nur unterwegs vom Busparkplatz in Santiago bis zur Kathedrale…" Was ihn einzig einmal reizen würde,

 

Der Jakobsweg vor der Haustür
Kirchenzeitung der Diözese Linz – Linz,Austria
Der Hauptweg des Österreichischen Jakobsweges ist neu markiert worden und wird am 25. Juli in Asten feierlich eröffnet. Das tief im Christentum verwurzelte

 

Auf Pilgerpfaden in Bayern unterwegs von Passau bis Salzburg
von Ulrich Träm
Neues Infoblatt zum Jakobsweg jetzt bei der Tourist-Information Passauer Land erhältlich „Auf dem Jakobsweg durch das Innviertel von Passau bis Salzburg“ ist der Titel der neuen Übersichtskarte, die ab sofort bei der Tourist-Information

 

…di… » Vorbereitungen unserer Fahrradtour nach Santiago de Compostela
von di
Allgemeines: Der Jakobsweg für Velofahrer verläuft – soweit dies für Fusspilger und Velofahrer verträglich und zweckmässig ist, entlang der offiziellen Route des Schweizer Jakobsweges (Via Jacobi). Bei Jakobsweg-Wegstrecken, die mit dem

 

14. Tag Villafranca del Bierzo – La Faba « Tagebuch vom spanischen
von peregrina29
Tagebuch vom spanischen Jakobsweg. Ein Erlebnisbericht über die bewegenden, wunderschönen, magischen Eindrücke als Pilgerin auf dem Camino. Feeds: Artikel · Kommentare. 14. Tag Villafranca del Bierzo – La Faba

 

Readers Edition » Freizeittipp: Unterwegs zu sich selbst
von Leporello
Beim Sinnieren über ein Reiseziel, um endlich eine Pause zu machen, fällt dem 36-Jährigen als erstes ein Buch über den Jakobsweg in die Hände, das in seinen Augen den anmaßenden Titel “Jakobsweg der Freude” trägt.

 

Bischof Gebhard Fürst auf dem Jakobsweg Nachricht | Freie Welt
Bischof Gebhard Fürst auf dem Jakobsweg – Nachricht. Freie Welt – Die Internet- & Blogzeitung für die Zivilgesellschaft.

Neues vom Jakobsweg – gefunden am 08. Februar 2009

 

Wir sind Kirche zu 20 Jahre „Kölner Erklärung“ (6.1.2009)

 

Pressemitteilung München, 4. Januar 2009

„Kölner Erklärung“ heute leider so aktuell wie vor 20 Jahren

Wir sind Kirche zur „Kölner Erklärung: Wider die Entmündigung – für eine offene Katholizität“ vom 6. Januar 1989

Die „Kölner Erklärung“ vom Dreikönigstag 1989, die sich gegen die päpstliche Disziplinierung der Bischöfe und der Theologie in der Zeit nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) wendete, hat bis heute nichts von ihrer Aktualität und Dringlichkeit verloren, sondern ist angesichts der römischen Erlasse und des restaurativen Kurses der letzten Jahrzehnte aktueller denn je. In vielen Punkten sind die damals formulierten Befürchtungen und Warnungen eingetreten oder sogar überboten worden, erklärt die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche zum 20. Jahrestag der „Kölner Erklärung“.

Die vom Vatikan verfolgte Praxis der Bischofsernennungen, die Eingriffe in die Freiheit theologischer Forschung und Lehre auf der ganzen Welt sowie der Versuch Roms, die päpstliche Unfehlbarkeit auf moralische Fragen auszudehnen, sahen die Autoren der „Kölner Erklärung“ als schleichende Rücknahme der dialogischen Struktur der römisch-katholischen Kirche, wie sie das Zweite Vatikanische Konzil wiedereinführen wollte und betont hatte. Ein Anlass waren sicher auch die Papstansprachen im Herbst 1988 zur Geburtenregelung, 20 Jahre nach Veröffentlichung der Enzyklika „Humane Vitae“. Bezogen auf den von Rom durchgesetzten Wechsel von Kardinal Joachim Meisner von Berlin nach Köln wurde die nachträgliche Änderung der Wahlordnung kritisiert (siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Meisner).

Seit der heftig umstrittenen Enzyklika „Humanae vitae“ (1968) hat das römische Lehramt versucht, den Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils durch immer neue Verordnungen und Erlasse einzugrenzen und einzuengen und den Glauben der Kirche gegen vermeintliche Irrtümer von innen und von außen zu verteidigen. Doch statt sich hinter fixierten Formeln und unabänderlichen Sätzen zu verschanzen, sollte die Leitung der römisch-katholischen Kirche das wachsende Verlangen nach Glaubenstiefe ernst nehmen. Nach Ansicht der katholischen Reformbewegung beschleunigt ein angstmotivierter, allein auf Bewahrung des „bewährten Alten“ festgelegter Verteidigungskurs den Prozess der Verdunstung des Christentums in unseren modernen Gesellschaften.

Bereits 1968 hatte Hans Küng die Erklärung „Für die Freiheit der Theologie“ entworfen, die von Yves Congar, Karl Rahner und Edward Schillebeeccks überarbeitet und schließlich von 1.360 katholischen Theologinnen und Theologen aus aller Welt – darunter auch Joseph Ratzinger – unterzeichnet wurde. – Am 19. November 1988 hatten die fünf Pastoraltheologen Norbert Greinacher, Norbert Mette, Leo Karrer, Herrmann Steinkamp und Ottmar Fuchs die Erklärung „Die kirchliche Einheit wird aufs Spiel gesetzt!“ veröffentlicht.

Die „Kölner Erklärung: Wider die Entmündigung – für eine offene Katholizität“ wurde bis Mai 1989 von über 220 katholischen Theologieprofessorinnen und -professoren aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden unterzeichnet, darunter Franz Böckle, Johannes Brosseder, Peter Eicher, Ottmar Fuchs, Norbert Greinacher, Johannes Gründel, Friedhelm Hengsbach SJ, Peter Hünermann, Albert Keller SJ, Hans Küng, Norbert Mette, Johann Baptist Metz, Dietmar Mieth, Norbert Scholl, Knut Walf, Jürgen Werbick und Hans Zirker. Als wesentliche Initiatoren gelten Dietmar Mieth (Textvorlage, Redaktion und Unterschriftensammlung), Norbert Greinacher (Treffpunkt in Köln, Organisation und Pressearbeit), Albert Keller SJ sowie Peter Eicher.

Dem Geist der Kölner Erklärung, die den Protest wider die Entmündigung auf den Punkt brachte, hatten sich später über 700 Theologinnen und Theologen in der ganzen Welt angeschlossen. Ein wesentliches Ergebnis der Kölner Erklärung war die Gründung der „Europäischen Gesellschaft für katholische Theologie (ET)“ im Jahr 1989. Auch das KirchenVolksBegehren, das 1995 allein im deutschsprachigen Raum 2,5 Millionen Unterschriften erhielt, ist den Reformbewegungen zuzuordnen, die sich zum Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils und der darauf aufbauenden theologischen Forschung und pastoralen Praxis bekennen.

Weitere Informationen:
Christian Weisner (Wir sind Kirche-Bundesteam)
Tel.: 08131-260250 oder 0172-5184082
presse (at) wir-sind-kirche.de

Links und Lesetipps:

Kölner Erklärung. Wider die Entmündigung – für eine offene Katholizität
Kölner Erklärung katholischer Theologieprofessorinnen und Theologieprofessoren vom Dreikönigsfest, 6.1.1989
http://www.wir-sind-kirche.de/files/90_k%F6lnerkl.pdf

Dietmar Mieth
Artikel „Kölner Erklärung“ in: LThK, Neuausgabe, Bd. 4. Freiburg i. Br. 1997

Dietmar Mieth
Artikel zur Entstehung, zum Inhalt und zur Wirkung der „Kölner Erklärung“; erscheint in der HerderKorrespondez Heft 2/2009

Werner Böckenförde
“Kirchenrechtliche Anmerkungen zur gegenwärtigen Lage in der römisch-katholischen Kirche“
Vortrag gehalten auf der Wir sind Kirche-Bundesversammlung am 3. Oktober 1998 in Würzburg
http://www.wir-sind-kirche.de/files/88_B%D6CKENF%D6RDE%20Kirchenrechtliche%20Anmerkungen.pdf

Johannes Brosseder
Eine Stellungnahme zur Kölner Theologen-Erklärung (Ökumenische Aspekte der Kölner Theologen-Erklärung), in: Orientierung 53 (1989) Heft 4, 28. Februar 1989

ACHTUNG:
Es gibt auch „Kölner Erklärungen“, die NICHT die katholische Kirche betreffen, z.B.: http://www.koelner-erklaerung.info/ (gegen Missachtung der Menschenrechte im Iran)
http://www.netzwerk-koelner-erklaerung.de/ (Netzwerk für Völkerverständigung in Europa)

Wir sind Kirche: Frauensymposium 27. Sept. in Frankfurt / Aktionstag 15. Okt. in Rom

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde der KirchenVolksBewegung,

Bischöfe aus aller Welt treffen sich vom 5. bis 26. Oktober 2008 zu einer ordentlichen Bischofsversammlung (Synode) in Rom. Das Thema lautet: „Das Wort Gottes im Leben und in der Sendung der Kirche“. Um die Rolle der Frau im Wort Gottes wie auch im Leben und in der Sendung der Kirche erneut deutlich zu machen und einzufordern, planen Frauen weltweit ein Treffen am 15. Oktober 2008 (Fest Teresa von Avila) in Rom.

Zur Vorbereitung dieses Treffens – aber auch zur eigenen Vergewisserung unserer Sendung – laden wir zu einem Symposium „Frauen in ‚Ämtern‘ in der frühen Kirche” am 27. September 2008 in Frankfurt/Main ein. 

Frau Professorin Dr. Ute E. Eisen wird uns die Rolle von Amtsträgerinnen im frühen Christentum anhand ihrer Forschungen aufzeigen. Frau Dr. Irmgard Kampmann wird darstellen, was uns Sendung sein könnte als „Töchter” einer Kirche, die uns abspricht, was wir sind. Das Symposium wird von Johanna Jäger-Sommer, Saarbrücken, moderiert.

Die ausführliche Einladung mit Programm, Anmeldung und Wegbeschreibung finden Sie auf der Seite http://www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=515 Anmeldung für das Symposium in Frankfurt bitte möglichst bis zum 30. August 2008. Wenn Sie mit nach Rom fahren möchten, bieten wir Ihnen dort eine Übernachtungsmöglichkeit vom 13. bzw. 14. Okt. bis 17. Okt. 2008 für ca. 40 € pro Übernachtung an.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie an dem Symposium und/oder an unserem Aktionstag in Rom teilnehmen!

Angelika Fromm (Frauen in der BewegungWir sind Kirche/AktionLila Stola)
SusanneMandelkow (Maria von Magdala- Gleichberechtigungfür Frauen in der Kirchee.V.)

Anmeldung und weitere Informationen:
Annegret Laakmann, Tel. 02364-5588, E-Mail: laakmann (at) wir-sind-kirche.de

* * * * *

Einen Kurzbericht der sehr erfolgreichen und gut besuchten Veranstaltung zum zehnjährigen Bestehen von Frauenwürde e.V. am 16. August 2008 in der Frankfurter Frauenfriedenskirche finden Sie jetzt als PDF-Datei auf der Seite  http://www.frauenwuerde.de/files/82_Jubil%E4um%20Bericht.pdf

Ökumenisches Friedensgebet 2008

 

Jesus Christus, Du gibst uns Dein Gebot
geschwisterlicher Liebe. Du öffnest uns darin
den Weg des Glücks und des Friedens.

Du selber warst solidarisch mit Deinen Jüngern
in Bedrängnis (Mt 10,42). Du warst solidarisch
mit einem schwachen Kind (Mt 18,5). Du stellst
dich auch heute ganz auf die Seite all derer,
die gedemütigt und in ihrer Menschenwürde
bedroht werden.

Stärke uns, Herr, damit durch unseren Dienst
Dein heilendes und rettendes Wort alle erreicht,
die von Dir besonders geliebt sind: die Armen
dieser Welt. Sie haben keine andere Heimat als
Dein liebendes Herz, in dem sie sich bergen
möchten, um dort für immer etwas von der
Fülle des Lebens zu erfahren.

Jeden Tag hören wir von Menschen, die die
Opfer der Kriege beweinen: Frauen und Männer,
Mütter und Väter, Töchter und Söhne. Sie leiden
unter dem Tod ihrer Lieben, der Zerstörung
ihrer Häuser und dem Verlust ihrer Heimat.

Gott unser Vater, schenke ihnen etwas
von jener Hoffnung, die Maria erfüllt hat:
Um der Gewalt zu entfliehen, wurde sie in
Ägypten zur Asylantin. Sie beweinte Deinen
Sohn, als er am Kreuz ein Opfer menschlicher
Gewalt wurde.

In unserem Dienst an Flüchtlingen, Asylsuchenden
und Migranten, an denen, die Opfer von
Gewalt und Vertreibung wurden und an denen,
die die Opfer betrauern, gib uns, Herr,
die Kraft, nichts anderes zu suchen als
Deinen Willen zu tun und am Kommen
Deines Reiches mitzuwirken.

Denn viele Menschen unserer einen Welt
sind verwundet. Mache uns zu guten
Samaritern (Lk 10, 25-37), zu Botinnen
und Boten Deiner heilenden Liebe.

Amen.

Mgr. François Yakan,
Istanbul

SMS 07.02.2008

 

Jesus sagt: Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sich selbst verliert und Schaden nimmt? (Lk 9,25)

www.sms-fasten.de

Loswerden wollte er mich, klar, …

 

… das war’s. Ich war ihm lästig, er wusste nichts mit mir anzufangen. Jetzt habe ich es verstanden!

Aber mal vorne, und als Märchen erzählt, denn für eine wahre Geschichte ist es viel zu traurig.

Es war einmal ein Mann, nennen wir ihn doch einfach Karl-Josef, so um die 50. Nachdem er viele Jahre durch die Welt gereist war, immer auf der Suche nach "Gelegenheiten" wie es so schön heisst, kam er doch endlich wieder nach Hause.

Nur war dieses "zu Hause" nicht mehr das Heim, das er verlassen hatte. Ja, klar, unser Karl-Josef hatte eine liebe Frau, wohlgeratene Kinder und auch zwei Enkelkinderchen – aber irgendetwas fehlte ihm zu seinem Glück. Vieles war anders, vieles war verändert – und irgendetwas fehlte ihm. So richtig identifizieren und definieren konnte er es nicht.

Und so kam es, dass sich unser Held gleich auf die Suche nach dem machte, was ihm fehlte. Er schrieb an die verschiedenen Freimaurerlogen der Umgebung eine E-Mail, ging auch zu einem Gäste-Logenabend, und merkte, dass es das nicht war. Karl-Josef suchte auch an vielen anderen Stellen, ohne so richtig zu wissen, was er überhaupt suchte.

Und dann fand er, dass er in der Umgebung genug gesucht hatte und beschloss, auf dem Jakobsweg weiter zu suchen. Gesagt, nicht lange geplant und schon getan. Karl-Josef machte sich auf die 2.500 km lange Strecke nach Santiago de Compostela.

Ein Pilgersegen musste her, so ohne Gottes Segen auf eine solch‘  lange Strecke, das  würde nicht gutgehen. Und der Pilgersegen war dann ein Kontakt zur Pfarrgemeinde und zu den Seelsorgern dort, von denen unser Karl-Josef vorher man gerade die Namen aus der Zeitung kannte.

Und da Karl-Josef eine gut katholische, aktive Vergangenheit hatte, bot er bei dieser Gelegenheit an, wann immer "Not am Mann" ist, auch einmal mit anzupacken. "Wir kommen darauf zurück," sagte man ihm im Pfarrbüro. Und er antwortete: "Aber auch wirklich anfragen – ich biete meine Unterstützung nicht an wie warme Semmeln." "Nein," schrieb man ihm sogar in einer E-Mail, "wir kommen ganz bestimmt darauf zurück!"

Das war dann noch nicht einmal 11 Monate her, da war tatsächlich jemand auf dem Anrufbeantworter: "Wir machen gerade den neuen Pfarrbrief, können Sie etwas von Ihren Erlebnissen auf dem Jakobsweg schreiben?" Klar, natürlich konnte Karl-Josef und rief auch gleich zurück. Kein Erfolg, es ging niemand ans Telefon. Naja, dachte er sich, dann eben nicht für diesen Pfarrbrief, dann eben für den nächsten.

Und er setzt sich nach ein paar Wochen hin und schrieb einen kurzen Erfahrungsbericht von den ersten Etappen seines Jakobsweges. Und während er so schrieb, kam ihm die Idee, dass er ja die Gemeinde auch einladen könne, ein Stück gemeinsam auf dem Jakobsweg zu pilgern. Und schrieb das gleich mit in den Bericht hinein. Dann schickte er den Bericht per E-Mail an den Verantwortlichen – und wartete auf Antwort.

Und die liess auf sich warten, so lange auf sich warten, dass Karl-Josef beschloss, einmal nachzufragen.

"Unser Pfarrbrief ist immer sehr voll," sagte man ihm auf Nachfrage, "da weiss ich nicht, ob wir Ihren Bericht bringen können." "Halt mal, hatten die nicht bei mir angefragt," dachte sich Karl-Josef, "und jetzt passt es denen nicht?" Naja, egal, und was denn mit der Idee des Pilgerns im Frühjahr wäre, setzt Karl-Josef nach. "Ja, das ist eine tolle Idee, ich rufe Sie an, wenn sich jemand meldet!" Auch mit dieser Antwort wusste Karl-Josef nicht allzuviel anzufangen, und da der pfarrbriefverantwortliche Seelsorger sich einem seiner Schüler zuwandte und das Gespräch offensichtlich als beendet ansah, drehte er sich um und ging kopfschüttelnd nach Hause.

Jedes gute Märchen braucht eine Moral, einen Punkt, aus dem man Lernen kann. Was können wir aus diesem Märchen lernen?

Es ist verdammt schwer, Ehrenamtliche für die Gemeindearbeit zu gewinnen – es ist aber sehr leicht, angebotene, helfende Hände zu übersehen. Vielleicht könnte das Bodenpersonal des lieben Gottes ein paar Marketingtipps gebrauchen. Eine gute Adresse hätte ich dafür 🙂

Friedensheld

 
Ganz unverhofft, an einem Hügel,
Sind sich begegnet Fuchs und Igel.
"Halt", rief der Fuchs, "du Bösewicht!
Kennst du des Königs Order nicht?

Ist nicht der Friede längst verkündigt,
Und weißt du nicht, daß jeder sündigt,
der immer noch gerüstet geht? –
Im Namen seiner Majestät,

Geh her und übergib dein Fell!"
Der Igel sprach: "Nur nicht so schnell!
Laß dir erst deine Zähne brechen,
Dann wollen wir uns weiter sprechen."

Und alsogleich macht er sich rund,
Schließt seinen dichten Stachelbund
Und trotzt getrost der ganzen Welt,
Bewaffnet, doch als Friedensheld.

Wilhelm Busch

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