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Wanderverband – Auf dem Weg

Auf dem Weg

Geschichte - Kultur - Spiritualität

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Hohensteinschule enthüllt Schild als „Draußenschule“ – Endeckendes Forschen

Seit 17. Oktober 2016 ist die Hohensteinschule in Stuttgart-Zuffenhausen schon von außen als „Draußenschule“ zu erkennen. Das entsprechende Schild haben Staatssekretär Dr. Andre Baumann vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg und Gerlinde Kretschmann vor der Schule enthüllt.

Der Hohensteinschule in Stuttgart-Zuffenhausen ist eine von bundesweit drei Modellschulen, an denen seit gut zwei Jahren einmal in der Woche draußen unterrichtet wird. Und zwar nicht nur Biologie und Sachkunde sondern auch Mathematik und Deutsch. Die Schülerinnen profitieren davon mehrfach. Der Unterricht im Freien beugt nicht nur der bei vielen Kindern verbreiteten Bewegungsarmut vor, die Schüler können auch sehr vielfältig ihren individuellen Bedürfnissen und Interessen nachkommen: Regen spüren, Schnecken beobachten, Trampelpfade durchlaufen, vespern im Freien, gemeinsam einen Unterschlupf bauen. Diese Erlebnisse stärken die Kinder und eröffnen neue Lernfelder. Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann: „Der Wert und die Schönheit von Natur lassen sich nur draußen erleben und vermitteln. Die ´Draußenschule` gibt Raum für neue Lernerfahrungen und schult weit über die klassischen Unterrichtsinhalte hinaus.“ Gerlinde Kretschmann ergänzt: „Draußen-Tage, unabhängig vom Wetter, auch bei Schnee und Regen, sind keine Selbstverständlichkeit im normalen Schulalltag. Es ist daher schön, dass mit den Draußenklassen nachhaltige Erlebnisse und so auch nachhaltiges Lernen in der Natur ermöglicht werden.“

 

Dabei werden keineswegs nur Orte in der Natur besucht. In Stuttgart standen u.a. die Stadtbücherei, die Bäckerei sowie das Rathaus und die Schreinerei auf dem Programm. Ute Dicks, Geschäftsführerin des Deutschen Wanderverbandes, der das Projekt leitet: „Auf diese Weise erkunden  Schülerinnen und Schüler ihre Lebenswelt außerhalb des Schulgebäudes und erwerben so zunehmend Reflexions-, Handlungs- und Gestaltungskompetenz.“ Dicks dankte in Stuttgart der Schulleitung und Lehrerin Ursula Conrad sowie den Eltern dafür, dass sie sich für die „Draußenschule“ engagiert und damit eine neue, effektive,  Art des Lernens für ihre Kinder möglich gemacht hätten.

Die Hohensteinschule wurde zusammen mit der Grundschule Lichterfelde in Brandenburg und der Ahrbach-Grundschule im Norden von Rheinland-Pfalz unter bundesweit 51 Bewerbern als Modellschule ausgewählt. Die Schulen sind Teil des vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums finanzierten und als offizielles Projekt der UN-Dekade biologische Vielfalt ausgezeichneten Projekt „Schulwandern – Draußen erleben. Vielfalt entdecken. Menschen bewegen“. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.

Erste Untersuchungsergebnisse weisen darauf hin, dass Schülerinnen und Schüler an „Draußenschulen“ wesentlich motivierter sind als an klassischen Schulen. Lernen wird von den Kindern nicht als „trockene“ Aneignung von Wissen begriffen, sondern als endeckendes Forschen. Dies ist möglicherweise der Grund dafür, dass das vermittelte Wissen länger erinnert wird als in herkömmlichen Schulformen, wo Untersuchungen zufolge 90 Prozent des Wissens schnell vergessen werde. Dies betrifft keineswegs nur naturkundliche Disziplinen sondern gilt auch für Fächer wie Deutsch oder Mathematik. Ein weiterer Vorteil der „Draußenschulen“ ist die starke Sensibilisierung der Kinder für das Thema biologische Vielfalt. 

TourNatur 2016: Aussteller auf dem DWV-Gemeinschaftsstand

Foto: TourNatur

Foto: TourNatur

Wie in den vergangenen Jahren hat sich auch in diesem Jahr eine Reihe von Partnern des Deutschen Wanderverbandes (DWV) während der TourNatur in Düsseldorf zusammengeschlossen. Wie vielseitig das Angebot auf dem DWV-Gemeinschaftsstand in Halle 6 ist, zeigen einige Beispiele.
KOMPASS-Karten ist Europas größter Produzent von Karten und Büchern rund ums Wandern, Fahrradfahren und um den Wintersport. 1.300 Titel locken zu sportlichen Aktivitäten in Deutschland, Österreich, Luxemburg, Elsass/Vogesen, Norditalien, Toskana und Umbrien, Korsika, Mallorca, Gran Canaria, Azoren und Madeira. Auch digital ist KOMPASS in Bewegung: Die KOMPASSApps gibt es unter www.kompass.de/app zum Download. (Stand6G21, www.kompass.de)
Ebenso präsentiert sich das Präventionsprogramm „Älter werden in Balance“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) am DWV-Gemeinschaftsstand in Düsseldorf. Das Programm unterstützt ältere Menschen darin, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden durch mehr körperliche Aktivität möglichst lange zu erhalten. Im Zentrum steht dabei, die hervorragende Bedeutung von körperlicher Aktivität für Gesundheit und Wohlbefinden zu vermitteln. Hierzu erarbeitete die BZgA gemeinsam mit dem Deutschen Wanderverband die Broschüre „Wandern – Bewegung, die gut tut“ und veröffentlichte diese am 19. Mai 2016. Die Broschüre ist kostenlos unter www.bzga.de/infomaterialien/gesundheit-aelterer-menschen/ bestellbar und steht dort auch zum Download bereit. Neben der Motivation zu mehr Bewegung im Alltag werden qualitätsgesicherte Bewegungsprogramme für ältere Menschen entwickelt, die sich ohne großen Aufwand in das alltägliche Leben integrieren lassen. Das Programm wird finanziell vom Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) unterstützt. Weitere Informationen über das Präventionsprogramm erhalten Sie unter: www.aelter-werden-in-balance.de (Stand: 6F04, www.bzga.de)
Von der hohen Güte des Wandererlebnisses in der grünen Freizeitregion Sauerland können sich Besucher am Stand des Sauerland-Tourismus überzeugen. Die Wanderexperten präsentieren hier unter anderem die neu zertifizierten Qualitätswege Sauerland-Waldroute und Rothaarsteig, aber auch den  Sauerland-Höhenflug und den Veischeder Sonnenpfad, die erneut das Zertifikat  Wanderbares Deutschland erhalten haben. Unterstützt wird das Team des Sauerland-Tourismus vom Sauerländischen Gebirgsverein (SGV), einem Ranger des Landesbetriebs Wald und Holz NRW und den Sauerland-Wanderdörfern. Das Tourenportal am Messestand informiert desweiteren über tolle Wander- und Radfahrstrecken. (Stand 6G25, Infos: www.sauerland.com)
Neben dem Sauerland stellen sich eine Reihe anderer Wanderdestinationen in Düsseldorf vor. Ein absoluter Hingucker ist der Gemeinschaftsstand Waldecker Land, an dem sich der Nationalpark Kellerwald-Edersee, der Naturpark Kellerwald-Edersee, die Touristische Arbeitsgemeinschaft „Erlebnisregion Edersee“ sowie die Touristik Service Waldeck-Ederbergland GmbH mit Exponaten aus dem Buchenwald und Infos rund ums Wandern und Radfahren präsentieren. Allein im Naturpark und Nationalpark Kellerwald-Edersee (UNESCO-Weltnaturerbe) gibt es 3 zertifizierte Qualitätswanderwege (Urwaldsteig Edersee, Kellerwaldsteig, Ederhöhenpfad), 2 Premiumwege und über 80 markierte Rundwanderwege, eine Wanderbühne, die ihres Gleichen sucht. Außergewöhnliche Einblicke in alte und neue Wildnis eröffnen sich entlang des Urwaldsteig Edersee. Der Steig ist sicherlich der Königsweg für alle, die Schritt für Schritt Wildnis erfahren möchten. (Stand 6F22)
Viele wertvolle Informationen bietet auch der Stand des Deutschen Wandertages  2017 in Eisenach und der Wartburgregion. Der 117. Deutsche Wandertag findet vom 26. bis 31. Juli 2017 unter dem Motto  „Wandern auf Luthers Spuren“ statt. Die Touren durch den Hainich, den Thüringer Wald, das Werratal und die Rhön sowie die kulturellen Veranstaltungen sind im handlichen Programmbuch sowie online auf www.wandertag-2017.de zu finden. (Stand 6G19, www.wandertag-2017.de)
Das Paderborner Land hat den Deutschen Wandertag 2015 ausgerichtet. Am Stand präsentiert die westfälische Region ihre Qualitätswanderwege Viadukt Wanderweg und Paderborner Höhenweg sowie den vom ADFC ausgezeichneten Radweg Paderborner Land Route. Dazu gibt es aktuelle Infos zur Landesgartenschau 2017 in Bad Lippspringe. Pauschalangebote zum Wandern, Radfahren und Tagestouren runden das Angebot ab. (Stand 6G15, www.paderborner-land.de)
Der Fläming ist weit über seine Grenzen als Wandergebiet bekannt. Vor allem der waldreiche Naturpark Hoher Fläming im Südwesten der Brandenburger Region lädt zu ausgedehnten Wandertouren ein. Ob eine Mehrtagestour von Burg zu Burg auf dem Burgendwanderweg oder eine Tagestour auf dem einzigartigen Internationalen Kunstwanderweg – beides zertifizierte Qualitätswanderwege – hier gibt es viele Möglichkeiten, die hügelige Fläminglandschaft aktiv zu erleben und Naturerlebnisse mit dem Besuch von Schlössern und Burgen zu kombinieren. (Stand 6G11, www.reiseregion-flaeming.de )
Das Wipptal in Tirol beeindruckt durch die idyllischen Seitentäler und bietet ein imposantes Wanderparadies in den Stubaier-, Tuxer- und Zillertaler-Alpen. Durch den exklusiven Service für Wanderer von Parkhotel Matrei und Almi’s Berghotel in Obernberg können die Berge mit Freude erlebt werden! (Stand 6F06)
Die Region Ennepe-Ruhr stellt auf dem DWV-Gemeinschaftsstand ihre reizvolle Landschaft mit ihren Flüssen, Seen und ihrem waldreichen Hügelland vor. Hier sind viele Freizeitaktivitäten möglich: Ob eine gemächliche Radtour an der Ruhr, ein Spaziergang durch historische Altstädte oder eine Schiffstour auf einem der Stauseen. Wer es lieber sportlich mag, kann wandern, kanufahren oder mountainbiken – für Jeden ist etwas dabei! Auch der Geschichtsfreund kommt bei alten Burgen, Wasserschlössern und Industriedenkmälern voll auf seine Kosten. Das Übernachtungsangebot ist groß und reicht von Hotels und Pensionen über Ferienwohnungen bis zu Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen. Einfach Gastgeberverzeichnis anfordern (Stand: 6G09, www.en-tourismus.de)!
Schon seit es die TourNatur gibt, präsentiert sich der Westerwald-Verein (WWV) als Repräsentant seiner Region und im Dienste der Heimat auf dem DWV-Gemeinschaftsstand. Zu seinen Kernaufgaben gehören der Umweltschutz, die Herausgabe von Heimatliteratur als Bestandteil der Heimatpflege, die Wegemarkierung, die Denkmalpflege sowie die Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit. Zu seiner Gründung war der WWV ein reiner Wanderverein. Auch heute ist dies noch das größte Aktivitätsfeld im Verein, jedoch hat sich das Selbstverständnis gewandelt. Es wird verstärkt die Förderung des Heimatgedankens durch z. B.  Heimatabende oder Mundartwettbewerbe durchgeführt. Der WWV kümmert sich außerdem intensiv um den Umweltschutz durch fachtechnische Stellungnahmen, Schulungen der Fachwarte und der Mitwirkung in den Landesverbänden. Auch die Denkmalpflege und die Landespflege gehören zu seinem Aufgabenbereich. Der Erfolg seiner Arbeit ist nicht nur die Werbung für den Fremdenverkehr im Westerwald, sondern vor allem die Verstärkung des Heimatbewusstseins der dort lebenden Menschen. (Stand 6G07, www.westerwaldverein.de)
Ebenfalls am DWV-Gemeinschaftsstand informieren der Verband Deutscher Naturparke (VDN) und EUROPARC Deutschland über ihre Arbeit. Der VDN  ist seit 1963 der Dachverband der Naturparke in Deutschland und unterstützt mit Beratung, Projekten und Ideen die Weiterentwicklung der Naturparke. Außerdem macht er ihre Aufgaben und Leistungen in der Öffentlichkeit bekannt, vertritt ihre Interessen auf politischer Ebene und fördert den Erfahrungsaustausch zwischen den Naturparken in Deutschland und Europa. EUROPARC Deutschland ist der gemeinnützige Dachverband der Nationalen Naturlandschaften – das sind die deutschen Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks. Sie stehen für die spektakulärsten und wertvollsten Landschaften Deutschlands von den Alpen bis zum Wattenmeer. (Stand 6G17, www.naturparke.de, www.europarc-deutschland.de)
Das der DWV-Gemeinschaftsstand auch jenseits von Europa attraktive Wanderdestinationen zu bieten hat, beweist die Präsenz Dominicas. Die Karibik-Insel ist voller Abenteuer. Die grüne Insel vulkanischen Ursprungs birgt Regenwälder, einsame Strände und unzählige Wasserfälle. Der längste Wanderpfad der Karibik schlängelt sich hier entlang der Spuren kolonialer Geschichte und durch archaische Vulkanlandschaften bis zum zweitgrößten kochenden See der Welt. Die Naturinsel ist Heimat der letzten Ureinwohner der Karibik – der Kalinago. Dominica ist ursprüngliche Karibik pur! (Stand 6F12, dominica@tropical-consult.de, www.discoverdominica.com)

Längst überfällig – Tag des Wanderns am 14. Mai – erstmals 2016 ausgerufen

Thueringen, Keltenerlebnisweg,  Foto: A. Hub / Deutscher Wanderverband

Thueringen, Keltenerlebnisweg, Foto: A. Hub / Deutscher Wanderverband

Soviel Einigkeit war selten. Während der Auftaktveranstaltung zur Premiere des „Tages des Wanderns“ in Berlin lobten die tourismuspolitischen Sprecher aller im Bundestag vertretenen Fraktionen die Einführung eines solchen Tages. Das Thema Wandern, so die einhellige Bewertung, biete so viele positive Aspekte, dass ein „Tag des Wanderns“ längst überfällig gewesen sei.

Die Auftaktveranstaltung zur Premiere des „Tages des Wanderns“ am 14. Mai ist heute mit einer geführten Wanderung für etwa 100 Gäste vom Deutschen Bundestag in den Tiergarten zu Ende gegangen. Zu der Veranstaltung eingeladen hatten der Ausschuss für Tourismus des Deutschen Bundestages und der Deutsche Wanderverband (DWV).

Der „Tag des Wanderns“ feiert in diesem Jahr bundesweit am 14. Mai Premiere. Ziel des Tages ist es, dem Wandern und dem dafür notwendigen ehrenamtlichen Engagement in seiner Vielfalt eine Stimme zu geben. Dabei soll der Tag zum einen Lust auf`s Wandern machen. Denn Wandern ist gesund. Nachgewiesen ist etwa, dass die regelmäßige Bewegung in der Natur das Herz-Kreislaufsystem des Menschen stärkt. Auch die psychologischen Effekte sind beachtlich – sogar leichte Formen einer Depression lassen sich mit Wanderungen nachweislich behandeln. Heike Brehmer, MdB (CDU/CSU), Vorsitzenden des Ausschusses für Tourismus: „Das Wandern bildet ein wichtiges Fundament für unseren Tourismus in Deutschland. Der Tag des Wanderns gibt den Wandervereinen und den vielen ehrenamtlich Tätigen eine Stimme und zeigt eindrucksvoll die Vielfalt der beliebtesten Outdoor-Aktivität der Deutschen. Im Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages unterstützen wir den Aktionstag tatkräftig.“

Neben diesen Aspekten soll der „Tag des Wanderns“ der Öffentlichkeit bewusst machen, wie viele Themen die im Deutschen Wanderverband organisierten Vereine und Verbände mit rund 600.000 Mitgliedern ehrenamtlich bearbeiten und damit eine wichtige gesellschaftliche Funktion ausüben. DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß: „Wer weiß schon, dass die rund 300.000 Kilometer Wanderwege meist von unseren Ehrenamtlichen oder denen befreundeter Organisationen betreut werden – von der Planung bis zur Markierung. Und wer weiß, wie sehr sich die Wandervereine im Naturschutz sowie in der Kultur- und Heimatpflege engagieren. Dazu kommen die Unterhaltung von Wanderhütten, die Förderung von Familie und Jugend sowie das Engagement für das wichtige Thema Gesundheit.“

Zusammengenommen seien dies mehr als genug Gründe dafür, einen bundesweiten „Tag des Wanderns“ zu initiieren, so die Sprecher der im Ausschuss für Tourismus vertretenen Fraktionen Daniela Ludwig, MdB (CDU/CSU), Gabriele Hiller-Ohm, MdB (SPD) sowie Thomas Lutze, MdB (Die Linke) und Markus Tressel, MdB (Bündnis 90/Die Grünen). Gerne habe der Ausschuss deswegen die Botschafterrolle für den Tag übernommen.

Zum „Tag des Wanderns“ am 14. Mai haben die unter dem Dach des DWV organisierten Vereine und deren Partnerorganisationen über 220  Veranstaltungen in allen 16 Bundesländern auf die Beine gestellt. Dass sie damit auf großes Interesse stoßen zeigt, dass die interaktive Karte auf www.tag-des-wanderns.de, die über die Angebote informiert, schon jetzt über 10.000  Mal aufgerufen wurde. Ob eine abenteuerliche Familienwanderung in der Eifel, ein Wegemarkierungskurs im Schwarzwald oder eine Wanderung für Blinde in Kassel: Die Angebote zum „Tag des Wanderns“ sind so vielseitig wie das Wandern und das dazugehörige Engagement selbst.

Über einige Themen informierten sich die Besucher der Auftaktveranstaltung in Berlin während einer Wanderung vom Jakob-Kaiser-Haus in den Tiergarten. So berichteten Schüler und Lehrer der „Draußenschule“ Lichterfelde über ihre Erfahrungen damit, an einem Tag in der Woche in der Natur unterrichtet zu werden beziehungsweise zu unterrichten. Schulleiter Hans-Dieter Weiß: „Draußen in der Natur sind die Schülerinnen und Schüler am besten zum Beispiel für das wichtige Thema biologische Vielfalt zu gewinnen. Eine Stunde draußen bringt bei vielen Themen mehr als ein ganzer Tag im Klassenraum. Das gilt selbst für die Mathematik.“

Ebenfalls während der Abschlusswanderung gab es für die Gäste der Auftaktveranstaltung eine kleine DWV-Gesundheitswanderung zu probieren. Während dieser Wanderungen gibt es an besonders schönen Plätzen in der Natur gemeinsame Übungen, die Koordination, Kraft, Ausdauer und Entspannung verbessern.

Für den ersten „Tag des Wanderns“ am 14. Mai rechnet der Deutsche Wanderverband mit bundesweit über 3.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Der „Tag des Wanderns“ wird nach 2016 jährlich stattfinden. Viele weitere Informationen unter: www.tag-des-wanderns.de

Aktionswochen „Gelenkschonend Wandern“ – Gelenkschonende Wanderungen und Vorträge zum Thema in ganz Deutschland

Gelenkschonende Wanderung, Foto: Voltaren

Gelenkschonende Wanderung, Foto: Voltaren

Von März bis Mai 2016 finden wieder die Aktionswochen „Gelenkschonend Wandern“ des Deutschen Wanderverbands (DWV) in Kooperation mit Voltaren®* statt. Im Rahmen der Initiative bieten DWV zertifizierte Gesundheitswanderführer gelenkschonende Wanderungen in ganz Deutschland an. Außerdem erfahren Interessierte im Vortrag „Gelenkschonend Wandern – so geht’s“ alles Wissenswerte rund um die Sportart.

 

Menschen mit Gelenkschmerzen fällt es oft schwer, sportlich weiter aktiv zu bleiben. Dabei kann Bewegung den Beschwerden nicht nur vorbeugen, sondern akute Schmerzen sogar lindern. Wichtig ist jedoch die richtige Bewegungsart: Wandern gilt als Paradebeispiel für einen moderaten Ausdauersport, der sich für Menschen mit Gelenkbeschwerden besonders eignet. Was eine gelenkschonende Wanderung ausmacht und worauf man zusätzlich achten sollte, erfahren alle Interessierten während der Aktionswochen der Initiative „Gelenkschonend Wandern“ des DWV in Kooperation mit Voltaren®*.

 

Gelenkschonende Wanderungen von März bis Mai 2016

Eine gelenkschonende Gesundheitswanderung dauert circa 90 bis 120 Minuten und umfasst verschiedene Elemente, wie Bewegungsübungen, Schrittechniken und praktische Tipps zum Thema Gelenkschonung. Durchgeführt werden die Wanderungen von speziell fortgebildeten Gesundheitswanderführern. Die gelenkschonenden Wanderungen richten sich dabei an Wanderbegeisterte, die Gelenkschmerzen vorbeugen möchten und Betroffene, die trotz Beschwerden aktiv bleiben möchten.

 

Vortrag „Gelenkschonend Wandern – so geht’s“

Zu Gast bei Mitgliedsvereinen des DWV geben erfahrene Physiotherapeuten einen Einblick, worauf es beim gelenkschonenden Wandern ankommt. Sie erklären dabei, wie Gelenkschmerzen entstehen, wie man diesen mit Bewegung vorbeugen kann und warum sich vor allem Wandern als gelenkschonender Sport bewährt hat. Zusätzlich bereiten Bewegungsübungen auf die nächste Wanderung vor.

 

Der Deutsche Wanderverband und das Voltaren®* Gelenk + Aktiv Programm

Ziel der Kooperation zwischen dem DWV und Voltaren®* ist es, Menschen trotz Gelenkschmerzen zum Wandern und damit allgemein zu Bewegung zu motivieren. Die Aktionswochen „Gelenkschonend Wandern“ stehen dabei im Fokus der Zusammenarbeit.

Weitere Infos über die Initiative gibt es auf http://www.voltaren.de/bewegung/wandern.

Konferenz der Europäischen Wandervereinigung endet im Vogtland – Qualität in Europa

„Nahezu auf dem gesamten Kontinent ist die Europäische Wandervereinigung als anerkannte Expertenorganisation für das Thema Wandern etabliert“, so die Präsidentin der Europäischen Wandervereinigung (EWV), Lis Nielsen, während der 45. Jahreskonferenz der EWV. Die Konferenz ist am vergangenen Sonntag (28. September) in Schöneck im Vogtland zu Ende gegangen.

 

Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, Präsident des Deutschen Wanderverbandes (DWV) und damit Gastgeber der Konferenz, sagte, dass das Wandern und die Arbeit der EWV das Zusammenwachsen Europas in den vergangenen 25 Jahren erleichtert und einen wichtigen Beitrag für das gegenseitige Verständnis unter den Menschen geleistet sowie den kulturellen Austausch befördert habe.

 

Ein wichtiges Thema auf der Konferenz war die Transparenz von Qualitätskriterien. Diese Transparenz sei bei der Zertifizierung Europäischer Qualitätswege, den „Leading Quality Trails – Best of Europe“ voll gegeben, so Rauchfuß. Europaweit werde das Thema Qualität für Wanderer immer wichtiger, darin waren sich die Konferenzteilnehmer einig: Wanderer verlangen heute naturbelassene abwechslungsreiche Wege, die perfekt markiert sind. Das habe auch die Tourismuswirtschaft erkannt, die nun verstärkt auf die Europäischen Qualitätswege, setze, so die im Vogtland versammelten Experten. Vertreter einiger der als „Leading Quality Trails – Best of Europe“ zertifizierten Wege stellten ihre Angebote in Schöneck vor. Konferenz-Teilnehmer aus vielen Ländern, darunter Dänemark, Griechenland und Portugal, informierten sich im Vogtland über das Zertifizierungsverfahren. Sie wollen mit den „Leading Quality Trails“ den Tourismus zu Hause ankurbeln.

 

Die Qualitätswege Wanderbares Deutschland, deren Kriterien denen der „Leading Quality Trails“ stark ähneln, waren in Schöneck ebenfalls Thema. So stellt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) diese Wege etwa in ihren mehrsprachigen Pocketguides dar, die sie neben weiteren Informationen zum Reiseland Deutschland an die Konferenzteilnehmer verteilte.

 

Europaweit auf großes Interesse stieß zudem das Gesundheitswandern als Instrument, dem Bewegungsmangel in vielen Ländern entgegenzuwirken. Hier gibt es unterschiedliche Konzepte in den Nationen. Hinsichtlich dieses Themas verabredeten die Konferenzteilnehmer von acht Nationen im Vogtland eine künftig noch stärkere Zusammenarbeit in Europa.

 

Rolf Ebert, Präsident des Vogtländischen Wanderverbandes, der die Konferenz ausgerichtet hat, freute sich, dass die über 100 Teilnehmer aus 22 Nationen in Schöneck sehr konstruktiv zusammenarbeiten. Außerdem ist die Organisation in diesem Jahr um drei Mitglieder gewachsen. Neben dem Wanderverband Andorras wurden der Harzklub und der Westerwaldverein einstimmig in der EWV aufgenommen. Außer den Vertretern von Wandervereinen und –verbänden besuchten die Konferenz auch eine Reihe von Tourismusexperten. Veranstalter der Veranstaltung, welche durch den Freistaat Sachsens finanziell unterstützt wurde, war der Deutsche Wanderverband.

Integratives Wegemanagement für alle: An einem Strang

Das vom Deutschen Wanderverband und seinen Partnern entwickelte Integrative Wegemanagement bringt Vertreter aller Natursportarten an einen Tisch. Das hilft, Konflikte zu entschärfen und Projekte schnell umzusetzen. Erleichtert wird das Ganze durch das Programm NatursportPlaner.    

„Es ist etwas ganz besonderes in Bewegung gesetzt worden“, schwärmt Christoph Würflein vom Tourismusverband Naturpark Altmühltal. Carl-Michael Sauer, Wegewart des Landesverbandes der hessischen Gebirgs- und Wandervereine sagt: „Ein notwendiges Instrument, um die Wegearbeit der Vereine im ganzen Bundesland aufeinander abzustimmen und zu dokumentieren.“ Und Ulrike Bodieschek vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern dankt dem Deutschen Wanderverband (DWV), dass er sich nicht nur um die Abstimmungsprozesse unter Wanderern kümmert sondern um die aller Natursportarten.

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10 Jahre Qualitätsweg Wanderbares Deutschland – Wandern und Gewinnen

Viele attraktive Preise bei zwei bundesweiten Gewinn-Aktionen des Deutschen Wanderverbandes anlässlich des Jubiläums „10 Jahre Qualitätswege Wanderbares Deutschland“. Eine Wander-Challenge mithilfe der App MAPtoHIKE belohnt für das Aufsuchen besonderer Orte auf 20 ausgewählten ualitätswegen Wanderbares Deutschland mit über 20 Gewinnmöglichkeiten. Ein Qualitätswege-Fotowettbewerb via Facebook lockt mit weiteren 20 wertvollen Preisen. So können Wanderer zum Jubiläum 10 Jahre Qualitätsweg Wanderbares Deutschland mitfeiern, wandern und reichlich gewinnen.

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Europäische Wandervereinigung tagt im Vogtland – Verständnis schaffen

Die 45. Jahreskonferenz der Europäischen Wandervereinigung (EWV) wird vom 25.-28. September in Schöneck im Vogtland stattfinden. In Vorbereitung darauf haben sich Veranstalter und Ausrichter kürzlich in Schöneck/Vogtland getroffen. Verabredet wurde dort nicht nur, dass den Gästen während der Veranstaltung die weltgrößte Geige vorgespielt wird. Deutlich wurde auch, welche Themen während der Konferenz eine Rolle spielen werden.

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Schulwandern: Vielfalt abbilden, Modellschulen ausgewählt

Im Rahmen des Projektes Schulwandern sind jetzt drei Modellschulen ausgewählt worden. In diesen Grundschulen wird künftig nach dem norwegischen Konzept der Draußenschule unterrichtet: Ab dem Schuljahr 2014/15 geht mindestens eine Klasse regelmäßig einen Unterrichtstag pro Woche raus in die Natur.

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Ferienwandern 2014: Übersicht noch freier Plätze bei Wanderungen 2014

Erzgebirge, Fehmarn und Schwarzwald. Hier wie in einigen anderen Regionen gibt es noch freie Plätze bei den geführten Wanderungen aus dem Magazin Ferienwandern 2014.

 Das vom Deutschen Wanderverband (DWV) einmal im Jahr veröffentlichte Magazin informiert über rund 200 geführte Wanderungen. Die Wanderangebote stammen zum einen von zertifizierten Wanderführern aus den Mitgliedsvereinen des DWV, die sich in ihren Regionen bestens auskennen. Zum anderen sind es ausgewählte Angebote der Qualitätspartner Wanderbares Deutschland. Neu hinzu gekommen sind Angebote zum Gesundheitswandern etwa von Wikinger Reisen.

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