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wanderer – Auf dem Weg

Auf dem Weg

Geschichte - Kultur - Spiritualität

Schlagwort: wanderer (Seite 1 von 2)

Noch ein paar Hinweise zum Mosel-Camino

 

Hallo Herr Schäfer,

mein Mann und ich waren letzte Woche von Koblenz-Stolzenfels nach Trier auf dem Mosel-Camino unterwegs.
Zunächst möchten wir uns für das schöne Buch und die guten Anleitungen bedanken. Wir haben uns sehr gut zurecht gefunden.

In Ihrem Buch bitten Sie um Rückmeldungen. Uns ist folgendes aufgefallen:

Aufstieg von Monzel aus, scharfe Rechtskurve im Weinberg. Hier steht die Muschel auf der falschen Seite. Wenn man die Markierung auf dem Boden übersieht (verschmutzt) erkennt man die Muschel erst, wenn man zurück schaut. Unser Vermieter sagte, dass sich hier viele Wanderer verlaufen und zurück kommen, um nach dem Weg zu fragen.

Ebenfalls auf dieser Strecke, etwas weiter als die Sitzgruppe aus Holz nach dem Aufstieg: Hier schaut die Muschel in die falsche Richtung.

Unterwegs haben wir mehrere Markierungen gesehen, an denen die Muschel entfernt war. Aber an der Form konnte man erkennen, dass dort mal eine Muschel gewesen sein muss.

Seite 73, Bullay nach Traben-Trarbach:

wir waren die gesamte Strecke innerhalb der Zeitangaben oder sogar etwas schneller. Aber auf dieser Strecke haben wir mehr als 5 Stunden gebraucht. U.E. die Zeitangabe auf 6 Stunden erhöhen, damit man eine Richtschnur wie bei den anderen Touren hat und sich auf die Angaben verlassen kann. Am Tag vorher werden 7 Stunden angegeben, wir haben 6 Stunden gebraucht. An den anderen Tagen trafen die Angaben in etwa zu.

Seite 81 im Buch:

Bummkopf, auf dem Plateau, vor dem Transformatenhaus, der Weg zeigt nach links, weil er befahren ist. Geradeaus geht ein bewachsener Wiesenweg. Dieser führt zum Transformatenhaus. Dort ist eine Markierung. Kann man aber erst sehen, wenn man davor steht, wegen Bewuchs. Man geht automatisch dem befahrenen Weg nach. In dieser Kurve sollte u.E. eine Markierung für "geradeaus" sein.

Seite 138: 5. Zeile, hier ist wohl Marta gemeint und nicht Maria.

Wenn gewünscht, können wir auch Angaben über die Übernachtungen machen. Wir hätten eine neue Empfehlung und eine aus dem Buch würden wir streichen, da die Betten unmöglich waren. Duschen war eine Katastrophe! Bad war am anderen Ende des Hauses. Alles Altbau und schmuddelig. Der Preis dafür war überteuert. Der Nachbar verlangt für ein neues Zimmer mit Bad sogar noch 2 EUR weniger.

Wenn Sie weitere Details wissen möchten, können Sie sich gerne melden. Ich rufe Sie auch zurück.

Sollten Sie etwas von diesen Angaben im Internet veröffentlichen wollen, können Sie das gerne tun. Bitte nennen Sie aber nicht unseren Namen und Adresse.

Viele Grüße

Neues vom Jakobsweg – gefunden am 29. Mai 2009

 

Jakobswege in Deutschland: Die Muschel weist den Weg! (Kommentar)

 

Pilgern ist ‚in‘. Überall in Deutschland machen sich Menschen auf den Weg. Es vergeht keine Woche, in der nicht ein Jakobspilger-Weg neu ausgewiesen, oder, um im Jargon der zahlreichen Jakobusgesellschaften zu sprechen, revitalisiert wird. Die Pilger brauchen Orientierung – nicht nur spirituell, sondern auch ganz praktisch am Weg.

Aber müssen wir deshalb wirklich, nachdem wir endlich angefangen haben, den Schilderwald im Straßenverkehr auszudünnen, einen Schilderwald in der Natur schaffen? Schon werden Vierkanthölzer in den Waldboden gerammt, die Platz für bis zu 20 Markierungstäfelchen schaffen.

Ein Beispiel sind die Wanderwege durch die schönsten deutschen Landschaften, die unsere Väter und Großväter schon vor über hundert Jahren ausgewiesen und markiert haben. Am Rheinhöhenweg, eingeweiht im Jahr 1906, reichen die alten, aber stets erneuerten Markierungen an den Bäumen nicht mehr. Neben dem ‚R‘ für den Rheinhöhenweg findet der Wanderer an den Wegen häufig auch noch die Markierungen des Rheinburgenweges und des Rheinsteigs. Ganz zu schweigen von den Markierungen der lokalen Wanderwege und nicht zu vergessen der Kennzeichnung für die europäischen Fernwanderwege.

Aber damit nicht genug. In Ermangelung einer Wegalternative wird in Zukunft noch die Jakobsmuschel dem Wanderer und Pilger den Weg weisen. Denn der Verlauf des Rheins wurde schon seit der Antike nicht nur von den Kelten und Römern, den Händlern und Soldatenhorden genutzt, sondern auch von den Pilgern nach Rom, nach Jerusalem und selbstverständlich auch nach Santiago de Compostela. Ein weiteres Schild im bundesdeutschen Schilderurwald.

Vielleicht sollten die Verantwortlichen es bei dem belassen, was jetzt ist und statt dessen verstärkt Wanderführer schaffen, die dem Pilger die Orientierung auf seinem physischen und spirituellen Jakobsweg bieten. Den Wanderer und Naturfreund wird es freuen.

 

© Karl-Josef Schäfer, Alle Rechte vorbehalten!

Rückmeldung zum Mosel-Camino vom 25.08.2008

 

Lieber Wolfgang Welter,

wir sind uns ja begegnet, im Wald an der wundersamen Burg Elz, leider dann nicht mehr in Schweich. Ich konnte Sie telefonisch nicht erreichen.

Ihr in der Welt der Wanderer etwas umstrittener Moselcamino hat mir sehr geholfen, gradlinig Richtung Santiago zu kommen (natürlich auch der Lahn-Camino).

Einige Ur-Wanderer meinen, dass kein neuer Wanderführer für diese Strecke notwendig sei und das Pilgern sowieso Unsinn!

Einige Anmerkungen zur Gestaltung der Bücher habe ich aber:

Angaben zum Weg (Streckenführung, Unterkünfte, sonstige Adressen…) sollten vom Gesamttext deutlich abgehoben sein, damit man beim Gehen nicht lange suchen muss. Da man das Buch ja trägt, wäre weniger Gewicht (evtl. durch Reduzierung der sonstigen Texte oder eine Zusammenfassung) sinnvoll, wichtig auch, was ich Ihnen bereits mitteilte, das Mosel-Camino Buch fiel bereits bei der vorbereitenden Sichtung auseinander und musste geklebt werden.

Der Elisabethführer von Eisenach nach Marburg könnte, auch was die Regenfestigkeit des Papiers anbelangt, möglicherweise Vorbild für eine nächste Auflage sein.

Insgesamt bin ich mit Ihren beiden kurz vor meinem Start der 1. Etappe herausgekommenen Führer gut begleitet gewesen. Vielen herzlichen Dank also.

Und es hatte einen besonderen Reiz, kurz hinter Kajo Schäfer herzupilgern, der vor mir den Weg richtete und die Markierungen ordnete. In einigen Unterkünften war er ein oder zwei Tage vor mir dagewesen – und die Häufung von durchwandernden Pilgern machte den Leuten Spaß und belebte die Gespräche!

Inzwischen plane ich meine 2. Etappe, die mich im August und September 2009 1000 km durch Frankreich führen wird.

Und heimlich daneben die große Tour gen Osten, die mich mit einem Muli von zu Hause aus 300 Tage lang im Jahr 2013 Richtung China/ Mongolei führen soll.

Falls Sie beiden für diese Strecke einen Wanderführer planen sollten, halten Sie mich auf dem Laufenden 😉

Herzlichst

Update Lahn-Camino – Zu den E-Mails vom 21. + 22.06.2008

 

Und hier die genauere Beschreibung der beiden Problemfälle Weilburg-Hirschhausen und Laurenburg.

1. Etappe Wetzlar – Weilburg-Hirschhausen – Weilburg

Durch Hirschhausen, dann am Tierpark vorbei. Am Ende des Tierpark-Parkplatzes auf der linken Straßenseite bleiben. Achtung: Die Strasse ist am späten Nachmittag stark befahren und die Autofahrer nehmen nicht wirklich Rücksicht auf Pilger und Wanderer.

Bleiben Sie am Straßenrand -oder soweit es geht auf dem Grünstreifen- bis Sie fast oben an der Kreuzung angekommen sind (es handelt sich übrigens um die B456 von Weilburg nach Bad Homburg bzw. Frankfurt). Kurz vor der Bundesstrasse führt der Lahn-Camino nach rechts in den Wald hinein und biegt wenig später nach links ab.

4. Etappe Diez – Laurenburg – Obernhof

Wenn Sie die Etappe in Laurenburg abbrechen wollen, können Sie vom Rupbachtal der Straße (L 322) zum Ort bzw. Bahnhof folgen. Vor dem  Rupbachtal haben Sie einen steilen Abstieg auf einem schmalen Pfad. An der Straße angekommen, wenden Sie sich nach rechts, überqueren den Rupbach und können dann gleich das Schild zum Sportplatz Laurenburg erkennen. Statt dann hinter dem Haus auf der linken Seite weiter dem Lahn-Camino zu folgen, gehen Sie an der Straße entlang ca. 2,2 km bis zum Bahnhof bzw. zum Ort Laurenburg.

Die zweite Möglichkeit ist, dem Lahn-Camino hier noch einmal zu folgen (hinter dem Haus auf der linken Seite beginnt der Anstieg), und dann, vorbei an den zwei oder drei Häusern, auf dem geschotterten Weg zu bleiben, statt dem Abstieg geradeaus zu folgen. Auf diesem Weg gelangen Sie direkt zum Bahnhof.

 

Ich hoffe, so wird es etwas klarer. Ultreia!

Update Lahn-Camino – E-Mail vom 21.06.2008

 

Leider kann ich an den Markierungen nichts ändern – weder an den mehrdeutigen, noch an den fehlenden Schildern. Es gibt leider jede Menge Souvenir-Sammler an allen Jakobswegen im Jahre 2 nach Kerkeling. Da sind die Jakobusgesellschaft Rheinland-Pfalz/Saarland und der Taunusverein gefordert. Im Pilgerwanderführer zum Lahn-Camino habe ich versucht, die kritischsten Stellen genau zu beschreiben – leider nicht sehr erfolgreich, wie der hier wiedergegebene E-Mail-Wechsel zeigt (den Namen habe ich weggelassen):

Hallo Herr Schäfer,
wir sind den Lahn-Camino an Hand ihres Buches gelaufen und verbrachten eine schöne Zeit.
Bei der 1. Etappe haben wir am Ortsausgang Hirschhausen uns verlaufen. Hier ist das Zeichen für den Lahnhöhenweg auf der linken Straßenseite angebracht, die Jakobsmuschel aber auf der rechten mit einem Pfeil darunter der ebenfalls nach rechts weist. Trotzdem kamen wir mit etwas Verspätung in Weilburg an. Dort hatten wir eine sehr gute Ferienwohnung gemietet, www.weilburg.flair.de, sehr empfehlenswert.
Sonst war der Weg gut markiert und wir haben uns auch nicht mehr verlaufen. Am schwierigsten sind die Ortschaften, aber wir haben dort immer nette Menschen gefunden die uns den Weg erklärten.

Der Weg wird an mehreren Stellen von umgefallenen Bäumen behindert. Von Bad Ems hoch zum Mahlberg war es besonders schwierig zwischen den umgestürzten Bäumen sich durchzuarbeiten, da man dort wegen des Geländes nicht um die Bäume herum gehen konnte.

Auch als ungeübte Pilger-Wanderer hatten wir abends zwar müde Beine doch Erholung für Geist und Seele.
Vielen Dank für das Buch

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung, liebe Frau ,
>
> das Problem zwischen Bad Ems und Lahnstein ist bekannt, leider kommt die
> Forstverwaltung trotz einiger Interventionen der Jakobusgesellschaft nicht
> in die Gänge.
>
> Auch Hirschhausen ist bekannt – aber leider markiere ich den Weg nicht,
> der
> Taunusverein ist dafür zuständig. Die Wegführung wird aber
> wahrscheinlich
> sowieso geändert, die Jakobusgesellschaft wird den Weg über kurz oder
> lang
> übers ehemalige Kloster Pfannstiel führen – dann wären Sie nämlich
> richtig
> gelaufen 🙂
>
> Ultreia, Ihr Karl-Josef Schäfer

Ps. gefehlt hat mir in dem Pilgerwanderführer die km-Angabe von Ort zu Ort, damit man in etwa eine Ahnung hat wie weit es noch ist
und in Laurenburg eine genauere Beschreibung, bzw. fehlt ein Hinweis wo es zum Ort geht, da der ungeübte Wanderer keine Ahnung hat wo er sich befindet und die Steigung nach Laurenburg, Richtung Obernhof evt. dann zu viel ist. Wir haben hier dann kehrt gemacht und sind zurück nach Laurenburg.

Auf Seite 22 stehen bei der 1. Etappe Wetzlar – Weilburg 25 km und Seite 26, ca. 28 km
wieviele sind es denn tatsächlich und wieviele sind es bis Braunfels?

Schönen guten Tag, Frau ,

wie Sie sicher auf der ersten Etappe von Wetzlar nach Weilburg festgestellt haben, streiten sich die Gelehrten über die Entfernung. Die Zusammenfassungen am Wegesrand geben unterschiedliche Entfernungen an, die liegen zwischen 22 und 28 km. In der ersten Auflage bin ich darauf hereingefallen.

Nach meinem Schrittzähler sind es knappe 28 km. Wobei Schrittzähler immer den Nachteil haben, dass sie nicht genau sein können. Die Schrittlänge verändert sich während eines Tages: an Steigungen sind die Schritte kürzer, bei Gefällstrecken auf guten Wegen länger.

Die Etappenkilometer hielt ich selber nicht für notwendig – mittlerweile sind aber so viele Anregungen eingetroffen, diese mit aufzunehmen, dass ich es für die Neuauflage (wahrscheinlich im Herbst) geplant habe. Wetzlar – Braunfels weiss ich nicht – gehen Sie doch einmal auf Google-Maps, da können Sie die Entfernungen genau ermitteln.

Die Textpassage über Diez – Obernhof habe ich nach Anmerkungen von Pilgern für die 2. Auflage schon geändert. Da sind Sie die  Erste, die es aus der 2. Auflage zurückmeldet. Können Sie mir das noch einmal erläutern? Im Text heisst es:

"Der Lahn-Camino führt dann hinunter ins Rupbachtal. Hier empfiehlt es sich für den untrainierten Pilger, die Etappe zu beenden und entlang der Straße nach Laurenburg zu gehen. Am nächsten Tag können Sie die Pilgerwanderung mit einer Besichtigung von Burg und Schloss Laurenburg (auf der rechten Lahnseite) fortsetzen."

Wenn Sie an der Straße angekommen sind und den Rupbach überqueren, steht rechter Hand ein grosses Schild zum Sportplatz Laurenburg. Die Richtung wird auch durch das Ortsausgangsschild angegeben, da steht (so glaube ich) "Laurenburg 2 km". Ich weiss nicht, wie ich die Textpassage genauer schreiben könnte. Können Sie mir aus Ihrer Erfahrung heraus helfen?

Schöne Grüsse, Ihr Karl-Josef Schäfer

 

E-Mail vom 22.06.2008:

Hallo Herr Schäfer,

wir sind über Pfannstiel gelaufen, dort ist aber leider keine Markierung und wir liefen rechts herum weiter und kamen nach Drommershausen. Leider haben wir erst dort Menschen getroffen die wir fragen konnten und die uns wieder den Weg zurück zum Lahnhöhenweg zeigen konnten.

Mir ist noch etwas eingefallen.
Bei der Etappe Villmar Diez, wenn man aus dem Felde auf den Fahradweg kommt, gegenüber der beschriebenen Kirche Dietkirchen weist die Markierung den Wanderer nach links den Fahrradweg Richtung Ennerich zu folgen, der richtige Weg geht aber nach rechts über die Holzbrücke nach Eschhofen. Vielleicht hat ein "Witzbold" das Schild gedreht.
Hier liefen wir richtig, da ich mich in dieser Gegend etwas auskenne und wußte daß Eschofen vor uns liegt.

Der Pilgerweg führt oberhalb von Laurenburg entlang und mündet auf eine breiten, befahrbaren, aber nicht asphaltierten Weg der vom Ort in den Wald führt. Wenn man diesem Weg, in einer Spitzkehre nach unten folgt, kommt man genau am Bahnhof in Laurenburg an.
Vielleicht hilft dies etwas weiter.

Viele Grüße aus Idstein

 

Ich habe leider keinen Einfluss auf die Markierung und kann auch bei jährlichen Neu-Auflagen nicht auf jedes fehlende Schild hinweisen. Aber wie gesagt, die Jakobsgesellschaft Rheinland-Pfalz/Saarland, die auch den Lahn-Camino betreut, führt schon Gespräche mit dem Taunus-Verein, der wiederum die Markierung vornimmt. …

Die Markierungen sind in Hessen (solange der Taunusverein markiert hat, danach war es Herr Höflich von der Jakobusgesellschaft) alle nur zufällig auf Santiago ausgerichtet. Ab Diez werden Sie sicher festgestellt haben, dass der Muschelfuss  in Richtung Südenwesten (also nach Lahnstein, Trier, Santiago) weist. Dies entspricht auch der Intention der Erzbruderschaft und dem Logo, das ja den Sternenweg symbolisieren soll. Ich weiss aber, dass in Zweifelsfällen der Taunusverein bemüht ist, ziemlich nahe eine weitere Markierung anzubringen. Da ist sicher das zweite Schild bei Eschhofen "verlorengegangen". Im Mai war es übrigens noch da und der Weg eindeutig.

Laurenburg: …  Nur leider helfen mir beide nicht weiter, denn mitten im Wald bekomme ich keinen Anschluss an die nächste Tagesetappe. Deshalb habe ich bewusst das Tal mit der Strasse gewählt, auch wenn der Weg weiter ist. Aber die nächsten zwei/drei heftigen Anstiege sind eingespart.

Wie gesagt, ich habe den Text in der Neuauflage schon geändert – aber anscheinend ist er immer noch nicht gut genug. Ich werde noch einmal in mich gehen 🙂

Schöne Grüsse, Ihr Karl-Josef Schäfer

Rückmeldung vom Lahn-Camino 21.06.2008

 

Hallo Herr Schäfer,
wir sind den Lahn-Camino an Hand ihres Buches gelaufen und verbrachten eine schöne Zeit.
Bei der 1. Etappe haben wir am Ortsausgang Hirschhausen uns verlaufen. Hier ist das Zeichen für den Lahnhöhenweg auf der linken Straßenseite angebracht, die Jakobsmuschel aber auf der rechten mit einem Pfeil darunter der ebenfalls nach rechts weist. Trotzdem kamen wir mit etwas Verspätung in Weilburg an. Dort hatten wir eine sehr gute Ferienwohnung gemietet, www.weilburg.flair.de, sehr empfehlenswert.
Sonst war der Weg gut markiert und wir haben uns auch nicht mehr verlaufen. Am schwierigsten sind die Ortschaften, aber wir haben dort immer nette Menschen gefunden die uns den Weg erklärten.

Der Weg wird an mehreren Stellen von umgefallenen Bäumen behindert. Von Bad Ems hoch zum Mahlberg war es besonders schwierig zwischen den umgestürzten Bäumen sich durchzuarbeiten, da man dort wegen des Geländes nicht um die Bäume herum gehen konnte.

Auch als ungeübte Pilger-Wanderer hatten wir abends zwar müde Beine doch Erholung für Geist und Seele.
Vielen Dank für das Buch

Und so erscheint unser Pilgerwanderführer bei www.mosella.de

Pilgern direkt ins Himmelreich

Pilgerpfad von Koblenz nach Trier neu vorgestellt
Darauf haben Pilger schon lange gewartet: ein neuer Pilger- und Wanderführer
führt ohne Umwege direkt ins Himmelreich.

Für das Seelenheil braucht man sich nicht unbedingt auf die etwa 2200 km lange Pilgerreise von der Mosel bis nach Santiago de Compostela in Spanien zu begeben. Die Autoren Karl-Josef Schäfer und Wolfgang Welter weisen Pilgern mit ihrem gerade erschienenen Taschenbuch ‚Ein Jakobsweg von Koblenz-Stolzenfels nach Trier. Der Pilgerwanderführer für den Mosel-Camino’ (220 Seiten, erschienen bei Books on Demand, ISBN: 3833498889, 14,95 €) schon nach wenigen Tagen den Weg direkt ins Himmelreich.
Kenntnisreich und inspirierend zugleich begleitet es Pilger und Wanderer auf acht Tagesetappen entlang dem Mosel-Camino von Koblenz bis zum Apostelgrab des heiligen Matthias in Trier. Der Weg führt über Alken – Burg Eltz – Treis-Karden – Beilstein – Bullay – Zell – Traben-Trabach – Bernkastel-Kues – Osann-Monzel – Klausen – Klüsserath und Schweich.
Auf der fünften Tagesetappe erfüllt sich der Traum eines jeden Pilgers – unterhalb der Graacher Schanzen liegt das Himmelreich. Nun ist der Weg dorthin nicht ohne Schweiß und Mühsal zu haben; dies gilt allerdings für alle vorgeschlagenen Tagestouren, die zwischen 19 und 26 km lang sind. Insgesamt sind 180 km zurück zu legen. Die Autoren versichern dennoch, dass der Mosel-Camino an den einigermaßen trainierten Pilger keine besonderen Anforderungen stellt; die Strecke verläuft überwiegend auf den Höhen von Eifel und Hunsrück. Wer jedoch die empfohlenen Besichtungen wahrnehmen möchte, und dafür sollte man sich Zeit nehmen, muss sich immer wieder hinab ins Moseltal begeben.
Übrigens: Viele andere Weinlagen an der Mosel geben dem Pilger seelischen Beistand auf dem Weg ins Himmelreich und weiter nach Trier: Dechantsberg, Klostergarten, Bischofsstuhl, Pfarrgarten, Kapellenberg, Götterlay, Engelströpfchen, Palmberg, Klosterkammer, Nonnengarten, Kardinalsberg, Altärchen. Wem das nicht reicht: den Großen Herrgott gibt es auch noch.
Da kann eigentlich nichts schief gehen.
BESTELLEN bei AMAZON

Hier noch die Internetseite der Autoren
mit vielen interessanten Infos

Presse

 

 

Schäfer,Karl-Josef: Der Jakobsweg von Wetzlar nach Lahnstein – Ein Pilgerwanderführer für den Lahn-Camino, BoD, Norderstedt, Mai 2007, broschiert, Format 12 x 19 cm, 108 Seiten, viele s/w Abbildungen, ISBN-13: 978-3833494758, Euro 9,95

Ist es nun ein Wanderführer? Oder ein spiritueller Führer? Oder ein Führer durch die Geschichte links und rechts der Lahn? So ganz sicher kann sich der Leser des gerade erschienenen Pilgerwanderführers da nicht sein.

Der Autor erzählt auf den ersten Seiten zunächst einmal etwas über die historischen Ursprünge des Pilgerns und besonders des Jakobsweges. „Den“ Jakobsweg gibt es nicht – vielmehr folgen die Jakobspilger seit Jahrhunderten den historischen Handelsstrassen. So ist es wahrscheinlich, dass der Lahn-Camino tatsächlich schon im Mittelalter von den Jakobuspilgern genutzt wurde.

Im Wesentlichen folgt der Lahn-Camino dem Lahnhöhenweg auf der Taunus-Seite. Bevor der Autor jedoch sehr detailliert die sechs Tages-Etappen vom Wetzlarer Dom bis zur Hospitalkapelle in Oberlahnstein beschreibt, gibt er noch Ausrüstungs- und Pilgertipps mit auf den Weg. Dann beschränkt sich sein Vorschlag auf maximal 26 km pro Tag – somit kann auch der unerfahrene Wanderer den Ratschlägen folgen. Die Etappen sind Wetzlar – Weilburg – Villmar – Diez – Obernhof – Bad Ems – Oberlahnstein.

Die Beschreibung der Etappen ist immer gleich aufgebaut. Zunächst werden die wichtigsten Orte genannt, dann der Schwierigkeitsgrad, es gibt Hinweise auf Besichtigungsmöglichkeiten und den Zeitbedarf. Dann folgt eine Legende zum Thema Jakobus oder Pilgerschaft. Ein spirituelles Tagesmotto ergänzt den Einstieg in den Tag.

Die Etappenziele und die herausragenden Orte am Weg beschreibt der Autor sehr detailliert. Neben allgemeinen Infos nennt er Anlaufstellen und Übernachtungsmöglichkeiten. Diese orientieren sich preislich deutlich im unteren Preissegment.

Dann folgt ein geschichtlicher Abriss und für einige Städte ein Vorschlag für den Stadtrundgang.

Dieser Wanderführer wendet sich in erster Linie an den geschichtlich interessierten Pilger, gibt aber auch dem Kurz- oder Langzeitwanderer interessante Hinweise.

Die interessante Kombination von praktischen Ratschlägen und geschichtlichem Hintergrund macht den Pilgerwanderführer zu einem idealen Begleiter entlang der Lahn. Sowohl das Format als auch der Preis laden dazu ein, ihn im Rucksack zu verstauen. 

Zwischenetappe

„Ja, sagen Sie Ja zu sich, zu Ihrer Absonderung, Ihren Gefühlen, Ihrem Schicksal! Es gibt keinen anderen Weg. Wohin er führt, weiß ich nicht, aber er führt ins Leben, in die Wirklichkeit, ins Brennende, ins Notwendige.“ Hermann Hesse
Dieser Blog ist zur Zeit nicht viel mehr, als eine Wanderbeschreibung von DAW’s (Dümmste anzunehmende Wanderer). Ein wenig auch deshalb, weil wir wirklich nichts über den Lahn-Camino finden konnten und vielleicht mit unserer Beschreibung andere Wanderer auf die Schönheit unserer direkten Umgebung aufmerksam machen möchten. Wir wollen sagen: „Gehen Sie los, starten Sie ganz einfach wie wir vor der Haustür, und laufen Sie.“ Alles andere kommt dann schon.
Aber hauptsächlich endet dieses Pilgertagebuch zur Zeit als Wanderbeschreibung, weil wir uns noch auf den Vorbereitungsetappen befinden. Vor einer Woche wussten wir noch gar nicht, ob wir überhaupt wandern können. Und dann noch im Winter! Heute wissen wir schon ein wenig mehr über uns. Unsere Ausrüstung wird professioneller, der Rucksack voller. Wir hören stärker auf unseren Körper, wissen, wenn es anfängt, wehzutun, dass wir immer noch gute fünf Kilometer laufen können. Das gibt Sicherheit für die nächsten Etappen.
Aber immer noch halte ich mir das Hintertürchen offen, diesen Blog einfach zu löschen, um da weiterzumachen, wo ich irgendwann im vergangenen Jahr angefangen habe. Niemand braucht davon zu wissen, dass ich mich auf den Weg gemacht habe, dass ich erneut angefangen habe, nach etwas zu suchen. Und in unserer schnelllebigen Zeit ist eine von vielen Internetseiten bei den wenigen Besuchern, die durch Zufall hier landen, schnell vergessen.
Aber seit gestern, seit dem Abstecher in den Limburger Dom, ist diese Möglichkeit des Abbrechens schon deutlich geringer geworden. Wie gestern geschrieben: ich habe jetzt den Eindruck, ein Pilger zu sein und nicht mehr ein Wanderer. Es ist schon seltsam, dass bei Gabi, die schon ein gutes Stückchen weiter von der Kirche entfernt ist als ich, ein ähnliches Gefühl aufgekommen ist.
Mal wieder beginnt für mich ein neuer Lebensabschnitt. Hei, ich bin 50 Jahre alt, ich gehöre noch nicht zum alten Eisen. Ich bin erfolgreicher Management-Trainer, habe aber die letzten vier Jahre etwas völlig anderes gemacht. Ich wollte es noch einmal wissen. Jetzt bin ich zurück – aber bevor ich wieder GANZ zurückomme, will ich es noch einmal wissen. Ich will noch einmal wissen, welche Erfahrungen ich auf einem solchen Weg machen werde, welche Gedanken mir kommen, welche Menschen mir begegnen werden. Mit Hermann Hesse heisst das: „Es gibt für mich keinen anderen Weg!“
Und ich weiss, dass ich bei mir ankommen werde.
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