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Schlagwort: Villmar

Lahnwanderweg: Die Domstadt Limburg an der Lahn

Zwischen Villmar und Limburg liegt der König-Konrad-Felsen direkt an der Lahn, Foto: Lahntal Toursimus

Zwischen Villmar und Limburg liegt der König-Konrad-Felsen direkt an der Lahn, Foto: Lahntal Toursimus

Die Stadt Limburg ist bekannt für den Georgsdom auf dem Kalkfelsen sowie die gut erhaltene Altstadt mit den historischen Fachwerkhäusern. Mittelalterliche Handelsstraßen führen durch den Stadtkern und die über 1100 jährige Stadtgeschichte hat diverse Sagen zu verzählen.

Den mehreren zehntausenden Besuchern jährlich werden verschiedene Altstadtführungen angeboten, um Einblicke in die Historie der Stadt zu gewähren.

Doch nicht nur die Altstadt ist ein Anziehungspunkt für Touristen, sondern auch die Landschaft des Lahntals in und um Limburg. Mit dem „Wappen von Limburg“, dem Schiff der Lahntalschiffahrt Vomfell, können Gäste die Lahn ein Stück auf- sowie abwärts fahren und einen Blick auf Schloss Oranienstein als auch die St. Lubentius Basilika werfen.

Der neue Rundwanderweg Südroute sowie der Lahnwanderweg und der Lahntalradweg bieten vor allem Aktivurlaubern ein tolles Erlebnis. Wer sich entscheidet mit dem Kanu die Gegend zu erkunden, hat in Limburg die Möglichkeit an 3 ausgewiesenen Stellen ein- oder auszusteigen.

Lahn-Camino: 3. Etappe Villmar – Diez (Alternative)

Lahn-Camino: 3. Etappe Villmar – Diez

Lahn-Camino: 2. Etappe Weilburg – Villmar

Beten mit den Füssen: Lahnwanderweg 15. Etappe von Villmar nach Limburg (Entwurf)

Beten mit den Füssen: Lahnwanderweg 14. Etappe von Aumenau nach Villmar (Entwurf)

Lahn-Camino von Wetzlar nach Lahnstein: 3. Etappe Villmar – Diez 23 km

3. Etappe Villmar – Runkel (160 m) – Eschhofen (140 m) – Limburg/Lahn (125 m) – Diez/Lahn (110 m) 23 km

Schwierigkeitsgrad: leicht

Besichtigungen: König-Konrad-Denkmal, Runkel, Limburg, Diez

Zeitbedarf: ca. 6 Stunden (bei 4 km/Stunde) zzgl. Pausen und Besichtigungen

Tagesmotto: „Wenn einer alleine träumt, dann bleibt es ein Traum. Wenn wir aber alle gemeinsam träumen, dann wird es Wirklichkeit.“ (Dom Helder Camara, 1909-1999)

Lahn-Camino:

Wenn Sie in Villmar übernachtet haben oder mit dem Zug angereist sind geht es für Sie erst einmal wieder hoch, bis zum Ortsrand in Richtung Bachborn. Bald schon können Sie wieder das gewohnte L für den Lahnhöhenweg und die Jakobsmuschel entdecken. Der Weg führt Sie nach rechts, für ein kurzes Stück gemeinsam mit dem Fahrradweg. Bei schönem Wetter empfehlen wir Ihnen, diesem Fahrradweg auf der Höhe bis hinunter nach Enkirch zu folgen. Viele Beispiele der Volksfrömmigkeit begegnen Ihnen an diesem Wegstück, darunter auch ein Wegkreuz aus dem 16. Jhdt. Der Nachteil: hier oben sind Sie ungeschützt und der Wind peitscht Ihnen den Regen regelrecht um die Ohren. Der Lahn-Camino biegt gleich nach ein paar hundert Metern rechts von dem Fahrradweg ab, auf einen unbefestigten Wirtschaftsweg. Dann ist die Markierung nicht mehr eindeutig. Sie müssen sich an der Gabelung nach rechts unten orientieren, wenn Sie links gehen, erreichen Sie wieder den Fahrradweg.

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Lahn-Camino von Wetzlar nach Lahnstein: 2. Etappe Weilburg – Villmar 26 km

Weilburg-Schiffstunnel (180 m) – Freienfels – Weinbach – Elkerhausen (315 m) – Langhecke – Villmar (160 m) 26 km

Schwierigkeitsgrad: mittel

Besichtigungen: Freienfels, Elkerhausen, Villmar

Zeitbedarf: ca. 6,5 Stunden (bei 4 km/Stunde) zzgl. Pausen und Besichtigungen

Lahn-Camino

Die heutige Tages-Etappe beginnt am Weilburger Schiffstunnel. Wenn Sie vom Bahnhof kommen, nehmen Sie den Aufzug oder die Treppe hinauf zum Landtor und dann gleich am Landtor wieder den Mühlberg hinunter zur Lahn. Das gilt auch, wenn Sie in der Stadt übernachtet haben. Am Landtor steht auch die Granitstele mit einer Jakobsmuschel aus Santiago de Compostela. Sie erinnert an die vielen namenlosen Pilger, die seit dem frühen Mittelalter durch Weilburg gekommen sind. Unten wenden Sie sich nach links und erreichen den Ausgang des Schiffstunnel mit der Doppelschleuse.

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Urlaub im historischen Bahnwärterhäuschen, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen

Moderne Einrichtung im historischen Ambiente: Das Ferienhaus in Villmar-Seelbach

Moderne Einrichtung im historischen Ambiente: Das Ferienhaus in Villmar-Seelbach

Vor rund 100 Jahren plante die Rhein- und Lahn-Eisenbahn-Gesellschaft ein Bahnwärterhaus mit Stall an der Lahntalbahn in Villmar-Seelbach. Der Platz fand sich zwischen der Bahnstrecke und der Lahn in den Lahnwiesen. Erst in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts kam der Güterverkehr auf der Lahntalstrecke weitgehend zum Erliegen und beschränkte sich auf die Teilstrecke Limburg nach Koblenz. Nach Weilburg und Löhnberg fuhr nur noch einmal am Tag ein Güterzug. Und nachdem das Bahnwärterhäuschen jahrzehntelang genutzt wurde, stand es nun leer und verfiel nach und nach. Auch ein zwischenzeitlich gefundener neuer Besitzer konnte das einsam gelegene, denkmalgeschützte Häuschen nicht retten.

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