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Sommer – Auf dem Weg

Auf dem Weg

Geschichte - Kultur - Spiritualität

Schlagwort: Sommer (Seite 1 von 2)

Neues von den Jakobswegen – gefunden am 06.02.2009

 

Kennen Sie Pino Fusaro?

 

Nein? Ich glaube, das ist zumindest ausserhalb von Nürnberg keine allzugrosse Bildungslücke. Aber sein enthaltsamer Pilgerweg nach Santiago de Compostela im Sommer 2007 ist zumindest der Nürnberger BILD-Zeitung eine Meldung wert.

Gefunden am 16.12.2008 unter http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/city-talk/roter-teppich-nuernberg/2008/12/15/pino-fusaro/model-karriere-f_C3_BCr-ex-promi-wirt.html

Frauensymposium 27. Sept. 2008 in Frankfurt/M. zur Bischofssynode in Rom

 

„Geh und verkündige“

ist der Titel eines Symposium kirchlicher Reformgruppen zur Ämterfrage von Frauen in der römisch-katholischen Kirche am 27. September 2008 in Frankfurt/Main.

Das Symposium dient auch der Formulierung einer Botschaft an die Bischofssynode zur Bibelexegese und Verkündigung im Oktober in Rom sowie zur Vorbereitung eines Aktionstages am 15. Oktober in Rom.

„Dieses Symposium soll den Stand der wissenschaftlich-feministischen Forschung aufzeigen und bewusst machen, dass die römisch-katholischen Strukturen den Frauen auch heute noch keine gleichberechtigte Mitgestaltung in Ämtern gewähren“, erklärt Annegret Laakmann, Referentin der KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche.

Am Beispiel der Apostelin Junia und der Diakonin Phöbe wird Frau Prof’in Dr. Ute E. Eisen, Theologin an der Universität Gießen, die Bedeutung und Vielzahl von‚Ämtern‘ aufweisen, die Frauen in der frühen Kirche innehatten. Was den Frauen als ‚Töchter‘ der Kirche heute Sendung sein könnte, wird Dr. Irmgard Kampmann, Theologin und Philosophin aus Bochum, darstellen.

Die Konsequenzen aus dem Widerspruch von Lehramt und feministisch-historischer Forschung in Bezug auf die Berufung von Frauen heute werden die Referentinnen anschließend mit Angelika Fromm, Vertreterin der Aktion Lila Stola/Frauen der KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche sowie Mitglied im Netzwerk Diakonat der Frau und mit dem Publikum diskutieren. Die Moderation hat Johanna Jäger-Sommer, Journalistin aus Saarbrücken.

Am Nachmittag wird in Arbeitsgruppen eine Botschaft als Appell an die vom 5. bis 26. Oktober in Rom stattfindende weltweite Bischofssynode formuliert, die den Teilnehmenden der Bischofssynode und der Presse in verschiedenen Sprachen übergeben werden soll. Das Symposium dient auch der Vorbereitung eines Aktionstags am 15. Oktober 2008, dem Gedenktag der „Theresa von Avila“, in Rom.

Das von der Aktion Lila Stola / Frauen in der KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche, der Initiative Maria von Magdala – Gleichberechtigung für Frauen in der Kirche e.V. und der Leserinitiative Publik e.V. veranstaltete Symposium beginnt am Samstag, 27. Sept. 2008 um 10:30 Uhr in den Räumen der Gemeinde St. Elisabeth, Kurfürstenplatz 29 in 60486 Frankfurt/Main. Das Symposium wird mit einem Gottesdienst ausklingen.

Weitere Informationen:

Internet: www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=515

Annegret Laakmann: Tel. 02364-5588, E-Mail: laakmann (at) wir-sind-kirche.de

Angelika Fromm: Tel. 06131-222486, E-Mail: angelikafromm (at) hotmail.com

Pressetelefon während des Symposiums: 0175-9509814 und 0172-5184082

Für Pressegespräche stehen die Referentinnen gerne zur Verfügung.

Hintergrund:

Die Aktion Lila Stola (www.wir-sind-kirche.de/?id=197, 1996 gegründet) und die Initiative Maria von Magdala (www.mariavonmagdala.de, 1987 gegründet) setzen sich für die Frauenordination in der röm.-kath. Kirche und für Veränderungen des Amtsverständnisse ein.

Die Leserinitiative Publik e.V. (www.publik-forum.de/lip, 1972 gegründet) ist Herausgeberin der Zeitschrift Publik-Forum.

Theresa von Ávila (1515 – 1582), spanische Karmelitin und Mystikerin, 1614 selig, 1622 heilig gesprochen, 1970 von Papst Paul VI. zur Kirchenlehrerin ernannt.

Diaspora? Diaspora!

 

From: Karl-Josef Schäfer

To: pfarrer@xy.de

Sent: Monday, December 31, 2007 5:55 AM

Subject: Pfarrbüro Öffnungszeiten?

Hallo, schönen guten Tag, ich schreibe gerade an einem Pilgerwanderführer für den Jakobsweg von Flensburg nach Glückstadt und möchte gerne unter "Ansprechpartner" das Pfarrbüro in XY aufführen (www.xschaefer.de). Gibt es regelmässige Öffnungszeiten, heisst, ist es sinnvoll, XY zu nennen oder soll ich die Kontaktdaten von YX übernehmen?

Einen guten Rutsch und Gottes Segen für 2008, Ihr Karl-Josef Schäfer

 

Antwort (hier wird sich noch richtig Gedanken gemacht, ich wollte, der Jakobsweg würde tatsächlich so "überrannt" werden):

 

Sehr geehrter Herr Schäfer,

es ist sehr freundlich, dass Sie uns aufnehmen wollen. Allerdings wohne ich nicht in XY, und ich kann auch nicht aus dem Stand sagen, ob wir überhaupt in der Lage sind, die Erwartungen nach Kontakt etc. zu erfüllen, die durch eine Adressenangabe evtl. geweckt werden.

So ist unser Gemeindebüro nur zweimal in der Woche geöffnet, und das vormittags. Wen trifft ein Pilger, der Nachmittags kommt oder vielleicht sogar übernachten will?

Was stellen Sie sich vor, müssten wir in YX tun, wenn ein Pilger oder eine Gruppe im Sommer von unterwegs anruft und fragt, ob eine Übernachtung in XY möglich ist? Ob da etwas geht, müsste bei uns ja erst in der Gemeinde besprochen werden. Und das braucht sicherlich ein wenig Zeit.

Übrigens sehe ich mich auch in YX nicht einfach so in der Lage, einen Anlaufkontakt zu garantieren. Durch das grosse Gebiet der Gemeinde, sind wir viel unterwegs. Auch hier ist das Büro nur vormittags geöffnet und die Sekretärin hat in ihrer Arbeitszeit bereits zu tun. Es gibt hier immerhin ein Altenheim und Schwestern.

Auch ist die Kirche in der Regel tagsüber geöffnet. Aber keiner hat hier Zeit, nur so auf Gäste zu warten.

Es ist ja nicht böser Wille, wenn wir unsere Möglichkeiten zur Gastfreundschaft begrenzt sehen. Sie müssten uns jedoch einmal aus ihrer Erfahrung sagen, womit etwa wir denn rechnen sollten. Was avisieren Sie eigentlich Ihren Lesern als service der Kirchengemeinden vor Ort?

Wenn wir das wissen, dann müssen wir überlegen, ob und mit welchen Personen wir das leisten können. Es wäre ja auch für uns schön, wenn da etwas ginge; aber enttäuschte Erwartungen wären schlecht. 

Erst einmal verbleibe ich

mit freundlichen Grüssen,

Ihr

, Pfr

Update Lahn-Camino 6. Etappe Bad Ems – Oberlahnstein

Achtung: Auf dem ganzen Weg der 6. Etappe müssen Sie damit rechnen, dass Sie über Bäume hinweg oder drunterdurch klettern müssen!

1. Bad Ems – Malberg: die Markierungen sind jetzt eindeutig und führen Sie nach Bad Ems – West. Der Aussichtsturm auf dem Malbergkopf ist ein netter Abstecher mit traumhaftem Blick auf Bad Ems. Dazu folgen Sie den roten Wegmarkierungen ‚4-Türme-Tour‘, sollten dann aber wieder bis zum Weg absteigen und dann wieder dem Lahn-Camino folgen.

2. Bad Ems – Abstieg nach Bad Ems – West: So hundertprozentig sind die Markierungen nicht angebracht. Folgen Sie beim Abstieg dem Hinweisschild ‚Bad Ems – Haus Lindenbach‘ und nehmen dann an der Weggabelung den rechten Weg hinunter ins Lahntal.

3. Bad Ems – Industriegebiet Bad Ems – West: Hier passieren Sie die Rückseiten von zwei Discountern, vielleicht an Werktagen die Möglichkeit, die Vorräte aufzufrischen. Vor dem grünen Tor am Ende des Industriegebietes führt eine Betonstrasse wieder hinauf auf die Taunushöhen. Rechts neben der Schranke sind auch die Markierungen angebracht – jedoch jetzt im Sommer sehr schlecht zu erkennen.

4. Miellen: Den steilen aber wunderschönen Weg von Miellen nach Frücht habe ich als ‚klammartiges Mühlental‘ beschrieben. Bis 1904 war das auch richtig, aber seitdem ist es in ‚Schweizertal‘ umbenannt. Ich bitte alle begeisterten Lahnhöhenwegswanderer um Verzeihung für diese Nachlässigkeit. Ein Mühlental ist es aber dennoch gewesen: im 18. Jahrhundert standen an dem Bach mehrere Mühlen. Leider sind nur die untere Mühle (am Einstieg) und die obere Mühle erhalten. Unterwegs erinnern Tafeln an die anderen Mühlen.

5. Frücht: Beim Ausstieg aus dem Schweizertal fällt Ihnen sicher der neu gesetzte Stein mit der Beschreibung einer der vielen Stein’schen Reformen auf. Bei unsere Begehung heute (15.09.2007) platzten wir in die Einweihung des „Freiherr-vom-Stein-Pfad“. Rund um das Dorf erinnern die gesetzten Steine mit den Beschreibungstafeln an den Freiherrn und seine für das Land so wichtigen Ideen. Wenn Sie Zeit haben ein ganz interessanter Rundweg.

6. Oberlahnstein: Die Jakobusbruderschaft Rheinland-Pfalz/Saarland hat den Lahn-Camino nun bis zur etwas versteckt zwischen zwei Wirtshäuser liegenden Hospitalkapelle verlängert. Am Ende des Pfades am Lahnufer biegen Sie noch mit dem gewohnten ‚L‘ nach links ab, an der nächsten Kreuzung jedoch führt Ihr Pilgerweg weiter geradeaus. Die Jakobsmuschel führt Sie nun bis zum alten Rathaus in Oberlahnstein. Genau gegenüber, hinter dem alten Brunnen, erkennen Sie die Eingangstür.

Das war’s – der Mosel-Camino ist fertig!

So, die letzten Kapitel und Anhänge sind geschrieben, die letzten Informationen eingefügt, angebeblich soll am Wochenende der Sommer zurückkommen – die besten Voraussetzungen, um die Schreibarbeiten abzuschliessen und das Feintuning zu beginnen. Jetzt geht das Script in den Satz und zum Lektor und zum Korrekturlesen.

Wir denken mal, dass der 2. Band unserer Pilgerwanderführer "Der Jakobsweg von Koblenz-Stolzenfels nach Trier – Ein Pilgerwanderführer für den Mosel-Camino" in 4 – 6 Wochen im Buchhandel erhältlich ist. Wenn Sie uns eine kurze Rückmeldung geben, schicken wir Ihnen gerne eine Benachrichtigung nach Erscheinen.

Diese Kategorie ist damit abgeschlossen und wird nicht mehr aktualisiert. Ergänzungen, Neuigkeiten, weitere Informationen zum Mosel-Camino finden Sie ab sofort in der neuen Kategorie "Updates Mosel-Camino". Wir freuen uns über jeden Hinweis, jeden Ratschlag und Tipp. Wenn Sie feststellen, dass sich eine Telefonnummer geändert hat: einfach eine eMail an: mosel-camino@xschaefer.de.

Vielleicht bekommen Sie Lust, sich auch auf den Weg zu machen?

Buen Camino, Ihr Karl-Josef Schäfer

6. Etappe Bad Ems – Lahnstein 22 km

6. Etappe Bad Ems – Hoher Malberg (310 m) – Miellen (140 m) – Hof Aspich ( 243 m) – Lahnstein (70 m) 22 km
Schwierigkeitsgrad: mittel
Besichtigungen: Lahnstein
Zeitbedarf: ca. 5 1/2 Stunden (bei 4 km/Stunde) zzgl. Pausen und Besichtigungen
Tagesmotto: „Sucht die Nähe Gottes; dann wird er sich euch nähern. Reinigt die Hände, läutert euer Herz, ihr Menschen mit zwei Seelen! (1 Jak 4, 8)
Lahn-Camino
Heute geht es wieder zurück auf die linke Lahnseite und damit auf den Lahn-Camino. Im Sommer können Sie den Weg ein wenig abkürzen, indem Sie mit der Malbergbahn hinauf zum Malbergskopf fahren. Alle anderen finden den Einstieg in die Lahnhöhenweg auf der linken Lahnseite in der Nähe des Bahnhofs. Der Weg führt durch die Bebauung und später dann in Serpentinen hinauf auf den 317 m hohen Malbergskopf. Wenig später führt der Weg wieder hinunter und bleibt dann etwas oberhalb der Bahnstrecke auf diesem Niveau. Der Weg folgt dem Lahnbogen, vorbei an den Ortschaften Nievern und Miellen. Am Ortsausgang von Miellen wenden Sie sich nach links, es geht jetzt hinauf, vorbei am Hohen Scheidskopf, durch das Schweizertal in den kleinen Ort Frücht auf 248 m Höhe. Hier in Frücht passieren Sie die Kapelle, unter der sich die Stein’sche Familiengruft befindet und wo auch Carl Freiherr vom und zum Stein bestattet wurde. Von Frücht geht es weiter zum ehemaligen Bergbaudorf Friedrichssegen. Hier gibt es ein interessantes Bergbaumuseum, im Jahr 2000 eröffnet. An der Strasse gehen Sie bitte nach links und folgen ihr für ein paar Meter. Hinter den Häusern führt der Lahn-Camino wieder in den Wald und hält den letzten Anstieg des Tages, hinauf zum Hof Aspich auf 243 m für Sie parat. Von hier aus geht es vorbei an einigen schönen Aussichtspunkten über Friedland hinunter nach Oberlahnstein. Der Lahn-Camino verliert sich in der Stadt – von hier aus sind es noch 2.200 km bis nach Santiago de Compostela. Verpassen Sie nicht die versteckt in der Nähe des Bahnhofs liegende Hospitalkirche. Hier haben sich in früherer Zeit die Jakobspilger für ihre Reise entlang des Rheins oder entlang der Mosel in Richtung Trier gesammelt.
Lahnstein
Allgemeines: Stadt Lahnstein, im Bundesland Hessen und im Rhein-Lahn-Kreis. Die Einwohnerzahl belief sich am 30.06.2005 auf 18.439.
Anlaufstellen: Pfarrbüro Kath. Pfarramt St. Martin, Pfarrgasse 6, Telefon 02621-40006, eMail lahnstein.pfarrei.stmartin@t-online.de, Evangelische Kirchengemeinde Oberlahnstein, Lahneckstr. 8, Telefon 02621-2236, Tourismusbüro, Kirchstr. 1, Telefon 02621-914171, eMail touristinformation@lahnstein.de
Übernachtung:  Campingplatz Burg Lahneck, Telefon 02621-2765, Hotel Zum Roten Ochse, Brunnenstrasse 9, Telefon 02621-4511
Geschichte: Lahnstein entstand 1969 durch die Zusammenlegung der bis dahin eigenständigen Städte Oberlahnstein und Niederlahnstein. Um die Burg Lahneck oberhalb von Oberlahnstein ranken sich viele Legenden. Gesichert ist die Erbauung um 1226 durch den Mainzer Kurfürsten und Erzbischof Siegfried II.von Eppstein als Zollburg. Der fünfeckige Bergfried ist 29 m hoch. Sie können Lahneck von Ostern bis Allerheiligen besichtigen, Führungen finden zu jeder vollen Stunde statt.
In einer Urkunde aus dem Jahr 1332 gewährt Papst Johannes XXII. jedem, der in der St. Ullrichs-Kapelle der Burg an der heiligen Messe teilnahm, einen 40tägigen Ablass.
Als nördlichste Enklave des Mainzer Fürstbischofes war Burg Lahneck häufig Schauplatz der Geschichte. König Adolf von Naussau weilte als Gast 1298 auf Lahneck,kurz bevor er in der Schlacht gegen König Albrecht I. von Österreich fällt. 1338 nimmt derMainzer Fürstbischof von hier aus an der Kurfürsten-Versammlung teil, die Gründung des Kurverein von Rhens führte. Im Jahr 1400 treffen sich die 4 rheinischen Kurfürsten auf Lahneck, um König Wenzel abzusetzen. Am nächsten Tag wird Ruprecht von der Pfalz zum König des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation gewählt. Im 30-jährigen Krieg verwüsten schwedische und kaiserliche Truppen die Burg, 1688 schiessen französische Truppen imPfälzischen Erbfolgekrieg die letzten Dächer in Brand. Damit verliert die Burg schliesslich an Bedeutung.
Zu erwähnen bleibt noch der Geistesgruss von Goethe, der gegenüber im Wirthaus an der Lahn eine Mahlzeit einnahm und dichtete:
 Geistesgruß

Hoch auf dem alten Turme steht
Des Helden edler Geist,
Der, wie das Schiff vorübergeht,
Es wohl zu fahren heißt.
Sieh, diese Senne war so stark,
Dies Herz so fest und wild,
Die Knochen voll von Rittermark,
Der Becher angefüllt;
Mein halbes Leben stürmt‘ ich fort,
Verdehnt‘ die Hälft‘ in Ruh‘
Und Du, Du Menschen-Schifflein dort,
Fahr immer, immer zu!
Goethe, 1774  
Zwei der vielen Legenden, die sich um Lahneck ranken, sollen hier noch einmal einen Platz finden:
Im 14. Jhdt. sollte der grosse Reichtum und dieMacht, die sich die Tempelritter imHeiligen Land erworben hatten, gebrochen werden. Der Templerorden wurde per Edikt von Papst Clemens aufgehoben, die Templer selbst wurden geächtet. In Paris wurden 60 Tempelrichter hingerichtet, auch der Mainzer Erzbischof erhielt den Befehl, alle Ritter, denen er habhaft werden konnte, zu vernichten. Schliesslich blieben 12 tapfere Tempelritter übrig, die auf Burg Lahneck Zuflucht suchten. Unerwartet belagerte der Mainzer die Burg und die Templer beschlossen, ihr Leben kämpfend zu beenden. Sie schlugen sich sehr tapfer, konnten sich aber der Übermacht der erzbischöflichen Truppen nicht erwehren und starben einer nach demanderen. Schliesslich blieb ein Templer übrig, dem der Kommandant das Leben schenken wollte, sofern er ihn umGnade bäte. Dieser letzte Ritter liess sein Schwert sinken,  blickte seinem Widersacher lange in die Augen, ergriff ihn und stürzte sich mitihm in den mit spanischen Reitern gespickten Burggraben.
Eine weitere Legende ist das Verdursten der schottischen Touristin Idilia Dubb in einem der Türme der im 19.Jhdt. wieder aufgebauten Burg. Eine Treppe sei hinter ihr eingestürzt, berichtete das Adenauer Kreis- und Wochenblatt am 26. Oktober 1863. Der Schriftsteller Wilhelm Schäfer hat das Geschehen zu einer Novelle, ihre Freundin Genevieve Hill veröffentlichte ihr Tagebuch unter dem Titel „Das verschwundene Mädchen“. Auf den Internetseiten der Burg unter www.burg-lahneck.de ist die letzte Tagebuchseite veröffentlicht. Vom Bergfrfied, der in früherer Zeit von meheren Türmen umgeben war, haben Sie einen grossartigen Ausblick auf das mittlere Rheintal, auf Schloß Stolzenfels und Koblenz.
Schloß Martinsburg in Oberlahnstein wurde ebenfalls durch die Mainzer Fürstbischöfe im Jahr 1298 als Zollburg und Teil der Stadtbefestigung erbaut.  Mehrfach umgebaut enthält das Gebäude auch barocke Elemente. Heute sind Privatwohnungen in dem Schloß untergebracht.
Die mittelalterliche Stadtmauer ist noch an vielen Stelle der Stadt zu erkennen. Zu ihr gehörte auch der Hexenturm von 1324. Er dient heute als Museum. Am Salhofplatz finden Sie die Reste eines fränischen Königshofes, von den Historikern auf 977 datiert. Der Weg sollte Sie noch am Alten Rathaus und an einem sehr gut erhaltenem Fachwerkhaus aus dem 15.Jhdt. vorbeiführen. Heute ist das Stadtarchiv dort untergebracht.
Bevor wir zur Jakobus-Hospitalkapelle, dem heutigen Etappenziel gehen, sollten wir noch über die Brücke ins gegenüberliegende Niederlahnstein wechseln.
An der Lahnmündung in den Rhein begegnen uns die Arnsteiner Patres wieder. Hier steht das Johanniskloster mit der romanischen Pfeilerbasilika aus dem Jahr 1130. Erbaut ist sie auf den Überresten einer älteren Kirche aus dem 10.Jhdt. In dem angrenzenden, von den Arnsteiner Patres geführten privaten  St. Johannes Gymnasium, finden sich die Reste eines römischen Burgus. Die Römer erbauten dieses kleine Kastell im Jahr 362 an der Lahnmündung zur Grenzbefestigung und als Vorposten des Kastell Confluentes (Koblenz).
Vor der Johanniskirche legt im Sommer die Fähre ab, die nach regelmässigem Fahrplan über den Rhein nach Stolzenfels fährt.
Der Nassau-Sporkenburger Hof, ein Märkerhof aus dem 14. Jhdt., beherbergt heute die Städtischen Bühnen Lahnstein.
In dem berühmten Wirtshaus an der Lahn haben neben dem grossen Goethe noch weitere Berühmtheiten Rast eingelegt und gespeist. Es handelt sich um einen dreigeschossigen Fachwerkbau aus dem Jahr 1697, der dazugehörige Zollturm wurde 1348 errichtet. Die rechte Lahnseite gehörte übrigens zum Einflussbereich des Trierer Erzbischofes, während die linke Seite mit der Burg Lahneck von den Mainzern regiert wurden.
Hoch über der Lahn steht auf einem Felsvorsprung die neugotische Allerheiligenbergkapelle aus dem Jahr 1895, das Klostergebäude der Hünfelder Oblaten wurde 1671 errichtet. Die Kapelle wurde nach dem Dreißigjährigen Krieg zu Ehren der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, derMutter Gottes und allen Heiligen errichtet. Wie sohäufig befand sich an dieser Stelle eine heidnische Kultstätte, auf der die Missionare ein Kreuz errichteten.  1919 übernahmen die Hünfelder Oblaten die Betreuung der Wallfahrtskirche. Heute leben hier 2 Patres und 5 Studenten der Theologischen Hochschule Vallendar.
Nach diesem etwas weiteren Abstecher gehen Sie zurück über die Lahnbrücke nach Oberlahnstein und folgen den Schildern zum Bahnhof.
Ganz in der Nähe des Bahnhofs liegt versteckt die St. Jakobus-Hospitalkapelle, ein gotischer Bau. Hier wurde bei der Renovierung in den Jahren 1985 bis 1989 das 4. Pilgergrab in Deutschland mit Resten einer Jakobsmuschel gefunden. Die Kirchentür ist mit Pilger-und Jakobsmuschelsymbolen verziert. Die Fresken im Inneren zeigen den Patron der Kirche und der Wallfahrt, den Heiligen Jakobus d.Ä. Über dem Portal können Sie ein Tuffsteinrelief entdecken mit der Darstellung des Heiligen Jakob, einem Pilgerschiff im Hintergrund und dem Wallfahrtsziel: der Kathedrale von Santiago de Compostela.
Hier, am historischen Sammelpunkt der Jakobspilger nach Santiago de Compostela, endet unsere sechstägige Pilgerwanderung entlang der Lahn. Ich wünsche Ihnen, dass sich Gott Ihnen durch die Natur und durch die vielen historischen Zeugnisse links und rechts des Weges genähert hat. Ich wünsche Ihnen auch, dass Sie Ruhe und ein wenig Abstand von der Hektik des Alltags finden konnten – gleich, ob Sie den Lahn-Camino in einem Stück, oder in Wochenend-Etappen  zurückgelegt haben. Vielleicht begleiten Sie mich im Ende 2007 erscheinenden Pilgerführer entlang der Mosel zum Apostelgrab des St. Matthias wieder. Ich freue mich darauf.
Im Codex Calixtinus aus dem 12. Jhdt., dem ältesten erhaltenen Pilgerführer für den Jakobsweg, steht:
Ultreia, ultreia et suseia, deus adjuva nos!
Es bedeutet soviel wie: Vorwärts, vorwärts und aufwärts. Gott begleitet uns!

Zwischenetappe

 
Diejenigen, die unser Jakobsweg-Tagebuch regelmässig aufrufen und mitlesen, sind heute vielleicht etwas irritiert und haben den Eindruck, es sei so einiges durcheinandergeraten.
 
Dem ist nicht so. Ich habe heute lediglich die dumme Werbung am Kopf ausgeschaltet (passt auch nicht wirklich, wenn immer wieder Flirt-Seiten beworben werden, oder?) und die Gelegenheit genutzt, mehrere Spaces zusammenzulegen.
 
Dafür findet Ihr gleich auf der rechten Seite unter dem Profil eine Liste mit den Kategorien. In der Kategorie "100 Tage Jakobsweg" findet Ihr unser Tagebuch, die beiden anderen Kategorien sind der Entwurf für die geplanten Pilgerführer von Wetzlar nach Lahnstein und von Koblenz nach Trier und noch im Grossen und Ganzen eine Baustelle. Es geht aber flott voran, und vielleicht sind die beiden Pilgerführer schon im Sommer fertig.
 
Dass Ihr am einfachsten chronologsch von hinten nach vorne lest, habt Ihr ja sicher schon selbst herausgefunden. In Zuunft werden auf der Eingangsseite die letzten 25 statt wie bisher 5 Einträge dargestellt. Alles, was noch weiter zurückliegt, findet Ihr im Archiv, gleich unter den Kategorien. Windows Live archiviert automatisch monatlich.
 
Ein Tipp zur besseren Lesbarkeit: Wiederum unter dem Archiv sind die Benutzertools dargestellt. Wenn Ihr auf den Punkt "RSS-Feed abonnieren" klickt, erhaltet Ihr den gesamten Inhalt des Spaces auf einmal auf den Bildschirm. Wenn Ihr jetzt in der oberen Zeile den Feed abonniert, bekommt Ihr beim nächsten Aufruf nur noch die neuen, noch nicht gelesenen Seiten, angezeigt.
 
Viel Spass beim Ausprobieren!

Sommer 2013: die Top 10 Urlaubsregionen Österreichs

Bei den Nutzern des Alpen-Urlaubsportals Tiscover.com ist die Region Villach - Faaker See - Ossiacher See heuer die beliebteste Sommerregion Österreichs. Bildrechte: Vi-Fa-Os Tourismus/E.P.Prokop

Bei den Nutzern des Alpen-Urlaubsportals Tiscover.com ist die Region Villach – Faaker See – Ossiacher See heuer die beliebteste Sommerregion Österreichs. Bildrechte: Vi-Fa-Os Tourismus/E.P.Prokop

Wien (ots) – In einer aktuellen Auswertung des Alpen-Urlaubsportals Tiscover.com ist die Region Villach – Faaker See – Ossiacher See die beliebteste Sommerdestination der Österreich-Urlauber. Platz 2 geht an das Zillertal, auf Platz 3 landet das Salzkammergut.

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Sommerferien 2013: Die Hessen zieht es nach Spanien – TUI analysiert aktuelles Reiseverhalten

Kilometerlange Sandstrände und türkisblaues Wasser garantieren herrliche Ferientage. (Foto: TUI)

Kilometerlange Sandstrände und türkisblaues Wasser garantieren herrliche Ferientage. (Foto: TUI)

Bald sind Sommerferien! Zu diesem Anlass hat TUI, Deutschlands führender Reiseveranstalter, das aktuelle Reiseverhalten ihrer Gäste für die Sommerferien 2013 analysiert. Die Hessen verbringen ihre Sommerferien am liebsten in Spanien, allen voran auf Mallorca. Auf Platz 2 der beliebtesten Ziele liegt die Türkei,  gefolgt von Urlaub in heimischen Gefilden und Griechenland. Platz 4 belegt Italien. Ihre Urlaubsreise in den Sommerferien lassen sich die Hessen in diesem Jahr durchschnittlich 1.233 Euro pro Person kosten, der Bundesdurchschnitt liegt bei 1.188 Euro. Mit einer Dauer von 10,8 Tagen reisen die Hessen etwas länger als der bundesweite Durchschnitt (10,7 Tage). Spitzenreiter ist Hamburg mit durchschnittlich 11,7 Urlaubstagen.

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