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Schlagwort: schritte

RZ-Online Artikelarchiv vom 25.02.2009

 

RZ-Online Artikelarchiv vom 25.02.2009

 

Pilgerkonzert im Kloster

OBERNHOF/SEELBACH. Wissenswertes über den Jakobsweg und dessen Namensgeber Jakobus vermittelt der Autor zahlreicher Pilgerwanderführer, Karl-Josef Schäfer, beim literarischen Konzert im Kloster Arnstein am Freitag, 6. März, 19 Uhr. "Der Jakobsweg nach Arnstein und der wa(h)re Jakob" lautet der Titel der Veranstaltung im Refektorium. Den musikalischen Teil des Abends gestaltet das Ensemble Lurley, das in entsprechender Gewandung die Gäste mit mittelalterlichen Liedern und Pilgergesängen auf der Pilgerreise von Wetzlar nach Arnstein begleitet. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Karl-Josef Schäfer, Jahrgang 1956, lebt in Weilburg an der Lahn, nur wenige Schritte vom Lahn-Camino entfernt. Seit langer Zeit beschäftigt sich Schäfer mit der Geschichte der Jakobswege in Europa.

Platzreservierungen unter Telefon 02604/943 277 oder per Mail an gaby.fischer@obernhofer-vollmondnaechte.de.

Wir sind Kirche zur „Gebetswoche für die Einheit der Christen 2009“

 

Pressemitteilung München, 18. Januar 2009

„Nicht nur für die Ökumene beten, sondern konkrete Schritte tun!“

Wir sind Kirche zum Beginn der „Gebetswoche für die Einheit der Christen“ vom 18. bis 25. Januar 2009

Die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche appelliert an die Kirchenleitungen aller in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen zusammengeschlossenen Kirchen, ein klares Bekenntnis zu weiteren konkreten Schritten in der Ökumene abzulegen, so wie sie in der „Charta Oecumenica“ enthalten sind. „Es reicht nicht aus, nur für die Ökumene zu beten. Das Kirchenvolk erwartet konkrete gangbare und absehbare Schritte der Ökumene, gerade auch auf dem Weg zum Zweiten Ökumenischen Kirchentag 2010 in München!“, erklärt die römisch-katholische Reformbewegung zu Beginn der „Gebetswoche für die Einheit der Christen“, die 2009 unter dem Leitwort steht „Damit sie eins werden in deiner Hand“ (Ez 37,17).

Da die theologischen Gründe für die Trennung weitestgehend aus dem Wege geräumt sind und angesichts der viel beklagten Säkularisierung sollten die christlichen Kirchen noch intensiver gemeinsam Zeugnis geben und selber sichtbare Zeichen der eigenen Erneuerung und der Einheit untereinander setzen, fordert Wir sind Kirche. Denn die Versöhnung zwischen den Konfessionen und Religionen ist ein eminent wichtiger Baustein für das weitere Zusammenwachsen Europas und darüber hinaus für die Sicherung des Friedens in der Welt.

In den letzten Jahrzehnten ist in der Ökumene mehr erreicht worden als viele je für möglich gehalten haben. Doch die derzeitigen Ermahnungen, Vertröstungen und Geduldsappelle der Kirchenleitungen enttäuschen und verärgern das Kirchenvolk immer mehr, ja sie stellen das Motto des kommenden Ökumenischen Kirchentags (ÖKT) „Damit ihr Hoffnung habt“ – zumindest für die Ökumene selber – schon jetzt sehr in Frage.

Der zweite ÖKT kann sich nach Ansicht von Wir sind Kirche nicht nur auf das gemeinsame Engagement in der Gesellschaft beschränken, sondern muss auch die konkrete Ökumene gerade mit den Kirchen der Reformation spürbar voranbringen. Der ökumenische Fortschritt sollte sicher nicht nur an der Eucharistie- und Abendmahlsfrage festgemacht werden. Aber die Christinnen und Christen und auch die nichtkirchliche Öffentlichkeit erwarten mehr als theoretische Klärungsversuche unterschiedlicher Verständnisse von Kirche, Amt und Abendmahl.

Äußerst bedauerlich ist es, dass Dr. Johannes Friedrich, Leitender Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands, im Hinblick auf den ÖKT in München erst vor wenigen Tagen vor Journalisten wieder erklärte, dass die „Zeit für ein gemeinsames Abendmahl noch nicht reif“ sei. Als bayerischer evangelischer Landesbischof ermahnte er sogar die Kirchengemeinden, auch im Umfeld des Laientreffens nicht zu einer gemeinsamen Abendmahlfeier einzuladen. Mit dem römisch-katholischen Münchner Erzbischof Dr. Reinhard Marx sei er sich einig, dass ein gemeinsames Abendmahl „auch im Umfeld“ des ÖKT die Ökumene beschädigen würde. Damit spielte er auf die Gottesdienste mit wechselseitiger Gastfreundschaft bei Eucharistie und Abendmahl am Rande des ersten ÖKT 2003 in der Gethsemanekirche in Berlin an. Als Bischof von Trier hatte Marx damals Prof. DDr. Gotthold Hasenhüttl vom Priesteramt suspendiert und ihm später auch noch die kirchliche Lehrerlaubnis entzogen.

Bedauerlicherweise erteilte auch der ansonsten ökumenisch engagierte Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, erst vor wenigen Tagen sogar der Hoffnung auf Ausnahmeregelungen für konfessionsverschiedene Familien eine Absage.

Mit sieben Thesen „Wider die Resignation in der Ökumene“ hatte die KirchenVolksBewegung im Frühjahr 2007 – noch vor dem irritierenden Schreiben der Glaubenskongregation vom 10. Juli 2007 – an die Kirchenleitungen appelliert, das bisher in der Ökumene Erreichte nicht aufs Spiel zu setzen. Die zunehmende Abgrenzung der römisch-katholischen Kirche von den Kirchen der Reformation ist ein eklatanter Widerspruch zum Geist und zu den Beschlüssen des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965).

Angesichts ihres wiederholten aber fragwürdigen Alleinvertretungsanspruchs muss sich die römisch-katholische Kirche heutzutage fragen lassen, wie ernst ihr überhaupt noch Ökumene und der Interreligiöse Dialog mit Juden und Muslimen sind. Erst kürzlich warnte Papst Benedikt XVI. vor Illusionen im interreligiösen Dialog und lehnte einen „Dialog im engen Sinn des Wortes” ab. Die Beziehungen zwischen Vatikan und Judentum sind seit der im Juli 2007 erfolgten Wiederzulassung der alten Form der Karfreitagsfürbitte (Bekehrung der Juden zu Christus) und vor allem durch die mögliche Seligsprechung von Papst Pius XII. in jüngster Zeit wieder sehr belastet.

Links:

„Gebetswoche für die Einheit der Christen 2009“

www.oekumene-ack.de

„Charta Oecumenica“

www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=377

Dorothea Sattler: Gespannte Ökumene – Ein Zwischenblick vor dem 2. Ökumenischen Kirchentag HERDER KORRESPONDENZ 62 8/2008 (PDF)

www.wir-sind-kirche.de/files/774_HK_62_2008_08_Ss_398ff.pdf

Sieben Thesen der KirchenVolksBewegung „Wider die Resignation in der Ökumene“

www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=128&id_entry=765

Wir sind Kirche zum Thema Ökumene

www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=162

Jetzt lieferbar: Ein Jakobsweg von Neuss über Köln nach Koblenz-Stolzenfels

 

Karl-Josef Schäfer

Karl-Josef Schäfer, Jahrgang 1956, lebt in Weilburg/Lahn, nur wenige Schritte vom Lahn-Camino entfernt. Seit langer Zeit beschäftigt sich Schäfer mit der Geschichte der Jakobswege in Europa. Der erste Pilgerwanderführer für den Lahn-Camino ist im Mai 2007 erschienen. Der zweite Band der Pilgerwanderführer-Reihe und die Fortsetzung des Lahn-Caminos bis zum Apostelgrab in Trier ist seit Oktober 2007 im Buchhandel erhältlich. Mit dem Titel "Ein Jakobsweg von Koblenz-Stolzenfels bis Trier – Der Pilgerwanderführer für den Mosel-Camino" haben Karl-Josef Schäfer und sein Co-Autor Wolfgang Welter die wichtige Ost-West-Verbindung nach Trier vervollständigt. Im Februar 2008 ist der 3. Band "Der Jakobsweg von Flensburg nach Glückstadt – Ein Pilgerwanderführer für die deutsche Via Jutlandica" erschienen. Nun liegt seit September 2008 auch ein Führer für die im Mittelalter wichtigste Zubringerstrecke am Rhein vor: "Ein Jakobsweg von Neuss über Köln nach Koblenz-Stolzenfels – Der Pilgerwanderführer für den Rhein-Camino" ist der erste von insgesamt drei Teilen. Die beiden anderen Teile bis Straßburg erscheinen im Frühjahr 2009, rechtzeitig zur neuen Pilgersaison.

Weitere Titel von Karl-Josef Schäfer:

Der Jakobsweg von Flensburg nach Glückstadt/Elbe

Der Jakobsweg von Wetzlar nach Lahnstein

Ein Jakobsweg von Koblenz-Stolzenfels nach Trier

Ein Jakobsweg von Neuss über Köln nach Koblenz-Stolzenfels

Der Pilgerwanderführer für den Rhein-Camino Teil 1

ISBN 978-3-8370-6010-2, Paperback, 160 Seiten, € 12,95

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Klappentext des Buches

Pilgern und wandern Sie auf den Wegen der Jakobspilger in Deutschland. Schon die ersten Pilger nach Rom und Jerusalem haben die Rheinachse als schnelle Verbindung in Richtung Süden genutzt. Entlang des Rheins fanden die Jakobspilger des Mittelalters eine dichte Infrastruktur an Klöstern und Hospitälern zur Unterkunft und Versorgung. – Mit dem vierten Band der erfolgreichen Pilgerwanderführer-Reihe (dem ersten Band des Rhein-Camino bis Straßburg) begleitet Sie Karl-Josef Schäfer von Neuss über Köln und Bonn nach Koblenz-Stolzenfels. Er führt Sie durch eine der geschichtsträchtigsten Landschaften in Deutschland. Dabei berichtet Schäfer über so manches Ereignis in der Vergangenheit, beschreibt den Weg, nennt Ansprechpartner entlang des Rheins und gibt Tipps zur preiswerten Übernachtung. Für jede Tagesetappe erhalten Sie einen spirituellen Impuls mit auf den Weg und der Autor erzählt die eine oder andere Sage und Legende. Außerdem haben Sie kostenlosen Zugriff auf Stadtrundgänge und Aktualisierungen im Internet. Die acht Etappenvorschläge für rund 200 km sind für den untrainierten Pilger fordernd aber nicht überfordernd.

Vieles ist an der „katholischen“ Mosel einfacher:

Denn so wird unser Pilgerwanderführer in einer Cochemer Kirche präsentiert:

Ein Jakobsweg von Koblenz-Stolzenfels nach Trier.

Der Pilgerwanderführer für den Mosel-Camino

Pilgerweg:

  1. Etappe: Koblenz-Stolzenfels – Alken
  2. Etappe: Alken – Treis-Karden
  3. Etappe: Treis-Karden – Bullay
  4. Etappe: Bullay – Traben-Trarbach
  5. Etappe: Traben-Trarbach – Osann-Monzel
  6. Etappe: Osann-Monzel – Klüsserath
  7. Etappe: Klüsserath – Schweich
  8. Etappe: Schweich – Trier

· Taschenbuch: 220 Seiten

· Verlag: Books on Demand GmbH; Auflage: 1 (Oktober 2007)

· Sprache: Deutsch

· ISBN-10: 3833498889

· ISBN-13: 978-3833498 88

· Preis: 14,95 EUR

In 8 Tagesetappen führen Sie die Autoren auf dem Mosel-Camino von Koblenz-Stolzenfels bis zum Apostelgrab des heiligen Matthias in Trier. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass vor Ihnen schon etliche von Jakobs- und Matthiaspilgern diesen Weg gegangen sind. Er führt Sie entlang der Mosel und auf den benachbarten Eifel- und Hunsrückhöhen durch eines der schönsten Wan­der­ge­bie­te Deutsch­lands mit einer wechselvollen Vergangenheit. Der Pilgerwanderführer be­schreibt die Strecken­führung, gibt spirituelle Anregungen, Tipps für Besichtigungen, verweist auf An­sprechpartner in Kirchengemeinden und Touristen-Informatio-nen und listet erschwing­liche Un­ter­­­kunftsmöglichkeiten auf. Außerdem beinhaltet er eine Viel-zahl weiterer nützlicher Ad­res­sen.

Karl-Josef Schäfer, Jahrgang 1956, arbeitet als Kommunikations-Trainer und Executive-Coach und lebt seit Anfang 2006 in Weilburg/Lahn, nur wenige Schritte vom Lahn-Camino entfernt. Seit langer Zeit be­schäftigt sich Schäfer mit der Geschichte der Jakobswege in Europa und machte sich schließlich im Dezember 2006 selber mit seiner Frau Gabi auf den Weg nach Santiago de Compostela. Da für manche Strecken bisher keine Begleiter vorliegen, entschloss sich Schäfer zunächst, den ersten Pilger­wanderführer für den Lahn-Camino zusammenzustellen. Dieser ist im Mai 2007 erschienen (Der Jakobsweg von Wetzlar nach Lahnstein, ISBN 978-3-8334-9475-8, Euro 9,95).

Wolfgang Welter ist ein ‚Kind‘ der Mosel: 1957 geboren in Cochem und dort aufgewachsen, Lehr­amtsstudium in Koblenz. Sein Referendariat hat er in Zeltingen absolviert. Heute ist er in Trier als Lehrer tätig. Seinen Wohnsitz hat er in Schweich. Zu seinen Hobbys gehört das Wandern. Seine Wandertipps, allesamt für den Bereich Mosel, sind auf vielen Internetseiten veröffentlicht. Für den Eifelverein kümmert er sich um die Pflege und Erhaltung der Markierungen des linksseitigen Moselhöhenweges im Bereich Schweich.

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