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rufen – Auf dem Weg

Auf dem Weg

Geschichte - Kultur - Spiritualität

Schlagwort: rufen

Narrenpredigt

Von Pater Norbert Riebartsch habe ich auch in diesem Jahr wieder seine Fassnachtspredigt in Reimform erhalten. Zum Nachdenken regt sie an, aber lesen Sie einfach einmal selbst:

 

Wir merken es das ganze Jahr,

nicht alle Wünsche werden wahr.

Doch der vom Predigtwort in Reimen

darf jährlich neu in euch aufkeimen.

 

Vielleicht gefällt’s dem einen ja,

und er sagt innerlich: Hurra!

Vielleicht denkt einer: Firlefanz!

Das geht nicht mal mit Toleranz!

Dazwischen mag’s noch andres geben

wie oft es ist in unserm Leben.

Hier Jubelruf und dort ein Nein

das Urteil kann so offen sein.

 

Wer Jesu Botschaft eben hörte,

und sich vielleicht auch daran störte,

dass er zu einem „selig“ sagt,

bei anderen ein „Weh“ beklagt,

der kommt genau an jene Wahl,

die manchmal wird zur leisen Qual,

die andrerseits gibt Sicherheit.

Denn seine Hilfe ist nicht weit.

 

Wer hungert, der freut sich auf Brot,

damit so schnell nicht kommt der Tod.

Wer einsam ist, der schätzt ein Zeichen,

dass nicht will jeder von ihm weichen.

In Trauer braucht man Zeit zum Weinen,

damit den Sonnenstrahl, den kleinen,

man hinterher erkennen kann.

 

Nach Wochen – und so dann und wann.

An diese Menschen Jesus dachte,

als er den Weg zu ihnen machte.

Dem einen half er durch ein Wort,

dem andern nahm er Ängste fort.

Dem einen schenkte er viel Zeit,

zum nächsten ging er meilenweit.

Er ließ sich rufen – immer wieder,

damit nicht mehr die Trauerlieder

im ganzen Haus zu hören sind.

So war es bei Jairus’ Kind.

 

Die Menschen spürten: „Jetzt zähl ich.

Er liebt mich, gibt mir keinen Stich!“

Hier Nikodemus da Zachäus

hier Maria Magdalena da Bartimäus,

sie alle merkten in Jesu Verhalten:

„Für ihn sind wir keine Unglücksgestalten!

 

Für ihn sind wir Kinder des Vaters dort oben,

der für uns sorgt. Ihn dürfen wir loben.

Und dann vergessen, was wir mussten tragen.

Auf! Lass uns den Alltag mit Gott wieder wagen.

Wir finden Gemeinschaft in Gott seiner Treu.

Wahrhaftig, für uns ist die Zukunft ganz neu.“

 

Vor diesem Hintergrund ich seh,

dann auch die Sätze mit dem „Weh“!

Nicht „Weh“, weil es dir gut ergeht,

nicht „Weh“ weil dir Erfolg gut steht.

Doch „Weh“, weil du dir selbst genügst,

dich nicht in Gottes Plan einfügst.

Wohl hast du Freud an dieser Zeit,

doch danach große Einsamkeit.

Weil du denkst: „Gott, den brauch ich nicht!“

Und hast ein Grinsen im Gesicht!

Doch was geschieht, wenn irgendwann,

die letzte Frage dich geht an?

Ist Gott noch so in deinem Sinn,

dass es zu ihm dich zieht noch hin?

Oder hast du die Spur zu ihm verloren

hast nicht seine Stimme in den Ohren?

Dann kann Jesus sagen: „Weh sei dir!“

Außer du bittest: „Herr, bleibe bei mir!“

 

Darauf wurd in der Lesung der Blick noch gelenkt,

wenn Paulus den Korinthern den Hinweis geschenkt:

Was Christus uns brachte, ist mehr als nur jetzt.

Denn sein Reich ist ewig und bleibt bis zuletzt.

Das hat die Treue des Vaters gefügt,

die durch all die Jahre dem Sohn hat genügt.

Die Treue die lies den Sohn auferstehen,

damit die beiden vereint wir einst sehen,

wenn der König des Lebens uns lädt ein,

am himmlischen Tisch zu Gast zu sein.

Wer am Datum des 14. Februar hängt

den Blick vielleicht gen Osten lenkt.

 

Cyrill und Methodius prägen den Tag

darum ich daran erinnern mag,

was sie taten, den Glauben zu bringen,

damit Menschenleben kann gelingen.

Sie lehrten das Volk Lesen und Schreiben,

damit die wichtigen Worte ihnen bleiben.

Sie nutzen Texte aus der heiligen Schrift,

deren Inhalt die Fragen der Menschen trifft.

So gaben sie Zeugnis. Das Ergebnis war offen,

doch dass es recht wird, das durften sie hoffen.

 

Vielleicht denkt jemand heut vor Glück

verliebt an ihr/sein gutes Stück.

Und überlegt sich, dem neu zu sagen:

„Schatz, ich will dich auf Händen tragen!“

Verliebte fühlen sich Tag für Tag,

durch die Liebe beflügelt. Darum ich sag:

„Genauso kann mit Gott es kommen.

Denn wenn wir sehn die wirklich Frommen,

dann ist Gott Teil in ihrem Leben,

dem sie Zeit und Nachfolge geben.

Gott sendet ihnen erkennbare Zeichen,

dass seine Lieb wird von ihnen nicht weichen.

Die Zeichen sind es, die dann tragen

in Traurigkeit und schlechten Lagen.

Sie lassen zu – der Kreis wird rund,

ein „Selig“ aus des Herren Mund!

 

© Pater Norbert Riebartsch, Februar 2010

Lahn-Camino Weilburg

 

Weilburg mausert sich am Jakobsweg. Manchmal kam ich mir wie ein Rufer in der Wüste vor, wenn ich das katholische Pfarramt und die Redaktion des Weilburger Tageblatts mit Artikelwünschen und Leserbriefen bombardiert habe.

Nachdem das Hotel Weilburg an der Frankfurter Straße als Pilgerherberge gewonnen werden konnte (mit einem ordentlichen Preisnachlass für Pilger mit Pilgerausweis), stehen nun neue Dinge an.

1. Es gibt in Weilburg jetzt gleich zwei Stempelstellen. Während der Öffnungszeiten der Touristen-Information in der Mauerstraße 6-8 können Sie dort einen Stempelabdruck für Ihren Pilgerpass erhalten. Und im Erbstollen 2 neben dem Städtischen Bauhof ist ein Jakobsweg-Stempel angebracht, zu dem Sie Tag und Nacht Zugang haben. Hinweisschilder sind in der Planung, die am Kalvarienberg auf beide Stempelstellen hinweisen werden.

2. Es laufen Planungen zur Errichtung einer Jakobsstele und einer Informationstafel am König-Konrad-Platz vor dem Landtor.

Damit ist Weilburg endlich im Kreis der Städte am Jakobsweg angekommen. Wenn es auch keine historischen Dokumente mehr gibt, ist doch sehr wahrscheinlich, dass die Pilger entweder im Johanniterkloster an der Wallfahrtsstätte Pfannstiel oder im St. Walpurgisstift/St. Andreasstift in der Nähe des Weilburger Schlosses Station gemacht haben.

Heute gibt es dieses Obdach im Erbstollen 2 bei Familie Strommen-Schäfer, über das Katholische Pfarramt Heilig Kreuz in der Frankfurter Straße und bei Familie Brandies im Hotel Weilburg zum speziellen Pilgerpreis.

Zwei Dinge wünsche ich mir für Weilburg noch:

* Ein spezielles Pilgermenü zum Pilgerpreis in einer der gemütlichen Gaststätten in der Weilburger Altstadt

* Eine Pilgerwanderung aller interessierten Weilburger auf dem Lahn-Camino bis nach Lahnstein oder noch weiter

Lust zum Mitmachen? Dann rufen Sie mich einfach an unter 06471-507959.

Jakobspilger:

 

Mitstreiterinnen und Mitstreiter zur Gründung einer (mittel-) hessischen Jakobusgesellschaft für Pilgerberatung und -betreuung und Reaktivierung alter Pilgerwege gesucht. Telefon 06471-507959

 

So stand es am Freitag und steht es heute im PaP, dem Kleinanzeigenmarkt der Wetzlardruck (Wetzlarer Neue Zeitung, Weilburger Tageblatt usw.). Das Telefon klingelt in einer Tour – damit habe ich nicht gerechnet. Toll!

Haben auch Sie Interesse, sich aktiv einzubringen? Sind Sie schon auf dem Weg, oder sind gerade dabei, ihn zu planen? Haben Sie Interesse, alte Wege der Jakobspilger zu identifizieren und zu reaktivieren? Waren Sie schon in Santiago de Compostela, auf dem Camino Frances oder einem der anderen spanischen Weltkulturerbe-Wegen, oder sind Sie sogar zu Hause in (Mittel-) Hessen gestartet? Können und wollen Sie Ihre Erfahrungen weitergeben? Oder haben Sie ein Interesse am Mittelalter, am Pilgerwesen gestern und heute, und wollen mehr erfahren?

Dann laden wir Sie herzlich ein zur Gründung einer Jakobusgesellschaft, die sich um die Pilger und die Pilgerwege im heimischen Hessen kümmert.

Es gibt viel zu tun, packen wir es an! Rufen Sie an oder schicken Sie eine E-Mail an kajoschaefer@hotmail.de.

Ultreia, Ihr Karl-Josef Schäfer

Wir sind Kirche: Aufruf zur aktuellen Zölibatsdiskussion

 

Liebe Freundinnen und Freunde der KirchenVolksBewegung!

Mit seinen differenzierten aber deutlichen Aussagen zum „theologisch nicht notwendigen“ Zölibat hat der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Mut gezeigt. Erzbischof Dr. Robert Zollitsch ist zu danken, dass er die pastorale Not angesichts des immer dramatischeren aber „hausgemachten“ Priestermangels offen ausgesprochen hat. Zollitsch war 16 Jahre in der Priesterausbildung und anschließend zwei Jahrzehnte lang Personalchef des zweitgrößten deutschen Bistums. Er weiß um die Nöte der Priester – und um die Nöte der Gemeinden.

Und es ist nicht nur eine „spezifisch deutsche Zölibat-Diskussion". Das zeigen z.B. die vieldiskutierte und von oben verbotene Broschüre „Kirche und Amt“ der niederländischen Dominikaner aus dem Jahr 2007 und das Schlussdokument Priester-Nationalversammlung Brasiliens (mit 134 Mil. Gläubigen die größte röm.-kath. Land weltweit) vom 19. Februar 2008. Auch Kardinal Claudio Hummes hatte vor seinem Amtsantritt als Präfekt der päpstlichen Klerus-Kongregation eine Debatte über den Pflichtzölibat von Priestern für legitim gehalten. 

In dieser immer drängender werdenden Frage geht es aber nicht nur um die Lebensform der Priester sondern um die im Kirchenrecht verankerte Recht der Gemeinden auf die sonntägliche Eucharistiefeier (Can. 213 CIC).

Deshalb rufen wir dazu auf: Mischen Sie sich in diese Diskussion ein, die für unsere Kirche existenziell ist!

Mehr dazu auf unserer Seite http://www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=125&id_entry=1347

Herzlich Willkommen!

 

Hallo, schönen guten Tag, ich freue mich über Ihren Besuch!

Bitte erlauben Sie mir ein paar erklärende Sätze zu diesem Blog:

Ursprünglich als Pilgertagebuch für Freunde und Bekannte gedacht, haben sich diese Webseiten völlig anders weiterentwickelt. Und machten damit eine Unterteilung in Kategorien notwendig. Diese Kategorien finden Sie in der rechten Spalte.

Wenn Sie sich also für den Pilgerwanderführer Lahn-Camino und die entsprechenden Updates dazu interessieren, wählen Sie bitte die Kategorien Pilgerführer Lahn-Camino und Pilgerwanderführer Lahn-Camino Updates.

Gleiches gilt für den Pilgerwanderführer Mosel-Camino und die entsprechenden Updates finden Sie in den jeweiligen Kategorien.

Wenn Sie sich für die jüngst entstandenen Pilgerwanderführer von Flensburg nach Glückstadt und von Neuss nach Koblenz-Stolzenfels interessieren, finden Sie in der Kategorie Pilgerwanderführer Via Jutlandica und Pilgerwanderführer Rhein-Camino die richtigen Informationen.

Sollten Sie schliesslich an unserem Pilgertagebuch interessiert sein, dann rufen Sie für alle Einträge die Kategorie 100 Tage Jakobsweg auf.

Und bitte denken Sie daran: ein Blog, ein Internettagebuch, zeigt immer zuerst die neuesten (jüngsten) Beiträge. Wenn Sie chronologisch lesen wollen, dann sollten Sie hinten anfangen.

Ultreia und Buen Camino, Ihr Karl-Josef Schäfer

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