Auf dem Weg

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Lahnwanderweg: Die Domstadt Limburg an der Lahn

Zwischen Villmar und Limburg liegt der König-Konrad-Felsen direkt an der Lahn, Foto: Lahntal Toursimus

Zwischen Villmar und Limburg liegt der König-Konrad-Felsen direkt an der Lahn, Foto: Lahntal Toursimus

Die Stadt Limburg ist bekannt für den Georgsdom auf dem Kalkfelsen sowie die gut erhaltene Altstadt mit den historischen Fachwerkhäusern. Mittelalterliche Handelsstraßen führen durch den Stadtkern und die über 1100 jährige Stadtgeschichte hat diverse Sagen zu verzählen.

Den mehreren zehntausenden Besuchern jährlich werden verschiedene Altstadtführungen angeboten, um Einblicke in die Historie der Stadt zu gewähren.

Doch nicht nur die Altstadt ist ein Anziehungspunkt für Touristen, sondern auch die Landschaft des Lahntals in und um Limburg. Mit dem „Wappen von Limburg“, dem Schiff der Lahntalschiffahrt Vomfell, können Gäste die Lahn ein Stück auf- sowie abwärts fahren und einen Blick auf Schloss Oranienstein als auch die St. Lubentius Basilika werfen.

Der neue Rundwanderweg Südroute sowie der Lahnwanderweg und der Lahntalradweg bieten vor allem Aktivurlaubern ein tolles Erlebnis. Wer sich entscheidet mit dem Kanu die Gegend zu erkunden, hat in Limburg die Möglichkeit an 3 ausgewiesenen Stellen ein- oder auszusteigen.

Limburg: Permanenter IVV-Wanderweg 20 Kilometer – Teil 1

Viel Asphalt, viel Autobahnrauschen – zumindest auf der ersten Hälfte. Trotzdem vielen Dank an die Dietkirchener für ihre Mühen.

PW Limburg – 12. August

Durchs schöne Tal Josaphat führt der PW Limburg

Durchs schöne Tal Josaphat führt der PW Limburg

In Ermangelung eines Volkswandertages in erreichbarer Nähe eine kurze Fahrt nach Limburg. Die Startkarten haben wir schon 2012 besorgt, da ist uns aber ein Sturm dazwischengekommen.

Eigentlich wollten wir die kompletten 20 Kilometer gehen, aber nach knapp 10 Kilometern machte Aramis schlapp und blieb im Schatten liegen. 60 Kilogramm Hund gegen seinen Willen weiterzubewegen – unmöglich. Also Pause, weitergehen, Pause, weitergehen und dafür sorgen, dass es einigermassen schnell zum Auto zurückgeht.

Stadtnahe Wanderwege sind immer problematisch. Es ist nicht wirklich ruhig, die Wege sind wenig naturnah, überwiegend asphaltiert. Hier kommt noch dazu, dass sich Fahrradfahrer, Mountainbiker, Wanderer und Spaziergänger, Nordic Walker und Jogger die Wege teilen. Rücksichtnahme für viele eine Fremdwort. Zu Beginn mangelte es an einer eindeutigen Markierung und wir kennen uns in Limburg nicht so gut aus, dass wir mit der einfachen Straßenbeschreibung zurechtgekommen wären. Richtig Lust hatten wir eigentlich nicht mehr und waren ganz dankbar, als Aramis nach etwa 10 Kilometern alle vier Pfoten von sich streckte.

Trotzdem Danke an die Dietkirchener Wanderfreunde für die Mühen, den PW anzulegen und zu unterhalten.
GPSies - IVV-PW Limburg 20 Kilometer 1. Hälfte

Mit dem Taunusklub Limburg durch die Lahn-Weinberge

Der Herbst kommt mit Riesenschritten, die heißen Sommertage sind vorbei. Grund genug für die Limburger Tauniden, zu einem Sonntagsspaziergang in die Obernhöfer Weinberge aufzubrechen.

Um die Mittagszeit trafen sich an einem sonnigen und perfekten Septembersonntag rund 30 Mitglieder und Freunde des Taunusklub Limburg am Bahnhof, um von dort  auf der Lahntalstrecke mit dem Zug nach Obernhof zu fahren.

Schon die Anreise war ein Erlebnis, gehört doch die Lahntal-Eisenbahnstrecke mit zu den landschaftlich schönsten Zugfahrten in Deutschland.

Vom Bahnhof in Obernhof ging es über die Lahnbrücke und kurz durch den kleinen Ort, vorbei an der evangelischen Kirche. Beim Anblick der saftigen Trauben an den alten Fachwerkhäuser tauchte schon die Frage auf: „Mundraub oder Diebstahl?“

Durch die Obernhöfer Weinberge ging es auf dem Halfterweg teilweise steil bergauf. Bewundernd sprachen die Wanderer über die schwere Arbeit der Lahn-Winzer, die größtenteils im Nebenerwerb die Steillagen bewirtschaften und dabei einen guten weißen oder roten Lahnwein produzieren.  Doch dazu kommen wir später noch einmal.

Der Halfterweg übrigens diente den Treidelknechten in früherer Zeit lahnabwärts als Abkürzung. Die Schiffe wurden vom Rhein bei Lahnstein bis hinauf nach Weilburg getreidelt, das heißt gezogen. Natürlich nicht nur mit menschlicher, sondern in erster Linie mit Pferdestärken. Von Weilburg mussten Treidelknechte und Pferde wieder zum Ausgangsort zurück – und dazu benutzten sie eine möglichst direkte Verbindung. Dies wurde im Laufe der Zeit der Halfterweg auf den Lahnhöhen. Zum Wanderweg ausgebaut wurde der Halfterweg in den letzten Jahren ab Diez lahnabwärts.

Für einige Tauniden ging es hoch bis zum Goethepunkt, der eine atemberaubende Aussicht in das Lahn- und das Gelbachtal bietet. Ob Goethe allerdings tatsächlich hier gestanden hat? Zu wünschen wäre es ihm gewesen. Machte er sich doch, unglücklich in seine Lotte verliebt, bei Nacht und Nebel in Wetzlar auf, um lahnabwärts seinen Liebeskummer zu vergessen. Hier oben, von dem Aussichtspunkt, bietet sich ein wundervoller Blick auf Obernhof, das Kloster Arnstein und auf Weinähr. Eine Aussicht, die Sie nicht versäumen sollten.

Noch eine Besonderheit beginnt hier auf der Höhe: Der Lahnsteig, ein kurzes Wegstück auf dem neuen Lahnwanderweg, der den direkten Weg über Felsen und Steine nach Obernhof nimmt. Gesichert mit Stahlseilen und an besonders schwierigen Stellen mit Stahlkrampen, die im Fels eingelassen wurden, kann der trittsichere Wanderer etwa 1,5 Kilometer das Gefühl des Bergwanderns erleben.

Am Goethepunkt erreichten die Ausflügler des Taunusklub Limburg den höchsten Punkt, von dort ging es stetig bergab in Gelbachtal nach Weinähr. Der Ort wurde schon im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt, vermutlich stand die Ortsgründung im Zusammenhang mit den guten Weinlagen. Später gab es im Gelbachtal fünf wassergetriebene Mühlen.

Der Chor der katholischen Trinitatis-Kirche stammt noch aus der Frühgotik, das Kirchenschiff ist 1428 datiert. Bei dem wunderschönen Fachwerkrathaus handelt es sich um einen spätgotischen Bau. Aber auch sonst lädt der kleine Ort mit seinen malerischen alten Gassen zum Bummeln ein.

Der Taunusklub hatte sich zur Einkehr mitten im Ort angemeldet. Hier wurde den Tauniden serviert, was das Herz begehrt. Leider zeigte sich die Restauration trotz Anmeldung von rund 30 Personen überfordert. Schade, so mancher Schoppen wurde so nicht getrunken.

Wegen einer Wegsperrung in Höhe Langenau ging es am späten Nachmittag für die Limburger wieder über den Berg zurück zum Bahnhof. Ein schöner, spätsommerlicher Sonntag fand mit ruhigen Minuten an der Lahn einen besinnlichen Abschluss.

Beten mit den Füßen: Lahnwanderweg 16. Etappe von Limburg nach Balduinstein (Entwurf)

Beten mit den Füssen: Lahnwanderweg 15. Etappe von Villmar nach Limburg (Entwurf)

Mit dem Taunusklub Limburg durchs wild-romantische Mühlbachtal

Burg Nassau

Burg Nassau

Von Nassau nach Obernhof

Strecke: ca. 18 Kilometer

Anforderungen: moderat

Höhendifferenz: 254 Meter (Höhe von 74 Meter bis 328 Meter) – Gesamtanstieg 340 Meter –Gesamtabstieg 314 Meter

Mühlbachtal-04„wild-romantisch“ – das ist so ein Adjektiv, das alles und nichts bedeuten kann und in der Wanderliteratur schon abgedroschen wirkt. Doch nach dieser rund 18 Kilometer langen Wanderung, die auch durchaus im Sommer attraktiv ist, werden Sie dem Autor sicher zustimmen: Diese Wanderung führt durch eines der schönsten und attraktivsten Täler des Taunus.

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Lahn-Camino im März 2008

 

Hallo Herr Schäfer,

ich habe mir ihr buch zum lahncamino gekauft und bin ganz begeistert davon. Nun habe ich vor um Oster herum die 6-Tagesetappen an einem Stück zu gehen.Vorher würde ich mir gerne noch ein paar Tipps und Empfehlungen von Ihnen einholen. Sie schrieben ja das es keine ideale Jahreszeit gibt, hoffe aber das es mitte märz schon frühlingshaft ist und entsprechend mild und trocken.

Sie haben ja verschiedene Anlaufstellen in Ihrem Buch angegeben, z.b. jugendherbergen. Was empfehlen Sie denn hinsichtlich der Übernachtung?? sollte ich vorher in den jugendherbergen nachfragen ob zu meinen Termin betten frei sind?? Besteht auch die Möglichkeit in Pfarr oder Gemeindehäuser für eine Nacht zu übernachten??

Bin noch stark am überlegen ob ich zelt und schlafsack mitnehme, auch wegen dem Gewicht. Wie haben Sie es denn gemacht??

Was können Sie mir denn sonst noch als Tipp oder Empfehlung geben, was vielleicht so nicht im buch steht??
Vorab vielen dank für eine antwort von ihnen.

viele grüsse

 

Hallo, schönen guten Tag, lieber Herr …,

ich wünsche Ihnen wunderschönstes Pilgerwetter. Sicher werden wir das in diesem Jahr rund um Ostern herum haben.

Tipps und Empfehlungen die nicht im Pilgerwanderführer stehen gibt es eigentlich nicht. Je nachdem, wann Sie losgehen, können Sie eine Nacht bei uns verbringen – allerdings geht es für uns am Karfreitag (21.03.2008) los in Richtung Jakobsweg in Frankreich, deshalb wäre das nur vom 19. auf den 20. oder früher möglich. Da aber ein herzliches Willkommen.

Ansonsten haben wir ja in Wetzlar, Weilburg, Limburg, Diez und Bad Ems Jugendherbergen – da sollten Sie tatsächlich vorher anrufen. Kontakt mit den Pfarrämtern sollten Sie am Besten jetzt schon aufnehmen, einige sind sicher bereit, eine Unterkunfstmöglichkeit zu schaffen.

 

Wenn Sie einmal, so wie ich, die 50 überschritten haben, werden Sie den Luxus eines Bettes zu schätzen wissen. Aber wenn Sie vorhaben, teilweise bei den Pfarrämtern anzuklopfen, kommen Sie am Schlafsack und der Isomatte kaum vorbei. Da fällt das Zelt kaum noch ins Gewicht und Sie haben die Freiheit, bei schönem Wetter auf einem der zahllosen Campingplätze an der Lahn zu campieren.

Eine Information ist vielleicht noch wichtig: Sie pilgern in einem der schönsten Wanderreviere Deutschlands. Die Lahn ist traumhaft. Aber Flussreviere haben immer auch den Nachteil, körperlich sehr anstrengend zu sein. Besonders die erste Etappe (Wetzlar – Weilburg) und die Etappe von Diez nach Obernhof sind schon ganz schön heftig.

Wenn Sie wieder zu Hause sind, freue ich mich über Ihren Erlebnisbericht (den ich gerne auf die Internet-Seiten stelle) und natürlich auf Korrekturen des Pilgerwanderführers.

Ultreia, ultreia et sus eia, deus adjuva nos. Ihr Karl-Josef Schäfer

Der Limburger Pfarrer Hubertus Janssen wünscht sich eine freie Kirche in einer freien Welt

Hubertus Janssen, Pfarrer im Ruhestand aus Limburg, begrüßt die Entscheidung des Papstes, das Rücktrittsgesuch des Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst anzunehmen. Sein Kommentar zu den Ereignissen und Vorgängen in Limburg zeigt aber auch, wie tief der durch Bischof em. Tebartz-van Elst zugefügte Schmerz ist.

Und er zeigt mit seinem Kommentar, dass die Krise der römisch-katholischen Kirche noch lange nicht vorbei ist. Der Fall Tebartz-van Elst mag beendet sein – der Reformstau in der Kirche bleibt bestehen.  Janssen fordert eine „ehrliche Kirche“ und er fordert eine Kirche, in der die Würde des Menschen endlich beachtet wird.

Ich veröffentliche seinen Kommentar, von dem Auszüge bereits in der Presse erschienen sind, im Wortlaut und wünsche mir, dass seine Worte in der ganzen Welt Gehör finden.

Am 2. Februar 2007 wurde den Menschennahe und allseits beliebte und geschätzte Bischof Franz Kamphaus, nach fast 25 Jahren Bischof von Limburg, emeritiert. Er war ein Segen für das Bistum.

 

Am 28. November 2007 wurde Franz-Peter Tebartz van Elst, im Alter von 48 Jahren,  zum Bischof von Limburg ernannt. Seine Einführung fand am 20. Januar 2008 statt. Die Erwartungen im Bistum Limburg waren groß, die Bereitschaft, mit dem neuen Hirten zusammenzuarbeiten, nicht weniger groß.

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Was folgt auf die Sedisvakanz? Kirchenrechtler Prof. Dr. Peter Platen im Interview

Peter Platen, Foto: privat

Peter Platen, Foto: privat

Mit der Annahme des Rücktrittsangebotes von Bischof em. Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst durch Papst Franziskus am 26. März 2014 ist im Bistum Limburg die sogenannte „Sedisvakanz“ eingetreten. Im Interview erklärt der Leiter der Abteilung Kirchliches Recht im Bischöflichen Ordinariat, Prof. Dr. Peter Platen, was es bedeutet, wenn der Bischofsstuhl „leer“ ist und wie das Bistum Limburg zu einem neuen Bischof kommt.

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