Warning: Use of undefined constant gr80_tracks2map - assumed 'gr80_tracks2map' (this will throw an Error in a future version of PHP) in /homepages/1/d547593523/htdocs/clickandbuilds/AufdemWeg/wp-content/plugins/tracks2map/tracks2map.php on line 342
Lahn – Auf dem Weg

Auf dem Weg

Geschichte - Kultur - Spiritualität

Schlagwort: Lahn (Seite 1 von 4)

Wochenendtipp: Geschichte Chinas zum Anfassen in Weilburg

 

Weilburg, die ehemalige nassauische Residenzstadt an der Lahn, hat nicht nur eine der schönsten Schlossanlagen Hessens zu bieten, sondern auch die größte permanente Tonkrieger-Ausstellung außerhalb Chinas.

Terrakotta-Armee lädt zum Besuch

In Weilburg an der Lahn, zwischen Limburg und Wetzlar gelegen, lebt chinesische Geschichte wieder auf. Inzwischen sind es 342 lebensgroße Terrakotta-Krieger, 24 Pferde, 6 Streitwagen und zwei bronzene Kaiser-Gespanne, die den Besucher in der größten ständigen Ausstellung außerhalb von China erwarten.

Die Terrakotta-Armee des ersten chinesischen Kaisers

Der erste Kaiser von China, Quin Shi Huangdi, ließ im Jahr 221 v. Chr., unmittelbar nach seiner Krönung, mit den Arbeiten zu seinem gigantischen Grabmal beginnen. Vermutlich waren mehr als 700000 Arbeiter insgesamt 37 Jahre damit beschäftigt, die mächtige Grabanlage auf einer Fläche von 225 km² zu vollenden. Bewacht wurde sie von einer mehr als 7000 Mann starken Terrakotta-Armee. Keiner dieser Krieger gleicht dem anderen. Jeder ist einzigartig. Und bis heute ist den Wissenschaftlern ein Rätsel, wie die lebensgroßen Terrakotta-Figuren vor fast 2200 Jahren hergestellt werden konnten.

Geheimnis des Grabhügels

Noch verbirgt der ungeöffnete Grabhügel seine Geheimnisse. Zunächst sind die Archäologen damit beschäftigt, die unzähligen Terrakotta-Soldaten, die Gespanne und all die anderen archäologischen Kostbarkeiten auszugraben, zu sichern und zu restaurieren. Bis dahin haben wir nur die Aufzeichnungen eines chinesischen Historikers aus der Zeit um 100 v. Chr. Er schreibt, dass tausende von Perlen und Edelsteinen an der Decke den Sternenhimmel darstellen und auf dem Boden ein Panorama Chinas mit Flüssen dargestellt ist, in dem ständig Quecksilber fließt. Wir dürfen also gespannt sein.

Das 8. Weltwunder in Weilburg

 Beim Betreten der Ausstellungshalle steht der Besucher zunächst vor der Nachbildung eines Teils der chinesischen Mauer und nachdem die Treppen zur Empore überwunden sind, fällt der Blick über die Reihen der Grabwächter. Weilburg beherbergt seit drei Jahren die Ausstellung mit den Duplikaten von mehr als 300 dieser Terrakotta-Krieger. Und ist damit die größte ständige Ausstellung außerhalb von China, dessen Regierung die Originale des 8. Weltwunders nicht außer Landes gibt. Neu hinzu gekommen im April 2009 sind 42 Tonkrieger, die jetzt auch farbig gestaltet sind. Erst die Untersuchungen von deutschen und chinesischen Experten erlaubten es vor ein paar Jahren, die Originalfarbe zu erhalten und gaben damit die Möglichkeit zu einer exakten Rekonstruktion.

Ihr Wochenendausflug

An Samstagen und Sonntagen ist die Ausstellung von 10:30 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet, der Eintritt mit Führung beträgt für Erwachsene 7,50 Euro, für Schüler 5,50 Euro. Die Familienkarte kostet 22 Euro, Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt. Weilburg ist von Frankfurt kommend leicht über die Bundesstraße 456 zu erreichen, von Limburg oder Wetzlar nehmen Sie die Bundesstraße 49. In Weilburg ist die Tonkrieger-Ausstellung ausgeschildert.

Fotos © Tonkrieger-Ausstellungs GmbH

Wolfgang Scholz war auch dabei …

 

… und hat einen Bericht über den Jakobswege-Vortrag, speziell über den Lahn-Camino,  mit musikalischem Rahmen am 06.03.2009 im Kloster Arnstein ins Netz gestellt.

Dies ist der Link zu seiner Internetseite: http://www.jakobsweg-in-deutschland.de/seiten/berichte/090306.htm

RZ-Online Artikelarchiv vom 25.02.2009

 

RZ-Online Artikelarchiv vom 25.02.2009

 

Pilgerkonzert im Kloster

OBERNHOF/SEELBACH. Wissenswertes über den Jakobsweg und dessen Namensgeber Jakobus vermittelt der Autor zahlreicher Pilgerwanderführer, Karl-Josef Schäfer, beim literarischen Konzert im Kloster Arnstein am Freitag, 6. März, 19 Uhr. "Der Jakobsweg nach Arnstein und der wa(h)re Jakob" lautet der Titel der Veranstaltung im Refektorium. Den musikalischen Teil des Abends gestaltet das Ensemble Lurley, das in entsprechender Gewandung die Gäste mit mittelalterlichen Liedern und Pilgergesängen auf der Pilgerreise von Wetzlar nach Arnstein begleitet. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Karl-Josef Schäfer, Jahrgang 1956, lebt in Weilburg an der Lahn, nur wenige Schritte vom Lahn-Camino entfernt. Seit langer Zeit beschäftigt sich Schäfer mit der Geschichte der Jakobswege in Europa.

Platzreservierungen unter Telefon 02604/943 277 oder per Mail an gaby.fischer@obernhofer-vollmondnaechte.de.

Pilgerwanderführer-Reihe

 

Hier noch einmal die Bestellmöglichkeit für den Rhein-Camino und die anderen 3 Bände der Pilgerwanderführer-Reihe. Klicken Sie einfach auf den Link, die Lieferung erfolgt versandkostenfrei.

 

Band 4 – 12,95 Euro

Ein Jakobsweg von Neuss über Köln nach Koblenz-Stolzenfels
Der Pilgerwanderführer für den Rhein-Camino

Band 1 – 9,95 Euro

Der Jakobsweg von Wetzlar nach Lahnstein
Ein Pilgerwanderführer für den Lahn-Camino

Band 2 – 14,95 Euro

Ein Jakobsweg von Koblenz-Stolzenfels nach Trier
Der Pilgerwanderführer für den Mosel-Camino

Band 3 – 9,95 Euro

Der Jakobsweg von Flensburg nach Glückstadt/Elbe
Ein Pilgerwanderführer für die Via Jutlandica

Ich lass nicht locker …

 

… denn so sehr ich den Lahnsteig auch schätze: Die dafür geplante Infrastruktur gerät zur Provinzposse. Zur Erläuterung sei gesagt, dass bei einem Ortstermin an der B 456 mit Herrn Bürgermeister Hans-Peter Schick und der SPD-Fraktion im Weilburger Stadtparlament die Herrschaften auf die Idee kamen, eine Fußgängerüber- oder -unterführung der Bundesstraße zwischen Weilburg und Weilmünster ins Gespräch zu bringen.

Hier mein Leserbrief vom 26. August 2008:

 

Der geplante Lahnsteig

Uralter Jakobsweg macht’s vor

Der geplante Wanderweg "Lahnsteig" über 280 Kilometer vom Rothaargebirge bis zur Lahnmündung führt 62 Kilometer durch den Kreis Limburg-Weilburg, davon 22 Kilometer durch das Gebiet der Stadt Weilburg. Die Stadt rechnet mit Investitionen von 35 000 Euro.

Aus dem Stadtsäckel fließen 1.590 Euro in jeden der 22 km Qualitätswanderweg Lahnsteig. Und 256 Euro wird der Unterhalt und das Marketing eines jeden Lahnsteig-Kilometers den Steuerzahler in Weilburg dann zukünftig kosten. Und jetzt, fast wie ein Posse, muss noch die B456 über- oder unterquert werden. Was man mit diesem Geld alles machen könnte …

Gut, zugegeben, eine Investition in die Zukunft. Immerhin spricht ganz Europa vom vorbildlichen Rheinsteig. Aber wir sollten uns einmal klarmachen, wo der Rheinsteig mit seinen 125000 Wanderern jährlich liegt und mit welchen Attraktionen er aufzuwarten hat. Da ist das Weltkulturerbe Mittelrheintal noch nicht einmal die größte Sehenswürdigkeit.

Einen Bruchteil der Investitionen wünsche ich mir für den Lahn-Camino, den uralten Jakobsweg von Wetzlar nach Lahnstein. Der auf vorhandenen Wanderwegen durch Weilburg läuft und deshalb keinen zusätzlichen Unterhaltungsaufwand kostet. Marketing dafür findet sehr erfolgreich auf privater Ebene statt. Und da der Pilgerweg seit Jahren vom Tiergarten an der Strasse entlang bis zur Kreuzung B 456 läuft, braucht es für ihn auch keine Investitionen in Millionenhöhe. Aber eine neue Wegführung für diesen lebensgefährlichen Streckenabschnitt, oder eine Hinweistafel oder eine Jakobsstele in der Stadt, das wäre schon wünschenswert.

Ein ganz kleiner Teil der Aufmerksamkeit von Bürgermeister, Magistrat, Geschäftsleuten und Bürgern Weilburgs – und einen Bruchteil der Investitonen – könnte der Lahn-Camino gebrauchen. Und zahlt diese Aufmerksamkeit dann auch in Form von Tourismusumsatz und Tourismusarbeitsplätzen an uns alle zurück.

Karl-Josef Schäfer, Weilburg

Das Plakat zum Vortrag am 10.09.2008

 

 

Braunfels
10. September im Kurparktreff
Karl-Josef Schäfer
Jakobswege in Deutschland –
Braunfels und der wahre Jakob!
Karl-Josef Schäfer – ein launiger Vortrag über:
Jakobswege im Allgemeinen, die Wege in Deutschland
und den Lahn-Camino im Besonderen.
am Mittwoch, den 10.09.2008 um 19:00 Uhr im Braunfelser Kurparktreff
Eintritt 3,00 €
Informationen beim Veranstalter: Braunfelser Kur GmbH, Am Kurpark 11, 35619 Braunfels Telefon: 06442-9344-0

Ein Hinweis in eigener Sache – und eine Gebrauchsanweisung!

 

Hallo, liebe Leser, und ein herzliches Ultreia aus Weilburg an der Lahn, direkt am Lahn-Camino, dem Jakobsweg von Wetzlar nach Lahnstein!

Ich freue mich über jeden einzelnen Besucher auf diesen Internetseiten und ganz besonders über Ihre Rückmeldungen zu den Jakobswegen in Deutschland!

Da diese Webseiten ursprünglich aus der Intention entstanden sind, Freunde und Bekannte über den Jakobsweg meiner Frau Gabi Strommen und mir auf dem Laufenden zu halten, habe ich seinerzeit die Form eines ‚Blog‘ gewählt. Das Wort Blog ist mittlerweile zum Neuhochdeutschen geworden und bedeutet soviel wie Internet-Tagebuch.

Auch wenn sich hier heute nicht mehr unbedingt unsere Erfahrungen auf dem Weg widerspiegeln, und es mehr und mehr zu einer Informations-Seite über die Wege der Jakobspilger in Deutschland wird, habe ich mich an die Besonderheiten gewöhnt und die Form hat sich in den vergangenen 18 Monaten auch in vielerlei Hinsicht bewährt. Statt 10 Zugriffe in der Woche in der Anfangszeit, informieren sich heute eine Vielzahl neuer Besucher am Tag auf diesen Seiten. ‚Neue Besucher‘ heisst in diesem Zusammenhang, sie sind entweder zum ersten Mal auf diesen Seiten, oder aber sie waren vier Wochen nicht da. Ganz ansehnlich, wie ich finde!

Für Sie als Besucher heisst die Form des Blog eine kleine Umstellung! Wie im Tagebuch ist die wichtigste, die aktuellste, Seite besonders interessant. Und die steht auf diesen Internetseiten immer oben. Wenn Sie an älteren Artikeln -die können durchaus vom selben Tag stammen- interessiert sind, müssen Sie nach unten scrollen (das ist auch Neuhochdeutsch und bedeutet den Pfeil an der rechten Seite mit der Maus nach unten zu ziehen).

Und wenn Sie an einem Thema oder einem der Pilgerwanderführer chronologisch interessiert sind, sollten Sie immer von unten nach oben lesen.

Da die Unmenge von Informationen eine kleine Ordnung benötigt, habe ich Kategorien eingerichtet. Diese Kategorien können Sie einzeln aufrufen – Sie finden das Menü in der linken Spalte unter meinem Profil.

Die einzelnen Kategorien können Sie auch abonnieren, das heisst, neue Artikel auch ohne Internetverbidnung ansehen. Dazu dient das Zeichen neben dem Kategorienamen, der Punkt mit dem zwei nach oben zeigenden Bögen. Das ist ein sogenanntes RSS-Feed, kurz ein Abonnement.

Unter den Kategorien befinden sich die Monatsarchive seit Beginn des Blogs.

Ich wünsche Ihnen, dass die Informationen, die Sie suchen, auch vorhanden sind. Wenn nicht, und wenn Sie im Internet auch anderswo nicht fündig werden, kommen Sie einfach einmal wieder zurück. Die Internetseite wächst täglich, auch gerade deswegen, weil meine Pilgerwanderführer mit den vielfältigen Information hier auf der Seite entstehen.

Buon Camino, Ihr Karl-Josef Schäfer

Es gibt Wasser auf dem Mars!

 

Die NASA hat jetzt zweifelsfrei bewiesen, dass es Wasser auf dem Mars gibt. Unter der Internetadresse http://apod.nasa.gov/apod/image/0504/WaterOnMars2_gcc.jpg ist das erste, absolut scharfe und deutliche Foto zu finden. Für diejenigen, die es nicht öffnen wollen oder können, hier eine Kopie:

 

 

 

Ein bisschen Spass muss auch auf den Jakobswegen in Deutschland, auf dem Lahn-Camino, dem Mosel-Camino, dem Rhein-Camino und der Via Jutlandica sein. Oder etwa nicht?

Ultreia, Ihr und Euer Karl-Josef Schäfer

Update Lahn-Camino – Zu den E-Mails vom 21. + 22.06.2008

 

Und hier die genauere Beschreibung der beiden Problemfälle Weilburg-Hirschhausen und Laurenburg.

1. Etappe Wetzlar – Weilburg-Hirschhausen – Weilburg

Durch Hirschhausen, dann am Tierpark vorbei. Am Ende des Tierpark-Parkplatzes auf der linken Straßenseite bleiben. Achtung: Die Strasse ist am späten Nachmittag stark befahren und die Autofahrer nehmen nicht wirklich Rücksicht auf Pilger und Wanderer.

Bleiben Sie am Straßenrand -oder soweit es geht auf dem Grünstreifen- bis Sie fast oben an der Kreuzung angekommen sind (es handelt sich übrigens um die B456 von Weilburg nach Bad Homburg bzw. Frankfurt). Kurz vor der Bundesstrasse führt der Lahn-Camino nach rechts in den Wald hinein und biegt wenig später nach links ab.

4. Etappe Diez – Laurenburg – Obernhof

Wenn Sie die Etappe in Laurenburg abbrechen wollen, können Sie vom Rupbachtal der Straße (L 322) zum Ort bzw. Bahnhof folgen. Vor dem  Rupbachtal haben Sie einen steilen Abstieg auf einem schmalen Pfad. An der Straße angekommen, wenden Sie sich nach rechts, überqueren den Rupbach und können dann gleich das Schild zum Sportplatz Laurenburg erkennen. Statt dann hinter dem Haus auf der linken Seite weiter dem Lahn-Camino zu folgen, gehen Sie an der Straße entlang ca. 2,2 km bis zum Bahnhof bzw. zum Ort Laurenburg.

Die zweite Möglichkeit ist, dem Lahn-Camino hier noch einmal zu folgen (hinter dem Haus auf der linken Seite beginnt der Anstieg), und dann, vorbei an den zwei oder drei Häusern, auf dem geschotterten Weg zu bleiben, statt dem Abstieg geradeaus zu folgen. Auf diesem Weg gelangen Sie direkt zum Bahnhof.

 

Ich hoffe, so wird es etwas klarer. Ultreia!

Update Lahn-Camino – E-Mail vom 21.06.2008

 

Leider kann ich an den Markierungen nichts ändern – weder an den mehrdeutigen, noch an den fehlenden Schildern. Es gibt leider jede Menge Souvenir-Sammler an allen Jakobswegen im Jahre 2 nach Kerkeling. Da sind die Jakobusgesellschaft Rheinland-Pfalz/Saarland und der Taunusverein gefordert. Im Pilgerwanderführer zum Lahn-Camino habe ich versucht, die kritischsten Stellen genau zu beschreiben – leider nicht sehr erfolgreich, wie der hier wiedergegebene E-Mail-Wechsel zeigt (den Namen habe ich weggelassen):

Hallo Herr Schäfer,
wir sind den Lahn-Camino an Hand ihres Buches gelaufen und verbrachten eine schöne Zeit.
Bei der 1. Etappe haben wir am Ortsausgang Hirschhausen uns verlaufen. Hier ist das Zeichen für den Lahnhöhenweg auf der linken Straßenseite angebracht, die Jakobsmuschel aber auf der rechten mit einem Pfeil darunter der ebenfalls nach rechts weist. Trotzdem kamen wir mit etwas Verspätung in Weilburg an. Dort hatten wir eine sehr gute Ferienwohnung gemietet, www.weilburg.flair.de, sehr empfehlenswert.
Sonst war der Weg gut markiert und wir haben uns auch nicht mehr verlaufen. Am schwierigsten sind die Ortschaften, aber wir haben dort immer nette Menschen gefunden die uns den Weg erklärten.

Der Weg wird an mehreren Stellen von umgefallenen Bäumen behindert. Von Bad Ems hoch zum Mahlberg war es besonders schwierig zwischen den umgestürzten Bäumen sich durchzuarbeiten, da man dort wegen des Geländes nicht um die Bäume herum gehen konnte.

Auch als ungeübte Pilger-Wanderer hatten wir abends zwar müde Beine doch Erholung für Geist und Seele.
Vielen Dank für das Buch

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung, liebe Frau ,
>
> das Problem zwischen Bad Ems und Lahnstein ist bekannt, leider kommt die
> Forstverwaltung trotz einiger Interventionen der Jakobusgesellschaft nicht
> in die Gänge.
>
> Auch Hirschhausen ist bekannt – aber leider markiere ich den Weg nicht,
> der
> Taunusverein ist dafür zuständig. Die Wegführung wird aber
> wahrscheinlich
> sowieso geändert, die Jakobusgesellschaft wird den Weg über kurz oder
> lang
> übers ehemalige Kloster Pfannstiel führen – dann wären Sie nämlich
> richtig
> gelaufen 🙂
>
> Ultreia, Ihr Karl-Josef Schäfer

Ps. gefehlt hat mir in dem Pilgerwanderführer die km-Angabe von Ort zu Ort, damit man in etwa eine Ahnung hat wie weit es noch ist
und in Laurenburg eine genauere Beschreibung, bzw. fehlt ein Hinweis wo es zum Ort geht, da der ungeübte Wanderer keine Ahnung hat wo er sich befindet und die Steigung nach Laurenburg, Richtung Obernhof evt. dann zu viel ist. Wir haben hier dann kehrt gemacht und sind zurück nach Laurenburg.

Auf Seite 22 stehen bei der 1. Etappe Wetzlar – Weilburg 25 km und Seite 26, ca. 28 km
wieviele sind es denn tatsächlich und wieviele sind es bis Braunfels?

Schönen guten Tag, Frau ,

wie Sie sicher auf der ersten Etappe von Wetzlar nach Weilburg festgestellt haben, streiten sich die Gelehrten über die Entfernung. Die Zusammenfassungen am Wegesrand geben unterschiedliche Entfernungen an, die liegen zwischen 22 und 28 km. In der ersten Auflage bin ich darauf hereingefallen.

Nach meinem Schrittzähler sind es knappe 28 km. Wobei Schrittzähler immer den Nachteil haben, dass sie nicht genau sein können. Die Schrittlänge verändert sich während eines Tages: an Steigungen sind die Schritte kürzer, bei Gefällstrecken auf guten Wegen länger.

Die Etappenkilometer hielt ich selber nicht für notwendig – mittlerweile sind aber so viele Anregungen eingetroffen, diese mit aufzunehmen, dass ich es für die Neuauflage (wahrscheinlich im Herbst) geplant habe. Wetzlar – Braunfels weiss ich nicht – gehen Sie doch einmal auf Google-Maps, da können Sie die Entfernungen genau ermitteln.

Die Textpassage über Diez – Obernhof habe ich nach Anmerkungen von Pilgern für die 2. Auflage schon geändert. Da sind Sie die  Erste, die es aus der 2. Auflage zurückmeldet. Können Sie mir das noch einmal erläutern? Im Text heisst es:

"Der Lahn-Camino führt dann hinunter ins Rupbachtal. Hier empfiehlt es sich für den untrainierten Pilger, die Etappe zu beenden und entlang der Straße nach Laurenburg zu gehen. Am nächsten Tag können Sie die Pilgerwanderung mit einer Besichtigung von Burg und Schloss Laurenburg (auf der rechten Lahnseite) fortsetzen."

Wenn Sie an der Straße angekommen sind und den Rupbach überqueren, steht rechter Hand ein grosses Schild zum Sportplatz Laurenburg. Die Richtung wird auch durch das Ortsausgangsschild angegeben, da steht (so glaube ich) "Laurenburg 2 km". Ich weiss nicht, wie ich die Textpassage genauer schreiben könnte. Können Sie mir aus Ihrer Erfahrung heraus helfen?

Schöne Grüsse, Ihr Karl-Josef Schäfer

 

E-Mail vom 22.06.2008:

Hallo Herr Schäfer,

wir sind über Pfannstiel gelaufen, dort ist aber leider keine Markierung und wir liefen rechts herum weiter und kamen nach Drommershausen. Leider haben wir erst dort Menschen getroffen die wir fragen konnten und die uns wieder den Weg zurück zum Lahnhöhenweg zeigen konnten.

Mir ist noch etwas eingefallen.
Bei der Etappe Villmar Diez, wenn man aus dem Felde auf den Fahradweg kommt, gegenüber der beschriebenen Kirche Dietkirchen weist die Markierung den Wanderer nach links den Fahrradweg Richtung Ennerich zu folgen, der richtige Weg geht aber nach rechts über die Holzbrücke nach Eschhofen. Vielleicht hat ein "Witzbold" das Schild gedreht.
Hier liefen wir richtig, da ich mich in dieser Gegend etwas auskenne und wußte daß Eschofen vor uns liegt.

Der Pilgerweg führt oberhalb von Laurenburg entlang und mündet auf eine breiten, befahrbaren, aber nicht asphaltierten Weg der vom Ort in den Wald führt. Wenn man diesem Weg, in einer Spitzkehre nach unten folgt, kommt man genau am Bahnhof in Laurenburg an.
Vielleicht hilft dies etwas weiter.

Viele Grüße aus Idstein

 

Ich habe leider keinen Einfluss auf die Markierung und kann auch bei jährlichen Neu-Auflagen nicht auf jedes fehlende Schild hinweisen. Aber wie gesagt, die Jakobsgesellschaft Rheinland-Pfalz/Saarland, die auch den Lahn-Camino betreut, führt schon Gespräche mit dem Taunus-Verein, der wiederum die Markierung vornimmt. …

Die Markierungen sind in Hessen (solange der Taunusverein markiert hat, danach war es Herr Höflich von der Jakobusgesellschaft) alle nur zufällig auf Santiago ausgerichtet. Ab Diez werden Sie sicher festgestellt haben, dass der Muschelfuss  in Richtung Südenwesten (also nach Lahnstein, Trier, Santiago) weist. Dies entspricht auch der Intention der Erzbruderschaft und dem Logo, das ja den Sternenweg symbolisieren soll. Ich weiss aber, dass in Zweifelsfällen der Taunusverein bemüht ist, ziemlich nahe eine weitere Markierung anzubringen. Da ist sicher das zweite Schild bei Eschhofen "verlorengegangen". Im Mai war es übrigens noch da und der Weg eindeutig.

Laurenburg: …  Nur leider helfen mir beide nicht weiter, denn mitten im Wald bekomme ich keinen Anschluss an die nächste Tagesetappe. Deshalb habe ich bewusst das Tal mit der Strasse gewählt, auch wenn der Weg weiter ist. Aber die nächsten zwei/drei heftigen Anstiege sind eingespart.

Wie gesagt, ich habe den Text in der Neuauflage schon geändert – aber anscheinend ist er immer noch nicht gut genug. Ich werde noch einmal in mich gehen 🙂

Schöne Grüsse, Ihr Karl-Josef Schäfer

Ältere Beiträge

© 2018 Auf dem Weg

Theme von Anders NorénHoch ↑