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Projekt „Natursport.Umwelt.Bewusst“ – Beirat stellt Weichen

Im Projekt „Natursport.Umwelt.Bewusst“ des Deutschen Wanderverbands (DWV) sind nach dem ersten Beiratstreffen gestern in Kassel die Weichen gestellt. Ziel des Projektes ist es, Kommunikationsstrategien zu entwickeln, mit denen nicht organisierte Natursportlerinnen und Natursportler erreicht werden, um Konflikte zwischen ihnen und anderen Naturnutzerinnen und Naturnutzern zu vermeiden. So soll ein Rahmen entstehen, der auch künftig die Entwicklung und Ausübung attraktiver Natursport-Aktivitäten ermöglicht und dabei dem Umweltschutz dient.

Im Einzelnen ist geplant, einen Dialogprozess zwischen allen beteiligten Nutzergruppen zu initiieren. Dafür sollen digitale Kommunikationskanäle der Natursporttreibenden identifiziert und erprobt werden. Ansätze zur Vermeidung von Nutzerkonflikten sollen gemeinsam mit allen Akteuren entwickelt werden und zwar unter der Maßgabe, sowohl für die Belange des Umwelt- und Naturschutzes als auch für die Interessen anderer Nutzergruppen zu sensibilisieren.

Der Projektbeirat setzt sich zusammen aus 24 Vertretern von Verbänden und anderen Interessensgruppen. Neben den Akteuren verschiedener Natursportarten wie Wandern, Geocachen und Mountainbiken repräsentiert das Gremium Grundbesitzende, Parkverwaltungen, Naturschutz, Tourismus, Landwirtschaft sowie Jagd und Forst. Thematisiert wurden während der Sitzung in Kassel die bisherigen Möglichkeiten, mit Natursportreibenden in Kontakt zu treten. Mehr Aufschluss dazu soll eine geplante Befragung zum Kommunikationsverhalten von nicht organisierten Natursportlerinnen und Natursportlern bringen. Schließlich wurden die im Rahmen des Projektes geplanten Veranstaltungen vorbereitet.

Das DWV-Projekt „Natursport.Umwelt.Bewusst“ wird bis Juni 2019 gefördert durch das Umweltbundesamt mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Infos: Jan Fillisch, Tel. 0561 / 9 38 73 -18, E-Mail: j.fillisch@wanderverband.de

 

Tag des Wanderns am 14. Mai – Von Rügen bis zur Zugspitze

Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, zugleich Präsident des Deutschen Wanderverbandes (DWV) und des Schwäbischen Albvereins, welcher in diesem Jahr die Zentralveranstaltung bei Stuttgart ausrichtete, betonte den Wert der ehrenamtlichen Arbeit für die Gesellschaft: „Die in unseren Vereinen organisierten Menschen sichern mit der ehrenamtlichen Planung und Pflege von Wanderwegen nicht nur die Grundlage für den hierzulande boomenden Wandertourismus. Sie kümmern sich auch um den Naturschutz und sorgen mit Kulturveranstaltungen dafür, dass Menschen etwa aus Syrien, die in Deutschland Schutz suchen, sich in der neuen Heimat besser integrieren.“ Foto: J. Kuhr / Deutscher Wanderverband

Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, zugleich Präsident des Deutschen Wanderverbandes (DWV) und des Schwäbischen Albvereins, welcher in diesem Jahr die Zentralveranstaltung bei Stuttgart ausrichtete, betonte den Wert der ehrenamtlichen Arbeit für die Gesellschaft: „Die in unseren Vereinen organisierten Menschen sichern mit der ehrenamtlichen Planung und Pflege von Wanderwegen nicht nur die Grundlage für den hierzulande boomenden Wandertourismus. Sie kümmern sich auch um den Naturschutz und sorgen mit Kulturveranstaltungen dafür, dass Menschen etwa aus Syrien, die in Deutschland Schutz suchen, sich in der neuen Heimat besser integrieren.“
Foto: J. Kuhr / Deutscher Wanderverband

Rund 16.000 Menschen haben bundesweit an den Veranstaltungen zum Tag des Wanderns am 14. Mai teilgenommen. Bei der Premiere im vergangenen Jahr waren es noch 3.500. 17 Teilnehmer hatte die Gesundheitswanderung der Weilburger Wanderschule.

 

Im Vergleich zur Premiere des Tages des Wanderns im Jahr 2016 hat sich in diesem Jahr nicht nur die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vergrößert. Auch die Zahl der Veranstaltungen hat sich mehr als verdoppelt. Der Deutsche Wanderverband (DWV) als Veranstalter des Tages registrierte im vergangenen Jahr bundesweit rund 220 Veranstaltungen. In diesem Jahr meldeten dem Deutschen Wanderverband neben den 58 DWV-Mitgliedsorganisationen Umwelt-, Tourismus-, Sport- und andere Organisationen über 450 Veranstaltungen, während der sich die Menschen von der Vielfalt des Wanderns überzeugen konnten. Auch in den Nachbarländern gab es in diesem Jahr Angebote zum Tag des Wanderns am 14. Mai. Etwa im niederländischen Haelen, wo sich die Wanderer auf die Spuren von Biber und Eisvogel begaben. Die nördlichste Tour organisierte das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl in Sassnitz auf Rügen. Ganz im Süden, in der Zugspitz Region, verzauberte eine Enzianblütenwanderung die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

 

Insgesamt konnte das Programm zum Tag des Wanderns kaum vielfältiger sein: Kurzausflüge, Tagestouren, Familien-, Senioren- und Gesundheitswanderungen, Naturführungen,  Kulturtouren und kulinarische Wanderungen – für jeden Geschmack war etwas dabei. Wie im vergangenen Jahr bot der Tag ein Schaufenster der Vielfalt des Wanderns. Wie groß das Interesse an den Angeboten zum Tag des Wanderns war, illustriert, dass die vom Deutschen Wanderverband eingerichtete Homepage www.tag-des-wanderns.de über 50.000 mal angeklickt wurde.

 

Während der Zentralveranstaltung zum Tag des Wanderns bei Stuttgart sagte der auch für den Tourismus zuständige baden-württembergische Minister der Justiz und für Europa, Guido Wolf, dass der Wandertourismus in Baden-Württemberg ein außerordentlich wichtiger Wirtschaftszweig sei: „Der baden-württembergische Tourismus ohne Wandern wäre wie ein Sommer ohne Sonne. Baden-Württemberg bietet allein auf der Schwäbischen Alb und im Schwarzwald rund 47.000 Kilometer ausgeschilderte Wanderwege. Durch den Wandertourismus verzeichnen wir im Land rund vier Millionen Übernachtungen und rund 45 Millionen Tagesreisende pro Jahr.“ Insgesamt würden 625.000 Menschen in Baden-Württemberg im Tourismus arbeiten. „Das sind mehr als in der Autoindustrie und die Arbeitsplätze im Tourismus lassen sich nicht ins Ausland verlagern – die gibt`s nur hier“, so Wolf.

 

Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, zugleich Präsident des Deutschen Wanderverbandes (DWV) und des Schwäbischen Albvereins, welcher in diesem Jahr die Zentralveranstaltung bei Stuttgart ausrichtete, betonte den Wert der ehrenamtlichen Arbeit für die Gesellschaft: „Die in unseren Vereinen organisierten Menschen sichern mit der ehrenamtlichen  Planung und Pflege von Wanderwegen nicht nur die Grundlage für den hierzulande boomenden Wandertourismus. Sie kümmern sich auch um den Naturschutz und sorgen mit Kulturveranstaltungen dafür, dass Menschen etwa aus Syrien, die in Deutschland Schutz suchen, sich in der neuen Heimat besser integrieren.“

 

Auch PStS Hans-Joachim Fuchtel MdB, Beauftragter der Bundeskanzlerin für die deutsch-Griechische Versammlung, sprach über das Wandern als einem wichtigen Wirtschaftsfaktor, der auch in Griechenland die Wirtschaft nachhaltig belebe. Dabei seien Kooperationen mit dem Deutschen Wanderverband für alle Beteiligten hilfreich. „Der Austausch ist ein Gewinn für beide Seiten!“, so Fuchtel.

 

Aloys Steppuhn, 1. Vizepräsident der Europäischen Wandervereinigung EWV (Landrat a.D.), sprach während der Zentralveranstaltung vom Wandern als grenzüberschreitende, Nationen verbindende Aktivität. Sie sei angesichts der Krise, die Europa gerade durchlebe, besonders wichtig. Das gemeinsame Wandern in Europa, für das sich die EWV etwa mit Europäischen Wanderfesten stark mache, sei ein gutes Mittel gegen Engstirnigkeit und Nationalismus. „Wandern erweitert den Horizont und verbindet“, so Steppuhn.

 

Schirmherr des diesjährigen Tages des Wanderns war Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

 

Möglich wurde der Tag des Wanderns nur, weil viele Mitglieder und Organisationen den Deutschen Wanderverband bei diesem Thementag unterstützen. Besonders dankt der Deutsche Wanderverband dem Schwäbischen Albverein, der eine vielfältige und informative Zentralveranstaltung in toller Atmosphäre auf die Beine gestellt hat. Ebenfalls sehr dankbar ist der Verband dem Hauptsponsor, der Sparkassen-Finanzgruppe, aber auch den Partnern Wikinger Reisen und der Kompass Karten GmbH für ihre Unterstützung.

 

Der Tag des Wanderns hat im vergangenen Jahr bundesweit Premiere gefeiert. Seitdem ist der 14. Mai – an diesem Tag wurde im Jahr 1883 der Deutsche Wanderverband gegründet – als Tag des Wanderns fest im Jahreskalender verankert.

Tag des Wanderns am 14. Mai – Bundesweit raus gehen

Mit dr Familie raus: Tag des Wanderns am 14. Mai, Foto: Deutscher Wanderverband

Mit dr Familie raus: Tag des Wanderns am 14. Mai, Foto: Deutscher Wanderverband

Der  Tag des Wanderns am 14. Mai zeigt die ganze Vielfalt des Wanderns – bundesweit. Wer einen spannenden, lustigen oder interessanten Tag in der Natur erleben will, bekommt auf www.tag-des-wanderns.de alle Informationen. 
 
Fotowanderung, Gesundheitswanderung, Marathonwanderung, Familienwanderung, Wanderung mit Hund, Markierungskurs, Naturschutzaktion. Die Liste der Veranstaltungen zum Tag des Wanderns am 14. Mai ließe sich beliebig fortführen. Bundesweit laden an diesem Tag Vereine, Umwelt-, Tourismus- und andere Organisationen aber auch Natur- und Nationalparke sowie einzelne Wanderführer und sogar ganze Regionen zu Aktionen rund um das Thema Wandern ein.

Der Themen-Tag ist eine Initiative des Deutschen Wanderverbandes. Dessen Präsident, Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, ist sich sicher, dass in diesem Jahr bundesweit noch mehr Veranstaltungen über die Vielfalt des Wanderns informieren werden als am Tag des Wanderns im vergangenen Jahr mit 250 Aktionen in allen 16 Bundesländern. „Für 2017 rechnen wir mit über 400 Veranstaltungen, da nicht nur unsere Mitgliedsvereine aufgerufen sind, sich zu beteiligen, sondern wirklich alle“, so Rauchfuß, der auch Präsident des Schwäbischen Albvereins ist, welcher in diesem Jahr die Zentralveranstaltung bei Stuttgart ausrichtet. Schirmherr des diesjährigen Tag des Wanderns ist BadenWürttembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der selbst zusammen mit seiner Frau zweimal im Jahr geführte Wanderungen beim Schwäbischen Albverein anbietet. Wie beim Tag des Wanderns allgemein ist auch für Kretschmann das Gruppenerlebnis ein wichtiger Aspekt beim Wandern. Der Stuttgarter Zeitung sagte er einmal: „Ich wandere gern in der Gruppe, denn auch in der Gruppe kann man sich zurückfallen lassen, dann geht man ein Stück weit allein. Will man sich  unterhalten, dann schließt man wieder auf. Ich erinnere daran, dass die alten Griechen ja im Gehen philosophiert haben.“
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Tag des Wanderns

Tag des Wanderns

Über alles Wichtige zum Tag des Wanderns informiert die Homepage www.tag-des-wanderns.de. Wer an einer der zahlreichen Veranstaltungen teilnehmen will, findet dort eine Karte mit allen Informationen zu Aktionen in seiner Nähe. So gibt es genaue Angaben zu Treffpunkten ebenso wie Hinweise zur richtigen Kleidung oder zur Dauer der jeweiligen Aktion.

Möglich wurde der Tag des Wanderns nur, weil verschiedene Organisationen den Deutschen Wanderverband bei diesem Thementag unterstützen. Besonders dankt der Verband dem Hauptsponsor, der Sparkassen-Finanzgruppe, aber auch den Partnern Wikinger Reisen und KOMPASS Verlag für Ihre Unterstützung.

Der Tag des Wanderns hat im vergangenen Jahr mit Unterstützung aller im Bundestag vertretenen Parteien zum ersten Mal über die Vielfalt des Wanderns informiert. Seitdem ist der 14. Mai – an diesem Tag wurde im Jahr 1883 der Deutsche Wanderverband gegründet – als Tag des Wanderns fest im Jahreskalender verankert.

Auch die Weilburger Wanderschule ist in diesem Jahr dabei. Am 14. Mai um 14:00 Uhr sind alle im Weilburger Land zu einer kostenlosen Gesundheitswanderung durch den Weilburger Wald eingeladen. Jede und Jeder ist eingeladen, egal ob groß oder klein, jung oder alt. Erfahrene Wanderer oder Couchpotatoes sind herzlich willkommen.

Rund 10 km lang ist die Strecke auf Wanderwegen und Single-Trails. Unterwegs gibt es viele Informationen zum Wandern, zum Gesundheitswandern, zur Ausdauer und Fitness. Zwei Stops in der Natur machen einfache Übungen zur Mobilisierung, Stärkung und Koordination möglich.

Treffpunkt ist am Sonntag, 14. Mai 2017 um 14:00 Uhr an der Weilburger Wanderschule, Erbstollen 2, Weilburg. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte an festes Schuhwerk und wettergerechte Kleidung denken.

Weitere Informationen gibt es hier …
 

Fachforum Wandern 2017 – Wandern belebt Wirtschaft

Fachforum Wandern auf der ITB 2017, Foto: DWV

Fachforum Wandern auf der ITB 2017, Foto: DWV

Wandern ist die beliebteste sportliche Aktivität von Deutschlandurlaubern aus dem Ausland. Das hat Christiane Wahl von der Deutschen Zentrale für Tourismus während des Fachforums Wandern berichtet. Weitere Themen in Berlin waren Wandern und Kulinarik, Griechenland als neue europäische Wanderdestination und das neue Kompetenzzentrum Wandern im Kreis Lippe. Auf besonders großes Interesse stieß der Tag des Wanderns am 14. Mai.

 

Dass das Wandern für den Tourismus in Europa immer wichtiger wird, beweisen nicht nur die über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des vom Deutschen Wanderverband (DWV) in Kooperation mit der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) im Rahmen der ITB am 10. März organisierten Fachforums Wandern.  Die gestiegene Bedeutung spiegelt sich auch im Auslandsmarketing der DZT wider. Statt wie bisher in vier Sprachen stellt die DZT das Wandern in Deutschland auf der zentralen Internetplattform nun in acht Sprachen dar. Bedeutendste Quellmärkte sind die Niederlande, Schweiz, Polen, Belgien und Frankreich. Die intensive Auslandsvermarktung erfolgt marktspezifisch mit Fokus auf Online- und Social Media-Aktivitäten. Allein auf www.germany.travel/wandern werden 50 Wanderwege – kategorisiert nach Zielgruppen wie Familien, Kulturinteressierte oder Genießer ­– präsentiert. Damit habe die DZT darauf reagiert, dass gemäß  aktueller Auswertungen des DZT-Qualitätsmonitors heute 14 Prozent der ausländischen Gäste während Ihres Deutschland-Urlaubs Wandern. Und somit das  Wandern vor Radfahren und Schwimmen – weiterhin die beliebteste sportliche Aktivität von Deutschlandurlaubern darstellt.

 

Auf die zunehmende Bedeutung des Wanderns für die regionale Wirtschaft regieren viele Regionen mit entsprechenden Angeboten. Der Kreis Lippe hat nun sogar ein Kompetenzzentrum Wandern gebaut. Das WALK – die Abkürzung steht für Wandern, Austausch, Lernen, Kompetenz – liegt direkt am Qualitätsweg „Wanderbares Deutschland“ Hermannsweg und bündelt laut Günter Weigel von der Tourismus & Marketing GmbH die „Wanderkompetenz der Region“. Das Zentrum diene dem Geodatenmanagement  und der Geoinformation ebenso wie dem Aufbau der Wanderinfrastruktur. Ganz praktisch kümmere man sich im WALK dabei auch um die Überarbeitung und Neuauszeichnung bestehender Wanderwege inklusive eines Wanderwegekatasters. Eine der ersten öffentlichkeitswirksamen Aktionen des WALK ist der „E1|R1 Photo Award“. Der internationale Fotowettbewerb für Amateur- und Profi-Fotografen rückt die beiden Europäischen Fernwege E1 für Wanderer und R1 für Radwanderer, die sich unweit des WALK im Teutoburger Wald bei Detmold kreuzen, in den Blick. Unterstützt wird der Wettbewerb  vom Deutschen Wanderverband und der Europäischen Wandervereinigung (EWV).

 

Über das Trendthema Wandern und Kulinarik sprach DWV-Geschäftsführerin Ute Dicks in Berlin. Es werde beim Deutschen Wanderverband in diesem wie im kommenden Jahr einen Schwerpunkt bilden, so die Geschäftsführerin. Damit stärke der Verband nicht nur die DZT-Themenkampagne „Kulinarik“ sondern auch regionale Wertschöpfungsketten. Mitstreiter seien die bundesweit 1.600 Qualitätsgastgeber „Wanderbares Deutschland“. Schon am kommenden Tag des Wanderns am 14. Mai, den der Wanderverband  dank seines Hauptsponsors, der Sparkassen-Finanzgruppe, sowie weiterer Partner bundesweit veranstaltet, werde „regionaler Genuss“ fest verankert sein. 

 

Am Tag des Wanderns, für den in diesem Jahr Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Schirmherrschaft übernommen hat, zeigen Wandervereine, Naturparks, Gemeinden, Hotelier und Outdoor-Geschäfte mit eigenen Veranstaltungen, wie vielfältig das Wandern in Deutschland ist. Dass solch ein Tag auch in anderen Ländern auf großes Interesse stößt, beweisen Anfragen etwa aus Tschechien, sich mit eigenen Veranstaltungen am 14. Mai zu beteiligen, berichtete Dicks:  „Was als Tag des Wanderns in Deutschland begonnen hat, kann so vielleicht zum internationalen Tag des Wanderns werden.“

 

Lefteris Fafalis aus Griechenland hätte sicher nichts dagegen. Der Wanderwegekoordinator aus der Gemeinde Metsovo  sprach während des Wanderforums über die zunehmende Bedeutung des Wanderns auch für die Wirtschaft in Griechenland. Mit dem Ursa Trail im Nordwesten des Landes sei gerade der dritte Wanderweg in Griechenland als  europäischer Qualitätsweg, als „Leading Quality Trail – Best of Europe“, zertifiziert worden. Initialzündung der griechischen Qualitätsoffensive sei eine Veranstaltung der Deutsch Griechischen Versammlung (DGV) gewesen. Nach dem Ursa-Trail werde nun schon an einem weiteren Weg gearbeitet, der die gesamte Region Epirus erschließen soll.

 

Einen Überblich über alle europäischen Qualitätswege bietet eine Broschüre, die dem in Berlin ebenfalls vorgestellten neuen Magazin Wanderbares Deutschland 2017 beigelegt ist.

Magazin Ferienwandern 2017: Ziele für den nächsten Urlaub – Jetzt bestellen

Ferienwandern 2017 erscheint in 14 Tagen

Ab sofort kann das Magazin Ferienwandern 2017 bestellt werden. Das Magazin informiert über  50  Wanderregionen, 230 geführte Wanderungen und 120 wanderfreundliche Unterkünfte. Kurzum: Ferienwandern 2017 bietet alle Informationen für einen wundervollen Wanderurlaub. Erscheinen wird das Heft in zwei Wochen.

 

Zu Beginn des Magazins thematisiert eine imposante Fotostrecke die vier Qualitätsregionen „Wanderbares Deutschland“. Wer beim Ansehen der Fotos noch keine Lust bekommen hat, den nächsten Wanderurlaub zu planen, wird dies spätestens in der Rubrik „Wanderthemen“ tun. Dort werden die Qualitätsregionen sowie viele weitere Wanderregionen ausführlich beschrieben. Ein weiteres großes Thema hier sind die Qualitätswege „Wanderbares Deutschland“. Mit der Zertifizierung dieser Wege startete der Deutsche Wanderverband vor über 15 Jahren seine Qualitätsinitiative „Wanderbares Deutschland“. Deren Prüfkriterien waren und sind bis heute zu 100 Prozent aus den Bedürfnissen von Wanderern abgeleitet: Perfekte Markierung, abwechslungsreiche Landschaften und ein möglichst naturnaher Untergrund sind Pflicht.

Dass Ferienwandern sich keineswegs auf Wanderziele in Deutschland beschränkt, beweisen die vielen Beiträge zu Wanderzielen im Ausland, etwa in Norwegen, auf den Kanaren, in Luxemburg, in Irland oder auf der Wanderinsel Dominica in der Karibik.

Traditionell stellt Ferienwandern den kommenden Deutschen Wandertag vor, der 2017 in Eisenach und der Wartburgregion stattfindet. Ein weiteres großes Thema im Magazin ist der Tag des Wanderns, der in diesem Jahr zum ersten Mal bundesweit über die Vielfalt des Wanderns informierte und nun jährlich am 14. Mai veranstaltet wird.   

Abgerundet wird Ferienwandern 2017 durch die Beschreibung geführter Wanderungen  – viele Angebote stammen von den qualifizierten Wanderführern der DWV-Mitgliedsvereine –  und  wanderfreundlicher Unterkünfte. Dazu kommen viele DWV-Gesundheitswanderungen, die wie alle anderen Wanderungen für den schnellen Überblick in einem eigenen Wanderkalender zusammengefasst sind.

 

Sowohl die im Magazin beschriebenen Wanderungen als auch die Unterkünfte erfreuten sich in den vergangenen Jahren zunehmender Beliebtheit und bestimmen immer öfter das Ziel des kommenden Wanderurlaubs. Wie wäre es zum Beispiel mit einer „Indian Summer“-Tour im Sauerland oder einer Wanderwoche in die Sächsische Schweiz? Oder doch lieber eine Woche in die Mitte Deutschlands, im Eichsfeld, mit beeindruckenden Felsformationen, bezaubernden Fachwerkdörfern und einem eindrucksvollen Sinterwasserfall? Und wer etwas weiter weg will, kann sich einer Bergwanderung im Nationalpark „Midi Pyrénées“  anschließen oder zu Fuß die Alpen überqueren.

 

Also: Bestellen Sie jetzt und sichern Sie sich ein  druckfrisches Exemplar von Ferienwandern 2017. Zu bekommen ist das Magazin innerhalb Deutschlands gegen eine Versandkostenpauschale von 3,70 EUR.

 

Kontakt: Deutscher Wanderverband, Wilhelmshöher Allee 157-159, 34121 Kassel, Tel. (05 61) 9 38 73-0,  Fax: (05 61) 9 38 73-10, E-Mail: info@wanderverband.de bzw. online über unseren Büchershop auf www.wanderbares-deutschland.de.

DWV /TourNatur vom 2. bis 4. September präsentiert neue Wander –Erlebnis–App

Zur diesjährigen Messe TourNatur präsentiert der Deutsche Wanderverband seine neue Wander-Erlebnis-App zur biologischen Vielfalt. Damit lassen sich Naturräume spielerisch erkunden und Hotspots biologischer Vielfalt mit anderen teilen.
Mit der neu entwickelten Wander-Erlebnis-App des Deutschen Wanderverbandes (DWV) lassen sich spielerisch spannende Touren entlang der Hotspots biologischer Vielfalt gestalten. Die über GPS-Tracks aufgezeichneten Routen schärfen den Blick für bisher unbekannte oder noch unentdeckte Besonderheiten unterwegs. Eigene Wanderrouten können veröffentlicht und anderen Wanderern zugänglich gemacht werden. Mit jeder neuen Route wächst die Vielfalt der Touren zur biologischen Vielfalt.
Wer möchte, kann mit der App sogar zum Expeditionsleiter aufsteigen, was besonders für Schülerinnen und Schüler spannend ist, an die sich die App in erster Linie richtet. Mit jeder Wanderung und jeder Entdeckung eines Hotspots sammeln die Nutzer Punkte. Sind genug davon zusammen, geht’s als Expeditionsleiter weiter. Zusätzlich können die Nutzerinnen und Nutzer der App ihr Wissen zur biologischen Vielfalt anhand von Fragen testen. Ebenfalls praktisch ist die Funktion der App, andere Personen oder ganze Gruppen zum Wandern einzuladen.
Während der TourNatur vom 2. bis 4. September bietet der Deutsche Wanderverband Workshops an, die über die vielen Möglichkeiten der App informieren. Dabei können auch bereits erste Punkte auf dem Weg zum Expeditionsleiter gesammelt werden. Außerdem werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Workshops erstaunt sein, welche Hotspots biologischer Vielfalt sie anhand der App auf dem Messegelände entdecken können.
Die Wander-Erlebnis-App wurde im Rahmen des vom DWV und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) durchgeführten Projektes „Schulwandern – Draußen erleben. Vielfalt entdecken. Menschen bewegen“ entwickelt. Das Projekt wird aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert. Partner sind das Deutsche Jugendherbergswerk, AOK die Gesundheitskasse und KOSMOS.
Workshops am DWV-Stand (Halle 6, Stand F16)
Freitag, 2. September
15:00 – 15:30 Uhr
Draußen sein neu entdecken – die Wander-Erlebnis-App
Samstag, 3. September
11:00 – 11:30 Uhr
Draußen sein neu entdecken – die Wander-Erlebnis-App
15:00 – 15:30 Uhr
Draußen sein neu entdecken – die Wander-Erlebnis-App
Sonntag, 4. September
11:00 – 11:30 Uhr
Draußen sein neu entdecken – die Wander-Erlebnis-App
15:00 – 15:30 Uhr
Draußen sein neu entdecken – die Wander-Erlebnis-App

Gesichter der Wegearbeit – Professor Dr. Klaus Töpfer übernimmt Schirmherrschaft über DWV-Ehrenamtskampagne

Zum 130. Geburtstag des Deutschen Wanderverbandes am 14. Mai hat Professor Dr. Klaus Töpfer die Schirmherrschaft über die DWV-Ehrenamtskampagne „Zeichen setzen – 130 Jahre engagiert für Wegearbeit“ übernommen. Töpfer: „Der Arbeit der Ehrenamtlichen hilft, Menschen verantwortungsvoll durch unserer Natur zu lenken. Diese Besucherlenkung ermöglicht biologische Vielfalt und ist nachhaltig. Die Schirmherrschaft habe ich gerne übernommen.“

Hinter der Kampagne „Zeichen setzen – 130 Jahre engagiert für Wanderwege“ steckt die Idee, den rund 20.000 oft im Verborgenen arbeitenden ehrenamtlichen Wegezeichnern in Deutschland ein Gesicht zu geben. Sie kümmern sich um etwa 200.000 Kilometer Wanderwege und sind dafür jedes Jahr 350.000 Stunden unterwegs. Doch kaum jemand nimmt Notiz davon. Das soll sich mit Hilfe des ehemaligen Bundesministers für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ändern. Töpfer, der von 1998 bis 2006 Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) in Nairobi war, ist dem Deutschen Wanderverband schon länger wegen dessen Engagements im Naturschutz verbunden. „Dazu habe ich großen Respekt vor der ehrenamtlich geleisteten Arbeit der vielen Tausend Menschen in Deutschland“, begründet er seine Schirmherrschaft über die Kampagne.

Der Deutsche Wanderverband (DWV) gründete sich am 14.Mai 1883 in Fulda, als sich 15 Wandervereine zum „Verband Deutscher Touristen-Vereine“ zusammenschlossen. In den 130 Jahren seines Bestehens ist der Verband von damals rund 10.700 Mitgliedern auf heute rund 600.000 Mitglieder angewachsen, die unter seinem Dach organisiert sind.

Der DWV vertritt nicht nur die Interessen von Wanderern sondern ist auch ein großer gemeinnützig anerkannter Naturschutzverband. Bereits im Jahr 1896 forderte der DWV den Schutz der Natur „vor gewerblichen Verunzierungen“. Während des Deutschen Wandertages in Hagen im Jahr 1900 wurde der Naturschutz verbindlich zur Aufgabe des Verbandes erklärt.

Die Kampagne „Zeichen setzen – 130 Jahre engagiert für Wanderwege“ ehrt die vielen Tausend ehrenamtlich arbeitenden Menschen. DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß „Letztlich dient `Zeichen setzen` dem Zweck, die Arbeit der Ehrenamtlichen in der Öffentlichkeit bekannter zu machen und ihnen so die Anerkennung zu verschaffen, die sie verdienen.“ Gleichzeitig unterstütze das Projekt den Naturschutz. Ohne die Wegearbeit der in den Wandervereinen organisierten Menschen sei Besucherlenkung und damit ein wichtiger Bestandteil des Naturschutzes gar nicht möglich.

Um diese Wegearbeit auch künftig sicher zu stellen, will der DWV laut Rauchfuß mit der Kampagne neue Wegemarkierer für diese Arbeit gewinnen und Ausbildungslehrgänge bezahlen, welche die hohe Qualität der Wegearbeit künftig sichern.

Der Deutsche Wanderverband hat außerdem eine neue Homepage eingerichtet, um die Gesichter der Wegearbeit stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen. Unter www.zeichen-setzen-pro-ehrenamt.de bekommen Interessierte jede Menge Material zum Thema. Neben dem offiziellen Kampagnenlogo, stellt der Verband hier verschiedene Flyer, Fotos, Texte und einen ausgearbeiteten Vortrag zum Thema bereit. Zudem gibt es ein Spendenkonto (Deutsche Wanderverband, KTO 201 805 681, BLZ 508 635 13, Volksbank Odenwald eG, Stichwort „Zeichen setzen“), dass besonders bei der Qualifizierung von Nachwuchskräften helfen soll. Nicht zuletzt veranstaltet der Deutsche Wanderverband gemeinsam mit der Messe Düsseldorf den bundesweiten Wettbewerb „Gesichter der Wegearbeit“. Im Rahmen dieses Wettbewerbs werden Anfang September während der Messe TourNatur in Düsseldorf drei besonders gelungene Beispiele für die Wegearbeit ausgezeichnet. Die Preise wird am 8. September um 11.00 Uhr Klaus Töpfer übergeben.

Willingen veranstaltet 1. Deutschen Winterwandertag – „Etwas Neues ausprobieren“

1. Deutscher Wandertag findet vom 19. bis 23. Januar 2014 in Willingen statt, Foto: DWV

1. Deutscher Wandertag findet vom 19. bis 23. Januar 2014 in Willingen statt, Foto: DWV

Den 1. Deutschen Winterwandertag wird der Deutsche Wanderverband (DWV) vom 19. bis 23. Januar 2014 in Willingen veranstalten. Der Winterwandertag ergänzt den traditionell einmal jährlich ebenfalls vom DWV im Sommer veranstalteten Deutschen Wandertag. Zu diesem weltweit größten Wanderfest kommen jährlich bis zu 30.000 Gäste. In Willingen soll erstmals ein speziell auf Winter-Wanderer abgestimmtes Programm ebenfalls viele Besucher anziehen.

Ausgerichtet wird der 1. Deutsche Winterwandertag gemeinsam von der Gemeinde Willingen und dem Upländer Gebirgsverein. Anlässlich der Vorstellung des Programms in Willingen am vergangenen Dienstag sagte Werner Mohr, 1. Vizepräsident des Deutschen Wanderverbandes, dass er selbst beeindruckt sei von der Vielfalt der Aktivitäten, die Wanderern im Winter rund um Willingen geboten würden. Mohr: „Mit dem Wandertag werden wir beweisen, dass das Wandern gerade im Winter sehr viel Spaß machen kann und seinen eigenen besonderen Reiz hat. Das spiegelt sich auch im Motto des Wandertages  ´Faszination Winterwandern`.“

Dem Vizepräsident zufolge bedienen die Organisatoren der Großveranstaltung mit dem Programm die speziellen Wandermotive von Winter-Wanderern. Von diesen wandern laut einer vom Europäischen Tourismus Institut (ETI) durchgeführten Studie 92,5 Prozent, weil sie „die Natur erleben“ wollen. 78, 3 Prozent dieser Wanderer nannten in der Untersuchung als Wandermotiv „etwas für die Gesundheit tun“. Damit spielt das Gesundheitsmotiv bei den Winter-Wanderern eine wesentlich größere Rolle als beim „Jahresdurchschnittswanderer“. Hier nannten lediglich 64, 6 Prozent „etwas für die Gesundheit tun“ als Wandermotiv.

Entsprechend haben die Organisatoren bei der Entwicklung des Programms für den 1. Deutschen Winterwandertag das Thema Gesundheit in den Vordergrund gestellt. Neben Schneeschuhwanderungen, Skilanglauf und Pferdeschlittenfahrten gibt es viele Gesundheitsangebote wie Wassergymnastik und Sauna. Willingens Bürgermeister Thomas Trachte: „Insgesamt ist das Programm bestens dafür geeignet, Körper und Seele zu stärken.“

Auch dem Motiv „Natur erleben“ entspricht das Wandertags-Programm. Schon allein wegen der im Winter besonders klaren Luft und wegen des fehlenden Laubes sind die Weitblicke auf den für die Veranstaltung vorgesehenen Wegen grandios. Dazu kommt, dass die neun geführten Wanderungen während der drei Veranstaltungstage durch eine besonders attraktive Landschaft führen.

„Wichtig war uns für den Winterwandertag außerdem, einmal etwas wirklich Neues anzubieten“, so Trachte. Entsprechend werden für Deutsche Wandertage auch ungewöhnliche Darbietungen in Willingen zu sehen sein. Dazu gehören Eisstockschießen sowie Filmvorführungen zu Naturthemen.

Insgesamt sind alle Beteiligten davon überzeugt, dass der 1. Deutsche Winterwandertag wegen des vielseitigen und auf die Winter-Wanderer abgestimmten Programmes viele Besucher in das Sauerland führen wird.

Nachhaltig wandern – Vereinte Nationen zeichnen DWV-Schulwander-Initiative aus

Das Ausbildungssystem zum Schulwandern des Deutschen Wanderverbandes (DWV) ist im Juni von den Vereinten Nationen als „Offizielle Maßnahme der UN-Dekade für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung bekommen nur wenige.

 

Schulwanderungen bieten viele Vorteile. Sie fördern die Persönlichkeitsentwicklung sowie  das soziale Verhalten junger Menschen und geben Einblicke in die Natur. Ute Dicks, Geschäftsführerin des Deutschen Wanderverbandes: „Da wird Bildung für nachhaltige Entwicklung für junge Menschen konkret.“ Der Deutsche Wanderverband will mit seiner Ausbildungsinitiative erreichen, dass Kinder und Jugendliche in der Schule regelmäßig wandern und dabei lernen, sich für eine zukunftsfähige Entwicklung einzusetzen. Das Konzept dafür wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert und ist nun von der deutschen UNESCO-Kommission als vorbildliche Bildungsarbeit und „Offizielle Maßnahme der Weltdekade“ im Haus der Kulturen der Welt in Berlin ausgezeichnet worden.

 

Das Ausbildungskonzept, das der Wanderverband in Kooperation mit der Deutschen Wanderjugend (DWJ) auf den Weg gebracht hat, besteht aus zwei Elementen: Zum einen werden Lehrer und Wanderführer zu „zertifizierten Schulwanderführern“ fortgebildet. Zum anderen werden – auf die Rahmenbedingungen einzelner Bundesländer abgestimmt – Fortbilder ausgebildet, die in ihren Bundesländern ihrerseits Experten für Schulwanderungen qualifizieren.

Die „Offiziellen Maßnahmen“ spielen bei der Umsetzung der strategischen Ziele des Nationalen Aktionsplans der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ eine zentrale Rolle. Im Unterschied zu zahlreichen eher lokal ausgerichteten Projekten, die als Beispiele guter Praxis ebenfalls ausgezeichnet werden, leisten die „Offiziellen Maßnahmen der Weltdekade“ einen strukturellen Beitrag zur systematischen Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Das DWV-Projekt ist eins von nur 19, welche sich seit vergangenen Freitag (15.Juni) „Offizielle Maßnahme der Weltdekade“ nennen dürfen. „Wir sind stolz, mit unserem Aus- und Fortbildungskonzept dazu beizutragen, Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland langfristig zu verankern“, so die DWV-Geschäftsführerin.

 

Tatsächlich eignen sich Schulwanderungen Pädagogen zufolge bestens dafür, junge Menschen gerade für das Thema „nachhaltige Entwicklung“ und für damit verbundene Themen wie Konsum, Lebensstil, Klimawandel und Biologische Vielfalt zu sensibilisieren:
Die fair gehandelte Pausenschokolade unterstützt eine gerechte Bezahlung der Kakaobauern und verhindert Kinderarbeit; ein Picknick mit Zutaten, die gerade in der eigenen Region wachsen, schont genauso das Klima wie die Anreise zur Schulwanderung mit dem ÖPNV. Während einer Wanderung können die Schüler auch Ideen für eigene Nachhaltigkeitsprojekte bekommen. So können sie etwa eine Streuobstwiesenpatenschaft übernehmen, diese pflegen und den selbstgepressten Saft im Schülercafé verkaufen.

 

Gabi Diethers, Referentin für Schulwandern und Bildung für nachhaltige Entwicklung beim Deutschen Wanderverband: „Nachhaltige Entwicklung betrifft jeden. Denn es geht um unsere und die Zukunft nachfolgender Generationen. In allen Lebensbereichen können wir viel erreichen. Gerade unser Konsumverhalten wirkt sich weltweit aus.“

 

DWV startet Aktionsjahr „Deutsches Wanderabzeichen“ – Gehe mit!

Unter dem Motto „Sei aktiv und gehe mit!“ wurde am vergangenen Sonntag in Willingen das Aktionsjahr des Deutschen Wanderverbandes (DWV) zum Deutschen Wanderabzeichen offiziell gestartet. Hintergrund ist nicht nur das fünfjährige Jubiläum der DWV-Gesundheitsinitiative oder der Umstand, dass inzwischen über 10.000 Menschen mit dem Deutschen Wanderabzeichen dafür belohnt wurden, dass sie sich regelmäßig bewegen. Der Wanderverband begründet das Aktionsjahr vor allem mit der Gesundheit fördernden Wirkung regelmäßiger Wanderungen.

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