Auf dem Weg

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Schlagwort: Denkmalschutz (Seite 1 von 5)

Bevor die Mauerkrone bricht

Weil die Außenmauern des Bergfrieds von Burg Gleiberg in Wettenberg im Landkreis Gießen eine starke Schiefstellung sowie Ausbauchungen an der Außen- und Innenschale aufweisen und die obere Mauerkrone auszubrechen droht, besteht dringender Handlungsbedarf. Am Dienstag, den 23. April 2013 um 11.00 Uhr überbringt daher die Ortskuratorin Marburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), Elisabeth Maaß, in Anwesenheit von Oberbürgermeister Thomas Brunner und Gerhard Schulz von Lotto Hessen vor Ort einen Fördervertrag in Höhe von 30.000 Euro für die Sanierung des Mauerwerks an den Ersten Vorsitzenden des Gleiberg-Vereins e.V., Günter Feußner.

Burg Gleiberg wurde vermutlich schon im 10. Jahrhundert auf dem gleichnamigen 308 Meter hohen Basaltkegel errichtet. Heinrich V. zerstörte die Stammburg der Gleiberger Grafen 1103. Im darauffolgenden Jahrhundert bauten die Herren von Merenberg an der Veste, die 1328 an die Grafen von Nassau-Weilburg fiel. 1646 zerstörten niederhessische Truppen die Burg. Die Oberburg wurde nicht mehr aufgebaut und ist seither Ruine. Die Unterburg restaurierte Hugo von Ritgen 1879 im Auftrag des Gleibergvereins.

Noch heute wird die Anlage allseitig von Mauern umschlossen und ist nur von Süden her über einen Weg zugänglich. Hinter dem Mauermantel aus dem 14. und 15. Jahrhundert erhebt sich der runde, 30 Meter hohe und 12 Meter im Durchmesser messende Bergfried, der vermutlich aus dem ausgehenden 12. Jahrhundert stammt. Etwa in halber Höhe springt der Schaft sockelartig zurück. Hier war einst das Verlies untergebracht. Ein wenig höher gelegen befindet sich der einzige Zugang zum Turm über eine Rundbogentür auf der Westseite. Darüber erheben sich drei weitere flachgedeckte Geschosse.

Die Gebäude der Ruine lassen sich weiterhin erkennen. Westlich des Bergfrieds sind noch die Fundamente eines quadratischen Turmes aus Quadermauerwerk erhalten, die vermutlich aus dem 11. Jahrhundert, also von der Gründungsanlage stammen. Nördlich lässt sich der im späten 15. Jahrhundert erweiterte Palas und Reste der spätstaufischen Burgkapelle aus der Zeit um 1250 erkennen. Östlich verläuft die Wehrmauer aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Im Norden und Westen hat man der Anlage im 15. Jahrhundert Zwinger mit Türmen vorgelagert. Die wiederaufgebaute und weiterhin genutzte Unterburg aus zwei rechtwinklig angelegten Flügeln, dem Albertus- und dem Nassauer Bau stammt aus dem 16. Jahrhundert.

Die Ruine von Burg Gleiberg ist heute ein beliebtes Ausflugsziel und gehört nunmehr zu den über 130 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der Lotterie GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, bisher allein in Hessen fördern konnte.

St. Laurentius in Bieber ist wieder sicher – Kirche und Gericht

Untere und obere Kirche (St. Laurentius) in Bieber, „Untere und Obere Kirche 2“ von Reinhard Dietrich - Eigenes Werk. Lizenziert unter Creative Commons Zero, Public Domain Dedication über Wikimedia Commons - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Untere_und_Obere_Kirche_2.jpg#mediaviewer/File:Untere_und_Obere_Kirche_2.jpg

Untere und obere Kirche (St. Laurentius) in Bieber, „Untere und Obere Kirche 2“ von Reinhard Dietrich – Eigenes Werk. Lizenziert unter Creative Commons Zero, Public Domain Dedication über Wikimedia Commons – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Untere_und_Obere_Kirche_2.jpg#mediaviewer/File:Untere_und_Obere_Kirche_2.jpg

Dach, Statik und Decke sind wieder gerichtet. Auch die Notstützen sind wieder aus dem Innenraum der St. Laurentiuskirche in Bieber im Main-Kinzig-Kreis verschwunden. Kurz: die Kirche steht wieder für Gottesdienste und Konzerte zur Verfügung. Das feiert die Gemeinde am Sonntag, den 28. September 2014 um 10.00 Uhr mit einem Festgottesdienst. Im Anschluss an den Festakt sorgen musikalische Unterhaltung, Führungen in der Kirche und warme und kalte Speisen für Unterhaltung und Gemeinsamkeit. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) beteiligte sich 2012 im Rahmen der Restaurierung an den Dachdeckerarbeiten und stellte dafür 40.000 Euro zur Verfügung.

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Werke von Werner Krömeke im Alten Schloss Höchst vom 11. September 2014 bis 25. Januar 2015

Altes Schloss Höchst © Nataliya Karbouskaya/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Altes Schloss Höchst © Nataliya Karbouskaya/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Am Donnerstag, den 11. September 2014 wird um 18.00 Uhr die Ausstellung „Zeit-Bilder“ mit ausgewählten Werken des renommierten Hamburger Künstlers und Architekten Werner Krömeke im Alten Schloss in Höchst, Höchster Schlossplatz 16 in 65929 Frankfurt von Dr. Wolfgang Illert in Anwesenheit des Künstlers eröffnet. Anschließend führt Professor Dr. Ingrid Scheurmann in die Ausstellung ein. Zu sehen sind Krömekes Architekturbilder bis Sonntag, den 25. Januar 2015 donnerstags bis sonntags jeweils von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

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Hilfe für Burg Kronberg

Das Große Haus der Burg Kronberg im Taunus, Foto: Burg Kornberg im Taunus © Karin Gehrmann/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Das Große Haus der Burg Kronberg im Taunus, Foto: Burg Kornberg im Taunus © Karin Gehrmann/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Für die Sanierung des Großen Hauses der bis ins 12. Jahrhundert zurück reichenden Burg Kronberg im Hochtaunuskreis gibt es Hilfe von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD). Am 31. Juli 2014 um 11.00 Uhr überbringt Walter Lachner, Ortskurator Frankfurt am Main der DSD vor Ort im Beisein von Dagmar Grillo von Lotto Hessen einen Fördervertrag in Höhe von 40.000 Euro an Martha Ried, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Burg Kronberg im Taunus.

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Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert die Villa Hofmann in Herborn

Ludwig Hofmann, von Louis Baumann, Herborn gestorben vor 1900.Friedhelm Gerecke at de.wikipedia [Public domain], <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AAbb.01_Hofmann_ca.40_J.alt.jpg">vom Wikimedia Commons</a>

Ludwig Hofmann, von Louis Baumann, Herborn gestorben vor 1900.Friedhelm Gerecke at de.wikipedia [Public domain], vom Wikimedia Commons

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) unterstützt mit 25.000 Euro die Dachdeckung der Villa Hofmann in Herborn im Lahn-Dill-Kreis nach historischem Vorbild. Der diesbezügliche Fördervertrag, der den Kauf neuer Ludowici-Dachziegeln ermöglicht, erreicht den Eigentümer Friedhelm Gerecke in diesen Tagen.

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Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert einen der letzten erhaltenen deutschen Camposanto in Wangen – Epitaphe unter den Arkaden

Alter Gottesacker in Wangen © Dr. Eckhard Wegner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Alter Gottesacker in Wangen © Dr. Eckhard Wegner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Eine freudige Nachricht für Oberbürgermeister Michael Lang. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) beteiligt sich an der Instandsetzung des Daches des Alten Gottesackers in Wangen im Allgäu mit 200.000 Euro. Möglich wurde die Förderung dank der Lotterie GlücksSpirale, deren Destinatär die Denkmalstiftung seit 1991 ist. Der Fördervertrag erreicht die Gemeinde in diesen Tagen. Außer von der DSD erhält die Gemeinde auch Unterstützung von Bund und Land.

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Ein Besuch des Laubengangs im Pfarrgarten von Bremen-Arsten lohnt sich

 

Laubengang im Pfarrgarten von Bremen-Arsten © Wolfgang Zimpel/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Laubengang im Pfarrgarten von Bremen-Arsten © Wolfgang Zimpel/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Am Freitag, den 16. Mai 2014 um 14.00 Uhr nimmt Marion Schoene vom Ortskuratorium Bremen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) die Einladung zum Besuch des Laubengangs im Pfarrgarten Arsten in Bremen an. Bei dieser Gelegenheit überbringt sie zugleich eine Bronzetafel mit dem Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“, damit nach Abschluss der Restaurierungsmaßnahmen an vorbildlichen Projekten das Engagement der privaten Förderer der Stiftung und der GlücksSpirale sichtbar bleibt und zu weiterer Unterstützung motiviert. Das einst vernachlässigte Gartenbauelement in Bremen erhielt in den vergangenen vier Jahren sein ursprüngliches Aussehen zurück. Die DSD stellte dafür dank der Lotterie GlücksSpirale 12.500 Euro zur Verfügung.

Mit der Eindeichung der Weser begann Anfang des 13. Jahrhunderts die Kultivierung des „Vielands“, des „Sumpflandes“ auf dem linken Weserufer. Arsten selbst ist das alte Kirchdorf Obervielands. Hier erhielt sich der alte Dorfkern mit der St.-Johannis-Kirche. Teile des Bauwerks sind auf das 13. Jahrhundert zurückzuführen. Zum unmittelbaren Kirchenbereich gehört ein Lindenlaubengang, der ursprünglich wesentlich länger war und dessen ältestes Teilstück aus dem 18. Jahrhundert stammt. Heute begrenzt er das Areal nach Osten. Die übrigen Bereiche sind wesentlich jünger und wurden in den 1950er Jahren im Rahmen einer Neugestaltung des Gartens gepflanzt. Sowohl das Alter des östlichen Laubengangs als auch die Seltenheit dieses gartengestalterischen Elements begründeten seine besondere Förderungswürdigkeit. Der etwas versteckt zu findende Garten wirkt zunächst eher unscheinbar. Doch mit dem Betreten der Laubengänge erschließen sich sein Reiz und die ursprüngliche Faszination des mehr als 200 Meter langen Wegs. Faulstellen und Hohlräume in den Linden, abweichender Wuchs, geringe Vitalität der Bäume, Bewuchslücken und zugewachsene Wegeflächen machten der Anlage sehr zu schaffen. Einzelne Bäume konnten viel zu lange völlig planlos wachsen, so dass wild wachsende Stämme außerhalb und einzelne Lücken innerhalb des Laubengangs den Eindruck einer gewissen Verwahrlosung nur verstärkten. Neben der Wiederherstellung des eigentlichen Gangs hat man zugleich die ursprüngliche Wegebeziehung durch eine Brücke und eine Toranlage zum Friedhof wieder hergestellt.

Der Pfarrgarten, der 2013 mit dem Bremer Denkmalpflegepreis ausgezeichnet wurde, gehört zu den über 13 Denkmalen, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Bremen fördern konnte.
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Terminkorrektur: Ausstellung im Heiligen-Geist-Hospital in Lübeck – Von der Hansekogge bis zur stillen Kapelle

Wir möchten auf eine Terminkorrektur hinweisen und
uns für eine falsche Angabe entschuldigen:

Feierlich eröffnet wird die Exposition von Johannes Schindler, Ortskurator Lübeck der DSD am 15. Mai 2014 nicht im Beisein des Präsidenten der Bürgerschaft, Rolf-Peter Zimmer, und nicht um 11.45 Uhr, sondern bereits um 11.00 Uhr.

Der richtige Termin lautet:
15. Mai 2014 um 11.00 Uhr

Zu besichtigen ist die Ausstellung vom 15. Mai 2014 bis zum
1. Juni 2014 im Heiligen-Geist-Hospital, Koberg 11 in Lübeck
nicht
montags und mittwochs von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr
sondern: dienstags bis sonntags von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

Wir bitten um Entschuldigung und Berücksichtigung.

Ausstellung im Heiligen-Geist-Hospital in Lübeck: Von der Hansekogge bis zur stillen Kapelle

 

Das Heiligen-Geist-Hospital in Lübeck © Annette Liebeskind/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Das Heiligen-Geist-Hospital in Lübeck © Annette Liebeskind/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Anlässlich des 34. Hansetags 2014 in der Hansestadt präsentiert das Ortskuratorium Lübeck der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) von Donnerstag, den 15. Mai 2014 bis Sonntag, den 1. Juni 2014 im Heiligen-Geist-Hospital der Hansestadt Lübeck die Wanderausstellung „Von der Hansekogge bis zur stillen Kapelle – Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert Denkmale der Hansezeit“. Feierlich eröffnet wird die Exposition von Johannes Schindler, Ortskurator Lübeck der DSD am 15. Mai 2014 um 11.45 Uhr im Beisein des Präsidenten der Bürgerschaft, Rolf-Peter Zimmer.

Die zum 32. Internationalen Hansetag 2012 in Lüneburg vom dortigen DSD-Ortskuratorium konzipierte Ausstellung macht auf zwölf Tafeln mit dem Thema „Hanse“ vertraut und zeigt zum Teil seltene bzw. noch nie zuvor publizierte Fotos. Die Frage, was „hansische“ Denkmale sind, lässt sich auf zweifache Weise beantworten: Zum einen mit dem Blick auf die Kaufleute, ihre Schiffe, Kaufhäuser, Privathäuser und Versammlungsstätten. Zum anderen durch das Augenmerk auf die städtischen Denkmale der Hanseregionen, die Rathäuser mit ihren großen Sälen, die Schutz bietenden Verteidigungsanlagen, die von Bürgern errichteten Kirchen und die aus dem Mittelalter stammenden sozialen Stiftungen. Die Ausstellung vermittelt Einblicke in die Geschichte der Hanse und ihre komplexe Struktur, in ihre Bedeutung und Ausbreitung, ihre Errungenschaften und die zu ihrer Zeit geschaffenen Bau- und Kunstwerke.

Die Förderprojekte der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die in der Ausstellung vorgestellt werden, stammen aus acht bedeutenden Hansestädten. Darunter befinden sich Großprojekte wie die mächtige, kriegszerstörte und wieder aufgebaute Hallenkirche St. Georgen in Wismar oder private wie das Krämerhaus in Stralsunds Mönchstraße 38, eines der ältesten Bürgerhäuser an der Ostseeküste.

Die private Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat bislang bundesweit mehr als 4.500 Projekte mit über einer halben Milliarde Euro unterstützt, allein in Schleswig-Holstein über 140 Denkmale mit über 17 Millionen Euro. Zu den über 30 Förderprojekten in Lübeck gehören neben Rathaus und Holstentor auch das Palais Rantzau, das Haus der Schiffergesellschaft und die Jakobipastorenhäuser.

Die Ausstellung ist vom 15. Mai 2014 bis zum 1. Juni 2014 im Heiligen-Geist-Hospital, Koberg 11 in Lübeck zu besichtigen: montags und mittwochs von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Arbeit der DSD wird gebeten.
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Wiedereröffnung von St. Georg in Jevenstedt – Ortsbildprägende Kirche

 

St. Georgskirche in Jevenstedt © Annette Liebeskind/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

St. Georgskirche in Jevenstedt © Annette Liebeskind/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Mit einem Festgottesdienst am Sonntag, den 30. März 2014 um 10.00 Uhr feiert die Gemeinde der St. Georgkirche in Jevenstedt im Landkreis Rendsburg-Eckernförde die Wiedereröffnung ihres Gotteshauses. Anschließend findet ab 11.30 Uhr ein festliches Rahmenprogramm und das Gemeindefest statt. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) stellte für die Sanierungsarbeiten im vergangenen Jahr dank einer Spende der Rudolf-August Oetker Stiftung sowie weiterer Mittel der Lotterie GlücksSpirale, deren Destinatär die DSD seit 1991 ist, 65.000 Euro zur Verfügung. Sie ist bei dem Festakt durch ihren Ortskurator Kiel, Winfried Rusch, vertreten, der auch ein Grußwort spricht.

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