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Lahnwanderweg: Bad Ems – Gesundheits-, Wohlfühl- und Erholungsresort an der Lahn

Kurhaus und Spielbank Bad Ems, Foto: Lahntal Tourismus

Kurhaus und Spielbank Bad Ems, Foto: Lahntal Tourismus

Der neue Premiumwanderweg HöhenLuft geht an den Start und lädt mit rund 200 Kilometern weiteren neu markierten Wegen zu Wanderspaß pur ein.

Aktiv- und Sporturlaubern bietet Bad Ems ideale Bedingungen dank eines sehr differenzierten Höhenprofils. Damit ist die Umgebung wie geschaffen für den Trendsport Trailrunning, den man mit erfahrenen Laufexperten abwechslungsreich trainieren kann. Wanderstrecken führen durch die schönsten Stellen des Naturparks – wie etwa auf dem 290 Kilometer langen Premium-Lahnwanderweg. Überhaupt wird das Thema Wandern groß geschrieben: Kürzlich eröffnete der neue, vom Deutschen Wanderinstitut ausgezeichnete, Premiumweg HöhenLuft, der mit einmaligen landschaftlichen Erlebnissen aufwartet.

Weitere rund 200 Kilometer Wanderwege wurden neu konzipiert und markiert und bieten jetzt das reinste Wandervergnügen zwischen Lahntal, Westerwald und Taunus. Mit dem Emser Bikepark steht ein Mountainbike-Flowtrail mit 3,8 Kilometern Länge in Betrieb. Eher durch (Pedal)Romantik besticht dagegen der Lahntalradweg, einer der beliebtesten Radfernwege Deutschlands Paddeltouren durch unberührte Auen und malerische Dörfer bietet die Flusslandschaft der Lahn. Diese „Flussromantik“ lässt sich auch bei Schiffstouren perfekt erleben. Mit dem Golfparcours Denzerheide verfügt Bad Ems zudem über einen der schönsten und traditionsreichsten Golfplätze Deutschlands.

Die Natur meint es besonders gut mit Bad Ems: Der Kurort liegt auf einem Heilquellensattel, der das gesunde Wasser in Mengen sprudeln lässt, gleich aus 15 Heilquellen! Zum Beispiel in der Brunnenhalle im barocken Badeschloss, der ehemaligen Ferien-Residenz Kaiser Wilhelms I. Hier können die Gäste die verschiedenen Quellwasser frisch aus der Erde verkosten. Auch die berühmte Emser Pastille wird aus dem Emser Quellwasser hergestellt und von hier in die ganze Welt exportiert.

Gesundheitliche Kompetenz zeigt sich in Bad Ems in seinen spezialisierten Kurkliniken. Diese bieten modernste medizinische Methoden ebenso wie Naturheilverfahren und traditionelle asiatische Heilmethoden für Therapie und Prävention. Hervorzuheben ist das Ayurveda-Gesundheitszentrum, seit 1992 die führende europäische Ayurveda-Klinik, die mehrfach international und national für ihren herausragenden Qualitätsstandard ausgezeichnet wurde. Medical Wellness findet in Zusammenarbeit mit Ärzten und Physiotherapeuten statt. Wellness- und Beautyangebote erhält der Gast in mehreren spezialisierten Einrichtungen und natürlich auch in der Emser Therme. die Gesundheits- wie Wellnessfans aus ganz Deutschland begeistert, nicht zuletzt wegen der bundesweit einzigen schwimmenden FlussSauna.

Bad Ems begeistert durch seine historische Kulisse: Prunkvolle barocke Bauten wechseln sich ab mit imposanter Bäderarchitektur, die von der Geschichte eines der traditionsreichsten Badeorte Europas zeugen. Mitten drin: der historische Kurpark – Oase der Entspannung – und die neu gestaltete historische „Römerstraße. Im einstigen Kaiserbad tummelte sich die damalige Prominenz aus Hochadel, Kunst und Gelehrtheit. Kaiser Wilhelm I. kurte hier ebenso wie Zar Alexander II, Dostojewski schrieb an seinen „Die Brüder Karamasow“ und Richard Wagner vollendete auf Schloss Balmoral seine Oper „Parzifal“. Sehenswert ist auch die Russisch-Orthodoxe Kirche mit ihrer kunsthistorisch wertvollen Ikonostase. Ebenfalls in Bad Ems: die älteste Spielbank Deutschlands. Auch der Name Hundertwasser ist eng mit Bad Ems verbunden: In einer Keramikwerkstatt werden die Bauelemente hergestellt, die seine Gebäude und Skulpturen weltweit verzieren. Seit 2005 ist der Römische Limes UNESCO-Welterbe, Deutschlands größtes Archäologisches Denkmal, der mitten durch Bad Ems verläuft. Eine verkehrstechnische Besonderheit ist die Bad Emser Kurwaldbahn, die mit ihren 78 % Steigung zu den steilsten Standseilbahnen der Welt gehört. Ein weiterer Superlativ ist die Kaiserbahn, eine der größten und modernsten Ausflugsbahnen Deutschlands, die durch das historische Kurviertel fährt.

Übrigens: Seit neuestem können die Sehenswürdigkeit per QR-Code und Smartphone auf einem interaktiven Stadtrundgang erlebt werden.

Lahn-Camino von Bad Ems nach Niederlahnstein

 

Auch auf dieser Etappe sind wieder Markierungen verlorengegangen oder missverständlich angebracht.

Die Markierungen des Lahnhöhenweges führen Sie fälschlicherweise hoch zur Bergstation der ehemaligen Malbergbahn. Wenn Sie diesem Weg folgen, haben Sie von der Spitze des Malberturms eine wunderbare Aussicht auf Bad Ems West und die Westerwaldhöhen. Von dort können Sie dem breiten Wanderweg immer geradeaus folgen, gelangen dann zu der Straße nach Frücht. Diese überqueren Sie und folgen dem etwas nach links versetzten Wanderweg. Der bringt Sie zu einer Einmündung etwas oberhalb der vom Steinschen Gruft. Wenn Sie nach links der Straße folgen, sind Sie wieder auf dem Lahn-Camino.

Der eigentliche Lahn-Camino führt unterhalb der Malberg-Bergstation nicht nach links hoch, sondern bleibt geradeaus. Dieser Weg bringt Sie wieder von den Höhen herunter ins Industriegebiet von Bad Ems. An der Straße wenden Sie sich nach links und am Ende des Industriegebietes geht der Weg wieder nach links in den Wald hinein. Der weitere Weg führt über Nievern und Miellen nach Frücht, führt durch den Ort, hinauf zur vom Steinschen Gruft und dann nach rechts wieder die Straße hinunter.

Am Ortsende ist eine Jakobsmuschelmarkierung falsch herum angebracht. Das Schloss zeigt nach rechts – Sie müssen aber in den Wirtschaftsweg links (Häuser links, Gebüsch rechts). Sie gelangen dann auf einem schönen Waldweg bis nach Friedrichsegen.

Wenn Sie von der Burg Lahneck hinunter nach Oberlahnstein kommen, haben Sie zwei Möglichkeiten. In Oberlahnstein selbst ist die Hospitalkapelle, der Treffpunkt der Jakobspilger. Von dort ist es nicht weit zum Oberlahnsteiner Bahnhof.

Sie können sich aber auch nach rechts wenden und gelangen zur Lahnbrücke. Dort überqueren Sie die Straße, gehen hinunter zur Lahn und gelangen dann zur Johanneskirche und der Stele mit der Jakobsmuschel. Von dort ist es nur noch etwas mehr als 1 Kilometer zum Niederlahnsteiner Bahnhof mit einer direkten Verbindung zurück nach Bad Ems.

Lahn-Camino von Obernhof nach Bad Ems

Beten mit den Füßen: Lahnwanderweg 18. Etappe von Obernhof nach Bad Ems (Entwurf)

Stempelstelle auf dem Lahn-Camino – Miellen

 

In Miellen am Lahn-Camino (letzte Etappe Bad Ems – Lahnstein) gibt es jetzt eine Stempelstelle, auf die mich Wolfgang Scholz hingewiesen hat. Vielen Dank dafür!

Die Stempelstelle befindet sich mitten im Ort, ein Umweg von etwa 200 m, und ist ausgeschildert.

Wolfgang Scholz beendet den Lahn-Camino – jetzt geht es weiter auf dem Mosel-Camino Richtung Trier

 

Auf die sehr informative Internetseite von Wolfgang Scholz unter www.jakobsweg-in-deutschland.de habe ich schon mehrfach hingewiesen.

Heute beendet er mit seinem Sohn Christian den Jakobsweg entlang der Lahn und setzt seinen Weg in Richtung Santiago de Compostela dann auf dem Mosel-Camino fort.

Auf seiner Internetseite gibt es viele aktuelle Hinweise zum Pilgern auf dem Lahn-Camino. Besonders die Strecke Bad Ems nach Lahnstein scheint es derzeit in sich zu haben. Er warnt vor nicht identifizierten Insekten, die mit ihren Stichen dafür sorgten, dass Wolfgang und Christian ihre Etappe abbrechen mussten. Auch scheint die eine oder andere Markierung in Bad Ems, besonders auf dem Weg aus dem Wald heraus hinunter ins Gewerbegebiet, zu fehlen.

Lieber Christian, wenn ich Dir als Uralt-Pilger (immerhin werde ich Ende des Monats schon 53) einen Trost mitgeben kann: Ein Indianer kennt keinen Schmerz! Und der liebe Gott gibt Dir auf einem Pilgerweg immer genau das, was Du brauchst. Nicht mehr – aber auch nicht weniger.

Ultreya und einen guten Weg wünscht Euch, Euer Ka-Jo

Lahn-Camino Übersichtskarte 6. Etappe Bad Ems – Lahnstein

 

Lahn-Camino Übersichtskarte 5. Etappe Obernhof – Bad Ems

 

Bericht vom Lahn-Camino und Mosel-Camino

 

Lieber Ka-Jo, Liebe Gabi,

Viele Grüße sendet Euch Michael.

Zunächst möchte ich nochmal herzlich bedanken für die freundliche Aufnahme bei Euch und das ich bei Euch Gast sein drufte.

Dank deiner Karte und der Tipps und Ratschläge von dir habe ich meinen Pilgerweg erfolgreich beendet.

Die Etappe nach Villmar war nochmal recht anstrengend. Lange lange und schnurgerade Wegabschnitte mit stetigen Anstiegen machten mich langsam mürbe. Habe mich in der Pension Behr gut erholt mußte aber am nächsten Morgen meine Wanderschuhe ausziehen und mit Sandalen weitergehen ansonsten wäre ich nicht bis Diez gekommen.

Der Weg ist eigentlich ganz gut beschildert man muß nur selten auf die Karte schauen. Hin und wieder ist die Beschilderung jedoch sehr zweideutig und man muß raten welcher Weg der richtige ist z.B. beim Blick auf Kalkofen und an einer Wegkreuzung nach Burg Eltz das hier der Weg hinter dem Baum langgeht und nicht davor wurde mir erst später klar.

Da ich ja nur noch in Sandalen lief fand ich die Etappe nach Obernhof gar nicht so schlimm. Nervig war nur das man sich hoch nach Schaumburg quält und dort alles geschlossen ist.

Ich mußte auch feststellen wie einsam man auf den Lahnhöhenweg ist, fast nie kommt ein jemand entgegen, wodurch ich doch sehr zur Ruhe gekommen konnte.

Auch die Wegbeschreibungen in deinem Buch und die Erläuterungen zu vielen markanten Punkten unterwegs waren sehr aufschlussreich.

In Bad Ems war die Jugendherberge so "ausgebucht" das ich doch noch 2 Nächte dort verbringen konnte. Hatte sogar ein 3-Bettzimmer für mich allein.

So kam ich in Lahnstein an und fand am Johanneskloster auch den Stein mit der Entfernungsangabe nach Santiago es sind jedoch noch 2650 km laut Aufschrift.

Auch der Moselkamino läßt sich gut laufen. Wenn ich diesen Weg dann weitergelaufen bin werde ich dir nochmal berichten. Jetzt ist in Treis-Karden erst mal Schluß.

Noch einmal vielen Dank für alles

bis bald

Michael

 

Schäfer, Karl-Josef: Der Jakobsweg von Wetzlar nach Lahnstein – Ein Pilgerwanderführer für den Lahn-Camino / Schäfer, Karl-Josef und Welter, Wolfgang: Ein Jakobsweg von Koblenz-Stolzenfels nach Trier – Der Pilgerwanderführer für den Mosel-Camino

Update Lahn-Camino – E-Mail vom 21.06.2008

 

Leider kann ich an den Markierungen nichts ändern – weder an den mehrdeutigen, noch an den fehlenden Schildern. Es gibt leider jede Menge Souvenir-Sammler an allen Jakobswegen im Jahre 2 nach Kerkeling. Da sind die Jakobusgesellschaft Rheinland-Pfalz/Saarland und der Taunusverein gefordert. Im Pilgerwanderführer zum Lahn-Camino habe ich versucht, die kritischsten Stellen genau zu beschreiben – leider nicht sehr erfolgreich, wie der hier wiedergegebene E-Mail-Wechsel zeigt (den Namen habe ich weggelassen):

Hallo Herr Schäfer,
wir sind den Lahn-Camino an Hand ihres Buches gelaufen und verbrachten eine schöne Zeit.
Bei der 1. Etappe haben wir am Ortsausgang Hirschhausen uns verlaufen. Hier ist das Zeichen für den Lahnhöhenweg auf der linken Straßenseite angebracht, die Jakobsmuschel aber auf der rechten mit einem Pfeil darunter der ebenfalls nach rechts weist. Trotzdem kamen wir mit etwas Verspätung in Weilburg an. Dort hatten wir eine sehr gute Ferienwohnung gemietet, www.weilburg.flair.de, sehr empfehlenswert.
Sonst war der Weg gut markiert und wir haben uns auch nicht mehr verlaufen. Am schwierigsten sind die Ortschaften, aber wir haben dort immer nette Menschen gefunden die uns den Weg erklärten.

Der Weg wird an mehreren Stellen von umgefallenen Bäumen behindert. Von Bad Ems hoch zum Mahlberg war es besonders schwierig zwischen den umgestürzten Bäumen sich durchzuarbeiten, da man dort wegen des Geländes nicht um die Bäume herum gehen konnte.

Auch als ungeübte Pilger-Wanderer hatten wir abends zwar müde Beine doch Erholung für Geist und Seele.
Vielen Dank für das Buch

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung, liebe Frau ,
>
> das Problem zwischen Bad Ems und Lahnstein ist bekannt, leider kommt die
> Forstverwaltung trotz einiger Interventionen der Jakobusgesellschaft nicht
> in die Gänge.
>
> Auch Hirschhausen ist bekannt – aber leider markiere ich den Weg nicht,
> der
> Taunusverein ist dafür zuständig. Die Wegführung wird aber
> wahrscheinlich
> sowieso geändert, die Jakobusgesellschaft wird den Weg über kurz oder
> lang
> übers ehemalige Kloster Pfannstiel führen – dann wären Sie nämlich
> richtig
> gelaufen 🙂
>
> Ultreia, Ihr Karl-Josef Schäfer

Ps. gefehlt hat mir in dem Pilgerwanderführer die km-Angabe von Ort zu Ort, damit man in etwa eine Ahnung hat wie weit es noch ist
und in Laurenburg eine genauere Beschreibung, bzw. fehlt ein Hinweis wo es zum Ort geht, da der ungeübte Wanderer keine Ahnung hat wo er sich befindet und die Steigung nach Laurenburg, Richtung Obernhof evt. dann zu viel ist. Wir haben hier dann kehrt gemacht und sind zurück nach Laurenburg.

Auf Seite 22 stehen bei der 1. Etappe Wetzlar – Weilburg 25 km und Seite 26, ca. 28 km
wieviele sind es denn tatsächlich und wieviele sind es bis Braunfels?

Schönen guten Tag, Frau ,

wie Sie sicher auf der ersten Etappe von Wetzlar nach Weilburg festgestellt haben, streiten sich die Gelehrten über die Entfernung. Die Zusammenfassungen am Wegesrand geben unterschiedliche Entfernungen an, die liegen zwischen 22 und 28 km. In der ersten Auflage bin ich darauf hereingefallen.

Nach meinem Schrittzähler sind es knappe 28 km. Wobei Schrittzähler immer den Nachteil haben, dass sie nicht genau sein können. Die Schrittlänge verändert sich während eines Tages: an Steigungen sind die Schritte kürzer, bei Gefällstrecken auf guten Wegen länger.

Die Etappenkilometer hielt ich selber nicht für notwendig – mittlerweile sind aber so viele Anregungen eingetroffen, diese mit aufzunehmen, dass ich es für die Neuauflage (wahrscheinlich im Herbst) geplant habe. Wetzlar – Braunfels weiss ich nicht – gehen Sie doch einmal auf Google-Maps, da können Sie die Entfernungen genau ermitteln.

Die Textpassage über Diez – Obernhof habe ich nach Anmerkungen von Pilgern für die 2. Auflage schon geändert. Da sind Sie die  Erste, die es aus der 2. Auflage zurückmeldet. Können Sie mir das noch einmal erläutern? Im Text heisst es:

"Der Lahn-Camino führt dann hinunter ins Rupbachtal. Hier empfiehlt es sich für den untrainierten Pilger, die Etappe zu beenden und entlang der Straße nach Laurenburg zu gehen. Am nächsten Tag können Sie die Pilgerwanderung mit einer Besichtigung von Burg und Schloss Laurenburg (auf der rechten Lahnseite) fortsetzen."

Wenn Sie an der Straße angekommen sind und den Rupbach überqueren, steht rechter Hand ein grosses Schild zum Sportplatz Laurenburg. Die Richtung wird auch durch das Ortsausgangsschild angegeben, da steht (so glaube ich) "Laurenburg 2 km". Ich weiss nicht, wie ich die Textpassage genauer schreiben könnte. Können Sie mir aus Ihrer Erfahrung heraus helfen?

Schöne Grüsse, Ihr Karl-Josef Schäfer

 

E-Mail vom 22.06.2008:

Hallo Herr Schäfer,

wir sind über Pfannstiel gelaufen, dort ist aber leider keine Markierung und wir liefen rechts herum weiter und kamen nach Drommershausen. Leider haben wir erst dort Menschen getroffen die wir fragen konnten und die uns wieder den Weg zurück zum Lahnhöhenweg zeigen konnten.

Mir ist noch etwas eingefallen.
Bei der Etappe Villmar Diez, wenn man aus dem Felde auf den Fahradweg kommt, gegenüber der beschriebenen Kirche Dietkirchen weist die Markierung den Wanderer nach links den Fahrradweg Richtung Ennerich zu folgen, der richtige Weg geht aber nach rechts über die Holzbrücke nach Eschhofen. Vielleicht hat ein "Witzbold" das Schild gedreht.
Hier liefen wir richtig, da ich mich in dieser Gegend etwas auskenne und wußte daß Eschofen vor uns liegt.

Der Pilgerweg führt oberhalb von Laurenburg entlang und mündet auf eine breiten, befahrbaren, aber nicht asphaltierten Weg der vom Ort in den Wald führt. Wenn man diesem Weg, in einer Spitzkehre nach unten folgt, kommt man genau am Bahnhof in Laurenburg an.
Vielleicht hilft dies etwas weiter.

Viele Grüße aus Idstein

 

Ich habe leider keinen Einfluss auf die Markierung und kann auch bei jährlichen Neu-Auflagen nicht auf jedes fehlende Schild hinweisen. Aber wie gesagt, die Jakobsgesellschaft Rheinland-Pfalz/Saarland, die auch den Lahn-Camino betreut, führt schon Gespräche mit dem Taunus-Verein, der wiederum die Markierung vornimmt. …

Die Markierungen sind in Hessen (solange der Taunusverein markiert hat, danach war es Herr Höflich von der Jakobusgesellschaft) alle nur zufällig auf Santiago ausgerichtet. Ab Diez werden Sie sicher festgestellt haben, dass der Muschelfuss  in Richtung Südenwesten (also nach Lahnstein, Trier, Santiago) weist. Dies entspricht auch der Intention der Erzbruderschaft und dem Logo, das ja den Sternenweg symbolisieren soll. Ich weiss aber, dass in Zweifelsfällen der Taunusverein bemüht ist, ziemlich nahe eine weitere Markierung anzubringen. Da ist sicher das zweite Schild bei Eschhofen "verlorengegangen". Im Mai war es übrigens noch da und der Weg eindeutig.

Laurenburg: …  Nur leider helfen mir beide nicht weiter, denn mitten im Wald bekomme ich keinen Anschluss an die nächste Tagesetappe. Deshalb habe ich bewusst das Tal mit der Strasse gewählt, auch wenn der Weg weiter ist. Aber die nächsten zwei/drei heftigen Anstiege sind eingespart.

Wie gesagt, ich habe den Text in der Neuauflage schon geändert – aber anscheinend ist er immer noch nicht gut genug. Ich werde noch einmal in mich gehen 🙂

Schöne Grüsse, Ihr Karl-Josef Schäfer

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