Ausstellung "Seht, welch kostbares Erbe!", Bildtafel zu Ostritz in Sachsen © Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Ausstellung „Seht, welch kostbares Erbe!“, Bildtafel zu Ostritz in Sachsen © Deutsche Stiftung Denkmalschutz

32 ihrer Förderprojekte präsentiert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) vom 15. August 2013 bis zum 22. September 2013 in dem spätbarocken Bürgerhaus Töpferstraße 34 in Bautzen. Die Fotoausstellung zeigt historische Bauwerke der verschiedensten Denkmalgattungen aus ganz Deutschland. Dabei spannt sich der Bogen von der Wismarer Georgenkirche über das Fachwerkhausprogramm in Quedlinburg bis hin zur Ursulakirche in München. Die Restaurierungsarbeiten an den gezeigten Projekten wurden von der DSD unterstützt. Seit ihrer Gründung 1985 konnte die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der Lotterie GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, über 4.300 bedrohte Baudenkmale retten helfen, davon über 720 in Sachsen. In Bautzen gehören neben anderen der Dom St. Petri und die Villa Weigang zu den Förderprojekten.

32 ihrer Förderprojekte präsentiert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) vom 15. August 2013 bis zum 22. September 2013 in dem spätbarocken Bürgerhaus Töpferstraße 34 in Bautzen. Die Fotoausstellung zeigt historische Bauwerke der unterschiedlichsten Denkmalgattungen aus ganz Deutschland, darunter die mächtige Wismarer Georgenkirche, die „Alte Kapelle“ im bayerischen Regensburg oder der Leuchtturm „Roter Sand“ in der Wesermündung. Sachsen ist mit Kloster Marienthal in Ostritz und den restaurierten Epitaphien der ehemaligen Universitätskirche in Leipzig vertreten.

Seit ihrer Gründung 1985 hat die private Bonner Stiftung dank der Spenden von über 200.000 Förderern und erheblicher Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, mehr als 500 Millionen Euro für rund 4.300 bedrohte Denkmale in ganz Deutschland zur Verfügung stellen können.

Zu den über 720 von der Stiftung geförderten Projekten in Sachsen gehören in Bautzen der St. Petri-Dom, die Villa Weigang, die Neue Wasserkunst, der Schülerturm, die Taucherkirche, ein Wohnhaus am Taschenberg und der Ausstellungsort, das spätbarocke Bürgerhaus Töpferstraße 34. Im Umland von Bautzen förderte die Stiftung das Schloss in Radibor, Schloss Gröditz in Weissenberg, die Holländerwindmühle in Rodewitz und den gusseisernen Aussichtsturm in Löbau.

Trotz der eindrucksvollen Rettungsbilanz der letzten 28 Jahre warnt die Stiftung vor einem Nachlassen der Bemühungen. Bundesweit benötigen weiterhin viele Bauten akute Hilfeleistung, um sie der nächsten Generation erhalten zu können. Aufgrund der rückläufigen Denkmalschutzmittel bei Ländern und Kommunen steigt die Anzahl der Förderanträge an die Stiftung, die umso mehr auf Spenden und die Mittel der GlücksSpirale angewiesen ist.

Das Bürgerhaus in der Töpferstraße 34 wurde um 1765 errichtet. Der spezielle Wert des Bauwerks liegt insbesondere in den zahlreichen originalen Baudetails begründet.

Die Ziele der Stiftung unterstützt in Bautzen ein ehrenamtliches Ortskuratorium unter Leitung von Christa Kämpfe.
Die Ausstellung im spätbarocken Bürgerhaus in der Töpferstraße 34 in Bautzen ist bis zum 22. September 2013 donnerstags bis sonntags von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr zu besichtigen oder nach telefonischer Vereinbarung unter der Rufnummer 03591-460134.

Am „Tag des offenen Denkmals“, dem 8. September 2013, ist das Haus von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.