Die Hauptfassade des Schlösschens in Höpfigheim, einem Stadtteil von Steinheim an der Murr, gesehen vom Schlossplatz auf der Nordseite des Schlösschens, von Aristeas (Roman Eisele) (Eigenes Werk) [<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC-BY-SA-3.0</a> oder <a href="http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html">GFDL</a>], <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AH%C3%B6pfigheim%2C_Schloss%2C_Nordseite.jpg">via Wikimedia Commons</a>

Die Hauptfassade des Schlösschens in Höpfigheim, einem Stadtteil von Steinheim an der Murr, gesehen vom Schlossplatz auf der Nordseite des Schlösschens, von Aristeas (Roman Eisele) (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 oder GFDL], via Wikimedia Commons

An der Fassaden- und Fachwerksanierung an Schloss Höpfigheim in Steinheim im Landkreis Ludwigsburg beteiligt sich auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank der Lotterie GlücksSpirale, deren Destinatär sie seit 1991 ist. Den Fördervertrag in Höhe von 30.000 Euro überbrachte Gisela Lasartzyk, Ortskuratorin Stuttgart der DSD, in Anwesenheit der Geschäftsführerin der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg, Marion Caspers-Merk, am Freitag, den 9. August 2013 vor Ort an Bürgermeister Thomas Rosner. Neben der DSD beteiligt sich an der Baumaßnahme auch das Land mit einer größeren Summe.

Schloss Höpfigheim geht auf eine Burganlage zurück, die 1339 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die Burg war von einer ausgedehnten Vorburg umgeben und mit Wehrgang, Wassergraben und Zugbrücke gesichert. Die Anlage wurde im 16. Jahrhundert in die im Wesentlichen noch heute bestehende Gestalt gebracht.

Die Kernburg mit einem Rest des Wassergrabens endet auf der Nordseite mit einem dreigeschossigen Torhaus, das 1593 gebaut wurde und aus zwei massiven Untergeschossen und einem Fachwerkobergeschoss besteht. Auf dem Dach sitzt ein kleiner Dachreiter. Die südwestliche Ecke wird durch ein zweigeschossiges Wohngebäude mit massivem Unter- und Fachwerkobergeschoss unter einem abgewalmten Dach abgeschlossen.

Beim Umbau Ende des 16. Jahrhunderts brachte man im Innern des Wohngebäudes und im Treppenhaus prächtige stuckierte Säulen ein. Die Ostseite der Anlage bildet eine massive Mauer, die in der Höhe des Obergeschosses einen inneren Laubengang hat. Dieser Gang setzt sich auf der Südseite des Innenhofes fort. Die Zugbrücke wandelte man 1754 in eine Steinbrücke um. Auch den Wohnbau veränderte man im 18. Jahrhundert.

Schloss Höpfigheim gehört zu den über 230 Projekten, die die 1985 gegründete private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Baden-Württemberg fördern konnte.