Herzlichen Dank für diese Zuschrift, die mich heute vormittag erreicht hat.

Eines muss ich klarstellen: Das Forum, von dem in der E-Mail gesprochen wird, unterliegt nicht meiner Verantwortung. Es handelt sich um die ganz hervorragenden und von Kai Sendelbach betriebenen Foren auf der Internetseite www.fernwege.de.

Hallo Kajo,

vorgestern stieß ich auf das Fernwege-Forum und die Anfrage von Gabi/Zauberer zum Mosel-Camino.

Da ich kurz zuvor über meine Erfahrung auf den Etappen drei und vier ein Posting ins Forum-Romanum gesetzt hatte und es unnötig finde, identische Infos 2x ins Netz zustellen, wollte ich in Eurem Forum den Link veröffentlichen, um auch Gabi meine Informationen zukommen zu lassen.

(ehttp://www.forumromanum.de/member/forum/entry.user_193119.2.1108227654.mosel_camino-pilger.html)

Ich weiß nun nicht, ob ich was falsch gemacht habe; jedenfalls kann ich meinen Beitrag bei Euch (noch) nicht sehen.

Vielleicht dauert es aber auch etwas länger. Deshalb will ich das ganz nicht nochmals auf den Weg bringen; dann wäre die gleiche Info 2x hintereinander in Eurem Forum.

Wie in der Einleitung zu dem Forum-Romanum-Link schrieb, haben wir uns bei den Etappen an Eurem Wanderführer orientiert. Meine Infos habe ich bewusst als Ergänzung zu Eurem Buch zusammengestellt, seien es zusätzliche Informationen, Neuerungen (z.B. „Wanderweg der Lieder“) oder vorübergehend Wichtiges (Sturmschäden).

Wenn mein Link-Hinweis verloren gegangen ist, so stell ihn doch bitte nochmals ein und/oder verwende ihn für die Link-Verweise auf Deiner Home-Page.

Ich habe auch nichts dagegen, wenn Du meine Hinweise in einer Neuauflage Eures Buches berücksichtigst.

Zur Ergänzung meines Forum-Beitrags hier noch ein paar Sätze über uns und unsere Erfahrungen:

Wir, meine Frau und ich, hatten in der Vergangenheit schon mehrfach in Enkirch und Cochem Kurzurlaube verbracht und dort jeweils eine Unterkunft gefunden, mit der wir sehr zufrieden waren.

Unabhängig davon haben wir mit einer größeren Gruppe in getrennten Tagesetappen (bislang) etwa die Hälfte des Rheinischen Caminos W-Beyenburg – AC absolviert.

Der Camino ist für uns der „Roter Faden“ für diverse Wanderungen, wobei wir uns spirituellen Erfahrungen aber nicht sperren würden. Sie sind allerdings bisher weitgehend ausgeblieben.

Dies mag zum einen daran liegen, dass wir den Weg auf die sanfte Tour gemacht haben, d. h. nur mit Tagesgepäck (abends jeweils Rückkehr nach Hause bzw. in unser „Basislager“). Außerdem sind wir meist nicht solche Strecken gegangen, dass wir an unsere körperlichen Grenzen gekommen wären.

Ein weiterer Grund hierfür ist, dass wir keinen anderen Pilgern begegnet sind. – Auch andere Wanderer haben wir, außerhalb von „Brennpunkten“ nur ganz vereinzelt getroffen.

Dies könnte vielleicht auf den davor liegenden Etappen anders werden. Zumindest haben wir den Eindruck gewonnen, dass man sich in Alken (dort werden wir nach derzeitiger Überlegung dann unser Basislager aufschlagen) ganz anders auf den Camino eingestellt hat als z. B. in Enkirch.

Als ich. in einem ersten Erkundungsschritt im Verkehrsverein von E. tel. nach dortigen Stempelstellen erkundigte, bekam ich zur Antwort, dass dort diese Frage noch niemals gestellt worden sei.

Deshalb nahm ich im Vorfeld Kontakt zu der ev. Pastorin von Enkirch auf, die mich urlaubsbedingt an ihren Kollegen in Trarbach verwies.

Erst vor Ort ergab sich bei einem Weinfest-Gottesdienst in Reil der Kontakt zu dem kath. Pastor von Traben-Trarbach und Umgebung.

Die Kommunikationsdaten der drei Stellen habe ich in meinem Forumsbeitrag festgehalten.

Wegen des Zusammenlegens der Pfarren zu Pfarrverbänden ist das Stempelsammeln oftmals schwierig. Trotz entsprechender Vorbereitung mussten wir vor Ort erfahren, dass es nicht immer so geklappt hat, wie wir es geplant und abgesprochen hatten.

Dennoch sind die Stempel in dem selbst gestalteten Pilgerpass für uns eine wertvolle Erinnerungsstütze und ein Ansporn, den Mosel-Camino zu komplettieren.

Buen Camino Wolf