Am 10.  August 2013 war es endlich soweit. Die Multigalerie Kunsthaus an der gotischen Kirche in Schotten öffnete ihre Pforten.

Auf ungefähr 500 qm verteilt gibt es eine Menge Kultur, ein Künstleratelier, eine Druckwerkstätte für Tiefdrucktechniken sowie damit verbundene Schulungen. Es gibt eine museale Ausstellung von Kunstwerken und Antiquitäten, die zudem auch zu kaufen sind.

Sonderausstellungen von Kunstgewerblichen Gegenständen wie Keramik, Bildhauerei oder anderem, Einführungsvorträge 

So sind weiter geplante Aktivitäten Mal- und Zeichenkurse, Radierkurse mit hauseigener grosser Kupferdruckpresse, Modezeichnen und verschiedenes mehr.

Es sollen Ferienworkshops abgehalten werden, um Kunst und Erholung zu vereinen – die Region um Schotten als Erholungsgebiet bietet sich an.

Das ehemalige Kaufhaus Weitz bildet den Rahmen des Projekts.

Geplant sind wechselnde Ausstellungen heimischer und überregionaler Künstler, aber auch ein Podium mit Interessenten und gleichgesinnten im Rahmen einer Grossen Ausstellung teils musealer Exponate. Natürlich können alle diese Exponate auch käuflich erworben werden – Kauf im Museum.

Eine grosse Handbibliothek (ca.6000 Bücher) zumeist über Kunst mit teils seltenen Büchern rundet das Angebot ab. Es ist ein Antiquariat in dem über Kunst und Künstler nachgeschlagen werden kann, und zudem können auch hier die Bücher und Kataloge käuflich erworben werden.

Die erste Ausstellung im Oberstock des Kunsthauses wird von dem regionalen, aber international tätigen Maler und Grafiker Paul Eddie Pfisterer bestritten, der in Schotten kein unbekannter ist. Bereits 1978 hat er Ausstellungen in Schotten durchgeführt und viele Motive von Schotten und Umgebung in den frühen achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts in Öl und Blei festgehalten. Beispiele davon gibt es auch in der Ausstellung zu sehen, wie zum Beispiel eine übergrosse Bleistiftzeichnung von Busenborn von 1984.

Er ist eingetragen in die Lexika: Willingshäuser Malerkolonie, Künstlerlexikon Hessen-Kassel 1777-2000, AKL, Kürschners, Benézit, Commanducci, war u.a. im Lahn Dill Kreis, Fulda, Steinau, Frankfurt, Nordhessen tätig.

(www.aarrtt.de)

Nachzulesen auch in Wikipedia.

Er wanderte nach Australien aus, bezog Ateliers in Hamburg, Berlin und auf den Philippinen.

Wer an diesem Projekt mitarbeiten möchte ist herzlich gerne aufgerufen mit Ideen, Leihgaben, Ausstellungen und so weiter beizusteuern.

Ein Billardtisch und Sitzgelegenheiten aussen und innen für einen Kaffee im Rahmen der Kunst ist vorhanden.

Begutachtungen, Einschätzungen von Kunst und allem Alten, vom Krempel auf dem Dachboden bis hin zu Schmuck und Gold, Ankauf, Tausch, sowie die Annahme von Kommissionen sollen ebenfalls Bestandteil des Hauses werden.

Rat und Tat, Rahmung, Restaurierung und Auskunft zum Metier soll ebenfalls angeboten, also, rund um Kunst und Kultur des Sammelns soll möglichst alles abgedeckt werden.

Bei entsprechendem Interesse sollen später auch Auktionen durchgeführt werden, oder auch eine Art Pfandleihhaus für Kunst.

Das Ganze soll zu einem weiteren wichtigen Ort von Interesse in der Vogelsbergregion werden.

Eine Oase der Entspannung ist es bereits, wer kann schon in einem Museum mit Kunstausstellungen an fast allen Punkten sitzend verweilen um sich ungestört dem Genuss der Betrachtung schöner Bildwerke oder Gegenstände hinzugeben, und sie dann auch noch käuflich erwerben, und zur gleichen Zeit sich Kenntnisse in der Kunst aneignen.

In unserer hektischen Welt in der die Menschen aus Ihren Wohnungen hinaushetzen und abends gestresst zurückhetzen ist das ein Gegenpol der anderen Art.

Es bleibt zu hoffen, dass das Vorhaben angenommen wird und im Rahmen von Schotten wirklich zu einer Attraktion wird.

Die Öffnungszeiten sind Do-So 14-18 Uhr.

Mühlgasse 16

63679 Schotten

 

 

Das Kunsthaus Schotten ergänzt zudem das touristische Beratungsangebot in Schotten, indem dort in Zusammenarbeit mit der Stadt Schotten auch eine Tourist-Info angeboten wird. Gerade an den Wochenenden ist das eine wichtige Ergänzung des touristischen Angebotes in der Kernstadt, da das Kunsthaus Pfisterer damit die Zeiten abdeckt, in denen die städtische Tourist-Info im Gelben Haus geschlossen ist. Mit der Idee des Kunsthauses und der Bereitschaft auch am Samstagnachmittag und Sonntag zu öffnen und zusätzlich die touristische Beratung zu übernehmen, wird die Kernstadt am Wochenende, wenn sich viele Gäste in der Region befinden, zu einem noch attraktiveren Anziehungspunkt. Für diese Bereitschaft von Herrn Pfisterer möchte ich mich sehr herzlich bedanken und wünsche dem Projekt ein gutes Gelingen“, so Bürgermeisterin Schaab zu der Neueröffnung.