Gemeinsam mit der International Gay & Lesbian Travel Association (IGLTA) setzt die weltweit führende Reisemesse verstärkt ihr Engagement zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung im Tourismus fort.

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind schätzungsweise 1,2 Millionen Kinder weltweit jedes Jahr Opfer von Menschenhandel. Seit der Unterzeichnung des Verhaltenskodex „Child-Protection Code“ im Jahr 2011 setzt sich die ITB Berlin als Sprachrohr gegen Kinderprostitution und Menschenhandel im Tourismus ein. Sie steht auch am 2. Mai 2013 Pate, wenn die International Gay & Lesbian Travel Association (IGLTA) anlässlich der Eröffnungssitzung seiner jährlichen Global Convention den „Code of Conduct against the Sexual Exploitation of Children in Tourism“ unterschreibt.

„Als weltweit führende Reisemesse und Trendsetter ist es Teil unserer Unternehmenskultur, soziale Verantwortung zu übernehmen. Mit unserem Einsatz wollen wir dazu beitragen, eine starke Botschaft zur Bekämpfung der sexuellen Ausbeutung von Kindern und für die Achtung der Menschenrechte innerhalb unserer Branche auszusenden“, erklärt Rika Jean-Francois, CSR Beauftragte der ITB Berlin und Vorstandsmitglied bei der IGLTA.

Die IGLTA ist die führende globale Organisation für LGBT-Reisende (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender). Der Verband vertritt unter anderem LGBT-freundliche Unterkünfte, Destinationen, Dienstleister, Reisebüros, Reiseveranstalter und Veranstaltungen. „Die internationale Reichweite von IGLTA und seinen Mitgliedern ist entscheidend, um Menschenhandel in allen Regionen der Welt zu bekämpfen“, sagt Carol Smolenski, Executive Director von ECPAT (End Child Prostitution, Pornography and Trafficking of Children) in den USA anlässlich der Unterzeichnung.

1998 wurde der „Child-Protection Code“ durch die internationale Kinderschutzorganisation ECPAT in Schweden in Kooperation mit skandinavischen Reiseveranstaltern und der UNWTO entwickelt. Bis heute haben mehr als 1.200 Reiseunternehmen, Touristikverbände und deren Dachorganisationen sowie Hotelketten in 42 Ländern das Dokument unterzeichnet.

Quelle: ITB, Berlin