Liebfrauenmünster und Rathaus in Wolframs-Eschenbach, Foto: By User:Jarlhelm (Own work (own photo)) [<a href="http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html">GFDL</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">CC-BY-SA-3.0</a> or <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5-2.0-1.0">CC-BY-SA-2.5-2.0-1.0</a>], <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ALiebfrauenm%C3%BCnster_Wolframs-Eschenbach.jpg">via Wikimedia Commons</a>

Liebfrauenmünster und Rathaus in Wolframs-Eschenbach, Foto: By User:Jarlhelm (Own work (own photo)) [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC-BY-SA-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Am 28. Juli 2013 findet um 18.00 Uhr im Liebfrauenmünster in Wolframs-Eschenbach ein Konzert der Reihe „Grundton D“ mit dem Vokalensemble Tenebrae unter der Leitung von Nigel Short statt. Gespielt werden Kompositionen von Lobo, Palestrina, Tallis, Poulenc, Gesualdo und Schönberg. Seit über 20 Jahren ist die gemeinsam von Deutschlandfunk (DLF) und Deutscher Stiftung Denkmalschutz (DSD) veranstaltete Benefizreihe mit hochkarätigen Konzerten auf der Reise durch bedürftige Denkmale, zunächst nur durch die östlichen, seit 2011 auch durch die westlichen Bundesländer. Die Erlöse aus den Konzerten kommen direkt den Bauwerken zugute, in denen sie normalerweise stattfinden. Mit der Verbindung von Musik und Architektur begeistert die Konzertreihe jedes Jahr neu Menschen für das kulturelle Erbe und gewinnt sie zu aktiver Mithilfe. Für die private Denkmalstiftung ist die DLF-Konzertreihe eine großartige Möglichkeit, für bekannte und unbekannte Kleinode um Unterstützung zu werben. Die Konzerte und Berichte über die Aufführungsorte werden vom Deutschlandfunk im Rahmen der Sendung Musik-Panorama bundesweit ausgestrahlt, das Konzert in Wolframs-Eschenbach am 9. September 2013 um 21.05 Uhr.

Am Sonntag, den 28. Juli 2013 findet um 18.00 Uhr im Liebfrauenmünster „Mariae Himmelfahrt“ in Wolframs-Eschenbach ein Konzert der Reihe „Grundton D“ mit dem Vokalensemble Tenebrae unter der Leitung von Nigel Short statt. Die Musiker singen Kompositionen unter anderem von Francis Poulenc, Thomas Tallis, Giovanni Pierluigi da Palestrina und Arnold Schönberg. Seit 1991 ist die gemeinsam von Deutschlandfunk (DLF) und Deutscher Stiftung Denkmalschutz (DSD) veranstaltete Benefizreihe mit hochkarätigen Konzerten auf der Reise durch bedürftige Denkmale, die ersten zwanzig Jahre allein durch die östlichen, seit 2011 auch durch die westlichen Bundesländer. Die Erlöse aus den Konzerten kommen jeweils direkt den Bauwerken zugute, in denen sie für gewöhnlich auch stattfinden.

Für die private Denkmalstiftung in Bonn ist die Konzertreihe des DLF eine ausgezeichnete Möglichkeit, für bekannte und unbekannte Kleinode bundesweit um Aufmerksamkeit und Unterstützung zu werben. Weit über 200 Konzerte haben bislang die Besucher begeistert – und dazu beigetragen, sich auch aktiv für die Erhaltung der Baudenkmale zu engagieren. Denn die bundesweite Ausstrahlung der Konzerte im Deutschlandfunk vermittelt einem Millionenpublikum vor den Rundfunkgeräten neben dem musikalischen Genuss auch wichtige Informationen über den Denkmalschutz. Dadurch erhalten die Denkmalpfleger vor Ort eine öffentliche Unterstützung, die nicht zuletzt im täglichen Kampf um Fördermittel und Hilfe unschätzbar ist.

Wie fast alle Denkmale, zugunsten derer in diesem Jahr Konzerte veranstaltet werden, ist auch das Liebfrauenmünster in Wolframs-Eschenbach ein Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Die Ursprünge des Münsters gehen auf das 11. Jahrhundert zurück. Vom ursprünglichen Kirchenbau ist noch ein romanisches Turmgeschoss erhalten. Viele Baudetails und Ausstattungsstücke aus dem Mittelalter kamen mit der Zeit hinzu. Der Kirchenbau wird von einem der größten und schönsten Kirchtürme Mittelfrankens überragt. Von dem 63 Meter hohen Turm entfallen etwa 20 Meter auf die Haube. Die Ziegel wurden 1956 nach der historischen Vorlage eingedeckt. Schon vor 1778 bekrönten buntglasierte Turmziegel das Münster. Die acht Seiten des Turms sind mit historischen Wappen und Symbolen des Minnesängers Wolfram von Eschenbach und der Stadt versehen. Von 1876 bis 1878 wurde die Kirche regotisiert, 1946/1947 verschwanden bei einer Renovierung viele neugotische Attribute. Konstruktionsmängel, fehlende Verankerungen und mangelhafte Verbindungen sowie unsachgemäße Eingriffe in die Substanz führten zu Wasserschäden in den Mauerkronen und im Gebälk und machen die Dachsanierung unumgänglich.

Weitere Konzerte 2013 finden statt am 31. August 2013 im Kulturhaus in Mestlin (Mecklenburg-Vorpommern), am 1. September 2013 in der Wallfahrtskirche in Alt-Krüssow (Brandenburg), anlässlich des „Tag des offenen Denkmals“ am 8. September 2013 in der Ludwigskirche in Saarbrücken (Saarland), am 27. September 2013 in der UT Connewitz in Leipzig (Sachsen), am 28. September 2013 in der Stadtkirche St. Marien in Greiz (Thüringen) und am 3. November 2013 in Kloster Bredelar in Marsberg (Nordrhein-Westfalen).

Weitere Infos unter www.denkmalschutz.de/grundton_d.html.

Für Sammler wird ein Sonder-Poststempel zum Grundton D-Konzert in Saarbrücken vier Wochen ab „Einsatztag“ – dem Tag, auf den das Stempelbild lautet – „abgeschlagen“. Er ist erhältlich bei der Deutschen Post AG, NL Philatelie, Sonderstempelstelle, Franz-Zebisch-Str. 15, 92637 Weiden, Tel. 0961-38183200.