Mobile Anwendungen leisten Reisenden wertvolle Hilfe: Doch zwei Drittel der Unternehmen machen keine Vorgaben zu Ihrer Nutzung und gefährden so ihre Datensicherheit

 

Mobile Endgeräte sind längst ein fester Bestandteil von Geschäftsreisen. Smartphone-Apps helfen bei Fragen und Problemen vor Ort schnell weiter. Allerdings machen 65 Prozent der Unternehmen ihren Mitarbeitern keine Vorgaben bei der Nutzung mobiler Angebote. Damit gefährden sie die Sicherheit der auf den mobilen Endgeräten enthaltenen sensiblen Firmendaten. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Umfrage „Chefsache Business Travel“ (www.chefsache-businesstravel.de) von Travel Management Companies im Deutschen ReiseVerband (DRV).

 

Grundsätzlich sind mobile Endgeräte ein nützlicher Helfer auf Geschäftsreisen. So gibt es spezielle Reise-Apps, die über Flugausfälle oder Verspätungen informieren und alternative Reiserouten bereitstellen. Allerdings birgt eine unkontrollierte Nutzung auch Risiken. Denn gerade unbekannte Apps können Schad- oder sogar Spionagesoftware enthalten, die es Dritten ermöglicht, Zugriff auf sensible Unternehmensdaten zu bekommen.

 

„Wer seinen Mitarbeitern keine klaren Vorgaben bei der Verwendung mobiler Angebote macht, handelt fahrlässig“, warnt Stefan Vorndran, Vorsitzender des DRV-Ausschusses Business Travel. Für die Experten ist der sorglose Umgang mit Apps auf Geschäftsreisen auch ein Zeichen dafür, dass die mobile Kommunikation für viele Unternehmen noch ein weitgehend unbekanntes Terrain darstellt. Der Deutsche ReiseVerband empfiehlt Unternehmen daher, sich von Geschäftsreisebüros unterstützen zu lassen. Diese stellen Anwendungen zur Verfügung, die optimal auf die Bedürfnisse der Geschäftsreisenden zugeschnitten sind und gleichzeitig die Datensicherheit gewährleisten.

 

Darüber hinaus helfen die Spezialisten dabei, das Thema Datenschutz stimmig in die Reiserichtlinien zu integrieren. Mitarbeiter erhalten damit klare Vorgaben, an denen sie sich auf Geschäftsreisen orientieren können ohne auf wichtige Informationen verzichten zu müssen. Und die Firmen verhindern, dass der falsche Klick eines Mitarbeiters auf Reisen zur Gefahr für das gesamte Unternehmen wird.