Eigentlich dachte ich, die "Freundlichkeit" der touristischen Mosel wäre kaum noch zu überbieten. Doch, ist sie!!!! Einfach einmal versuchen, Informationen in Schleswig-Holstein zu bekommen. Beispiel? Klar, doch, die sind Legion:

* Anruf in Stolpe, Ortsbürgermeister Paulsen, wegen "Branntweinsbek"

Ich: "Ist doch ein ungewöhnlicher Name, gibt es da eine Geschichte zu?" P:"Ja, klar!" Ich: "Können Sie mir die erzählen?" P: "Da gibt es Leute in der Gemeinde!" Ich: "Können Sie mir die besorgen?" P: "Ja!" Ich. "Geht das per E-Mail?" P: "Können Sie mir einen Brief schreiben?"

Seitdem warte ich, ist ja auch erst 14 Tage her!

* Anruf in Kropp, Evangelisches Pfarramt, mit der Bitte um nähere Informationen über die Kirche. Es sollte mir etwas zugeschickt werden. Ist am Samstag, nach fast 2 Wochen eingetroffen: ein Pfarrbrief (mit Informationen über die Kirche(ngemeinde) und ein Blatt mit einem Spendenaufruf. Danke schön!

* Übernachtungsmöglichkeiten in Stafstedt, dazu Internet-Recherche. Nach ca. 30 Minuten: Ja, es gibt Privatzimmer in Stafstedt. Anruf in Jevenstedt, Amtsverwaltung: "Da müssen Sie in Rendsburg in der Touristen-Information anrufen!" Anruf in Rendsburg, nach 15 Minuten endlich durchgekommen, weil dauernd besetzt. Dann: "Das muss ich Ihnen heraussuchen!" Dann kam aber die Antwort innerhalb von 10 Minuten per E-Mail.

Ganz ehrlich: es ist einfacher, den Branntweinsbek zu übergehen, die Kirche in Kropp zu ignorieren und das Etappenziel in einen anderen Ort zu legen.

Schade ….