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Sensations-Schenkung für Museum Wiesbaden – Minister Rhein unterzeichnet Schenkungsvertrag mit Privatsammler

Das Sammlerehepaar Neess dem Werk Heimkehr von Heinrich Vogeler, 1898. Foto: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert

Das Sammlerehepaar Neess dem Werk Heimkehr von Heinrich Vogeler, 1898. Foto: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert

Der Sammler bei der Unterschrift des Schenkungsvertrags. Foto: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert

Der Sammler bei der Unterschrift des Schenkungsvertrags. Foto: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein bei der Unterschrift des Schenkungsvertrags. Foto: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein bei der Unterschrift des Schenkungsvertrags. Foto: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert

Das Museum Wiesbaden bekommt eine Sammlung mit Werken des Jugendstils und Symbolismus geschenkt, die europaweit ihresgleichen sucht. Der Wiesbadener Mäzen Ferdinand Wolfgang Neess überlässt 570 Kunstwerke aus dem 19. Jahrhundert dem Landesmuseum, das nun eine Dauerausstellung einrichten wird. Kunst- und Kulturminister Boris Rhein unterzeichnet heute den Schenkungsvertrag.
 
Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Dieser Schenkungsvertrag markiert einen Meilenstein in der Geschichte des Museums Wiesbaden. Die Sammlung zeichnet sich sowohl durch die außergewöhnliche Qualität der Werke als auch durch ihre hohe kunstgeschichtliche Bedeutung aus. Teile davon waren sogar bei der Weltausstellung im Jahr 1900 in Paris zu sehen! Fast sein ganzes Leben hat Ferdinand Wolfgang Neess unendlich viel Geduld, Sachverstand und unnachahmliches Gespür für die Qualität der Objekte bewiesen. Ich danke ihm herzlich dafür, dass die Besucherinnen und Besucher des Museums Wiesbaden in den Genuss dieser großartigen Sammlungen kommen können.“ 

Bei der Schenkung handelt es sich um Gemälde und Zeichnungen (zum Beispiel Delville, Moreau, von Hofmann), Möbel (Gallé, Guimard, Majorelle, Pankok, Riemerschmid), Gläser (Lötz), Lampen (Tiffany, Gallé, Riemerschmid), Keramik (Amphora, KPM, Meissen, Nymphenburg), Plastiken (Gurschner, Minne, Rivière) sowie Silber (Dubois, Follot, Moser, van de Velde). Besonders beeindruckend ist die vielfältige Herkunft der Stücke: Sie stammen aus Deutschland, Frankreich, Österreich, England, den Vereinigten Staaten, den Niederlanden, Schweden, Dänemark und Italien. Die Sammlung ist von musealer Qualität, besitzt einen Wert von über 41 Millionen Euro und ist in einem exzellenten konservatorischen Zustand.
 
Bereits in den 1960er Jahren begann Ferdinand Wolfgang Neess mit seinem Gesamtkunstwerk, das auf einzigartige Weise den Geist der Epoche reflektiert. Mit dem Jugendstil wandten sich junge Künstler und Kunsthandwerker in der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert gegen rückwärtsgewandte Kunst und die als seelenlos verstandene Industrialisierung. Ihr Blick richtete sich auf Materialien wie Beton oder Eisen und neue Baumethoden. Dekorativ geschwungene Linien, Blumen-Ornamente und der Aufbruch von Symmetrien wurden stilprägend. Seine Jugendstilsammlung erweiterte Ferdinand Wolfgang Neess später um Werke des Symbolismus. Das ist eine Geisteshaltung aus dem 19. Jahrhundert, bei der es den Künstlern vor allem um die seelische Tiefe eines Werkes geht. 
 
„Die Sammlung mit Werken aus dem 19. Jahrhundert bildet einen wichtigen Schwerpunkt des Museums Wiesbaden. Mit der Jugendstil- und Symbolismus-Sammlung von Ferdinand Wolfgang Neess kann das Museum Wiesbaden nun die Entwicklung der Kunstgeschichte von 1800 bis in die Gegenwart durchgängig in Spitzenwerken präsentieren. Damit spielt unser Landesmuseum mehr als je zuvor in der Liga der herausragenden Kulturhäuser Europas mit“, so Kunst- und Kulturminister Boris Rhein.
 
Die Eröffnung der zukünftigen Dauerausstellung mit der Sammlung von Ferdinand Wolfgang Neess im Museum Wiesbaden ist für Juni 2019 geplant.
 
 

Lahnwanderweg: 500 Jahre Reformation – Jubiläum 2017 in Marburg

Lahnwanderweg: Marburg

Lahnwanderweg: Marburg

Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther seine berühmten 95 Thesen wider den Missbrauch des Ablasses. Der Tag symbolisiert bis heute den Beginn der Reformation und gibt Anlass, bundesweit und in Hessen zentral in Marburg das Jubiläum zu feiern. 500 Jahre Reformation: In Marburg verbrachte Martin Luther anlässlich des Marburger Religionsgesprächs vom 30. September bis 5. Oktober 1529 nur fünf Tage. Dennoch begründete das Religionsgespräch und mehr noch die Neugründung der ersten und ältesten protestantischen Universität der Welt 1527 die Bedeutung Marburgs und seines Landgrafen Philipp für die Reformation.

Zahlreiche regionale Akteure aus Kultur und Kirche, Geschichte und Wissenschaft präsentieren ein umfangreiches Programm: Von einem mehrjährigen Gemeinschaftsprojekt „Tripolis“ der drei Städte Prag, Marburg und Zürich mit ihren Reformatoren Jan Hus, Martin Luther und Ulrich Zwingli bis zur Reformations-Route durch Marburg, von der zentralen Luther 2017-Veranstaltung der beiden evangelischen Landeskirchen Kurhessen-Waldeck und Kurhessen-Nassau bis zur „Zeitreise – Stadterlebnis Reformation“, vom Theatersommer auf dem Marktplatz bis zur zentralen Ausstellung „Bildungsereignis Reformation“ im Marburger Landgrafenschloss.

Nach einem Auftakt zur Eröffnung des Reformationsjubiläums am 31. Oktober 2016 ist das Programm für 2017 gut gefüllt: Die sog. Zettelkästen im Garten des Gedenkens an der ehem.  jüdischen Synagoge thematisieren „Luther, Kirche und der Antisemitismus“.  Die vom Fachdienst Kultur der Universitätsstadt Marburg entwickelte Reformations-Route versteht sich als selbstgeführter Themenweg mit zehn Stationen auf den Spuren der Reformation und Martin Luthers. (www.marburg.de/luther)

Beim Marburger Ökumenegespräch am 28. Januar 2017 sprachen Annette Schavan, Friedrich Schorlemmer und Kurt Flasch über Konfessionalisierung, Biographie und Gesellschaft. Ende März 2017 richtet das Herder-Institut eine internationale Tagung zu reformatorischen Netzwerken im östlichen Europa aus (www.herder-institut.de). Ab April 2017 widmet sich das Studium Generale der Philipps-Universität dem Komplex der Reformation und ihrer Wirkungen und von Mai bis Oktober 2017 präsentiert das Museum für Kunst und Kulturgeschichte die zentrale Ausstellung „Bildungsereignis Reformation“ im Landgrafenschloss. Ideen, Krisen und Wirkungen des Reformationsgeschehens stehen wie die politische Rolle Landgraf Philipps im Mittelpunkt (www.uni-marburg.de/uni-museum).

Marburg ist Teil des Europäischen Stationenweges und trägt den Titel Reformationsstadt Europas. Vom 7. bis 9. Mai 2017 richten die evangelischen Kirchen der Region ein Fest aus, beleuchten die Rolle der Geschichte der Reformation und die des Protestantismus in der Gegenwart.

Vom 2. bis 18. Juni 2017 zeigt der Theatersommer des Hessischen Landestheaters auf dem Marktplatz Marc Beckers Uraufführung „Luther“ (www.theater-marburg.de) und an vier aufeinander-folgenden Tagen, vom 15. bis 18. Juni, lädt die Stadt Marburg ein zu einer Zeitreise – Stadterlebnis Reformation. Der Gast erfährt historisches Alltagsleben des 16. Jahrhunderts, nimmt teil an einer Armenspeisung und an Luthers Tischreden oder erlebt einen Gottesdienst mit einer protestantischen Schlägerei.

Musikalisch breit gefächert beginnt der Herbst 2017 mit dem Landeskirchenmusikfest der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck auf vielen öffentlichen Plätzen und in zahlreichen Kirchen der Innenstadt (www.ekkw.de).

Informationen/Kontakt: Marburg Stadt und Land Tourismus GmbH, Biegenstraße 15, D-35037 Marburg, www.marburg-tourismus.de oder www.marburg.de/luther, E-Mail info@marburg-tourismus.de, Tel. 06421-99120

Fachforum Wandern 2017 – Wandern belebt Wirtschaft

Fachforum Wandern auf der ITB 2017, Foto: DWV

Fachforum Wandern auf der ITB 2017, Foto: DWV

Wandern ist die beliebteste sportliche Aktivität von Deutschlandurlaubern aus dem Ausland. Das hat Christiane Wahl von der Deutschen Zentrale für Tourismus während des Fachforums Wandern berichtet. Weitere Themen in Berlin waren Wandern und Kulinarik, Griechenland als neue europäische Wanderdestination und das neue Kompetenzzentrum Wandern im Kreis Lippe. Auf besonders großes Interesse stieß der Tag des Wanderns am 14. Mai.

 

Dass das Wandern für den Tourismus in Europa immer wichtiger wird, beweisen nicht nur die über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des vom Deutschen Wanderverband (DWV) in Kooperation mit der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) im Rahmen der ITB am 10. März organisierten Fachforums Wandern.  Die gestiegene Bedeutung spiegelt sich auch im Auslandsmarketing der DZT wider. Statt wie bisher in vier Sprachen stellt die DZT das Wandern in Deutschland auf der zentralen Internetplattform nun in acht Sprachen dar. Bedeutendste Quellmärkte sind die Niederlande, Schweiz, Polen, Belgien und Frankreich. Die intensive Auslandsvermarktung erfolgt marktspezifisch mit Fokus auf Online- und Social Media-Aktivitäten. Allein auf www.germany.travel/wandern werden 50 Wanderwege – kategorisiert nach Zielgruppen wie Familien, Kulturinteressierte oder Genießer ­– präsentiert. Damit habe die DZT darauf reagiert, dass gemäß  aktueller Auswertungen des DZT-Qualitätsmonitors heute 14 Prozent der ausländischen Gäste während Ihres Deutschland-Urlaubs Wandern. Und somit das  Wandern vor Radfahren und Schwimmen – weiterhin die beliebteste sportliche Aktivität von Deutschlandurlaubern darstellt.

 

Auf die zunehmende Bedeutung des Wanderns für die regionale Wirtschaft regieren viele Regionen mit entsprechenden Angeboten. Der Kreis Lippe hat nun sogar ein Kompetenzzentrum Wandern gebaut. Das WALK – die Abkürzung steht für Wandern, Austausch, Lernen, Kompetenz – liegt direkt am Qualitätsweg „Wanderbares Deutschland“ Hermannsweg und bündelt laut Günter Weigel von der Tourismus & Marketing GmbH die „Wanderkompetenz der Region“. Das Zentrum diene dem Geodatenmanagement  und der Geoinformation ebenso wie dem Aufbau der Wanderinfrastruktur. Ganz praktisch kümmere man sich im WALK dabei auch um die Überarbeitung und Neuauszeichnung bestehender Wanderwege inklusive eines Wanderwegekatasters. Eine der ersten öffentlichkeitswirksamen Aktionen des WALK ist der „E1|R1 Photo Award“. Der internationale Fotowettbewerb für Amateur- und Profi-Fotografen rückt die beiden Europäischen Fernwege E1 für Wanderer und R1 für Radwanderer, die sich unweit des WALK im Teutoburger Wald bei Detmold kreuzen, in den Blick. Unterstützt wird der Wettbewerb  vom Deutschen Wanderverband und der Europäischen Wandervereinigung (EWV).

 

Über das Trendthema Wandern und Kulinarik sprach DWV-Geschäftsführerin Ute Dicks in Berlin. Es werde beim Deutschen Wanderverband in diesem wie im kommenden Jahr einen Schwerpunkt bilden, so die Geschäftsführerin. Damit stärke der Verband nicht nur die DZT-Themenkampagne „Kulinarik“ sondern auch regionale Wertschöpfungsketten. Mitstreiter seien die bundesweit 1.600 Qualitätsgastgeber „Wanderbares Deutschland“. Schon am kommenden Tag des Wanderns am 14. Mai, den der Wanderverband  dank seines Hauptsponsors, der Sparkassen-Finanzgruppe, sowie weiterer Partner bundesweit veranstaltet, werde „regionaler Genuss“ fest verankert sein. 

 

Am Tag des Wanderns, für den in diesem Jahr Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Schirmherrschaft übernommen hat, zeigen Wandervereine, Naturparks, Gemeinden, Hotelier und Outdoor-Geschäfte mit eigenen Veranstaltungen, wie vielfältig das Wandern in Deutschland ist. Dass solch ein Tag auch in anderen Ländern auf großes Interesse stößt, beweisen Anfragen etwa aus Tschechien, sich mit eigenen Veranstaltungen am 14. Mai zu beteiligen, berichtete Dicks:  „Was als Tag des Wanderns in Deutschland begonnen hat, kann so vielleicht zum internationalen Tag des Wanderns werden.“

 

Lefteris Fafalis aus Griechenland hätte sicher nichts dagegen. Der Wanderwegekoordinator aus der Gemeinde Metsovo  sprach während des Wanderforums über die zunehmende Bedeutung des Wanderns auch für die Wirtschaft in Griechenland. Mit dem Ursa Trail im Nordwesten des Landes sei gerade der dritte Wanderweg in Griechenland als  europäischer Qualitätsweg, als „Leading Quality Trail – Best of Europe“, zertifiziert worden. Initialzündung der griechischen Qualitätsoffensive sei eine Veranstaltung der Deutsch Griechischen Versammlung (DGV) gewesen. Nach dem Ursa-Trail werde nun schon an einem weiteren Weg gearbeitet, der die gesamte Region Epirus erschließen soll.

 

Einen Überblich über alle europäischen Qualitätswege bietet eine Broschüre, die dem in Berlin ebenfalls vorgestellten neuen Magazin Wanderbares Deutschland 2017 beigelegt ist.

Geschichte und Kultur auf Schritt und Tritt – Burgen und Schlösser im Lahntal

Burg Gleiberg, Lahntal Tourismus-Wandern

Burg Gleiberg, Lahntal Tourismus-Wandern

Die abwechslungsreichen Landschaften und zahlreichen kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten des Lahntals lassen sich unter einem neuen Blickwinkel entdecken und erleben. Mit dem Flyer „Burgen und Schlösser im Lahntal“ stellt der Lahntal Tourismus Verband e. V. (LTV) vielfältigen Erlebnismöglichkeiten vor und bietet dem Besucher zahlreiche praktische Tipps und Kontakte.

Der Flyer „Burgen und Schlösser“ präsentiert eine Auswahl von mittelalterlichen Burgen sowie Schlössern aus Renaissance und Barock entlang der Lahn und lädt zu einer informativen Zeitreise ein. Prägnante Infoblöcke geben Auskunft über Entstehungszeit, Erbauer und Geschichte von 24 Burgen und Schlössern. Die jeweilige Besichtigungsmöglichkeit, Kontaktadressen und Öffnungszeiten, sowie die entsprechende Internetadresse sind in einem Infoblock übersichtlich aufgelistet. Ein Veranstaltungskalender soll Lust machen auf jährlich wiederkehrende Events, wie zum Beispiel Ritterspiele, Schlosskonzertreihen oder Weihnachtsmärkte in historischen Gemäuern. Die im Flyer enthaltene Lahntalkarte macht es Interessierten leicht, die einzelnen Burgen und Schlösser im Lahntal zu lokalisieren. Besuchern mit tiefergehendem Interesse erhalten außerdem allgemeine und bauwerkbezogene Literaturtipps.

Das kostenlose Prospekt sowie ausführliche Informationen erhalten Sie beim Lahntal Tourismus Verband e. V., Brückenstraße 2, 35576 Wetzlar, Tel.: 06441-309980,  Fax: 03212-1239508, info@daslahntal.de, www.lahnwanderweg.de, www.daslahntal.de

Fünf Jahre Lahnwanderweg

Der Lahnwanderweg feiert sein 5jähriges

Der Lahnwanderweg feiert sein 5jähriges

Im Lahntal wird 2017 das Jubiläumsjahr „Fünf Jahre Lahnwanderweg“ mit vielen Wanderungen, Aktionen und Gewinnspiel gefeiert.
Die Jubiläumswanderung beginnt Ende Mai an der Quelle der Lahn bei Bad Laasphe. Hier startet der riesige rote Lahnwanderweg-Rucksack seine Wanderung, und sucht Mitwanderer, die Schönheit des Lahntals auf dem Lahnwanderweg zu erkunden.
Bis zum 1. September folgenden dann weitere Aktionen. So gibt es zum Beispiel einen Wandermarathon mit dem bekannten Weitwanderer Thorsten Hoyer am 1. und 2. Juli 2017 durch den Landkreis Marburg-Biedenkopf, veranstaltet in Kooperation mit der Kurhessenbahn.

Ein Besuch rund auf Ochsenfest am 6. Juni in Wetzlar und die Beteiligung am Blumencorso am 27. August in Bad Ems verbinden das Jubiläum mit den großen Festen im Lahntal. Im Landkreis Gießen wird es süß und deftig. Neben einer Naturführer-Wanderung am 12. August, warten am 13. August frischer Kuchen aus dem Backhaus und ein Wildschwein vom Grill auf die hungrigen Wanderer.
Der Landkreis Limburg-Weilburg wird zur Entdeckung des Lahnmarmors zusammen mit dem in Villmar im März 2016 neu eröffneten Lahnmarmor-Museum einladen, und die Vielfalt des Lahnmarmors vorstellen. Im Zeichen des Lahnweins steht eine Wanderung mit Weinprobe und Weinkönigin, die am 11. Juni das Nassauer Land veranstaltet.
Neben dem Wandergenuss wird es während der Aktionstage auch Einiges zu gewinnen geben. Eine Übersicht aller Veranstaltungen gibt es in Kürze unter www.daslahntal.de/veranstaltungen

Der Lahnwanderweg kann alles außer langweilig. Fröhlich und unbeschwert durchstreift er die unterschiedlichen Landschaften des Lahntals und verknüpft sie mit den lebendigen Orten und ihren Sehenswürdigkeiten. Im eigenen Wandertempo unterwegs bieten sich viele Möglichkeiten, die Seele baumeln zu lassen. Die einen mögen lieber die verwunschene Landschaft an der Quelle und im oberen Lahntal, die anderen die größere Weite der Auenlandschaften im mittleren Lahntal und das wildromantische untere Lahntal, wo sich der Fluss im tief eingeschnittenen Tal entlangschlängelt, hat seine eigenen Fans. Der erneut mit der Zertifizierung „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ belohnte Lahnwanderweg wird sich auch im fünften Jahr von seiner besten Seite präsentieren. Sehr komfortabel ist die gute Mobilität, die man durch die exzellente Bahnanbindung am Lahnwanderweg findet. Sie erleichtert die Planung, um an den verschiedenen Wanderungen teilzunehmen.

Der Lahnwanderweg – Wandern im FacettenReich

Lahnwanderweg: Weilburger Schloss

Lahnwanderweg: Weilburger Schloss

Der Lahnwanderweg kann alles außer langweilig. Fröhlich und unbeschwert
durchstreift er die unterschiedlichen Landschaften des Lahntals und
verknüpft sie mit den lebendigen Orten und ihren Sehenswürdigkeiten.

Im eigenen Wandertempo unterwegs bieten sich viele Möglichkeiten, die Seele baumeln zu lassen. Die einen mögen lieber die verwunschene Landschaft an der Quelle und im oberen Lahntal, die anderen die größere Weite der Auenlandschaften im mittleren Lahntal und das wildromantische untere Lahntal, wo sich der Fluss im tief
eingeschnittenen Tal entlangschlängelt, hat seine eigenen Fans. Die Lahn fließt in 242 Kilometern bis zum Rhein. Der Lahnwanderweg nimmt sich für diese Strecke mehr Zeit. Er führt in 290 Kilometern über Berg und Tal, Wald und Aue, Stadt und Dorf durch das ganze Lahntal bis zum Rhein. Dabei dürfen die Wanderer meist wohl dosierte, insgesamt ca. 6.000 Höhenmeter erwandern, unzählige Aussichten genießen und sogar durch ein paar leichte Klettersteigpassagen kraxeln.

Facettenreich ist das Erlebnis Lahnwanderweg. Kelten und Römer haben in der Region schon ihre Spuren hinterlassen. Ritter und Adlige ließen Burgen, Schlösser und Dome zurück. Die Universitäten als Wegbereiter für Chemie, Physik und Reformation sind auch heute quirlige Städte. Die Kultur am Weg bildet eine herrliche Mischung mit der umgebenden Landschaft. Diese fasziniert mal als verwunschenes Mittelgebirge, mal als weitläufige Auenlandschaft, und dann wieder als romantisches Flusstal, tief zwischen hoch aufragenden Felsen.

Auf den 19 Etappen zwischen Feudingen und Lahnstein bleibt Stress völlig außen vor, nicht zuletzt wegen der exzellenten Bahnanbindung bei 18 von 20 Etappenorten.

Die Wanderplanung für eine Tour auf dem Lahnwanderweg ist komfortabel. Zur Wahl stehen Karte und Taschenführer, außerdem im Internet Tourenplaner und Touren-App oder das Rundum-Sorglos-Paket einer gebuchten Wanderung. Ausführliche Informationen finden sich unter www.lahnwanderweg.de.

Heiße Flugbegleiter und riesige Teddybären- so skurril sind die Buchungswünsche der Flugreisenden

Von Arcturus - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=719007

Von Arcturus – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=719007

Nach etwas mehr Beinfreiheit oder einem speziellen Menü zu fragen ist eine Sache, manche Flugreisende gehen jedoch noch einen Schritt weiter und wünschen sich gar einen Sitzplatz neben dem Piloten oder einen besonders heißen Flugbegleiter. lastminute.de, der Experte für Online Reise und Freizeit, hat seine zehn verrücktesten Kundenanfragen in einem urkomischen Video festgehalten und verrät außerdem, mit welchen Tricks der nächste Flug (mit oder ohne Riesen-Teddy) nicht nur günstig, sondern auch richtig entspannt wird.

Die Top 10 der schrägsten Anfragen

  • Wir können beim Verlassen des Flugzeugs die Rutsche anstatt der Treppe nutzen, oder?
  • Zu Ihrer Information: Ich werde mit einem riesigen Teddybären reisen. Er benötigt aber kein Essen.
  • Können Sie dafür sorgen, dass mein Flugbegleiter heiß ist? Also so richtig heiß 🙂
  • Könnte ich bitte – wie auch die Stewardessen – rückwärts sitzen? Mir wird nämlich schnell schlecht…
  • Sie müssen mich bitte wissen lassen, neben wem ich sitze – ich hasse es, neben Fremden zu sitzen. Danke!
  • Guten Abend. Kann ich während des Fluges bitte neben dem Piloten sitzen? Ich habe Geburtstag.
  • Nur um Sie zu warnen: mein Freund furzt. Und zwar sehr viel.
  • Ich weiß er ist stachelig, aber kann ich einen Kaktus im Handgepäck transportieren? Es ist ein Geschenk.
  • Wir sind in unseren Flitterwochen und meine Lady sollte bitte wie eine Königin behandelt werden.
  • Für mich bitte kein Essen. Einfach nur Schokolade (und auch keinen Kaffee, igitt)

Tipps für die nächste Flugbuchung

1.Unter der Woche fliegen
Die besten Wochentage um abzuheben sind Dienstag bis Donnerstag. An diesen Tagen wird nicht nur der Welle von Geschäftsreisenden am Montag entgangen, sondern auch den Reisenden am Wochenende. Und da es unter der Woche in der Regel eine höhere Anzahl an frei verfügbaren Sitzplätzen gibt, stehen die Chancen für ein extrem günstiges Ticket hier besonders gut. 

2. VIP Lounge statt Wartebereich
Wartezeiten am Flughafen müssen nicht immer mit Stress verbunden sein. In vielen Flughäfen kann man bereits für einen geringen Betrag in luxuriös eingerichtete Chillout-Lounges einchecken. Anstatt im lauten und überfüllten Wartebereich Däumchen zu drehen, kann dort stattdessen in Ruhe relaxt, gegessen und das frei verfügbare Wifi genutzt werden.

3.Spät nachts buchen
Flüge, die meist tagsüber von Geschäftsreisenden nur reserviert anstatt verbindlich gebucht wurden, sind nach der Aktualisierung der Flugsysteme gegen Mitternacht wieder frei verfügbar. Wer also ein klein wenig länger wach bleibt und seinen Flug gegen 1 Uhr nachts bucht, hat die Poleposition für ein besonders preiswertes Ticket.

4.In der Früh fliegen
Extrem früh aufstehen tut keiner gern und genau aus diesem Grund sind die ersten Flüge am Morgen besonders günstig. Um ordentlich Geld zu sparen und zudem noch einen relativ leeren Flughafen vorzufinden, sollte also am Abreisetag auf die Zähne gebissen und der frühestmögliche Flug gebucht werden.  

5.Cityreisen im Januar buchen
Der günstigste Monat um einen Städtetrip zu buchen ist der Januar. Hier gibt es oftmals Buchungsangebote, die den Flug sowie zwei Nächte in einem Hotel in Städten wie Dublin, Prag oder Kopenhagen schon für unter 100€ anbieten.

Fuß-fit in den Frühling: Hansaplast Foot Expert baut Blasen- Pflaster Sortiment aus

Die neue Wandersaison kann kommen

Die neue Wandersaison kann kommen

Endlich, der Frühling rückt näher – die neuen Sport- und Wanderschuhe warten auf ihren Einsatz, die frisch geshoppten Pumps liegen bereit. Leider machen sich neue Schuhe an unseren Füßen schnell bemerkbar: eine Blase hier, eine unangenehme Druckstelle dort. Zum Glück stehen zuverlässige Helfer parat. Die Hansaplast Blasen-Pflaster – in transparenter Optik perfekt auch für offene Schuhe geeignet – lassen unsere Füße schön und gepflegt in die Sandalen-Saison starten. Passend zum Frühlingsbeginn gibt es im Foot Expert Sortiment von Deutschlands Pflastermarke Nr. 11 ein neues Design der bewährten Blasen-Pflaster sowie attraktive Neu- und Aktionsprodukte.
Neuer Look bei bewährter Qualität: Hansaplast Blasen-Pflaster groß und klein
Ein zuverlässiger Begleiter, der sicheren Schutz und sofortige Druck- und Schmerzlinderung bei Blasen an Fuß, Ferse oder Zeh bietet – bei vielen ist das etablierte Hansaplast Blasen-Pflaster kaum wegzudenken. Nun erfährt seine Verpackung ein umfassendes Design-Update: Die praktische Aufbewahrungsbox erstrahlt jetzt in schickem Blau und die Faltschachtel enthält ein integriertes Sichtfester. Die Hansaplast Blasen-Pflaster-Box im neuen Look ist ab März 2017 in gleich fünf verschiedenen trendigen Designs erhältlich. Die kleinen Pflaster gibt es zum Preis von ca. 5,65 Euro* (UVP) in der Apotheke, die großen Pflaster – für ca. 6,20 Euro* (UVP) – sind sowohl in der Apotheke  als auch im Einzelhandel und Drogeriemärkten erhältlich.
Für alle Fälle gewappnet – mit dem SOS Mix Pack
Schnelle Abhilfe bei schmerzenden Füßen bietet auch das neue Hansaplast SOS Mix Pack. Mit acht Blasen-Pflastern in unterschiedlichen Abmessungen hält es eine zuverlässige Lösung für die Versorgung von Blasen jeder Größe bereit – perfekt für unterwegs. Neben den beliebten kleinen und großen Blasen-Pflastern enthält das Kit ein neues, extragroßes XL Blasen-Pflaster für den wirksamen Schutz großflächiger Bereiche am Fuß, wie beispielsweise der Ferse.

Komplettiert wird das SOS Mix Pack durch Hansaplast Druckstopp: Das transparente Schutzpolster ist ideal zur Vorbeugung von Blasen und hilft bei der schnellen Linderung bei schmerzhaften Druckstellen. Dabei lässt es sich passgenau ganz nach Bedarf zuschneiden. Das neue SOS Mix Pack ist in einer umweltfreundlichen Faltschachtel erhältlich. Damit kommt Hansaplast insbesondere dem Wunsch von Kunden entgegen, denen Nachhaltigkeit wichtig ist. Laut einer repräsentativen Online-Verbraucherstudie der STI-Group2 legt bereits jeder Zweite Wert auf eine nachhaltige Verpackung.  Das Hansaplast Blasen-Pfl aster SOS Mix Pack ist ab März 2017 zum Preis von ca. 6,95 Euro* (UVP) in der Apotheke erhältlich.
Dankeschön für Vielverwender: Blasen-Pflaster Nachfüllpack mit Gratispflaster
Verwender des großen Blasen-Pflasters, die die Aufbewahrungsbox schon zu Hause haben, können jetzt auf den erneuten Kauf einer Plastikbox verzichten und die Pflaster ganz einfach nachfüllen. Mit dem praktischen
Nachfüllpack in der Faltschachtel geht Hansaplast weiter auf das steigende Bewusstsein der Verbraucher in puncto Nachhaltigkeit ein.
Mit insgesamt sechs großen Blasen-Pflastern enthält das Nachfüllpack ein Pflaster gratis. Ab März 2017 und nur für kurze Zeit ist das Aktionsprodukt zum Preis von ca. 6,20 Euro* (UVP) in der Apotheke erhältlich.
Mit dem neuen SOS Mix Pack und dem Blasen-Pflaster Nachfüllpack ergänzt Hansaplast sein Foot Expert Sortiment für die Bedürfnisse strapazierter Füße – so kann der Frühling kommen!

Was erwarten Urlauber vom Reiseleiter?

Wanderstudienreiseleiter beherrschen die Klaviatur eines Studienreiseleiters und haben zugleich Wanderkompetenz, Foto: Wikinger Reisen

Wanderstudienreiseleiter beherrschen die Klaviatur eines Studienreiseleiters und haben zugleich Wanderkompetenz, Foto: Wikinger Reisen

Nähe zu Natur, Kultur, Alltag, Menschen – Insiderwissen und Geheimtipps

Wie gut muss ein Wander-, Trekking-, Rad- oder Studienreiseleiter sein? Was erwarten Urlauber? Fit in Landeskunde, Geografie, Geschichte und Organisation – reicht das?

„Begeistern, Erlebnisse vermitteln und Gruppenatmosphäre schaffen“

„Wir brauchen sensible Landeskenner, die mit kleinen Reisegruppen in die Urlaubsregion ‚eintauchen‘. Die begeistern, aktiv Erlebnisse vermitteln und eine gute Gruppenatmosphäre schaffen. Unsere Reiseleiter sind Sympathieträger: deutschsprachig, sozial kompetent und qualifiziert “, so Daniel Kraus, Geschäftsführer von Wikinger Reisen. Seine erfahrene, rund 350-köpfige Reiseleitercrew steht gerade für das Aktivprogramm 2017 in den Startlöchern.

„Große Nähe zu Natur, Kultur, Menschen – Insider-Know-how und Geheimtipps“

Sie sind Wander-, Trekking-, Rad- oder Wanderstudienreiseleiter. Einige haben für die Linie „natürlich gesund“ eine Zusatzausbildung zum Gesundheitswanderführer, andere sind speziell geschulte Trekking- und Bergwanderführer. Wikinger Reisen bildet sein Team selbst aus und regelmäßig fort. Dabei dreht sich alles um die Bedürfnisse des Urlaubers. Was die von „ihrem“ Veranstalter erwarten, weiß Geschäftsführerin Dagmar Kimmel aus ihren Gesprächen mit Gästen: „Große Nähe zu Natur, Kultur, Menschen und Alltag. Insider-Know-how und Geheimtipps. Dazu die fast freundschaftliche Gruppenatmosphäre. Und eine hohe Reiseleiterpräsenz: Sie sind immer ansprechbar von der ersten bis zur letzten Urlaubsminute, beim Frühstück genauso wie beim Abendessen. So fühlt sich der Gast jederzeit sicher und gut aufgehoben.“

„Natur & Kultur“-Programme: Studienreiseleiter mit Wanderkompetenz

Bei den Reiseleitern der „Natur & Kultur“-Programme, die 2017 einen eigenen Katalog bekommen, ist sogar noch mehr gefragt. Qualitätsmanager Christian Schröder: „Hier brauchen wir doppelt qualifizierte Experten, die einerseits die Klaviatur eines Studienreiseleiters beherrschen: der Geologe für Island, die Kunsthistorikerin für die Toskana, der Buddhist für Tibet. Gleichzeitig müssen sie Wanderkompetenz haben und über isländische Vulkanrouten, toskanische Hügelpfade oder tibetische Pilgerwege führen können. Denn genau diese Aktivparts unterscheidet unsere ‚Natur & Kultur‘-Programme von üblichen Studienreisen.“

Breit gefächerte Reiseleiterausbildung – zusätzlich jährliche Fortbildung Pflicht

Hohe Kundenerwartungen verlangen eine breit gefächerte Reiseleiterausbildung. Von der Einarbeitung in Destinationen über Wissensvermittlung und Organisation bis zu Reisedramaturgie und Qualitätsmanagement. Dazu kommen die Themen Gruppenstrukturen, Gesundheit und Erste Hilfe. Neben dieser Grundausbildung ist bei Wikinger Reisen zusätzlich eine jährliche Fortbildung für alle Reiseleiter Pflicht. Mit individuell wählbaren Themen, die dem aktiven, naturorientierten Reisestil des Veranstalters entsprechen: vom „gelenkschonenden Wandern“ über die „Harmonisierung des Wandertempos“ bis zu „Kräuter & Heilpflanzen“ und „Nachhaltigkeit“.

Hohensteinschule enthüllt Schild als „Draußenschule“ – Endeckendes Forschen

Seit 17. Oktober 2016 ist die Hohensteinschule in Stuttgart-Zuffenhausen schon von außen als „Draußenschule“ zu erkennen. Das entsprechende Schild haben Staatssekretär Dr. Andre Baumann vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg und Gerlinde Kretschmann vor der Schule enthüllt.

Der Hohensteinschule in Stuttgart-Zuffenhausen ist eine von bundesweit drei Modellschulen, an denen seit gut zwei Jahren einmal in der Woche draußen unterrichtet wird. Und zwar nicht nur Biologie und Sachkunde sondern auch Mathematik und Deutsch. Die Schülerinnen profitieren davon mehrfach. Der Unterricht im Freien beugt nicht nur der bei vielen Kindern verbreiteten Bewegungsarmut vor, die Schüler können auch sehr vielfältig ihren individuellen Bedürfnissen und Interessen nachkommen: Regen spüren, Schnecken beobachten, Trampelpfade durchlaufen, vespern im Freien, gemeinsam einen Unterschlupf bauen. Diese Erlebnisse stärken die Kinder und eröffnen neue Lernfelder. Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann: „Der Wert und die Schönheit von Natur lassen sich nur draußen erleben und vermitteln. Die ´Draußenschule` gibt Raum für neue Lernerfahrungen und schult weit über die klassischen Unterrichtsinhalte hinaus.“ Gerlinde Kretschmann ergänzt: „Draußen-Tage, unabhängig vom Wetter, auch bei Schnee und Regen, sind keine Selbstverständlichkeit im normalen Schulalltag. Es ist daher schön, dass mit den Draußenklassen nachhaltige Erlebnisse und so auch nachhaltiges Lernen in der Natur ermöglicht werden.“

 

Dabei werden keineswegs nur Orte in der Natur besucht. In Stuttgart standen u.a. die Stadtbücherei, die Bäckerei sowie das Rathaus und die Schreinerei auf dem Programm. Ute Dicks, Geschäftsführerin des Deutschen Wanderverbandes, der das Projekt leitet: „Auf diese Weise erkunden  Schülerinnen und Schüler ihre Lebenswelt außerhalb des Schulgebäudes und erwerben so zunehmend Reflexions-, Handlungs- und Gestaltungskompetenz.“ Dicks dankte in Stuttgart der Schulleitung und Lehrerin Ursula Conrad sowie den Eltern dafür, dass sie sich für die „Draußenschule“ engagiert und damit eine neue, effektive,  Art des Lernens für ihre Kinder möglich gemacht hätten.

Die Hohensteinschule wurde zusammen mit der Grundschule Lichterfelde in Brandenburg und der Ahrbach-Grundschule im Norden von Rheinland-Pfalz unter bundesweit 51 Bewerbern als Modellschule ausgewählt. Die Schulen sind Teil des vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums finanzierten und als offizielles Projekt der UN-Dekade biologische Vielfalt ausgezeichneten Projekt „Schulwandern – Draußen erleben. Vielfalt entdecken. Menschen bewegen“. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.

Erste Untersuchungsergebnisse weisen darauf hin, dass Schülerinnen und Schüler an „Draußenschulen“ wesentlich motivierter sind als an klassischen Schulen. Lernen wird von den Kindern nicht als „trockene“ Aneignung von Wissen begriffen, sondern als endeckendes Forschen. Dies ist möglicherweise der Grund dafür, dass das vermittelte Wissen länger erinnert wird als in herkömmlichen Schulformen, wo Untersuchungen zufolge 90 Prozent des Wissens schnell vergessen werde. Dies betrifft keineswegs nur naturkundliche Disziplinen sondern gilt auch für Fächer wie Deutsch oder Mathematik. Ein weiterer Vorteil der „Draußenschulen“ ist die starke Sensibilisierung der Kinder für das Thema biologische Vielfalt. 

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