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Branchenneuheit: Erstmalig einheitliche Kennzeichnung nachhaltiger Reiseangebote

Nach diesem Signet halten Expedienten künftig Ausschau, um nachhaltige Hotels anbieten zu können.

Nach diesem Signet halten Expedienten künftig Ausschau, um nachhaltige Hotels anbieten zu können.

Mit der Einführung einer einheitlichen Kennzeichnung für nachhaltige Reiseangebote im Beratungs- und Angebotsvergleichssystem ´Bistro Portal´ erreicht das Gemeinschaftsprojekt ´Green Travel Transformation´ einen wichtigen Meilenstein: Durch die neue Markierung werden für Reisebüros im deutschlandweit meistgenutzten System nachhaltig zertifizierte Hotelangebote zum ersten Mal großflächig sicht- und buchbar. In den kommenden Monaten testen die Futouris-Mitglieder und Projekt-Praxispartner Lufthansa City Center und DER Touristik die neue Kennzeichnung während einer Pilotphase in ihren Reisebüros. Zudem wird das Futouris-Mitglied Thomas Cook die einheitliche Kennzeichnung in seine Reisekataloge aufnehmen.

 

Die neue Kennzeichnung wurde im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts ´Green Travel Transformation´ durch die Projektpartner Leuphana Universität Lüneburg, Futouris e.V., travel bridge, Planet4People und Fraunhofer Umsicht entwickelt. Studien wie die F.U.R. Reiseanalyse sowie eine repräsentative Bevölkerungsbefragung der Leuphana Universität hatten vorab gezeigt, dass bis zu 71,2% der deutschen Reisenden sehr an nachhaltigen Reiseangeboten interessiert sind, jedoch bislang nur 32,9% nachhaltige Aspekte bei der Buchung berücksichtigen, da häufig entsprechende Informationen nicht zur Verfügung standen. Mit der neuen einheitlichen Kennzeichnung soll sich das künftig grundlegend ändern.

 

„Für die Branche ist das eine absolute Neuheit“, freut sich Hasso von Düring, Vorstandsvorsitzender von Futouris e.V. und Geschäftsführer von Lufthansa City Center. „Denn nachhaltige Angebote waren bis dato in den im Reisebürovertrieb gängigen Informations- und Buchungssystemen nicht direkt zu erkennen. Im Zuge der ‚Green Travel Transformation‘ arbeiten wir mit dem gesamten Projektteam intensiv daran, dass künftig branchenweit nachhaltige Angebote verstärkt angeboten werden. Gemeinsam mit weiteren Praxispartnern, darunter der Deutsche Reiseverband DRV, Studiosus, Gebeco und Inatour, wollen wir neben Hotels auch weitere nachhaltige Produkte hervorheben und so kontinuierlich den Verkauf nachhaltiger Reisen steigern.“

 

Gezielte Kundenberatung durch neue Kennzeichnung

 

Lufthansa City Center und DER Touristik (DER Reisebüro, Derpart und die Mitgliedsbüros der DTPS) werden im ersten Pilottest die Kennzeichnung in ihren Reisebüros einsetzen und nachhaltige Hotelangebote sichtbar machen. Unterstützt werden sie dabei durch das Unternehmen travel bridge, das nachhaltige, von anerkannten Organisationen zertifizierte Hotels weltweit in einer Datenbank zusammenfasst und stetig aktualisiert. Diese können anschließend in Zusammenarbeit mit GIATA über automatisierte Schnittstellen in unterschiedlichste Systeme bei Reisevertrieb und –veranstalter eingespielt werden. Zuallererst werden diese nun im vielgenutzten ´Bistro Portal´ von Traveltainment sichtbar. Ausführliche Nachhaltigkeitsinformationen zu den zertifizierten Hotels können Reisebüromitarbeiter über das Portal www.greentravelindex.com erhalten. 

 

Durch die neue Kennzeichnung können Expedienten Hotels, die von anerkannten Organisationen in Bezug auf Nachhaltigkeit zertifiziert wurden, durch ein Signet und den Titel ‚ zertifiziert nachhaltig´ auf den ersten Blick erkennen. Dadurch können Reisebüros in Zukunft ganz gezielt auf das bestehende Kundeninteresse an nachhaltigen Reisen eingehen und entsprechende Hotels unter Nutzung der nachhaltigkeitsbezogenen Mehrwerte anbieten.

 

Einheitliche Kennzeichnung auch in Katalogen

 

Zusätzlich zu der elektronischen Kennzeichnung in Bistro wird Thomas Cook als erster Reiseveranstalter das Signet in die Ende Oktober erscheinenden Kataloge, gültig für Sommer 2018, aufnehmen. Damit kennzeichnet Thomas Cook alle Hotels, die über eine anerkannte Nachhaltigkeitszertifizierung verfügen und über die Veranstaltermarken Neckermann Reisen, Thomas Cook Signature, Thomas Cook Signature Finest Selection und Öger Tours gebucht werden können.

 

„Uns ist es wichtig, die Kunden in den Katalogen gezielt über unser nachhaltiges Hotelangebot zu informieren. Mit der einheitlichen branchenübergreifenden Kennzeichnung in Reisebüro-Systemen und Katalogen erleichtern wir auch den Kunden die Suche nach nachhaltigen Angeboten“, sagt Stefanie Berk, Vorsitzende der Geschäftsführung Thomas Cook Central Europe & East.

 

Parallel zur Einführung der Kennzeichnung wird derzeit gemeinsam mit dem DRV ein umfassendes Schulungsprogramm zum Verkauf von nachhaltigen Reisen entwickelt. Mithilfe dieser Qualifizierung kann sich der stationäre Reisevertrieb als Kompetenzzentrum für nachhaltiges Reisen positionieren.

 

Neues Wanderwegenetz in Zeeland: auf den Perlenrouten unterwegs

Auf den Perlenrouten unterwegs in der niederländischen Provinz Zeeland. Quelle: VVV Zeeland

Auf den Perlenrouten unterwegs in der niederländischen Provinz Zeeland. Quelle: VVV Zeeland

Wer die Provinz Zeeland im Südwesten der Niederlande besucht, wird schnell feststellen, dass diese mehr als lange Sandstrände und charmante Dörfer zu bieten hat. Neben dem klassischen Badeurlaub wird auch der Aktivurlaub in der Provinz immer beliebter, wobei sich Zeeland nicht nur als Fünf-Sterne-Radprovinz etabliert hat, sondern auch für Wanderer stets interessanter wird. Mit den drei bis fünf Kilometer langen Perlenrouten („Parelroutes“) hat die Provinz vor Kurzem ein neues Routensystem entwickelt.

Die Perlen finden, Zeeland entdecken!

Zeeland ähnelt einer großen Auster mit vielen schönen Perlen – und die Perlenrouten erschließen die verborgenen Schätze am Wegesrand. Manchmal sind die Perlen so gut versteckt, dass sie nur zu finden sind, wenn man genau hinsieht und hinhört. Am Wegesrand verraten Hinweise, was zu tun ist.

Bei den Perlenrouten wird die Umgebung der Wanderwege mit einbezogen, alles kann eine Rolle spielen. Bei diesen interaktiven Spaziergängen werden Augen und Ohren, Hände und Füße benötigt, was die Wanderungen zu einem großen Spaß für die gesamte Familie werden lässt. Mal muss ein Auftrag erledigt, mal etwas gesucht werden – ganz wie auf einer Schnitzeljagd. Die Perlenrouten können über die Zeeland-App heruntergeladen werden, Filme geben Hinweise zu den Touren.

Viele kurze Routen und eine lange Wanderung

In Zeeland finden sich unterschiedliche Perlenrouten für jeden Geschmack, alle widmen sich aber der Geschichte der Provinz. Zum Teil nutzen sie das bereits bestehende zeeländische Wanderwegenetz, sie erschließen aber auch neue Wege. Alle Teilabschnitte ergeben zusammengenommen eine lange Route: den „Oesterpad“, den „Austernweg“.

Immer am Meer entlang

Auf den Perlenrouten unterwegs in der niederländischen Provinz Zeeland. Quelle: VVV Zeeland

Auf den Perlenrouten unterwegs in der niederländischen Provinz Zeeland. Quelle: VVV Zeeland

Zeeland ist ein Land im Meer und blickt auf eine lange Vergangenheit am Wasser zurück. Der Kampf gegen die gefährlichen Seiten des Meeres gehört für die Zeeländer seit Jahrhunderten zum Alltag. Einen Tiefpunkt markierte die Flutkatastrophe im Jahr 1953, die die bislang größte in der Geschichte der Niederlande war. In der Nacht zum 1. Februar brachen zahlreiche Deiche und in großen Teilen der Provinz hieß es „Land unter“. Diesem furchtbaren Schicksalsschlag mit fast 900 Toten allein in Zeeland ist eine der Perlenrouten gewidmet, die „Watersnoodroute“ (Route zur Flutkatastrophe). Sie zeigt, wie die Zeeländer aus dieser Katastrophe gestärkt hervorgingen.

Durch Städte und Dörfer

Andere Perlenrouten führen durch Städte und Dörfer, die in der abwechslungsreichen Geschichte Zeelands eine große Rolle spielten. So lassen die vielen Denkmäler und historischen Gebäude in Zierikzee die Vergangenheit des Ortes als reiche Handelsstadt lebendig werden. Die Perlenroute in Westkapelle wiederum erinnert an die strategsiche Bedeutung, die das Dorf in der Westspitze der Insel Walcheren in den Kriegsjahren 1944/45 spielte. Und in Domburg wandern die Besucher auf den Spuren von Künstlern wie Piet Mondrian und Jan Toroop, die das besondere zeeländische Licht Anfang des 20. Jahrhunderts in das Seebad zog.

In der Natur

Die zeeländischen Perlenrouten entführen Wanderer auch immer wieder in die Natur, etwa in die Zeepeduinen nahe der Gemeinde Westerschouwen. Diese Dünenlandschaft empfiehlt sich (nicht nur) für Familienausflüge, bei denen die Shetlandponys, die hier grasen, beobachtet werden können. Und auch der Nationalpark Oosterschelde ist eine Perle Zeelands. Beim Spaziergang an den Ufern dieses Meeresarms im Mündungsdelta von Rhein, Maas und Schelde macht man Bekanntschaft mit der einzigartigen Flora und Fauna der Oosterschelde.

Die Perlenschnur wird immer länger

Die Perlenrouten lassen sich über die Zeeland-App herunterladen. Die App wird ständig aktualisiert, auch neue Routen kommen hinzu. Also immer wieder mal reinschauen, um die neuen Perlen Zeelands zu entdecken.

Weitere Informationen

 www.vvvzeeland.nl/de/sehen-und-erleben/wandern/perlenrouten/

 www.vvvzeeland.nl/de/bedienung/zeeland-app/

Welttag des Tourismus am 27. September 2017 – Kostenfreier Eintritt in mehreren katholischen Diözesanmuseen und Schatzkammern

„Nachhaltiger Tourismus: ein Instrument für die Entwicklung” – unter diesem Leitwort steht der diesjährige Welttag des Tourismus am 27. September 2017, der von der Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen ausgerufen wird. Seit Beginn beteiligt sich das vatikanische Dikasterium für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen an dieser Initiative, um auf die Herausforderungen wie auch die Möglichkeiten hinzuweisen, die dieser Tag für die Evangelisierung bietet.

 

Nach Auffassung der Vereinten Nationen kann ein nachhaltiger Tourismus ein Instrument zur Bekämpfung von Armut, zum Schutz der Umwelt, zur Verbesserung der Lebensqualität und zur wirtschaftlichen Stärkung von Frauen und Jugendlichen sein. Vor diesem Hintergrund wendet sich der Vatikan in seiner Botschaft zum Welttag des Tourismus 2017 an alle Christen, sich für einen Tourismus einzusetzen, der zur Entwicklung der Völker beiträgt. Denn der Tourismus könne ein wichtiges Instrument für das Wachstum und für den Kampf gegen die Armut sein: Tourismus „muss verantwortlich sein, darf weder destruktiv noch schädlich für die Umwelt oder für den sozialen und kulturellen Hintergrund sein, auf den er einwirkt, muss vor allem die jeweilige Bevölkerung und ihr kulturelles Erbe achten, zur Sicherung der Würde des Einzelnen und der Rechte der Arbeitnehmer dienen und nicht zuletzt bedacht sein auf die Benachteiligten und Verwundbaren.“

 

Entsprechend fordert das Dikasterium zu einer Debatte darüber auf, wie alle Akteure – auch die Kirchen – an einem Tourismus mit menschlichem Antlitz mitwirken können. So gilt es über die Konsequenzen nachzudenken, die sich aus einem nachhaltigen Tourismus für die Touristen, die Unternehmer, die Beschäftigten, die Regierenden – und auch die örtlichen Gemeinden ergeben. Es muss darum gehen, Maßnahmen für einen nachhaltigen Tourismus zu fördern und dabei Verhaltensweisen und Veränderungen in der Lebensweise durch eine neue Form der Beziehungen zu anderen zu begleiten. „In diesem Bewusstsein wollen wir Christen unseren Beitrag leisten, damit der Tourismus zur Entwicklung der Völker, vor allem der besonders Benachteiligten unter ihnen, beitragen kann“, so der Vatikan in seiner Botschaft und weiter: „Die Kirche bietet einen eigenen Beitrag an, indem sie Initiativen einleitet, die den Tourismus wirklich in den Dienst der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen stellen.“

 

In Deutschland beteiligt sich die katholische Kirche aktiv am Welttag des Tourismus. Zum 38. Mal sind mehrere Diözesanmuseen und Schatzkammern am 27. September 2017 kostenfrei für Besucher geöffnet, darunter auch das Dommuseum „Staurothek“ Limburg..

 

Hintergrund

Der Welttag des Tourismus wurde 1980 von der Welttourismusorganisation eingeführt und wird seitdem jährlich vom Päpstlichen Rat der Seelsorge für die Migranten und Menschen unterwegs unterstützt. Seit dem 1. Januar 2017 ist der Päpstliche Rat in das neue vatikanische Dikasterium für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen integriert. Ziel des Welttages ist es, die internationale Gemeinschaft auf die vielfältigen Aspekte des Tourismus hinzuweisen und die Bemühungen um seine friedenstiftende und Völker verbindende Kraft zu stärken.

Kinderhände weg von heißen Flächen! Aufruf zum „Tag des brandverletzten Kindes“

Tag des brandverletzten Kindes am 7. Dezember

Tag des brandverletzten Kindes am 7. Dezember

Der achte „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember macht besonders auf Brandverletzungen durch Kontaktverbrennungen aufmerksam.
Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V., Initiator des Aktionstages, möchte in diesem Jahr mit dem Motto: „Kinderhände weg von heißen Flächen!“ deutlich machen, wie wichtig es ist, auf die Gefahren von heißen Flächen an Kaminöfen, Backofentüren, Herdplatten oder Bügeleisen hinzuweisen, um Kinder vor Kontaktverbrennungen zu schützen.

Die größte Gefahr einer Kontaktverbrennung besteht im häuslichen Umfeld. Prof. Dr. med. Henrik Menke, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin e.V., erklärt: „Schwere Verbrennungen an den Handinnenflächen sind die Folge, wenn kleine Kinder an Kaminofenscheiben oder auf Herdplatten fassen. Diese sind so heiß, dass die Kinder förmlich daran „kleben“ bleiben. Vernarbungen an den Händen sind immer eine besondere Herausforderung. Ziel der Behandlung ist es, Funktionseinschränkungen der Hand zu vermeiden.“

Viele Unfälle lassen sich durch Prävention verhindern. „Eltern von Kleinkindern sollten sich der großen Gefahr durch heiße Flächen bewusst sein, denn nur dann können sie ihre Kinder schützen. Besonders gefährlich sind in der Winterzeit die Kaminöfen, die in vielen Wohnungen stehen“, weiß Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.

Paulinchen e.V. ruft Partner wie Kliniken, Feuerwehren, Apotheken, Kitas, Praxen oder Einzelpersonen zum Mitmachen auf, denn je mehr Aktionen stattfinden, desto mehr Aufmerksamkeit erhält das Thema „Gefahr durch heiße Flächen”. Jeder kann sich beteiligen oder eine Aktion im persönlichen Umfeld initiieren.
 
Der „Tag des brandverletzten Kindes“ bietet den Aktionspartnern eine Plattform, um auf die hohen Unfallzahlen hinzuweisen und den Eltern Maßnahmen an die Hand zu geben, wie sie ihre Kinder vor diesen folgenschweren Unfällen schützen können. Je mehr Aktionen stattfinden, desto mehr Aufmerksamkeit wird das Thema „Gefahr durch heiße Flächen“ bekommen. Alle Aktionen und Veranstaltungen zum 7. Dezember werden im Aktionskalender auf der Website www.tag-des-brandverletzten-kindes.de veröffentlicht.

Tipps zum Schutz vor heißen Oberflächen:

  • Eltern von kleinen Kindern sollten sich die Gefahren durch heiße Flächen bewusst machen.
  • Kinder von Kaminöfen und Backofentüren fernhalten.
  • Oberflächen wie an Kaminöfen oder Heizungen sichern/abdecken.
  • Auf den hinteren Herdplatten kochen. Das Kochfeld mit einem Herdschutzgitter sichern.
  • Kirschkernkissen nur anwärmen.
  • Heizdecken sind für kleine Kinder ungeeignet.

Bügeleisen immer ausschalten, wenn diese nicht unter direkter Aufsicht sind, und für Kinder unerreichbar abstellen. Auf herabhängende Kabel achten!

Niederländische Hansestädte: Neue Hanse-Radrouten für deutsche Touristen

Hansestadt Deventer. Foto: Hanzesteden Marketing

Hansestadt Deventer. Foto: Hanzesteden Marketing

Von Doesburg nach Deventer, von Hattem nach Hasselt, von Zutphen nach Zwolle: Im Osten der Niederlande, gleich hinter der deutsch-niederländischen Grenze, stehen Ausflüglern alle Möglichkeiten offen, einen Städtetrip mit einer Fahrradtour zu kombinieren. Gleich neun Hansestädte reihen sich im IJsseldelta aneinander. Speziell für deutsche Touristen haben die Städte nun fünf neue Radtouren entwickelt.

Von Hansestadt zu Hansestadt. Foto: Hanzesteden Marketing

Von Hansestadt zu Hansestadt. Foto: Hanzesteden Marketing

Große Nachfrage
„Wir verzeichneten in den vergangenen Jahren eine große Nachfrage nach Radrouten, die von Hansestadt zu Hansestadt führen“, erklärt Elizabeth Stoit vom Tourismusbüro Hanzesteden Marketing. Auch zuvor musste sich das Radwegenetz der Provinzen Gelderland und Overijssel, die in diesem Jahr beide als „5-Sterne-Fahrradprovinz“ zertifiziert wurden, nicht verstecken: Die Radfernwege LF3 Hanseroute und LF23 Zuiderzeeroute etwa verbinden alle Hansestädte und führen durch reizvolle Landschaften. Nachteil jedoch: Die Routen sind mehr als 100 Kilometer lang und eignen sich vor allem für Radurlaube.

Hansestadt Zutphen. Foto: Hanzesteden Marketing

Hansestadt Zutphen. Foto: Hanzesteden Marketing

Ein Rundkurs durch die Hansestädte
„Uns ist aufgefallen, dass gerade der kurze Streckenabschnitt Kampen-Zwolle sehr beliebt ist“, so Stoit. „Daher haben wir an neuen Routen gebastelt, die man als Rundweg fahren kann. So haben die deutschen Touristen weitere attraktive Strecken zur Auswahl, um an einem Tag von A nach B und wieder zurück nach A zu radeln.“ Das neue Angebot sieht beispielsweise die Route Deventer-Zutphen-Deventer bzw. Zutphen-Deventer-Zutphen vor, die mit 40 Kilometern Länge bequem als Tagestour in Angriff genommen werden kann. Die Hanseradrouten orientieren sich am Knotenpunktsystem, welches das niederländische Radwegenetz sehr übersichtlich gestaltet. Nummerierte Knotenpunkte und eine gut sichtbare Beschilderung zwischen ihnen sorgen für ein entspanntes Fahren auf zwei Rädern. Das Schönste: es geht nicht nur durch die mittelalterlichen Städtchen, sondern immer auch am Wasser entlang. Die kürzeste Rundstrecke zwischen Hasselt und Zwolle ist 30 Kilometer lang, die längste zwischen Harderwijk und Elburg beträgt 68 Kilometer. Das neue Angebot ist so beliebt, dass nun über eine niederländische Ausgabe der Broschüre nachgedacht wird.

Ruhmreiche Vergangenheit, moderne Gegenwart
Die neun Hansestädte Doesburg, Zutphen, Deventer, Hattem, Zwolle, Hasselt, Kampen, Elburg und Harderwijk zeugen von einer prunkvollen Vergangenheit, in der der Handel blühte und kleine Siedlungen zu wohlhabenden Ortschaften aufstiegen. Heute locken sie dank ihrer historischen Innenstädte, modernen Geschäfte, hippen Lokale und vielfältigen Kulturszenen viele Besucher an.

Die Broschüre ist in den Tourist-Infos in den Hansestädten sowie im Online-Shop zum Preis von zwei Euro erhältlich: https://shop-das-andere-holland.de/neu-im-shop/funf-hanseradtouren.

Weitere Infos unter www.holland-hanse.de 

Pomologie im Museum Wiesdbaden – 27 Aug 2017 – 28 Jan 2018

Angebissener Apfel - Foto: Museum Wiesbaden

Angebissener Apfel – Foto: Museum Wiesbaden

Herbstzeit ist Apfelzeit: Auch im Kabinettraum der Naturhistorischen Sammlungen des Museums Wiesbaden dreht sich vom 27 August 2017 bis 28 Januar 2018 in der Ausstellung „Pomologie“ alles um Äpfel.

Der Apfel ist weit mehr als nur eine Frucht: Er steht als Sinnbild für ganze Regionen, für Fruchtbarkeit und Macht, aber auch für Sünde und Zwietracht.

Mehr als 20.000 Apfelsorten wurden bis heute kultiviert und entsprechend vielfältig ist ihre Nutzung. Die Obstbaukunde begleitet den Menschen seit er sesshaft wurde. Besonders im klimatisch begünstigten Rheintal und an den südlichen Taunushängen sind solche Kulturen bis heute landschaftsprägend. Die große Bedeutung, die der Anbau von Stein- und Kernobst – insbesondere von Äpfeln – in unserer Region hat, waren ein Grund, dem Thema Pomologie eine kleine, aber feine Ausstellung im Museum Wiesbaden zu widmen.

Die Pomologie ist ein Teilgebiet der Botanik und stellt die Lehre von den Obstsorten und vom Obstbau dar. Sie befasst sich mit Arten und Sorten von Obst, deren Bestimmung und ihrer systematischen Klassifizierung. Das 19. Jahrhundert gilt als Blütezeit der Pomologie. Neben zahlreichen Beschreibungen von Züchtungen und Zufallssämlingen entstanden in dieser Zeit vor allen Dingen pomologische Bestimmungsbücher und zusammenfassende Werke. Diese sind häufig reich bebildert und kunstvoll ausgestaltet. Bedeutende Pomologen aus unserer Region sind August Friedrich Adrian Diel, Johann Ludwig Christ und Richard Zorn. Sie haben die Obstkunde auf unterschiedlichste Weise geprägt. Die Ausstellung zeigt einige bisher unveröffentlichte Exponate aus der Zeit dieser Pomologen, die nicht nur die Fachwelt begeistern.

Wie andere Wissenschaften hat sich auch die moderne Pomologie vielfach verzweigt und sich neue Aufgabenbereiche erschlossen. Dazu gehören u.a. das Wiederauffinden, der Erhalt und die Sammlung alter, vom Aussterben bedrohter Sorten. Hierzu präsentiert das Museum neben einer modernen auch eine historische Modellsammlung, eine zur Bestimmung hilfreiche Apfelkernsammlung sowie für einen begrenzten Zeitraum eine Sortenausstellung mit frischen Obstproben.

Symposium „Let´s go – Familien, Kids und Kitas“ am 19. September in Kassel: Gesund durch Bewegung in der Natur

Wie kann Bewegung in der Natur zur Gesundheitsförderung von Kindern und ihren Eltern im Netzwerk von Kitas, Vereinen und Kommunen beitragen? Welche Bedeutung haben Bewegung und Naturerlebnis für die kindliche Entwicklung? Auf diese und viele andere Fragen antwortet ein Symposium  am 19. September in Kassel. Die vom Deutschen Wanderverband organisierte Veranstaltung wendet sich an all diejenigen, denen die Bewegungsförderung von Kindern in der Natur am Herzen liegt.

 

In Fachvorträge und Praxisbeispielen wird das gesundheitsfördernde Potenzial von Bewegung in der Natur beleuchtet. Welche Rolle spielt es in der Lebenswelt von Kindergartenkindern? Wie können nicht nur die Kinder begeistert, sondern auch deren Eltern einbezogen werden? Wie können Kitas, Vereine und Kommunen erfolgreich zusammenarbeiten und ihre jeweiligen Stärken einbringen? Und wie gelingt es, Maßnahmen zur Bewegungsförderung nachhaltig zu gestalten?

 

Das Symposium „Let’s go – Familien, Kids und Kitas“ bringt renommierte Referentinnen und Referenten nach Kassel und lässt die Praktiker zu Wort kommen. Das gleichnamige Förderprojekt des Deutschen Wanderverbands stellt seine Erfahrungen aus einer zweijährigen Modellphase vor: In vier Bundesländern haben Kitas und Wandervereine kooperiert und gemeinsam regelmäßig Wanderungen für Kindergartenkinder und deren Familien angeboten. In einem Podiumsgespräch berichten die Aktiven von ihren Erlebnissen und Lernerfahrungen. Als Referentinnen beleuchten Prof. Dr. Ulrike Ungerer-Röhrich, Vorstandsvorsitzende der Plattform für Ernährung und Bewegung, und Dr. Christiane Richard-Elsner, Projektleiterin der interdisziplinären Arbeitsgruppe Draußenkinder im ABA Fachverband für handlungsorientierte Pädagogik, die Bedeutung von Bewegung, Naturerlebnis und Ernährung für die kindliche Entwicklung. Klaus Lehn von der Sportjugend Hessen und Marita Engel vom Dachverband freier Kindertageseinrichtungen DAKITS e.V. in Kassel bringen weitere Praxiserfahrungen aus der Zusammenarbeit von Kitas und Vereinen ein.

 

Das Symposium „Let’s go – Familien, Kids und Kitas“ findet am Dienstag, den 19. September 2017 von 11:00 bis 17:00 Uhr im Haus der Kirche in Kassel statt. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten aus den Bereichen von Kindertagesstätten, Horte,  frühkindliche Bildung, Familiengruppen in Wandervereinen und anderen Vereinen, Ausbildende und Studierende sowie interessierte Eltern und Vertreter/innen von Kommunen. Den detaillierten Programmablauf und die Anmeldeunterlagen gibt es auf www.wanderverband.de. Anmeldeschluss ist der 3. September.

 

Als Förderprojekt des Bundesministeriums für Gesundheit ist „Let’s go – Familien, Kids und Kitas“ Teil von IN FORM, Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung. Das Symposium wird zudem von der Wilhelm-Münker-Stiftung unterstützt, die sich  insbesondere für Natur und Umwelt und die Förderung der Wanderfreude in allen Generationen einsetzt.

117. Deutscher Wandertag beginnt in Eisenach – Weltweit größtes Wanderfest

Während der Eröffnungspressekonferenz zum 117. Deutschen Wandertag in Eisenach forderte DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß die Bundespolitik auf, die Arbeit der in seinem Verband organisierten Ehrenamtlichen stärker zu unterstützen.  Foto: J. Kuhr / Deutscher Wanderverband

Während der Eröffnungspressekonferenz zum 117. Deutschen Wandertag in Eisenach forderte DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß die Bundespolitik auf, die Arbeit der in seinem Verband organisierten Ehrenamtlichen stärker zu unterstützen.
Foto: J. Kuhr / Deutscher Wanderverband

Eisenach und die Wartburgregion sind während des 117. Deutschen Wandertages vom 26. bis zum 31. Juli Ziel von Wanderinnen und Wanderern aus ganz Deutschland und Europa. Der Deutsche Wanderverband (DWV) rechnet mit vielen Tausend  Besuchern. Zu den Gästen gehören Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, sowie Wolfgang Tiefensee, Wirtschafts- und Wissenschaftsminister in Thüringen. DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß mahnt in Eisenach mehr Unterstützung durch die Politik an. Andernfalls seien ehrenamtliche Tätigkeiten wie die Planung und Markierung von Wanderwegen als Fundament für den boomenden Wandertourismus nicht mehr zu leisten.

 

Eisenach – Während der Eröffnungspressekonferenz in Eisenach sagte DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß heute, dass das Wandern nicht nur die Wirtschaft fördere sondern auch dem Naturschutz diene. Außerdem sei es nachweislich integrierend und in jedem Alter gesund. „All dies ist in der Bundespolitik offenbar noch nicht angekommen. Es ist höchste Zeit, dass sich daran etwas ändert“, so der Präsident.

 

Längst überfällig sei die finanzielle Unterstützung und politische Wertschätzung des Ehrenamts. Eine neue Bundesregierung müsse endlich dafür sorgen, dass den Ehrenamtlichen wenigstens ein Teil ihrer finanziellen Aufwendungen für die Wegearbeit aus staatlichen Mitteln erstattet werde. Hier sei Deutschland in Europa Schlusslicht. Durchschnittlich würden Organisationen in Europa, die für das Wandern zuständig sind, 19 Euro aus staatlichen Mitteln pro Kilometer markierter Wanderwege erhalten. In Deutschland seien es nur fünf Euro. Das habe eine Befragung der Europäischen Wandervereinigung gerade ergeben.

 

Als weiteres Beispiel des ehrenamtlichen Engagements im Deutschen Wanderverband nannte Rauchfuß die Arbeit mit Kindern und Familien. Rauchfuß: „Wandern ist gesund und hilft ganz nebenbei, Kinder für die Natur zu begeistern.“  So fördere die DWV-Initiative „Let’s Go – Familie, Kids und Kitas“ die Bewegung von Kindern zwischen drei und sechs Jahren und Familien. Dafür arbeiten Familien- und Ortsgruppen von Wandervereinen mit Kindergärten und Kindertagesstätten (Kitas) zusammen. Einmal wöchentlich finden gemeinsame Wanderungen in den Kitas statt, einmal im Monat gibt es Wanderungen für alle am Projekt beteiligten Familien. Damit möglichst viele Menschen von der Initiative profitieren, veranstalte der Verband im September ein großes Symposium. Konkrete Tipps zum Wandern mit Kindern und Familien gebe außerdem eine neue DWV-Flyer-Reihe mit Rezepten, konkreten Wander-Tipps und zu Kooperationen von Familienwandergruppen und Kitas.

 

Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, spricht während der Feierstunde des Deutschen Wandertages am Sonntag, 30. Juli. „Thüringen und Wandern gehören einfach zusammen! Mit 710 Millionen Euro Umsatz im Jahr ist Wandern ein bedeutender Markt für Thüringen. Die Potenziale sind längst noch nicht ausgeschöpft. Vermehrt wollen wir Gäste aus dem Ausland gewinnen. Diesem Ziel dient die Ausrichtung der Angebote auf bestimmte Bereiche: Gelegenheitswanderer, ambitionierte Wanderer, Familien mit kleinen Kindern, Menschen mit Handicaps.

Nicht nur die Wanderwege auch die Unterkünfte und die Gastronomie müssen deshalb Premiumqualität erreichen, denn auch diese Landschaft um Tisch und Bett muss genauso gepflegt werden wie die vielen Wanderwege in unserem Land“, so der Ministerpräsident.

 

Zur Eröffnungsveranstaltung des Deutschen Wandertages wird Wolfgang Tiefensee, Wirtschafts- und Wissenschaftsminister in Thüringen, die nach Eisenach gereisten Gäste am Donnerstag, 27. Juli, begrüßen. Tiefensee sieht im Wandertourismus ebenfalls einen wichtigen Wirtschaftszweig für Thüringen: „Der Wandertourismus erwirtschaftet fast ein Viertel des gesamten touristischen Jahresumsatzes im Freistaat“, so Tiefensee, „damit liegt er gleichauf mit wichtigen Thüringer Industriezweigen wie dem Maschinenbau oder der Nahrungsmittelindustrie. Thüringen ist ein Wanderland.“ Der Marktanteil des Freistaats am Tourismussegment „Wandern“ liege bundesweit bei neun Prozent. Das Land verfüge über ein 17.000 Kilometer umfassendes Wanderwegenetz. 7.500 Kilometer davon würden derzeit zu Qualitätswanderwegen entwickelt werden. Das Ehrenamt sei aus dem Wirtschaftszweig „Wandertourismus“ nicht wegzudenken. Tiefensee: „Ohne ehrenamtliches Engagement könnten wir den Wanderern eine so ausgezeichnete Infrastruktur nicht bieten. Die zuverlässige Markierung der Wege zum Beispiel ist ohne das Engagement in den Wandervereinen gar nicht denkbar.“

 

Der Deutsche Wanderverband als Veranstalter des Deutschen Wandertages hat gemeinsam mit dem Rennsteigverein sowie der Stadt Eisenach und dem Wartburgkreis als Ausrichter der Veranstaltung ein vielfältiges Programm für den Wandertag erarbeitet. Es gibt eine Tourismusmesse, ein großes Rahmenprogramm und viele geführte Wandertouren. Passend zum Lutherjahr wird es für die 95 Thesen des Reformators 95 Touren mit Luherbezug geben. Rauchfuß: „Das Motto des Wandertages ´Wandern auf Luthers Spuren` hätte kaum besser gewählt sein können.“ Dazu seien mit dem UNSECO-Weltkulturerbe Wartburg und dem UNESCO-Weltnaturerbe Hainich zwei wirkliche Sehenswürdigkeiten in der Wandertagsregion zu erleben.

Rauchfuß dankte den insgesamt 270 Wanderführerinnen und Wanderführern für ihr Engagement: „Fast 300 geführte Touren während des 117. Deutschen Wandertages – das ist wahrlich eine tolle Leistung.“ 

Traditionell tagen während des Wandertages auch die Vereinsvorsitzendenden der im DWV organisierten Vereine sowie der DWV-Vorstand und die Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen Fachbereiche wie etwa „Wege“, „Kultur“ und „Naturschutz“. Schließlich findet auch die DWV- Mitgliederversammlung in Eisenach statt.

Höhepunkt des Deutschen Wandertages ist traditionell der Empfang der Wandertagswimpel-Gruppe, in diesem Jahr am Donnerstag. Der Wandertagswimpel als „Olympisches Feuer“ des Deutschen Wandertages wird traditionell von Vertretern des Wandervereines, in dessen Region das Großereignis im Vorjahr stattgefunden hat, zum Austragungsort des kommenden Wandertages zu Fuß gebracht. In diesem Jahr wird die Gruppe nach einem rund 550 Kilometer langen Fußmarsch aus Sebnitz in Eisenach eintreffen. Fast schon legendär sind auch die großen Festumzüge während der Deutschen Wandertage am Sonntag.

Der Deutsche Wanderverband veranstaltet einmal im Jahr gemeinsam mit einem Mitgliedsverein und regionalen Partnern den Deutschen Wandertag. Er gilt als weltweit größtes Wanderfest mit bis zu 30.000 Gästen. Der 118. Deutsche Wandertag wird vom 15. bis 20. August 2018 im Teutoburger Wald stattfinden. Wandertagshauptstadt ist dann Detmold. Austragungsregion des 119. Deutschen Wandertages vom 3. bis 8. Juli 2019  ist das Sauerland mit Schmallenberg/Winterberg als Wandertagshauptstadt.

 

Seit 1883 vertritt der Deutsche Wanderverband (DWV) gegenüber Politik und Behörden die Interessen seiner Mitglieder. Als Dachverband von rund 60 landesweiten und regionalen Wanderorganisationen mit rund 600.000 Mitgliedern hat der DWV wichtige Initiativen wie das Schulwandern, das Gesundheitswandern oder die Ausbildung von Wanderführern ins Leben gerufen. Außerdem zertifiziert der DWV im Rahmen seiner Qualitätsinitiative „Wanderbares Deutschland“ Regionen, Wege und Gastgeber, wenn sie sich besonders gut für Wanderer eignen.

Lahnwanderweg: Weilburg – Die Perle an der Lahn aktiv erleben

Lahnwanderweg: Weilburger Schloss

Lahnwanderweg: Weilburger Schloss

Weilburg, die Perle an der Lahn, ist eine Stadt mit vielen Gesichtern und immer eine Reise wert.

Da, wo Zeitgeschichte hautnah zu erleben ist, findet gleichzeitig ein vielseitig kulturell und wirtschaftlich aktives Leben statt. Weilburg animiert und motiviert zu Freizeit und Erholung, Kurzweil, Sportvergnügen und kulturellen Höhepunkten.
Neben dem historischen Stadtkern mit seinem Schloss, das zu den Baudenkmälern von internationalem Rang zählt, sowie Schlosskirche, Schlossgarten und Orangerie bietet Weilburg und seine Umgebung weitere sehenswerte Ausflugsziele: Im Bergbau- und Stadtmuseum am Schlossplatz erfahren Sie nicht nur alles über die Stadtgeschichte, sondern auch über den Bergbau in der Region. Im Tiefen Stollen erkunden Sie den Untertage-Abbau des Eisenerzes.
Steigen Sie hinab in die 1974 im Stadtteil Kubach entdeckte Kristallhöhle, eine Hunderte von Millionen Jahre alte Unter- und Wunderwelt. Beobachten Sie im Tiergarten mächtige Elche, Luchse und Wölfe, erfreuen Sie sich am Spiel der Fischotter oder überraschen Sie die Braunbären beim Morgenbad.
„Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen“, schrieb einmal Johann Wolfgang von Goethe. Gewiss hätte der Dichter diesen Satz anders formuliert, wäre er einmal mit dem Boot auf der Lahn oder mit dem Fahrrad durch das Weilburger Land unterwegs gewesen. Beginnen Sie Ihre romantische Paddeltour in Weilburg und erleben Sie eine spannende Fahrt durch den Weilburger Schiffstunnel. Danach folgen Sie lahnabwärts dem romantischen Lauf der Lahn. Naturfreunde finden hier ein umweltfreundliches, geruhsames Urlaubserlebnis. Natürlich kann man auch zu Fuß die Hänge von Westerwald und Taunus durchwandern. Oder begegnen Sie beim Wandern durch die vielen Wiesen und Felder rund um die Stadt einer reichen Flora und Fauna. 
Auch für Musikliebhaber hält Weilburg einiges bereit: Die Weilburger Schlosskonzerte, Alte Musik im Schloss, Brunnenkonzerte und viele andere Musikreihen prägen das kulturelle Leben. Des Weiteren finden auf dem Marktplatz und in der Innenstadt jährlich verschiedene Märkte wie der Residenz- und Weihnachtsmarkt statt. 

Lahnwanderweg: Bad Laasphe

Schloss Wittgenstein, Foto: LTV

Schloss Wittgenstein, Foto: LTV

Bad Laasphe, am Oberlauf der Lahn im Rothaargebirge gelegen, überzeugt nicht nur mit seiner schönen Natur, den kühlen Wäldern und dem reizarmen Mittelgebirgsklima. Bad Laasphe ist viel mehr!
Schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist Bad Laasphe ein Heilbad und bietet heute die Kneipp-Premium Class. Stärken Sie Ihre innere Balance doch einfach mal beim Wandern – zum Beispiel bei einer Yogawanderung.
Bad Laasphe bietet über 400 km Wanderwege, die individuell oder mit unseren Wanderführern erkundet werden können. Themenwanderwege, wie der Mythen- und Sagenweg, der Boxbachpfad oder die Rothaarsteig-Spur „Ilsetalpfad“ bieten große Vielfalt. Ein besonderes Erlebnis für Kinder ist der an der Ilsequelle gelegene „kleine Rothaar“. Mit ihm lassen sich hier viele Abenteuer erleben.

Auch Fahrradfahrer kommen in der Landschaft rund um Bad Laasphe voll auf Ihre Kosten. Für alle, die unsere Stadt und Umgebung gemütlich erkunden wollen, haben wir auch E-Bikes im Angebot. Besonders interessant für alle Radfahrer ist der Lahntalradweg, einer der Top-Ten Radwege Deutschlands, er startet hier. Neu in diesem Jahr ist die Lahnquelltour, die den Aufenthalt in der Stadt mit dem Startpunkt des Lahntalradweges verbindet. Weitere drei Radtouren entlang der heimischen Flüsse und Bäche laden zum radeln ein.
In der Lahnstadt wartet eine historische Altstadt mit schönen Fachwerkhäusern und Geschäften in den vielen kleinen Gassen auf Ihren Besuch. Zwei einzigartige Museen sollten Sie in den Rundgang einbinden. Das internationale „Radiomusmuseen Hans Necker“ mit einer Ausstellung von über 1.000 Geräten aus einer Sammlung von Röhrengeräten aus den Anfängen der Radiotechnik bis in die Neuzeit und das Pilzkundliche Museum, dass über die faszinierende Welt der Pilze informiert und über 900 Pilzarten in seiner Ausstellung hat.
Bad Laasphe lädt auch 2016 wieder zu einem vielseitigen Veranstaltungsprogramm ein, dass sich sehen lassen kann. Neben vielen Konzert- und Kabarettveranstaltungen bilden die Highlights das Bad Laaspher Schaufenster am 24. April 2016, das Wanderfest „Oberes Lahntal“ vom 20.-22. Mai 2016 und am 17. Juni „Bad laasphe tafelt“. An diesem Tag wartet wieder die längste Tafel Wittgensteins unter freien Himmel in der Altstadt mit kulinarischen Highlights auf Ihre Feinschmecker.
Bad Laasphe bietet also ideale Voraussetzungen für einen erholsamen Urlaub und Sie können sich im gemäßigten, reizmilden Klima in den typisch für unsere Region familiär geführten Betrieben, vom luxuriösen 5-Sterne-Hotel über rustikale Gasthöfe, kleine Pensionen bis hin zu gemütlichen Ferienwohnungen bestens erholen.
Wir freuen uns auf Sie!

Die kostenlosen Prospekte sowie ausführliche Informationen erhalten Sie bei der Tourismus, Kur und Stadtentwicklung GmbH, Wilhelmesplatz3, 57334 Bad Laasphe, Tel.:02752/898, info@tourismus-badlaasphe.de, www.tourismus-badlaasphe.de
Hier finden Sie alle aktuellen Bad Laasphe-Prospekte:
http://www.tourismus-badlaasphe.de/service/prospekte-zum-download.html
Hier finden Sie alle Veranstaltungen in der Übersicht:
http://www.tourismus-badlaasphe.de/veranstaltungskalender.html

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