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Auf dem Weg

Geschichte - Kultur - Spiritualität

Kategorie: Uncategorized

Gut Johr! oder Schanah towah!

Tag des Lärmblasens wird das jüdische Neujahrsfest auch genannt. Hier ein Schofar (Schafshorn) im askenasischen Stil. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5" title="Creative Commons Attribution-Share Alike 2.5">CC BY-SA 2.5</a>, <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=221280">Link</a>

Tag des Lärmblasens wird das jüdische Neujahrsfest auch genannt. Hier ein Schofar (Schafshorn) im askenasischen Stil. CC BY-SA 2.5, Link

Ein gutes und süßes neues Jahr wünschen wir zum Rosch haSchanah allen Menschen jüdischen Glaubens.

Mein Odersbach – Spaziergang mit Heinz-Jürgen Deuster

Jürgen Deuster am Fenster des alten Rathauses von Odersbach

Jürgen Deuster am Fenster des alten Rathauses von Odersbach

„Und wenn Du den Artikel schreibst, dann nimm die Überschrift ‚Grüner Kuckuck in rotem Nest!‘“, sagte mir Jürgen Deuster gleich am Anfang unseres Gespräches. „Das war der Titel meines ersten Auftritts in der Karnevalsbütt.“

Damit war schon einmal das politische Statement für unser Gespräch klargemacht. Jürgen Deuster ist der einzige Ortsvorsteher in Weilburg mit einem grünen Parteibuch. Und dass nun gerade im roten Odersbach, in dem die SPD traditionell eine hohe Mehrheit der Stimmen erzielt.

Wir treffen uns im ehemaligen Rathaus, unten im Erdgeschoss ist die Freiwillige Feuerwehr untergebracht. Darüber ein Raum mit einem Schreibtisch und einer Kaffeemaschine. Das Büro des Ortsvorstehers, in dem auch die Sprechstunden stattfinden. „Ich habe hier zurzeit noch nicht einmal ein Telefon zur Verfügung,“ sagt Jürgen Deuster. Das ist ein technisches Hilfsmittel, das er erst einmal bei der Stadt beantragen musste. „Wenn ich telefonieren will oder muss bin ich auf den nicht besonders guten Empfang meines Handys angewiesen. Mit WLan und Internet werde ich vom Campingplatz aus mitversorgt. Aber das ist doch kein Zustand!“ Ja, das Büro versprüht den Charme längst vergangener Zeiten. Gemütlich ist anders. Dabei wünscht sich der Ortsvorsteher für das Büro ein wenig Gemütlichkeit. „Ich wünsche mir einen Platz, wo die Odersbacher einfach mal hingehen können, einen Kaffee trinken, einfach mal reden. Da erfahre ich wie von selbst, was die Odersbacher so umtreibt, höre ihre Geschichten.“ Deuster möchte den Dialog mit den Bürgern, möchte ihre Sorgen und Nöte, ihre Anregungen und Ideen sammeln und dann eines nach dem anderen umsetzen. „Gemeinschaft stärken,“ sagt Deuster, „damit könnte man meine Zeit als Ortsvorsteher überschreiben. So habe ich es mir vorgenommen. Und das geht am besten mit vielen Gesprächen und einem regelmäßigen Austausch.“

Ältestes Haus in Odersbach schmuck hergerichtet

Ältestes Haus in Odersbach schmuck hergerichtet

Ich merke dem Heinz-Jürgen Deuster an, dass ihm die Menschen in Odersbach am Herzen liegen. Erst jüngst hat er das Ortsvorsteheramt vom aus familiären Gründen zurückgetretenen Karl-Peter Wirth übernommen. „Seit 5 Monaten bin ich jetzt in diesem Amt und muss sagen, es macht mir riesig Freude. Früher dachte ich ‚Karl-Peter wird’s schon machen‘ heute stehe ich selber in der Verantwortung. Und kann im Kleinen auch etwas von diesem Gemeinwesen gestalten.“

Zwar ist Ortsvorsteher Deuster kein Odersbacher, ist in Kirschhofen aufgewachsen, aber in fast allen Vereinen Mitglied. Er möchte in den nächsten Jahren die Vereine stärken, diese für einen gemeinsamen Auftritt gewinnen. Und ganz besonders unterstützt er zurzeit die Kirmesburschen, die wieder eine Zeltkirmes in Odersbach etablieren möchten.

Ein weiteres Ziel für den frisch gebackenen Ortsvorsteher ist ein Besuchsdienst mit mehreren Helfern, die auf Anfrage gerne einmal vorbeikommen und einen Plausch halten. „Einmal im Monat könnte ich mir so etwas vorstellen. Das Motto hierfür könnte „Gemeinsam statt Einsam“ sein.“ Es sind schon vier Helfer gefunden. „Trotzdem können sich noch ganz viele Odersbacher bei mir melden, die uns unterstützen wollen.“

Zeit für ein paar Informationen über Odersbach. Es gehört zu den alten Weilburger Stadtteilen. Schon 881 wurde ein Odinesbach in den Aufzeichnungen des Klosters Prüm genannt. Eine Siedlung gab es spätestens seit 1324 und Wein wurde sicher ab 1355 in Odersbach angebaut. Landwirtschaft, der ehemalige Basaltbruch in der Nähe des Kreiskrankenhauses und ab dem 19. Jahrhundert die Roteisensteingrube „Erhaltung“ sicherten das Erwerbsleben der Odersbacher. Heute leben in Odersbach rund 1000 Menschen und der Ort hat die höchsten Übernachtungszahlen ganz Weilburgs. Warum? Unten an der Lahn wird vom Kur- und Verkehrsverein der Campingplatz betrieben, oben auf den Höhen steht die Jugendherberge. Dicht daneben findet sich das Jugendwaldheim. Auch wenn der Metzger vor einiger Zeit geschlossen hat, ist die ortsnahe Versorgung noch durch einen Bäcker gesichert. Und die Pizzeria an der Weilburger Straße wird auch aus Weilburg und anderen Stadtteilen gerne aufgesucht.

Schön hergerichtet der Brunnen vor dem alten Rathaus – im Hintergrund die Gedenktafel für Richard Hoin, einer der Widerstandskämpfer im alten Oberlahnkreis

Schön hergerichtet der Brunnen vor dem alten Rathaus – im Hintergrund die Gedenktafel für Richard Hoin, einer der Widerstandskämpfer im alten Oberlahnkreis

Zwei Männer aus Odersbach verdienen besondere Erwähnung. Zum einen Richard Hoin, in Odersbach geboren und am 14. Oktober 1944 auch dort gestorben. Als Sozialdemokrat, der sich schon mit der preußischen Regierung anlegte und 1901 wegen Majestätsbeleidigung für drei Tage ins Gefängnis kam, war er besonderen Repressalien durch die Nationalsozialisten ausgesetzt. Er baute die SPD im ehemaligen Oberlahnkreis auf. 1933 wurde er arbeitslos und unter ständige Polizeiüberwachung gestellt. Im Zuge des Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 wurde Hoin denunziert und in Preungesheim in Haft genommen. Er sollte zwar ins Konzentrationslager gebracht werden – dem entging er jedoch, weil er durch die Misshandlungen während der Haft schwer verletzt war. Im

Oktober starb der Sozialdemokrat an den Haftfolgen. Richard Hoin ist einer von vier Widerstandskämpfern, die auf einer Gedenktafel am DGB-Haus in Limburg genannt werden.

Der 1924 geborene Benno von Heynitz engagiert sich frühzeitig gegen den Nationalsozialismus. Er vertritt Menschenrechte und Demokratie, hört ausländische Radiosender und reicht Kettenbriefe mit regimefeindlichem Inhalt weiter. Er meldet sich freiwillig zum Kriegsdienst, weil ihm dies im Vergleich zum Reichsarbeitsdienst als kleineres Übel vorkam. In der Ukraine wurde er schwer verletzt und hatte die Möglichkeit während der Rekonvaleszenz als Lungenverletzter alleine durch den Grunewald zu streifen. Dort sammelte er Flugblätter der Alliierten auf und verteilte sie weiter. Er nutzte die Informationen zur Argumentation und Agitation gegen das NS-Regime. Nach dem Krieg kehr von Heynitz nach Bautzen zurück und wird Lehrer. Sein Engagement für einen demokratischen Wiederaufbau führt zur Kritik an Menschenrechtsverletzungen in der sowjetischen Besatzungszone und an der Zwangsvereinigung von SPD und KPD. Von Heynitz beteiligt sich am Aufbau eines Widerstandsnetzes, wird 1947 verhaftet und zu 25 Jahren Zuchthaus verurteilt. Unter anderem war er in der Justizvollzugsanstalt Brandenburg a.d. Havel und im Gelben Elend, der Haftanstalt in Bautzen inhaftiert. Nach seiner vorzeitigen Freilassung 1956 konnte er in die Bundesrepublik ausreisen.

Wie viele Weilburger Stadtteile hat auch Odersbach eine Eisenerz-Geschichte und erinnert mit dieser Lore daran

Wie viele Weilburger Stadtteile hat auch Odersbach eine Eisenerz-Geschichte und erinnert mit dieser Lore daran

Wegen der menschenverachtenden Zustände in den Zuchthäusern der DDR, zur Vertretung der Rechte und Interessen der ehemaligen politischen Häftlinge und zur Aufarbeitung des erlittenen Unrechts gründet von Heynitz 1990 das Bautzen-Komitee. Bis zu seinem Tod setzt sich Benno von Heynitz für die Suche nach Massengräbern, der Gedenkkapelle und die Errichtung einer Gedenkstätte in Bautzen ein.

Zurück zum Gespräch mit Jürgen Deuster, der plötzlich die Fotokopie eines Spiegel-Artikels aus dem Jahr 1958 aus der Tasche zieht. „Grüne Themen,“ so sagt er, „waren damals schon so aktuell wie heute. Hier, in dem Raum, in dem wir jetzt sitzen, war das Büro des Bürgermeisters Karl Hoin. Wie damals sitzen wir immer noch über der Freiwilligen Feuerwehr. Und hier begann Bürgermeister Karl Hoin die Odersbacher Volksbefragung gegen die atomare Aufrüstung und Stationierung von Atomwaffen im Odersbacher Wald zu organisieren. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten stimmten 629 wahlberechtigte Odersbacher gegen das atomare Wettrüsten. Bürgermeister Karl Hoin sagte damals dazu, dass man niemanden unter Druck setzen brauchte. Selbst die Bauern hätten fast alle ihre Unterschrift gegeben. Schließlich würden diese ständig auf das Wetter schimpfen und sagen, wenn die mit dem Atomkram endlich aufhören, wird das Wetter auch wieder besser.“ (Der Originalartikel findet sich unter https://www.odersbach.de/zu-gast-in-odersbach/geschichte-von-odersbach/)

Kurze Zeit später sitzen wir im Auto und fahren hoch zum Parkplatz an der Runkeler Straße, dort, wo man einen wunderschönen Blick ins Lahntal hat. „Das ist mein Lieblingsplatz in Odersbach,“ erzählt Deuster. „Hier direkt vor uns Odersbach, der Campingplatz an der Lahn, die Jugendherberge und das Jugendwaldheim am Berg. Hier lebe ich mit meiner Familie, hier bin ich mittlerweile tief verwurzelt, bin hier zu Hause. Dort, auf der anderen Seite der Lahn, Kirschhofen. Dort bin ich aufgewachsen. Über die Fußgängerbrücke konnte man früher noch mit dem Auto fahren. Verbotenerweise, natürlich. Und im Hintergrund die Silhouette von Weilburg als verbindendes Element.“

Heinz-Jürgen Deuster, Odersbacher Ortsvorsteher, hoch über dem Ort am Parkplatz an der Runkeler Straße

Heinz-Jürgen Deuster, Odersbacher Ortsvorsteher, hoch über dem Ort am Parkplatz an der Runkeler Straße

Kurze Zeit später sind wir wieder im Ort, im alten Ort. Kommen am schmucken Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert vorbei. Es wurde die vergangenen 500 Jahre immer gepflegt und ist heute ein Odersbacher Schmuckstück. Wir fahren durch die enge Bachstraße, Deuster weist auf die schönen Häuser im alten Kern hin. „Odersbach ist nicht nur Neubaugebiet, wie man an den Ortsgrenzen fast meinen könnte. Es gibt soviel schöne Ecken zu entdecken.“ Das wissen auch die vielen langjährigen Campinggäste zu schätzen.

In Odersbach wird angepackt. Als das Freibad von Schließung bedroht war, formierte sich ein Schwimmbadverein und engagiert sich seitdem für das Kleinod. Der Kur- und Verkehrsverein betreibt mit unendlichen ehrenamtlichen Stunden den Campingplatz. Es gibt den Sportverein, die Gesangsvereine, die Freiwillige Feuerwehr, neuerdings auch wieder die Kirmesburschen. Nicht zu vergessen der Karnevalsverein. Bestimmt ist jetzt der eine oder andere nicht genannt. Heinz-Jürgen Deuster mittendrin, als grüner Kuckuck im roten Nest. Ein bisschen neugierig macht es auf seinen nächsten Auftritt in der Bütt. Es bleibt, ihm eine glückliche Hand und viel Erfolg für seine Amtszeit zu wünschen.

Blick nach … Obernhof

Im Pilgersaal von Kloster Arnstein finden viele Veranstaltungen zur Vollmondnacht statt (Foto: Bistum Limburg)

Im Pilgersaal von Kloster Arnstein finden viele Veranstaltungen zur Vollmondnacht statt (Foto: Bistum Limburg)

(Weilburg, Februar 2018, KS) In den letzten Jahren hat sich Obernhof an der Lahn nicht nur mit dem Lahnwein, sondern auch als Kulturdorf einen Namen gemacht. Mehr als 50 kulturelle Veranstaltungen im Jahr laden Gäste ein, Kultur zu erleben. Besonders ausgesuchte Veranstaltungen werden unter dem Titel „Gegen den Strom“ angeboten, die „Arnsteiner Abende“ werden von der kath. Erwachsenenbildung veranstaltet und die „Obernhofer Vollmondnächte“ prägen das kulturelle Leben an der unteren Lahn schon seit vielen Jahren.

Immer zum vollen Mond kommen Besucher nach Obernhof. An verschiedenen Veranstaltungsorten gibt es auch 2018 wieder literarisch-musikalische Vollmondnächte in und um den kleinen Weinort. Eingebettet in die wechselvolle Geschichte und umrankt vom einheimischen Lahnwein, garniert mit kleinen Leckereien und immer im reizvollen Ambiente – das sind die Obernhofer Vollmondnächte.

Mittwoch, 28. März 2018, 20:00 Uhr – Die Arnsteiner Bibel und das Arnsteiner Skriptorium im Mittelalter

Die wenigsten Besucher von Kloster Arnstein wissen wohl, dass es im Mittelalter ein bedeutendes Skiptorium sein Eigen nannte. Hier schrieben bis ins 13. Jhdt. die Mönche liturgische und andere Bücher ab und illustrierten sie auch. Eine der bekanntesten Handschriften, die daraus hervorging, ist die großformatige, zweibändige „Arnsteiner Bibel“, die der Mönch Lunandus von 1170 bis 1172 geschrieben hat. Heute hat sie einen fast unermesslichen Wert. Sie wird seit fast 300 Jahren in London in der British Library aufbewahrt, wo sie im dortigen Showroom als einer der größten Schätze von Zeit zu Zeit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Die Gäste dieser Veranstaltung im gotischen Pilgersaal von Kloster Arnstein erfahren natürlich auch, wie früher in einer Schreibstube gearbeitet wurde, wie die Farben und Tinten hergestellt wurden … Die Texte sind von Monika Kahm und Gaby Fischer, für die Musik zeigt das Ensemble Stellaris verantwortlich.

Samstag, 28. April 2018, 20:00 Uhr – Nimm mich mit, Kapitän … Kleine Geschichte der Lahnschifffahrt

Da das Lahntal schon seit der Steinzeit besiedelt war, kam der Lahn spätestens seit der Römerzeit eine wichtige Rolle als Transportweg zu. „Die ersten christlichen Sendboten fuhren auf der Lahn in das heidnische Gebiet des Lahngaus und des Vogelberges und nach frommer Sage landete der Leichnam des Heiligen der Lahnschiffer, Lubentius, von der Mosel herauf auf unbemanntem Nachen vom Wind die Lahn stromauf getrieben, oberhalb von Limburg an der Dietkirche.“ (Erich Goldsticker)

Der beliebte und bekannte Songpoet und Folksänger Andreas Sittmann, der durch seine musikalische Vielseitigkeit besticht, wird an dem Abend mit seiner warmen und herzlichen Stimme Lieder aus seinem Freddy-Quinn-Programm singen, während Dr. Ulrich Brand im Pilgersaal von Kloster Arnstein über die Geschichte der Lahnschifffahrt erzählt.

Dienstag, 29. Mai 2018, 20:00 Uhr – Die Geschichte der Lahntalbahn

Mit Texten von Hans-Peter Günther und Musik der American Folkband Goldrush laden die Obernhofer Vollmondnächte in das Kloster Arnstein ein. Die 1858 eröffnete Lahntalbahn führt durch eines der schönsten deutschen Flusstäler und begeistert bis heute viele Touristen. Der Bau der Strecke wurde 1857 aufgenommen, am 1. Juli 1858 erfolget bereits die Eröffnung des Streckenabschnittes Oberlahnstein – Ems. Ab 1860 waren weitere Teilstrecken fertig gestellt, die Gesamtstrecke wurde am 10. Januar 1863 vollendet. Die Gesamtkosten für den Bau der Lahntalbahn betrugen 15,2 Millionen Gulden. Etliche (früher von imposanten Dampfloks gezogenen) Sonderzüge brachten seit 1925 in jedem Sommer Tausende von Wallfahrern zum Kloster Arnstein! Goldrush besteht aus Musikern mit besonders hohen gesanglichen Qualitäten. Sie interpretieren amerikanische Folksongs und lassen zum Beispiel mit Freight Train die Zeit der amerikanischen Eisenbahnromantik wiederaufleben.

Wenn nicht anders erwähnt, finden die Veranstaltungen zur Obernhofer Vollmondnacht im Pilgersaal von Kloster Arnstein statt. Zu erreichen ist Obernhof mit der Lahntalbahn ab Weilburg um 17:57 Uhr, Rückfahrt um 21:48 Uhr (nach Winterfahrplan). Umstieg ist jeweils in Limburg. Die Rückfahrkarte kostet derzeit 25,40 Euro.

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Neue Bretagne-Impressionen im März 2017

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344.000 Oldtimer auf deutschen Straßen unterwegs – Die Auswertung der KBA-Zahlen liegt vor – Nur noch 13.436 Trabis auf deutschen Straßen

Der Trabent 601 Universal - ehmals ein schier unerfüllbarer Traum

Der Trabent 601 Universal – ehmals ein schier unerfüllbarer Traum

Die deutschen Hersteller führen die Oldtimerstatistik an. Von den rund 344.000 Oldtimer auf den Straßen sind 65 % oder 222.325 Fahrzeuge von Herstellern in Deutschland.

Der Bestand historischer Fahrzeuge in Deutschland ist im vergangenen Jahr erneut gewachsen. Zum 1. Januar 2016 waren 343.958 Pkw mit H-Kennzeichen gemeldet, das sind 10,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Gesamtzahl aller historischen Kraftfahrzeuge mit H-Kennzeichen – dazu zählen neben Pkw auch Nutzfahrzeuge, Zugmaschinen und Motorräder – liegt bei rund 388.000. VDA-Präsident Matthias Wissmann sagte: „Das H-Kennzeichen ist das Erkennungsmerkmal eines echten Oldtimers. Es hat seit seiner Einführung viel dazu beigetragen, dass sich immer mehr Menschen um den Erhalt historischer Fahrzeuge bemühen. Der VDA setzt sich dafür ein, dass Oldtimer mit H-Kennzeichen weiterhin als technisches Kulturgut geschützt werden, damit sie auch künftig ohne Probleme auf unseren Straßen unterwegs sein können.“

Die Rangliste der Oldtimer führt weiterhin der VW-Käfer an: 32.750 Fahrzeuge mit H-Kennzeichen bedeuten ein Plus von knapp 7 Prozent. Der Mercedes-Benz Typ W 123 steht wieder klar auf Platz 2 mit 17.534 Fahrzeugen. Auch der Mercedes-Benz SL R107 hält seine Position und ist mit 11.325 Fahrzeugen der dritthäufigste Oldtimer in Deutschland. Den stärksten Zuwachs verzeichnete der Volkswagen Golf: plus 35 Prozent auf 4.519 Exemplare. Neben dem Golf wird auch ein anderes frühes Volumenmodell immer beliebter, nämlich der Opel Kadett, von dem 4.280 Fahrzeuge mit H-Kennzeichen unterwegs sind. Etliche Fans hat eine ostdeutsche Pkw-Legende: 2015 gab es 2.032 Trabants mit H-Kennzeichen. Der Trabant steht allerdings erst auf Platz 21. „Die Volumenmodelle der 70er und 80er Jahre bekommen zunehmend Kultstatus und werden immer mehr auch als echte Oldtimer betrachtet. Ihre meist jüngeren Besitzer, die die Fahrzeuge hegen und pflegen, bewahren damit ein wichtiges Stück neuerer automobiler Alltagsgeschichte“, sagte Wissmann.

Oldtimer nach Herstellerländern, Grafik: VDA

Oldtimer nach Herstellerländern, Grafik: VDA

Allerdings können nicht alle Fahrzeuge, die heute älter als 30 Jahre sind, auch tatsächlich als Oldtimer betrachtet werden. So haben derzeit zum Beispiel nur knapp 28 Prozent der angemeldeten Golfmodelle, die über 30 Jahre alt sind, ein H-Kennzeichen. Beim Kadett sind es nur gut 36 Prozent, beim VW Bus rund 54 Prozent. Dass Fahrzeuge trotz ihres Alters von über 30 Jahren kein H-Kennzeichen tragen, kann mehrere Gründe haben. So verzichten viele Oldtimerbesitzer aus steuerlichen Gründen auf dieses besondere Kennzeichen. Bei dem Einheitssteuersatz von 191 Euro für Oldtimer mit H-Kennzeichen sind Fahrzeuge mit einem Hubraum unter 800 Kubikzentimeter steuerlich günstiger, wenn man die normale Zulassungsart wählt. So sind nur 13,1 Prozent aller 13.436 über 30-jährigen Trabis mit dem H-Kennzeichen als Oldtimer geadelt.

Darüber hinaus sieht der Gesetzgeber die Vergabe des H-Kennzeichens nur für Fahrzeuge vor, die technisch einwandfrei sind und sich im Originalzustand befinden. Viele alte Fahrzeuge, die im Alltagsbetrieb eingesetzt werden, erfüllen diese Kriterien jedoch nicht. Die echten Oldtimerliebhaber nutzen ihre automobilen Schätze deshalb meist ausschließlich in der Freizeit und außerhalb der Hauptverkehrszeiten.

Weiltalweg von A – Z – Mit 49 on Top auf zum Wandermarathon über 47,5 km

Noch ein paar Informationen aus dem Starterpaket zum Wandermarathon auf dem Weiltagweg am 7. Mai 2016:

Start: Schmitten-Niederreifenberg, Rotes Kreuz

Ziel: Erbstollen 2, Weilburg

Logo des Weiltalweges

Logo des Weiltalweges

Markierung: Durchgehend mit dem Logo des Weiltalweges

Streckenverlauf und Höhendiagramm: siehe Anlage

Beschreibung: Das Weiltal ist wunderschön. Vielleicht habt Ihr das auch schon bemerkt, während Ihr mit dem Auto die kurvenreiche Strecke an der Weil entlang gefahren seid. Ihr könnt das Weiltal aber noch intensiver erleben, indem Ihr das Auto zu Hause lasst und Euch zu Fuß auf die Reise macht. Beginnen wir unsere Tour am „Roten Kreuz“ und wandern am Feldberggipfel entlang nach Oberreifenberg, immer der Ausschilderung folgend, vorbei an der Sängelberg-Loipe in das Weiltal und auf einem gut ausgebauten Weg von Schmitten über Dorfweil bis nach Hunoldstal. Ab hier ist eine kurze starke Steigung zu überwinden. Nächster Ort ist Weilrod. Dann kommt der nächste Ort Emmershausen mit einer längeren Rast. Nach Emmershausen ist man fast schon in Weilmünster. Auf der alten Bahntrasse entlang lässt es sich wunderbar bis zur Guntersau kurz vor Weilburg wandern. Von dort sind es nur noch wenige Schritte bis zum Erbstollen.

Teilnehmer:

Ka-Jo (Telefonnummer im Starterpaket)

(alle Teilnehmer finden sich im Starterpaket)

Verpflegung: Rucksackverpflegung

Rast in Emmershausen: (Beschreibung findet sich im Starterpaket)

Angebot in Emmershausen:

  • Apfelsaftschorle
  • Medium-Mineralwasser
  • Bananen
  • Äpfel
  • Trauben
  • Cocktail-Tomaten
  • Geschnittene Paprika
  • Geschnittene Gurke
  • Hart gekochte Eier
  • Klassischer Nudelsalat (mit Mayonaise, Ei, Gurke, Fleischwurst)
  • Vollkorn- und Mischbrot mit verschiedenen Belägen
  • Quark
  • Joghurt
  • Studentenfutter
  • Trockenobst
  • Müsli-/Energieriegel

Abbruch: Fahrplan Weiltalbus siehe Anlage

Notfälle: Telefon 112 oder Gabi (Telefonnummer im Starterpaket)

Hashtag: #49onTop

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