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Blick nach … Obernhof

Im Pilgersaal von Kloster Arnstein finden viele Veranstaltungen zur Vollmondnacht statt (Foto: Bistum Limburg)

Im Pilgersaal von Kloster Arnstein finden viele Veranstaltungen zur Vollmondnacht statt (Foto: Bistum Limburg)

(Weilburg, Februar 2018, KS) In den letzten Jahren hat sich Obernhof an der Lahn nicht nur mit dem Lahnwein, sondern auch als Kulturdorf einen Namen gemacht. Mehr als 50 kulturelle Veranstaltungen im Jahr laden Gäste ein, Kultur zu erleben. Besonders ausgesuchte Veranstaltungen werden unter dem Titel „Gegen den Strom“ angeboten, die „Arnsteiner Abende“ werden von der kath. Erwachsenenbildung veranstaltet und die „Obernhofer Vollmondnächte“ prägen das kulturelle Leben an der unteren Lahn schon seit vielen Jahren.

Immer zum vollen Mond kommen Besucher nach Obernhof. An verschiedenen Veranstaltungsorten gibt es auch 2018 wieder literarisch-musikalische Vollmondnächte in und um den kleinen Weinort. Eingebettet in die wechselvolle Geschichte und umrankt vom einheimischen Lahnwein, garniert mit kleinen Leckereien und immer im reizvollen Ambiente – das sind die Obernhofer Vollmondnächte.

Mittwoch, 28. März 2018, 20:00 Uhr – Die Arnsteiner Bibel und das Arnsteiner Skriptorium im Mittelalter

Die wenigsten Besucher von Kloster Arnstein wissen wohl, dass es im Mittelalter ein bedeutendes Skiptorium sein Eigen nannte. Hier schrieben bis ins 13. Jhdt. die Mönche liturgische und andere Bücher ab und illustrierten sie auch. Eine der bekanntesten Handschriften, die daraus hervorging, ist die großformatige, zweibändige „Arnsteiner Bibel“, die der Mönch Lunandus von 1170 bis 1172 geschrieben hat. Heute hat sie einen fast unermesslichen Wert. Sie wird seit fast 300 Jahren in London in der British Library aufbewahrt, wo sie im dortigen Showroom als einer der größten Schätze von Zeit zu Zeit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Die Gäste dieser Veranstaltung im gotischen Pilgersaal von Kloster Arnstein erfahren natürlich auch, wie früher in einer Schreibstube gearbeitet wurde, wie die Farben und Tinten hergestellt wurden … Die Texte sind von Monika Kahm und Gaby Fischer, für die Musik zeigt das Ensemble Stellaris verantwortlich.

Samstag, 28. April 2018, 20:00 Uhr – Nimm mich mit, Kapitän … Kleine Geschichte der Lahnschifffahrt

Da das Lahntal schon seit der Steinzeit besiedelt war, kam der Lahn spätestens seit der Römerzeit eine wichtige Rolle als Transportweg zu. „Die ersten christlichen Sendboten fuhren auf der Lahn in das heidnische Gebiet des Lahngaus und des Vogelberges und nach frommer Sage landete der Leichnam des Heiligen der Lahnschiffer, Lubentius, von der Mosel herauf auf unbemanntem Nachen vom Wind die Lahn stromauf getrieben, oberhalb von Limburg an der Dietkirche.“ (Erich Goldsticker)

Der beliebte und bekannte Songpoet und Folksänger Andreas Sittmann, der durch seine musikalische Vielseitigkeit besticht, wird an dem Abend mit seiner warmen und herzlichen Stimme Lieder aus seinem Freddy-Quinn-Programm singen, während Dr. Ulrich Brand im Pilgersaal von Kloster Arnstein über die Geschichte der Lahnschifffahrt erzählt.

Dienstag, 29. Mai 2018, 20:00 Uhr – Die Geschichte der Lahntalbahn

Mit Texten von Hans-Peter Günther und Musik der American Folkband Goldrush laden die Obernhofer Vollmondnächte in das Kloster Arnstein ein. Die 1858 eröffnete Lahntalbahn führt durch eines der schönsten deutschen Flusstäler und begeistert bis heute viele Touristen. Der Bau der Strecke wurde 1857 aufgenommen, am 1. Juli 1858 erfolget bereits die Eröffnung des Streckenabschnittes Oberlahnstein – Ems. Ab 1860 waren weitere Teilstrecken fertig gestellt, die Gesamtstrecke wurde am 10. Januar 1863 vollendet. Die Gesamtkosten für den Bau der Lahntalbahn betrugen 15,2 Millionen Gulden. Etliche (früher von imposanten Dampfloks gezogenen) Sonderzüge brachten seit 1925 in jedem Sommer Tausende von Wallfahrern zum Kloster Arnstein! Goldrush besteht aus Musikern mit besonders hohen gesanglichen Qualitäten. Sie interpretieren amerikanische Folksongs und lassen zum Beispiel mit Freight Train die Zeit der amerikanischen Eisenbahnromantik wiederaufleben.

Wenn nicht anders erwähnt, finden die Veranstaltungen zur Obernhofer Vollmondnacht im Pilgersaal von Kloster Arnstein statt. Zu erreichen ist Obernhof mit der Lahntalbahn ab Weilburg um 17:57 Uhr, Rückfahrt um 21:48 Uhr (nach Winterfahrplan). Umstieg ist jeweils in Limburg. Die Rückfahrkarte kostet derzeit 25,40 Euro.

Neue Bretagne-Impressionen im März 2017

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344.000 Oldtimer auf deutschen Straßen unterwegs – Die Auswertung der KBA-Zahlen liegt vor – Nur noch 13.436 Trabis auf deutschen Straßen

Der Trabent 601 Universal - ehmals ein schier unerfüllbarer Traum

Der Trabent 601 Universal – ehmals ein schier unerfüllbarer Traum

Die deutschen Hersteller führen die Oldtimerstatistik an. Von den rund 344.000 Oldtimer auf den Straßen sind 65 % oder 222.325 Fahrzeuge von Herstellern in Deutschland.

Der Bestand historischer Fahrzeuge in Deutschland ist im vergangenen Jahr erneut gewachsen. Zum 1. Januar 2016 waren 343.958 Pkw mit H-Kennzeichen gemeldet, das sind 10,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Gesamtzahl aller historischen Kraftfahrzeuge mit H-Kennzeichen – dazu zählen neben Pkw auch Nutzfahrzeuge, Zugmaschinen und Motorräder – liegt bei rund 388.000. VDA-Präsident Matthias Wissmann sagte: „Das H-Kennzeichen ist das Erkennungsmerkmal eines echten Oldtimers. Es hat seit seiner Einführung viel dazu beigetragen, dass sich immer mehr Menschen um den Erhalt historischer Fahrzeuge bemühen. Der VDA setzt sich dafür ein, dass Oldtimer mit H-Kennzeichen weiterhin als technisches Kulturgut geschützt werden, damit sie auch künftig ohne Probleme auf unseren Straßen unterwegs sein können.“

Die Rangliste der Oldtimer führt weiterhin der VW-Käfer an: 32.750 Fahrzeuge mit H-Kennzeichen bedeuten ein Plus von knapp 7 Prozent. Der Mercedes-Benz Typ W 123 steht wieder klar auf Platz 2 mit 17.534 Fahrzeugen. Auch der Mercedes-Benz SL R107 hält seine Position und ist mit 11.325 Fahrzeugen der dritthäufigste Oldtimer in Deutschland. Den stärksten Zuwachs verzeichnete der Volkswagen Golf: plus 35 Prozent auf 4.519 Exemplare. Neben dem Golf wird auch ein anderes frühes Volumenmodell immer beliebter, nämlich der Opel Kadett, von dem 4.280 Fahrzeuge mit H-Kennzeichen unterwegs sind. Etliche Fans hat eine ostdeutsche Pkw-Legende: 2015 gab es 2.032 Trabants mit H-Kennzeichen. Der Trabant steht allerdings erst auf Platz 21. „Die Volumenmodelle der 70er und 80er Jahre bekommen zunehmend Kultstatus und werden immer mehr auch als echte Oldtimer betrachtet. Ihre meist jüngeren Besitzer, die die Fahrzeuge hegen und pflegen, bewahren damit ein wichtiges Stück neuerer automobiler Alltagsgeschichte“, sagte Wissmann.

Oldtimer nach Herstellerländern, Grafik: VDA

Oldtimer nach Herstellerländern, Grafik: VDA

Allerdings können nicht alle Fahrzeuge, die heute älter als 30 Jahre sind, auch tatsächlich als Oldtimer betrachtet werden. So haben derzeit zum Beispiel nur knapp 28 Prozent der angemeldeten Golfmodelle, die über 30 Jahre alt sind, ein H-Kennzeichen. Beim Kadett sind es nur gut 36 Prozent, beim VW Bus rund 54 Prozent. Dass Fahrzeuge trotz ihres Alters von über 30 Jahren kein H-Kennzeichen tragen, kann mehrere Gründe haben. So verzichten viele Oldtimerbesitzer aus steuerlichen Gründen auf dieses besondere Kennzeichen. Bei dem Einheitssteuersatz von 191 Euro für Oldtimer mit H-Kennzeichen sind Fahrzeuge mit einem Hubraum unter 800 Kubikzentimeter steuerlich günstiger, wenn man die normale Zulassungsart wählt. So sind nur 13,1 Prozent aller 13.436 über 30-jährigen Trabis mit dem H-Kennzeichen als Oldtimer geadelt.

Darüber hinaus sieht der Gesetzgeber die Vergabe des H-Kennzeichens nur für Fahrzeuge vor, die technisch einwandfrei sind und sich im Originalzustand befinden. Viele alte Fahrzeuge, die im Alltagsbetrieb eingesetzt werden, erfüllen diese Kriterien jedoch nicht. Die echten Oldtimerliebhaber nutzen ihre automobilen Schätze deshalb meist ausschließlich in der Freizeit und außerhalb der Hauptverkehrszeiten.

Weiltalweg von A – Z – Mit 49 on Top auf zum Wandermarathon über 47,5 km

Noch ein paar Informationen aus dem Starterpaket zum Wandermarathon auf dem Weiltagweg am 7. Mai 2016:

Start: Schmitten-Niederreifenberg, Rotes Kreuz

Ziel: Erbstollen 2, Weilburg

Logo des Weiltalweges

Logo des Weiltalweges

Markierung: Durchgehend mit dem Logo des Weiltalweges

Streckenverlauf und Höhendiagramm: siehe Anlage

Beschreibung: Das Weiltal ist wunderschön. Vielleicht habt Ihr das auch schon bemerkt, während Ihr mit dem Auto die kurvenreiche Strecke an der Weil entlang gefahren seid. Ihr könnt das Weiltal aber noch intensiver erleben, indem Ihr das Auto zu Hause lasst und Euch zu Fuß auf die Reise macht. Beginnen wir unsere Tour am „Roten Kreuz“ und wandern am Feldberggipfel entlang nach Oberreifenberg, immer der Ausschilderung folgend, vorbei an der Sängelberg-Loipe in das Weiltal und auf einem gut ausgebauten Weg von Schmitten über Dorfweil bis nach Hunoldstal. Ab hier ist eine kurze starke Steigung zu überwinden. Nächster Ort ist Weilrod. Dann kommt der nächste Ort Emmershausen mit einer längeren Rast. Nach Emmershausen ist man fast schon in Weilmünster. Auf der alten Bahntrasse entlang lässt es sich wunderbar bis zur Guntersau kurz vor Weilburg wandern. Von dort sind es nur noch wenige Schritte bis zum Erbstollen.

Teilnehmer:

Ka-Jo (Telefonnummer im Starterpaket)

(alle Teilnehmer finden sich im Starterpaket)

Verpflegung: Rucksackverpflegung

Rast in Emmershausen: (Beschreibung findet sich im Starterpaket)

Angebot in Emmershausen:

  • Apfelsaftschorle
  • Medium-Mineralwasser
  • Bananen
  • Äpfel
  • Trauben
  • Cocktail-Tomaten
  • Geschnittene Paprika
  • Geschnittene Gurke
  • Hart gekochte Eier
  • Klassischer Nudelsalat (mit Mayonaise, Ei, Gurke, Fleischwurst)
  • Vollkorn- und Mischbrot mit verschiedenen Belägen
  • Quark
  • Joghurt
  • Studentenfutter
  • Trockenobst
  • Müsli-/Energieriegel

Abbruch: Fahrplan Weiltalbus siehe Anlage

Notfälle: Telefon 112 oder Gabi (Telefonnummer im Starterpaket)

Hashtag: #49onTop

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