Auf dem Weg

Geschichte - Kultur - Spiritualität

Kategorie: Pilgerwege

Hessischer Pilgersommer 2014 endet mit Sternpilgern in Frankfurt

Am 31. August 2014 enden die Veranstaltungen zum Hessischen Pilgersommer 2014 mit einem Sternpilgern auf Frankfurt zu.

Ziel ist das Dominikaner-Kloster in Frankfurt am Main, wo sich die Pilgergruppen treffen. Sie erreichen gegen 15 Uhr aus allen Himmelsrichtungen kommend das Kloster.

Bernhard Stelzmann, Gründungsmitglied der Hessischen Jakobusgesellschaft begleitet eine Gruppe von Westen kommend.

Diese Gruppe trifft sich um 10 Uhr an St. Justinus in Höchst. Von dort gehen die Pilgerinnen gemeinsam nach Frankfurt über den noch auszuschildernden (und einigen bereits bekannten) Jakobsweg.

Interessierte melden sich bitte bei b.stelzmann (add) hotmail.de.

Jakobsweg führt durch Pommern

Die Kathedrale von Cammin aus dem 12. Jahrhundert liegt am Pommerschen Jakobsweg, By myself (User:Piotrus) (Own work (taken by myself)) [<a href="http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html">GFDL</a> or <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0</a>], <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AKamien_Pomorski_-_katedra_zewnatrz_02.JPG">via Wikimedia Commons</a>

Die Kathedrale von Cammin aus dem 12. Jahrhundert liegt am Pommerschen Jakobsweg, By myself (User:Piotrus) (Own work (taken by myself)) [GFDL or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Auf rund 714 Kilometer Länge führt ein neuer Abschnitt des internationalen Jakobswegs entlang der polnischen Ostseeküste und durch das pommersche Hinterland. Er entstand im Rahmen eines dreijährigen Projekts, das von der Stadt Lębork (Lauenburg) gemeinsam mit Partnern in Polen, Deutschland und Litauen initiiert wurde.

Übernachtungstipps in Lauenburg

Vom 24. bis 27. Juli findet das 2. Jakobspilger-Treffen auf dem Weg statt. Es wird organisiert vom Regionalbüro der Polnischen Tourismusorganisation in Słupsk (Stolp).

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Hessische Jakobusgesellschaft gegründet – Christoph Hefter ist Vorsitzender

Hesssische Jakobsgesellschaft gegründet

Hesssische Jakobsgesellschaft gegründet

Jakobspilgerinnen und Jakobspilger aus ganz Hessen kamen am 28. März im Frankfurter Haus am Dom zusammen, um eine Jakobusgesellschaft in Hessen zu gründen. Hauptaufgaben werden die Förderung der Jakobuspilgerschaft auf den Spuren der alten Jakobspilger ins spanische Santiago de Compostela und die Pflege der Traditionen rund um die Wallfahrtstraditionen sein.

Christoph Hefter ist neu gewählter Vorstand der Hessischen Jakobsgesellschaft

Christoph Hefter ist neu gewählter Vorstand der Hessischen Jakobsgesellschaft

Die Gründungsversammlung wählte Christoph Hefter, Präsidiumsmitglied der Limburger Diözesanversammlung (das oberste Laienkirchen in einem katholischen Bistum), zum Vorsitzenden und Dr. Hans Prömper, Leiter der katholischen Erwachsenenbildung im Haus

Hans Prömper wurde zum Stellvertreter der Hessischen Jakobsgesellschaft gewählt

Hans Prömper wurde zum Stellvertreter der Hessischen Jakobsgesellschaft gewählt

am Dom, zu seinem Stellvertreter.

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„Du führst mich hinaus ins Weite“ – Pilger- und Studienreisen der Pallottiner

Unter anderem nach Norwegen führen die Pilgerfahrten der Pallotiner, Foto: Pallotiner

Unter anderem nach Norwegen führen die Pilgerfahrten der Pallotiner, Foto: Pallotiner

Die schönste Zeit im Jahr – die Urlaubszeit – ist zwar für viele noch ein wenig entfernt, doch bei den Pallottinern ist eigentlich das ganze Jahr Reisezeit.

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Via Sacra im Riesengebirge

„Via Sacra – Zwei Städte ein Weg“ heißt ein gemeinsames Projekt der sächsischen Stadt
Kamenz und der Riesengebirgsstadt Karpacz (Krummhübel), in dessen Rahmen nun die
Auszeichnung der gleichnamigen Touristenroute auf dem Stadtgebiet von Karpacz fertiggestellt wurde. Dazu haben die Verantwortlichen insgesamt 16 Wegweiser aus Granit,
sechs Infotafeln sowie ein ebenfalls aus Granit gearbeitetes Modell der Trasse mit ihren
sakralen Stationen aufstellen lassen.

Die Via Sacra, die „Heilige Straße“, ist eine Touristenroute im Dreiländereck Polen-Deutschland-Tschechien, die sich am Verlauf historischer Handels- und Pilgerwege orientiert. In Karpacz führt sie unter anderem zur Herz-Jesu-Kirche sowie zur berühmten Stabholzkirche Wang.

 

www.viasacra.karpacz.eu

zeit-online.de: Cees Nooteboom – Pilgern in ungläubigem Staunen

„Meine sterbliche Flüchtigkeit kann ich gut ertragen“, schreibt Cees Nooteboom, der heute 80 Jahre alt wird. Stillstand scheint dem Schriftsteller, dessen Figuren oft Reisende oder zumindest Spaziergänger sind, dagegen nicht zu liegen. Fünf Mal ist er, der Nicht-Buddhist, angezogen vom ewig Fremden, nach Japan gereist. Zu 33 Schreinen, die in Wäldern verborgen sind oder auf Bergen stehen. Seine Frau, die Fotografin Simone Sassen, hat den ungläubigen Pilger begleitet. Ihr Buch Saigoku – Auf Japans Pilgerweg der 33 Tempel erschien bei Schirmer/Mosel.

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Auf den Spuren des Heiligen Willibrord: Wilwerwiltz

Willibrordus-Kapelle und Willibrord-Brunnen bei Wilwerwiltz

Willibrordus-Kapelle und Willibrord-Brunnen bei Wilwerwiltz

In der Schule lernen sie deutsch, im Rathaus sprechen sie französisch und zu Hause reden sie letzeburgerisch. Das kleine Luxemburg mit knapp über 500.000 Einwohnern leistet sich drei Sprachen; zwei davon, nämlich deutsch und fanzösisch, als Amtssprachen. Trotzdem ist es für den deutschen Touristen nicht leicht, sich detaillierte Informationen im Internet zu beschaffen. Denn Regeln, nach denen deutsch, französisch oder letzteburgerisch verwendet werden, sind einem Außenstehenden nicht so ganz klar.

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Auf den Spuren des Heiligen Willibrord: St. Maximin in Pintsch

St. Maximin in Pintsch, die wohl älteste Kirche in den Luxemburger Ardennen

St. Maximin in Pintsch, die wohl älteste Kirche in den Luxemburger Ardennen

Lassen Sie uns von Wilwerwiltz ein Stückchen zurückfahren, genaugenommen nach Pintsch. Hier steht die wohl älteste Kirche der luxemburgischen Ardennen. Gegründet wurde die Pfarrkirche in Pintsch im 8. oder 9. Jahrhundert und dem Heiligen Maximin geweiht. Dies zeigt die Nähe zur alten Römerstadt Trier. Die Reichsabtei Sankt Maximin in Trier war eines der mächtigsten Klöster in Europa. 906 wird übrigens auch der Weilburger König Konrad I. als Laienabt in St. Maximin, Trier, erwähnt. Konrad der Ältere war seit 906 auch Herzog von Franken bevor er 911 König des Ostfrankenreiches wurde.

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Auf den Spuren des Heiligen Willibrord: Rindschleiden

Willibrordus-Kirche aus dem 10. Jahrhundert in Rindschleiden

Willibrordus-Kirche aus dem 10. Jahrhundert in Rindschleiden

“Der lange Weg in das kleine Tal war für den nicht ganz zehnjährigen Peter sehr beschwerlich, aber alle Mühen sind nun vergessen. Peter steht mit seinen Eltern in der ersten Reihe. Über die Willibrord-Kirche hier in Rindschleiden wurde zu Hause so viel gesprochen. Und der Blick hoch zur Decke, wo die frommen Mönche aus Echternach in monatelanger Arbeit die Fresken mit den Geschichten aus der Heiligen Schrift geschaffen hatten, entschädigt für den weiten Weg mitten in der Nacht. Es wird noch lange nicht hell werden, doch die vielen brennenden Kerzen verbreiten ihren flackernden Schein in der vollbesetzten Kirche. Staunend betrachtet Peter die vielen Heiligenbilder an der Decke. Er lauscht den erklärenden Worten des Pfarrers und wünscht sich so sehr, doch auch die Bibel und die Heiligengeschichten lesen zu können.”

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Auf den Spuren des Heiligen Willibrord: Clervaux

Burgschloss Clerf aus dem 12. Jahrhundert

Burgschloss Clerf aus dem 12. Jahrhundert

Ein weiterer Abstecher auf unserem Pilgerweg auf den Spuren des heiligen Willibrord, dem Missionar der Friesen, ist Clervaux, oder Clerf, wie es auf Letzeburgerisch heißt. Genaugenommen konnten wir keine Spuren des luxemburgischen Nationalheiligen in Clervaux finden und eine besondere Verehrung in Form von Prozessionen findet hier auch nicht statt. Aber es ist schier unmöglich durch die luxemburgischen Ardennen zu reisen, ohne nicht zumindest einen Kaffee in Vianden und einen Weiteren in Clervaux getrunken und die Sehenswürdigkeiten der Städtchen besichtigt zu haben.

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