Auf dem Weg

Geschichte - Kultur - Spiritualität

Kategorie: Denkmäler (Seite 2 von 7)

Ein Besuch des Laubengangs im Pfarrgarten von Bremen-Arsten lohnt sich

 

Laubengang im Pfarrgarten von Bremen-Arsten © Wolfgang Zimpel/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Laubengang im Pfarrgarten von Bremen-Arsten © Wolfgang Zimpel/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Am Freitag, den 16. Mai 2014 um 14.00 Uhr nimmt Marion Schoene vom Ortskuratorium Bremen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) die Einladung zum Besuch des Laubengangs im Pfarrgarten Arsten in Bremen an. Bei dieser Gelegenheit überbringt sie zugleich eine Bronzetafel mit dem Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“, damit nach Abschluss der Restaurierungsmaßnahmen an vorbildlichen Projekten das Engagement der privaten Förderer der Stiftung und der GlücksSpirale sichtbar bleibt und zu weiterer Unterstützung motiviert. Das einst vernachlässigte Gartenbauelement in Bremen erhielt in den vergangenen vier Jahren sein ursprüngliches Aussehen zurück. Die DSD stellte dafür dank der Lotterie GlücksSpirale 12.500 Euro zur Verfügung.

Mit der Eindeichung der Weser begann Anfang des 13. Jahrhunderts die Kultivierung des „Vielands“, des „Sumpflandes“ auf dem linken Weserufer. Arsten selbst ist das alte Kirchdorf Obervielands. Hier erhielt sich der alte Dorfkern mit der St.-Johannis-Kirche. Teile des Bauwerks sind auf das 13. Jahrhundert zurückzuführen. Zum unmittelbaren Kirchenbereich gehört ein Lindenlaubengang, der ursprünglich wesentlich länger war und dessen ältestes Teilstück aus dem 18. Jahrhundert stammt. Heute begrenzt er das Areal nach Osten. Die übrigen Bereiche sind wesentlich jünger und wurden in den 1950er Jahren im Rahmen einer Neugestaltung des Gartens gepflanzt. Sowohl das Alter des östlichen Laubengangs als auch die Seltenheit dieses gartengestalterischen Elements begründeten seine besondere Förderungswürdigkeit. Der etwas versteckt zu findende Garten wirkt zunächst eher unscheinbar. Doch mit dem Betreten der Laubengänge erschließen sich sein Reiz und die ursprüngliche Faszination des mehr als 200 Meter langen Wegs. Faulstellen und Hohlräume in den Linden, abweichender Wuchs, geringe Vitalität der Bäume, Bewuchslücken und zugewachsene Wegeflächen machten der Anlage sehr zu schaffen. Einzelne Bäume konnten viel zu lange völlig planlos wachsen, so dass wild wachsende Stämme außerhalb und einzelne Lücken innerhalb des Laubengangs den Eindruck einer gewissen Verwahrlosung nur verstärkten. Neben der Wiederherstellung des eigentlichen Gangs hat man zugleich die ursprüngliche Wegebeziehung durch eine Brücke und eine Toranlage zum Friedhof wieder hergestellt.

Der Pfarrgarten, der 2013 mit dem Bremer Denkmalpflegepreis ausgezeichnet wurde, gehört zu den über 13 Denkmalen, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Bremen fördern konnte.
Weiterlesen

Terminkorrektur: Ausstellung im Heiligen-Geist-Hospital in Lübeck – Von der Hansekogge bis zur stillen Kapelle

Wir möchten auf eine Terminkorrektur hinweisen und
uns für eine falsche Angabe entschuldigen:

Feierlich eröffnet wird die Exposition von Johannes Schindler, Ortskurator Lübeck der DSD am 15. Mai 2014 nicht im Beisein des Präsidenten der Bürgerschaft, Rolf-Peter Zimmer, und nicht um 11.45 Uhr, sondern bereits um 11.00 Uhr.

Der richtige Termin lautet:
15. Mai 2014 um 11.00 Uhr

Zu besichtigen ist die Ausstellung vom 15. Mai 2014 bis zum
1. Juni 2014 im Heiligen-Geist-Hospital, Koberg 11 in Lübeck
nicht
montags und mittwochs von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr
sondern: dienstags bis sonntags von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

Wir bitten um Entschuldigung und Berücksichtigung.

Ausstellung im Heiligen-Geist-Hospital in Lübeck: Von der Hansekogge bis zur stillen Kapelle

 

Das Heiligen-Geist-Hospital in Lübeck © Annette Liebeskind/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Das Heiligen-Geist-Hospital in Lübeck © Annette Liebeskind/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Anlässlich des 34. Hansetags 2014 in der Hansestadt präsentiert das Ortskuratorium Lübeck der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) von Donnerstag, den 15. Mai 2014 bis Sonntag, den 1. Juni 2014 im Heiligen-Geist-Hospital der Hansestadt Lübeck die Wanderausstellung „Von der Hansekogge bis zur stillen Kapelle – Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert Denkmale der Hansezeit“. Feierlich eröffnet wird die Exposition von Johannes Schindler, Ortskurator Lübeck der DSD am 15. Mai 2014 um 11.45 Uhr im Beisein des Präsidenten der Bürgerschaft, Rolf-Peter Zimmer.

Die zum 32. Internationalen Hansetag 2012 in Lüneburg vom dortigen DSD-Ortskuratorium konzipierte Ausstellung macht auf zwölf Tafeln mit dem Thema „Hanse“ vertraut und zeigt zum Teil seltene bzw. noch nie zuvor publizierte Fotos. Die Frage, was „hansische“ Denkmale sind, lässt sich auf zweifache Weise beantworten: Zum einen mit dem Blick auf die Kaufleute, ihre Schiffe, Kaufhäuser, Privathäuser und Versammlungsstätten. Zum anderen durch das Augenmerk auf die städtischen Denkmale der Hanseregionen, die Rathäuser mit ihren großen Sälen, die Schutz bietenden Verteidigungsanlagen, die von Bürgern errichteten Kirchen und die aus dem Mittelalter stammenden sozialen Stiftungen. Die Ausstellung vermittelt Einblicke in die Geschichte der Hanse und ihre komplexe Struktur, in ihre Bedeutung und Ausbreitung, ihre Errungenschaften und die zu ihrer Zeit geschaffenen Bau- und Kunstwerke.

Die Förderprojekte der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die in der Ausstellung vorgestellt werden, stammen aus acht bedeutenden Hansestädten. Darunter befinden sich Großprojekte wie die mächtige, kriegszerstörte und wieder aufgebaute Hallenkirche St. Georgen in Wismar oder private wie das Krämerhaus in Stralsunds Mönchstraße 38, eines der ältesten Bürgerhäuser an der Ostseeküste.

Die private Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat bislang bundesweit mehr als 4.500 Projekte mit über einer halben Milliarde Euro unterstützt, allein in Schleswig-Holstein über 140 Denkmale mit über 17 Millionen Euro. Zu den über 30 Förderprojekten in Lübeck gehören neben Rathaus und Holstentor auch das Palais Rantzau, das Haus der Schiffergesellschaft und die Jakobipastorenhäuser.

Die Ausstellung ist vom 15. Mai 2014 bis zum 1. Juni 2014 im Heiligen-Geist-Hospital, Koberg 11 in Lübeck zu besichtigen: montags und mittwochs von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Arbeit der DSD wird gebeten.
Weiterlesen

Wiedereröffnung von St. Georg in Jevenstedt – Ortsbildprägende Kirche

 

St. Georgskirche in Jevenstedt © Annette Liebeskind/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

St. Georgskirche in Jevenstedt © Annette Liebeskind/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Mit einem Festgottesdienst am Sonntag, den 30. März 2014 um 10.00 Uhr feiert die Gemeinde der St. Georgkirche in Jevenstedt im Landkreis Rendsburg-Eckernförde die Wiedereröffnung ihres Gotteshauses. Anschließend findet ab 11.30 Uhr ein festliches Rahmenprogramm und das Gemeindefest statt. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) stellte für die Sanierungsarbeiten im vergangenen Jahr dank einer Spende der Rudolf-August Oetker Stiftung sowie weiterer Mittel der Lotterie GlücksSpirale, deren Destinatär die DSD seit 1991 ist, 65.000 Euro zur Verfügung. Sie ist bei dem Festakt durch ihren Ortskurator Kiel, Winfried Rusch, vertreten, der auch ein Grußwort spricht.

Weiterlesen

DSD fördert die St. Leonhardkirche in Frankfurt/Main – Wo Apostel aus einem Baum herauswachsen

Die St. Leonhardskirche in FRankfurt am Eisernen Steg, Foto: By Mylius (Own work) [<a href="http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html">GFDL</a> or <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0</a>], <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AFrankfurt_Am_Main-Leonhardskirche-Ansicht_vom_Eisernen_Steg-Gegenwart.jpg">via Wikimedia Commons</a>

Die St. Leonhardskirche in FRankfurt am Eisernen Steg, Foto: By Mylius (Own work) [GFDL or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Bereits vor zwei Jahren hat sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) mit 50.000 Euro an den Konservierungs- und Restaurierungsarbeiten der Steinausstattung und der Romanischen Portale der St. Leonhardkirche in Frankfurt am Main beteiligt. Nun unterstützt die private Denkmalstiftung auch in diesem Jahr die anstehenden Restaurierungsarbeiten. Den entsprechenden Fördervertrag über 40.000 Euro überbringt Walter J. Lachner, Ortskurator Frankfurt der DSD, am Montag, den 10. März 2014 um 11.00 Uhr vor Ort im Beisein von Dirk Junker von Lotto Hessen an Dombaumeister Robert Sommer vom Hochbauamt der Stadt Frankfurt.

Weiterlesen

Julius Rohm-Stiftung stellt ihre jüngsten Projekte vor – Unvollendeter Petrus im Ulmer Münster wird erklärt

Ulmer Münster, By Martin Kraft (Own work) [<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC-BY-SA-3.0</a>], <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AUlmer_M%C3%BCnster-Westfassade.jpg">via Wikimedia Commons</a>

Ulmer Münster, By Martin Kraft (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Am 29. Oktober 2013 präsentierte die Julius Rohm-Stiftung zu Ehren von Julius Rohm, dem ehemaligen ehrenamtlichen Bürgermeister von Neu-Ulm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) ihre jüngsten Restaurierungsarbeiten in der Konrad-Sam-Kapelle des Ulmer Münsters. Erstmals wurden in diesem Jahr vier Bildtafeln aus dieser Kapelle restauriert, während gleichzeitig die jahrelange Restaurierungskampagne der Rohm-Stiftung in der Neithartkapelle endete. Damit hat die Treuhandstiftung einmal mehr einen wichtigen Beitrag zur Restaurierung der Innenausstattung des Ulmer Münsters geleistet. Bei dem Pressetermin beantworteten Restauratorin Monika Kneer, Jochen Ansel vom Landesamt für Denkmalpflege, Dekan Ernst-Wilhelm Gohl, der Stifter Dr. Julius Rohm und Dr. Dorothe Trouet, Vorstandsvorsitzende der Julius Rohm-Stiftung in der DSD Fragen.

Weiterlesen

Ortskuratoren der Deutschen Stiftung Denkmalschutz überbringen Fördervertrag in Königstein-Breitenstein – Wallfahrt zur Burgkapelle

 

Romanische Doppelkapelle von Burg Breitenstein, By Klaus M. [<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC-BY-SA-3.0</a>], <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ADoppelkapelleBreitenstein1.jpg">via Wikimedia Commons</a>

Romanische Doppelkapelle von Burg Breitenstein, By Klaus M. [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) beteiligt sich dank der Lotterie GlücksSpirale, deren Destinatär sie seit 1991 ist, an der Mauerwerkssanierung der ehemaligen Burgkapelle Hl. Dreifaltigkeit und Hl. Johannes Nepomuk in Königstein-Breitenstein. Feuchtigkeit hat die Außenwände bis in das Innere der Kapelle stark durchfeuchtet und große Schäden an den Putzen und am Mauerwerk verursacht. Zudem hat die hohe Luftfeuchtigkeit im Inneren der Burgkapelle den Ausstattungsgegenständen, unter anderem der Fassung des Rokokoaltars, stark zugesetzt. Nun überbrachten Petra Schöllhorn und Holger Bierbaum vom Ortskuratorium Fränkische Stadtbaumeister der DSD am 25. Oktober 2013 im Beisein von Bezirksleiter Stefan Luge von Lotto Bayern und Bürgermeister Hans Koch vor Ort einen Fördervertrag über 42.000 Euro an Pfarrer Hans Zeltsperger.

Weiterlesen

Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert die Herz-Jesu-Kirche in Lindberg-Ludwigsthal – Wandmalerei wird restauriert

 

Herz-Jesu-Kirche in Ludwigsthal, By Konrad Lackerbeck (Own work) [<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC-BY-SA-3.0</a>], <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3APfarrkirche_Ludwigsthal-2.JPG">via Wikimedia Commons</a>

Herz-Jesu-Kirche in Ludwigsthal, By Konrad Lackerbeck (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

An der Instandsetzung des Altarraums der katholischen Herz-Jesu-Kirche in Lindberg-Ludwigsthal beteiligt sich auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD). Für die Restaurierung der Wandmalerei stellt die Stiftung 70.000 Euro zur Verfügung. Der Fördervertrag erreichte Pfarrer Martin Prellinger in diesen Tagen. Die Förderung wurde möglich durch die Lotterie GlücksSpirale, deren Destinatär die private Denkmalstiftung seit 1991 ist.

Weiterlesen

Eine der schönsten spätgotischen Vorhallen Norddeutschlands – Einweihung des Westvorbaus der Katharinenkirche in Salzwedel

 

St. Katharinen in Salzwedel vor der Restaurierung mit Stahlstützen © Rainer Mertesacker/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

St. Katharinen in Salzwedel vor der Restaurierung mit Stahlstützen © Rainer Mertesacker/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Vor vier Jahren drohte der Westvorbau der Katharinenkirche in Salzwedel im Altmarkkreis, eine der schönsten spätgotischen Vorhallen Norddeutschlands, einzustürzen. Auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) beteiligte sich dank zweckgebundener Spenden an den Maßnahmen zur Rettung der baulichen Kostbarkeit mit insgesamt rund 110.000 Euro. Nun fand nach Abschluss der Sanierungsarbeiten die Wiedereinweihung am Donnerstag, den 13. Oktober 2013 statt.

Weiterlesen

Die Kirche der Kaiserin – Festakt anlässlich der Restaurierung des Turms der Kirche in Potsdam-Bornim

 

Kirche in Bornim, Karsten Knut Knuth [Attribution], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AKirche_Bornim.JPG">from Wikimedia Commons</a>

Kirche in Bornim, Karsten Knut Knuth [Attribution], from Wikimedia Commons

Am Sonntag, den 13. Oktober 2013 begann um 17.00 Uhr der Festakt zum Abschluss der Kirchturmrestaurierung in Potsdam-Bornim. Der musikalischen Begrüßung folgten Dankesworte, bevor die Feierstunde bei einem kleinen Imbiss und Wein ausklingt. An der Instandsetzung des Turmschaftes beteiligte sich im vergangenen Jahr auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) mit 20.000 Euro dank einer zweckgebundenen Spende des Fördervereins.

Weiterlesen

Ältere Beiträge Neuere Beiträge

© 2017 Auf dem Weg

Theme von Anders NorénHoch ↑