Auf dem Weg

Geschichte - Kultur - Spiritualität

Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 48)

117. Deutscher Wandertag beginnt in Eisenach – Weltweit größtes Wanderfest

Während der Eröffnungspressekonferenz zum 117. Deutschen Wandertag in Eisenach forderte DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß die Bundespolitik auf, die Arbeit der in seinem Verband organisierten Ehrenamtlichen stärker zu unterstützen.  Foto: J. Kuhr / Deutscher Wanderverband

Während der Eröffnungspressekonferenz zum 117. Deutschen Wandertag in Eisenach forderte DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß die Bundespolitik auf, die Arbeit der in seinem Verband organisierten Ehrenamtlichen stärker zu unterstützen.
Foto: J. Kuhr / Deutscher Wanderverband

Eisenach und die Wartburgregion sind während des 117. Deutschen Wandertages vom 26. bis zum 31. Juli Ziel von Wanderinnen und Wanderern aus ganz Deutschland und Europa. Der Deutsche Wanderverband (DWV) rechnet mit vielen Tausend  Besuchern. Zu den Gästen gehören Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, sowie Wolfgang Tiefensee, Wirtschafts- und Wissenschaftsminister in Thüringen. DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß mahnt in Eisenach mehr Unterstützung durch die Politik an. Andernfalls seien ehrenamtliche Tätigkeiten wie die Planung und Markierung von Wanderwegen als Fundament für den boomenden Wandertourismus nicht mehr zu leisten.

 

Eisenach – Während der Eröffnungspressekonferenz in Eisenach sagte DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß heute, dass das Wandern nicht nur die Wirtschaft fördere sondern auch dem Naturschutz diene. Außerdem sei es nachweislich integrierend und in jedem Alter gesund. „All dies ist in der Bundespolitik offenbar noch nicht angekommen. Es ist höchste Zeit, dass sich daran etwas ändert“, so der Präsident.

 

Längst überfällig sei die finanzielle Unterstützung und politische Wertschätzung des Ehrenamts. Eine neue Bundesregierung müsse endlich dafür sorgen, dass den Ehrenamtlichen wenigstens ein Teil ihrer finanziellen Aufwendungen für die Wegearbeit aus staatlichen Mitteln erstattet werde. Hier sei Deutschland in Europa Schlusslicht. Durchschnittlich würden Organisationen in Europa, die für das Wandern zuständig sind, 19 Euro aus staatlichen Mitteln pro Kilometer markierter Wanderwege erhalten. In Deutschland seien es nur fünf Euro. Das habe eine Befragung der Europäischen Wandervereinigung gerade ergeben.

 

Als weiteres Beispiel des ehrenamtlichen Engagements im Deutschen Wanderverband nannte Rauchfuß die Arbeit mit Kindern und Familien. Rauchfuß: „Wandern ist gesund und hilft ganz nebenbei, Kinder für die Natur zu begeistern.“  So fördere die DWV-Initiative „Let’s Go – Familie, Kids und Kitas“ die Bewegung von Kindern zwischen drei und sechs Jahren und Familien. Dafür arbeiten Familien- und Ortsgruppen von Wandervereinen mit Kindergärten und Kindertagesstätten (Kitas) zusammen. Einmal wöchentlich finden gemeinsame Wanderungen in den Kitas statt, einmal im Monat gibt es Wanderungen für alle am Projekt beteiligten Familien. Damit möglichst viele Menschen von der Initiative profitieren, veranstalte der Verband im September ein großes Symposium. Konkrete Tipps zum Wandern mit Kindern und Familien gebe außerdem eine neue DWV-Flyer-Reihe mit Rezepten, konkreten Wander-Tipps und zu Kooperationen von Familienwandergruppen und Kitas.

 

Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, spricht während der Feierstunde des Deutschen Wandertages am Sonntag, 30. Juli. „Thüringen und Wandern gehören einfach zusammen! Mit 710 Millionen Euro Umsatz im Jahr ist Wandern ein bedeutender Markt für Thüringen. Die Potenziale sind längst noch nicht ausgeschöpft. Vermehrt wollen wir Gäste aus dem Ausland gewinnen. Diesem Ziel dient die Ausrichtung der Angebote auf bestimmte Bereiche: Gelegenheitswanderer, ambitionierte Wanderer, Familien mit kleinen Kindern, Menschen mit Handicaps.

Nicht nur die Wanderwege auch die Unterkünfte und die Gastronomie müssen deshalb Premiumqualität erreichen, denn auch diese Landschaft um Tisch und Bett muss genauso gepflegt werden wie die vielen Wanderwege in unserem Land“, so der Ministerpräsident.

 

Zur Eröffnungsveranstaltung des Deutschen Wandertages wird Wolfgang Tiefensee, Wirtschafts- und Wissenschaftsminister in Thüringen, die nach Eisenach gereisten Gäste am Donnerstag, 27. Juli, begrüßen. Tiefensee sieht im Wandertourismus ebenfalls einen wichtigen Wirtschaftszweig für Thüringen: „Der Wandertourismus erwirtschaftet fast ein Viertel des gesamten touristischen Jahresumsatzes im Freistaat“, so Tiefensee, „damit liegt er gleichauf mit wichtigen Thüringer Industriezweigen wie dem Maschinenbau oder der Nahrungsmittelindustrie. Thüringen ist ein Wanderland.“ Der Marktanteil des Freistaats am Tourismussegment „Wandern“ liege bundesweit bei neun Prozent. Das Land verfüge über ein 17.000 Kilometer umfassendes Wanderwegenetz. 7.500 Kilometer davon würden derzeit zu Qualitätswanderwegen entwickelt werden. Das Ehrenamt sei aus dem Wirtschaftszweig „Wandertourismus“ nicht wegzudenken. Tiefensee: „Ohne ehrenamtliches Engagement könnten wir den Wanderern eine so ausgezeichnete Infrastruktur nicht bieten. Die zuverlässige Markierung der Wege zum Beispiel ist ohne das Engagement in den Wandervereinen gar nicht denkbar.“

 

Der Deutsche Wanderverband als Veranstalter des Deutschen Wandertages hat gemeinsam mit dem Rennsteigverein sowie der Stadt Eisenach und dem Wartburgkreis als Ausrichter der Veranstaltung ein vielfältiges Programm für den Wandertag erarbeitet. Es gibt eine Tourismusmesse, ein großes Rahmenprogramm und viele geführte Wandertouren. Passend zum Lutherjahr wird es für die 95 Thesen des Reformators 95 Touren mit Luherbezug geben. Rauchfuß: „Das Motto des Wandertages ´Wandern auf Luthers Spuren` hätte kaum besser gewählt sein können.“ Dazu seien mit dem UNSECO-Weltkulturerbe Wartburg und dem UNESCO-Weltnaturerbe Hainich zwei wirkliche Sehenswürdigkeiten in der Wandertagsregion zu erleben.

Rauchfuß dankte den insgesamt 270 Wanderführerinnen und Wanderführern für ihr Engagement: „Fast 300 geführte Touren während des 117. Deutschen Wandertages – das ist wahrlich eine tolle Leistung.“ 

Traditionell tagen während des Wandertages auch die Vereinsvorsitzendenden der im DWV organisierten Vereine sowie der DWV-Vorstand und die Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen Fachbereiche wie etwa „Wege“, „Kultur“ und „Naturschutz“. Schließlich findet auch die DWV- Mitgliederversammlung in Eisenach statt.

Höhepunkt des Deutschen Wandertages ist traditionell der Empfang der Wandertagswimpel-Gruppe, in diesem Jahr am Donnerstag. Der Wandertagswimpel als „Olympisches Feuer“ des Deutschen Wandertages wird traditionell von Vertretern des Wandervereines, in dessen Region das Großereignis im Vorjahr stattgefunden hat, zum Austragungsort des kommenden Wandertages zu Fuß gebracht. In diesem Jahr wird die Gruppe nach einem rund 550 Kilometer langen Fußmarsch aus Sebnitz in Eisenach eintreffen. Fast schon legendär sind auch die großen Festumzüge während der Deutschen Wandertage am Sonntag.

Der Deutsche Wanderverband veranstaltet einmal im Jahr gemeinsam mit einem Mitgliedsverein und regionalen Partnern den Deutschen Wandertag. Er gilt als weltweit größtes Wanderfest mit bis zu 30.000 Gästen. Der 118. Deutsche Wandertag wird vom 15. bis 20. August 2018 im Teutoburger Wald stattfinden. Wandertagshauptstadt ist dann Detmold. Austragungsregion des 119. Deutschen Wandertages vom 3. bis 8. Juli 2019  ist das Sauerland mit Schmallenberg/Winterberg als Wandertagshauptstadt.

 

Seit 1883 vertritt der Deutsche Wanderverband (DWV) gegenüber Politik und Behörden die Interessen seiner Mitglieder. Als Dachverband von rund 60 landesweiten und regionalen Wanderorganisationen mit rund 600.000 Mitgliedern hat der DWV wichtige Initiativen wie das Schulwandern, das Gesundheitswandern oder die Ausbildung von Wanderführern ins Leben gerufen. Außerdem zertifiziert der DWV im Rahmen seiner Qualitätsinitiative „Wanderbares Deutschland“ Regionen, Wege und Gastgeber, wenn sie sich besonders gut für Wanderer eignen.

Heiße Flugbegleiter und riesige Teddybären- so skurril sind die Buchungswünsche der Flugreisenden

Von Arcturus - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=719007

Von Arcturus – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=719007

Nach etwas mehr Beinfreiheit oder einem speziellen Menü zu fragen ist eine Sache, manche Flugreisende gehen jedoch noch einen Schritt weiter und wünschen sich gar einen Sitzplatz neben dem Piloten oder einen besonders heißen Flugbegleiter. lastminute.de, der Experte für Online Reise und Freizeit, hat seine zehn verrücktesten Kundenanfragen in einem urkomischen Video festgehalten und verrät außerdem, mit welchen Tricks der nächste Flug (mit oder ohne Riesen-Teddy) nicht nur günstig, sondern auch richtig entspannt wird.

Die Top 10 der schrägsten Anfragen

  • Wir können beim Verlassen des Flugzeugs die Rutsche anstatt der Treppe nutzen, oder?
  • Zu Ihrer Information: Ich werde mit einem riesigen Teddybären reisen. Er benötigt aber kein Essen.
  • Können Sie dafür sorgen, dass mein Flugbegleiter heiß ist? Also so richtig heiß 🙂
  • Könnte ich bitte – wie auch die Stewardessen – rückwärts sitzen? Mir wird nämlich schnell schlecht…
  • Sie müssen mich bitte wissen lassen, neben wem ich sitze – ich hasse es, neben Fremden zu sitzen. Danke!
  • Guten Abend. Kann ich während des Fluges bitte neben dem Piloten sitzen? Ich habe Geburtstag.
  • Nur um Sie zu warnen: mein Freund furzt. Und zwar sehr viel.
  • Ich weiß er ist stachelig, aber kann ich einen Kaktus im Handgepäck transportieren? Es ist ein Geschenk.
  • Wir sind in unseren Flitterwochen und meine Lady sollte bitte wie eine Königin behandelt werden.
  • Für mich bitte kein Essen. Einfach nur Schokolade (und auch keinen Kaffee, igitt)

Tipps für die nächste Flugbuchung

1.Unter der Woche fliegen
Die besten Wochentage um abzuheben sind Dienstag bis Donnerstag. An diesen Tagen wird nicht nur der Welle von Geschäftsreisenden am Montag entgangen, sondern auch den Reisenden am Wochenende. Und da es unter der Woche in der Regel eine höhere Anzahl an frei verfügbaren Sitzplätzen gibt, stehen die Chancen für ein extrem günstiges Ticket hier besonders gut. 

2. VIP Lounge statt Wartebereich
Wartezeiten am Flughafen müssen nicht immer mit Stress verbunden sein. In vielen Flughäfen kann man bereits für einen geringen Betrag in luxuriös eingerichtete Chillout-Lounges einchecken. Anstatt im lauten und überfüllten Wartebereich Däumchen zu drehen, kann dort stattdessen in Ruhe relaxt, gegessen und das frei verfügbare Wifi genutzt werden.

3.Spät nachts buchen
Flüge, die meist tagsüber von Geschäftsreisenden nur reserviert anstatt verbindlich gebucht wurden, sind nach der Aktualisierung der Flugsysteme gegen Mitternacht wieder frei verfügbar. Wer also ein klein wenig länger wach bleibt und seinen Flug gegen 1 Uhr nachts bucht, hat die Poleposition für ein besonders preiswertes Ticket.

4.In der Früh fliegen
Extrem früh aufstehen tut keiner gern und genau aus diesem Grund sind die ersten Flüge am Morgen besonders günstig. Um ordentlich Geld zu sparen und zudem noch einen relativ leeren Flughafen vorzufinden, sollte also am Abreisetag auf die Zähne gebissen und der frühestmögliche Flug gebucht werden.  

5.Cityreisen im Januar buchen
Der günstigste Monat um einen Städtetrip zu buchen ist der Januar. Hier gibt es oftmals Buchungsangebote, die den Flug sowie zwei Nächte in einem Hotel in Städten wie Dublin, Prag oder Kopenhagen schon für unter 100€ anbieten.

Wiener Impressionen

Fuß-fit in den Frühling: Hansaplast Foot Expert baut Blasen- Pflaster Sortiment aus

Die neue Wandersaison kann kommen

Die neue Wandersaison kann kommen

Endlich, der Frühling rückt näher – die neuen Sport- und Wanderschuhe warten auf ihren Einsatz, die frisch geshoppten Pumps liegen bereit. Leider machen sich neue Schuhe an unseren Füßen schnell bemerkbar: eine Blase hier, eine unangenehme Druckstelle dort. Zum Glück stehen zuverlässige Helfer parat. Die Hansaplast Blasen-Pflaster – in transparenter Optik perfekt auch für offene Schuhe geeignet – lassen unsere Füße schön und gepflegt in die Sandalen-Saison starten. Passend zum Frühlingsbeginn gibt es im Foot Expert Sortiment von Deutschlands Pflastermarke Nr. 11 ein neues Design der bewährten Blasen-Pflaster sowie attraktive Neu- und Aktionsprodukte.
Neuer Look bei bewährter Qualität: Hansaplast Blasen-Pflaster groß und klein
Ein zuverlässiger Begleiter, der sicheren Schutz und sofortige Druck- und Schmerzlinderung bei Blasen an Fuß, Ferse oder Zeh bietet – bei vielen ist das etablierte Hansaplast Blasen-Pflaster kaum wegzudenken. Nun erfährt seine Verpackung ein umfassendes Design-Update: Die praktische Aufbewahrungsbox erstrahlt jetzt in schickem Blau und die Faltschachtel enthält ein integriertes Sichtfester. Die Hansaplast Blasen-Pflaster-Box im neuen Look ist ab März 2017 in gleich fünf verschiedenen trendigen Designs erhältlich. Die kleinen Pflaster gibt es zum Preis von ca. 5,65 Euro* (UVP) in der Apotheke, die großen Pflaster – für ca. 6,20 Euro* (UVP) – sind sowohl in der Apotheke  als auch im Einzelhandel und Drogeriemärkten erhältlich.
Für alle Fälle gewappnet – mit dem SOS Mix Pack
Schnelle Abhilfe bei schmerzenden Füßen bietet auch das neue Hansaplast SOS Mix Pack. Mit acht Blasen-Pflastern in unterschiedlichen Abmessungen hält es eine zuverlässige Lösung für die Versorgung von Blasen jeder Größe bereit – perfekt für unterwegs. Neben den beliebten kleinen und großen Blasen-Pflastern enthält das Kit ein neues, extragroßes XL Blasen-Pflaster für den wirksamen Schutz großflächiger Bereiche am Fuß, wie beispielsweise der Ferse.

Komplettiert wird das SOS Mix Pack durch Hansaplast Druckstopp: Das transparente Schutzpolster ist ideal zur Vorbeugung von Blasen und hilft bei der schnellen Linderung bei schmerzhaften Druckstellen. Dabei lässt es sich passgenau ganz nach Bedarf zuschneiden. Das neue SOS Mix Pack ist in einer umweltfreundlichen Faltschachtel erhältlich. Damit kommt Hansaplast insbesondere dem Wunsch von Kunden entgegen, denen Nachhaltigkeit wichtig ist. Laut einer repräsentativen Online-Verbraucherstudie der STI-Group2 legt bereits jeder Zweite Wert auf eine nachhaltige Verpackung.  Das Hansaplast Blasen-Pfl aster SOS Mix Pack ist ab März 2017 zum Preis von ca. 6,95 Euro* (UVP) in der Apotheke erhältlich.
Dankeschön für Vielverwender: Blasen-Pflaster Nachfüllpack mit Gratispflaster
Verwender des großen Blasen-Pflasters, die die Aufbewahrungsbox schon zu Hause haben, können jetzt auf den erneuten Kauf einer Plastikbox verzichten und die Pflaster ganz einfach nachfüllen. Mit dem praktischen
Nachfüllpack in der Faltschachtel geht Hansaplast weiter auf das steigende Bewusstsein der Verbraucher in puncto Nachhaltigkeit ein.
Mit insgesamt sechs großen Blasen-Pflastern enthält das Nachfüllpack ein Pflaster gratis. Ab März 2017 und nur für kurze Zeit ist das Aktionsprodukt zum Preis von ca. 6,20 Euro* (UVP) in der Apotheke erhältlich.
Mit dem neuen SOS Mix Pack und dem Blasen-Pflaster Nachfüllpack ergänzt Hansaplast sein Foot Expert Sortiment für die Bedürfnisse strapazierter Füße – so kann der Frühling kommen!

Farbe für den Tod – Neues Eulenfisch-Arbeitsheft erschienen

Der Autor des Eulenfisch-Arbeitshefts, Andreas Thelen-Eiselen, war auf der Frankfurter Buchmesse am Stand des Verlags Butzon & Bercker zu Gast., Foto: Matthias Cameran

Der Autor des Eulenfisch-Arbeitshefts, Andreas Thelen-Eiselen, war auf der Frankfurter Buchmesse am Stand des Verlags Butzon & Bercker zu Gast., Foto: Matthias Cameran

„Abschied nehmen – dem Tod Farbe verleihen“ ist der Titel eines neuen Eulenfisch-Arbeitshefts. Mit Hilfe von Filmen, Bibeltexten und Zitaten wird Schülern der Zugang zum Themengebiet „Einsamkeit, Trennung, Tod“ ermöglicht. Geschrieben hat die Arbeitshilfe der Religionspädagoge Andreas Thelen-Eiselen, für den die persönliche Auseinandersetzung mit dem Tod eine besondere Herausforderung für viele Schüler darstellt: „Religionsunterricht und Katechese können hier Wege aufzeigen, indem sie die Bedeutung der christlichen Kultur des Todes thematisieren und bewusst machen.“

Das Arbeitsheft besteht aus sechs Bausteinen. Sie sind Vorschläge für den Projektunterricht oder für die Gemeindearbeit. Ein Baustein beschäftigt sich beispielsweise mit der Bestattungskultur der verschiedenen Weltreligionen, ein anderer mit einem Kunstprojekt zum Thema „Dem Tod Farbe verleihen“.

„Die Publikation ist überhaupt erst durch die Kooperation der Schulabteilungen der Diözesen Limburg, Trier und Paderborn möglich geworden“, betont Martin Ramb, Leiter der Abteilung Religionspädagogik, Medien und Kultur im Bistum Limburg. Nach dem Arbeitsheft „Barmherzigkeit“ ist dies die zweite überdiözesane Kooperation auf dem Gebiet des Religionsunterrichts. „Darauf sind wir schon ein wenig stolz,“ so Ramb.

Andreas Thelen-Eiselen ist Lehrer an der St. Franziskus-Schule in Koblenz und Redaktionsmitglied des Eulenfischs, des Magazins für Religion und Bildung. 2015 erschien bereits sein Arbeitsheft zum Thema „Barmherzigkeit“. Herausgegeben wird das neue Arbeitsheft für Sekundarstufe und Katechese von den Schulabteilungen der Bistümer Limburg, Paderborn und Trier. Bestellt werden kann die 64-seitige Arbeitshilfe für 12,95 Euro unter der ISBN: 978-3784035468 in jedem Buchhandel. Infos zum Magazin Eulenfisch gibt es auf www.eulenfisch.de.

Wandern komplett

Die Jugend zieht es in die Berge. Bei den coolen Outfits, die Lucas (18), Insa (16), Nicolas (14) und Matias (9) präsentieren ist das kein Wunder. Sie zeigten anlässlich des Fototermins zur 14. TourNatur, die am 2. September in der Halle 6 des Düsseldorfer Messegeländes parallel zum CARAVAN SALON 2016 startet, dass Wandermode heutzutage einfach Spaß beim Tragen macht. Foto: TourNatur

Die Jugend zieht es in die Berge. Bei den coolen Outfits, die Lucas (18), Insa (16), Nicolas (14) und Matias (9) präsentieren ist das kein Wunder. Sie zeigten anlässlich des Fototermins zur 14. TourNatur, die am 2. September in der Halle 6 des Düsseldorfer Messegeländes parallel zum CARAVAN SALON 2016 startet, dass Wandermode heutzutage einfach Spaß beim Tragen macht. Foto: TourNatur

Zur diesjährigen Messe TourNatur präsentiert der Deutsche Wanderverband (DWV) als Partner der Messe Düsseldorf eine Vielzahl von Themen. Sowohl am Gemeinschaftsstand, an dem u.a. die Themen „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ und die neue Wander-Erlebnis-App im Fokus stehen werden, als auch mit mehreren Fachvorträgen.

 

Traditioneller Höhepunkt der Messe ist die Verleihung der Qualitätszertifikate „Wanderbares Deutschland“, in diesem Jahr am Freitag, 2. September, ab 11:15 Uhr. DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß wird die Zertifikate zusammen mit Lis Nielsen, Präsidentin der Europäischen Wandervereinigung, auf der großen Bühne in Halle 6 überreichen. Neben 18 Wanderwegen, die das Zertifikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ bekommen, erhält eine Region das Zertifikat „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“. Ein Schwerpunktthema am DWV-Gemeinschaftsstand  sind ebenfalls die „Qualitätsregionen Wanderbares Deutschland“. Außerdem wird es an allen drei Messetagen Workshops zur neuen DWV-Wander-Erlebnis-App zur biologischen Vielfalt geben. Damit lassen sich Naturräume spielerisch erkunden und Hotspots biologischer Vielfalt mit anderen teilen. Nicht zuletzt hilft die App, Kinder und Jugendliche fürs Draußensein zu begeistern.

 

An beiden Messetagen gibt es auf dem Rastplatz Vorträge zum Thema Qualitätsregion „Wanderbares Deutschland“. Ein weiterer Schwerpunkt auf der Bühne in diesem Jahr werden die Europäischen Qualitätswege, die „Leading Quality Trails“, sein. Die attraktiven Wege gibt es inzwischen von Schweden bis Griechenland. Außerdem wird Lis Nielsen, Präsidentin der Europäischen Wandervereinigung, den ersten Leading Quality Trail überhaupt, den Lechweg, mit der Urkunde für die alle drei Jahre nötige Nachzertifizierung auszeichnen.

Das DWV-Fachforum am Samstag behandelt zwischen 11:00 Uhr und 13:00 Uhr das Thema „Wandern für alle – Wie geht Barrierefreiheit im Wandertourismus?“. Als Referenten vorgesehen sind Vertreter von „Tourismus für Alle Deutschland e.V“ (NatKo) sowie der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH. Der DWV wird seine kurzen „Qualitätswege Wanderbares Deutschland“ mit dem Namen „komfortwandern“ vorstellen. Diese Wege sind für Wanderer konzipiert, die kurze, attraktive Strecken ohne physische Barrieren wie Stufen oder Schlaglöcher mit Ruhemöglichkeiten bevorzugen.

 

Die TourNatur in Düsseldorf hat sich zu einer der wichtigsten Wandermessen weltweit entwickelt. In diesem Jahr öffnet die Messe vom 2. bis 4. September in Halle 6 ihre Tore. Die Messe mit rund 275 Ausstellern widmet sich den Themen Ausrüstung, Beratung, Wanderregionen und Wanderwege. Dazu kommen eine spannende Mischung aus Aktionen sowie Sonderthemen und ein hochwertiges Fachprogramm. Im touristischen Bereich gibt es Informationen zu mehr als 5.000 Wanderdestinationen. Ein weiterer Höhepunkt in diesem Jahr ist ein riesiger Indoor-Klettersteig für die Besucher.

 

Die TourNatur ist von Freitag bis Sonntag täglich von 10.00 bis 18.00 geöffnet. Die Eintrittskarten gelten auch für den parallel stattfindenden CARAVAN SALON und kosten für Erwachsene 15 Euro (Online-Vorverkauf: 14 Euro). Kinder, Schüler und Studenten zahlen einen ermäßigten Eintrittspreis. Ermäßigungen gibt es außerdem als E-Ticket für Inhaber der DWV-Mitgliedskarte in Kombination mit dem unter www.wanderverband.de ausdruckbaren Messegutschein (10 Euro). E-Tickets gibt es auf www.tournatur.com. Alle Eintrittskarten beinhalten die kostenlose Hin- und Rückfahrt zum Messegelände mit allen VRR-Verkehrsmitteln am Tage des Messebesuches (DB 2.Kl., nur zuschlagfreie Züge).

 

Übrigens: Wer Lust hat, sein Messeerlebnis in Form eines Fotos mit nach Hause zu nehmen, sollte zum DWV-Stand kommen. Die dortige Fotobox steht allen Messebesuchern kostenlos offen.

Blick nach Frankfurt – Fiona Tan. Geografie der Zeit im MMK 1

Fiona Tan, Diptych, 2006–11 Installationsansicht / installation view Stedelijk Museum, 2012 Courtesy the artist and Frith Street Gallery, London Foto/photo: Gert Jan Van Rooij

Fiona Tan, Diptych, 2006–11
Installationsansicht / installation view Stedelijk Museum, 2012 Courtesy the artist and Frith Street Gallery, London Foto/photo: Gert Jan Van Rooij

(KS, im Juli 2016) Vom 17. September 2016 bis zum 15. Januar 2017 zeigt das MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main eine Ausstellung einer der außergewöhnlichsten Künstlerinnen unserer Zeit. In eindrucksvollen Bildern erzählt die indonesische Fotografin, Tochter eines indonesisch-chinesischen Vaters und einer australisch-schottischen Mutter, wie die eigene Vergangenheit unser Verständnis der Gegenwart prägt.

Die Künstlerin Fiona Tan (*1966) zählt zu den herausragenden Künstlerinnen ihrer Generation. In der Werkschau „Geografie der Zeit“ im MMK 1 stehen neben Hauptwerken aus ihrem filmischen Œuvre – wie die Doppelprojektion „Rise and Fall“, die sie 2009 für den Niederländischen Pavillon der Venedig Biennale produzierte – die neueste Entwicklung in ihrem Werk hin zu installativen Environments im Fokus. Fiona Tan verwendet Film, Fotografie, Installation, Audio und Text, um zentrale Fragen zur Identität des Menschen im 21. Jahrhundert zu stellen: Wie sehen wir uns selbst und was bestimmt unsere Perspektive auf das Andere? Ihre bewegenden und zutiefst menschlichen Werke untersuchen Geschichte und Zeit und unsere Verortung darin. In eindrucksvollen Bildern und Installationen erzählt Tan davon, wie die eigene Erinnerung unser Verständnis der Gegenwart prägt. In ihren Bildwelten lösen sich die Grenzen zwischen persönlichem und kollektiven Gedächtnis, Innen und Außen, Fiktion und Wirklichkeit auf. Erinnerung und Identität waren von Beginn ihrer künstlerischen Karriere wiederkehrende Themen in Fiona Tans Œuvre. Besonders das Thema der kulturellen Prägung spielt bedingt durch ihre Abstammung – Tan wurde als Kind von chinesisch-australischen Eltern in Indonesien geboren, wuchs in Australien auf und zog später in die Niederlande – eine entscheidende Rolle in ihrem Schaffen. Die Ausstellung im MMK 1 folgt mit Werken wie „Diptych“ (2006–11), filmischen Porträtaufnahmen von Zwillingen, über höchst elaborierte Video-Installationen wie „Nellie“ (2013), bis zu den jüngsten ‘mixed-media’-Werken wie „Ghost Dwellings“ und Objekt-Installationen wie „1 to 87“ diesen Leitmotiven, präsentiert in einer faszinierenden, von der Künstlerin entworfenen Ausstellungsarchitektur.

Das MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main gehört zu den weltweit bedeutendsten Museen für Gegenwartskunst. Mit seinen großen Einzelausstellungen und seiner über 5.000 Werke umfassenden Sammlung internationaler Gegenwartskunst ist das MMK seit seiner Eröffnung im Jahr 1991 ein großer Anziehungspunkt für Kunstinteressierte.

Veranstaltungstipp: Mittwoch, 14. September 2016, 20 Uhr, Filmabend mit Fiona Tans erstem Kinofilm „History’s Future“ (2016) und Gespräch mit der Künstlerin im Deutschen Filmmuseum Eröffnung: Freitag, 16. September 2016, 20 Uhr im MMK 1

 

Öffnungszeiten & Preise:             Dienstag – Sonntag: 10 – 18 Uhr Mittwoch: 10 – 20 Uhr Montag: geschlossen

MMK 1* 12 Euro / ermäßigt 6 Euro Kombiticket** MMK 1|2|3 16 Euro / ermäßigt 8 Euro Für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt frei. Jeden letzten Samstag im Monat freier Eintritt.

 

Mit dem RMV ab Weilburg (zum Beispiel): 

Weilburg ab 8:16 h, Gießen an: 8:42 h, Gießen ab: 8:54 h, Frankfurt-HbF an: 9:35 h U-Bahnlinie: U4, U5, Haltestelle Dom / Römer  Straßenbahn: 11, 12, Haltestelle Römer / Paulskirche  S-Bahnen (S1–S6): Haltestelle Konstablerwache Von den Haltstellen Dom/Römer (U-Bahn) oder Römer / Paulskirche (Straßenbahn) sind es nur noch 3 Minuten Fußweg zum MMK.

Mein Ahausen – Spaziergang mit Hans Werner Bruchmeier

Das alte Schulhaus in Ahausen

Das alte Schulhaus in Ahausen

(KS, im Juli 2016) „Seit 10 Jahren bin ich Ortsvorsteher in Ahausen und auf die nächsten fünf Jahre, für die ich gerade gewählt bin, freue ich mich sehr.“ Das erzählt mir Hans Werner Bruchmeier (63), Lehrer am Gymnasium Philippinum und engagierter Lokalpolitiker. Seit über 30 Jahren ist er Mitglied der Weilburger Stadtverordnetenversammlung. Weilburg kennt ihn auch als Vorstand des Weilburger Rudervereins.

Wir haben uns in Ahausen zu einem Spaziergang durch den Ort getroffen. Bruchmeier will mir den Stadtteil zeigen, so wie er ihn sieht – und liebt. Wir kommen an seinen Lieblingsplätzen vorbei und treffen den einen oder anderen Ahäuser auf einen kurzen Plausch.

„Ahausen ist überschaubar!“

Direkt an der Lahn, an der Grenze zur Nachbargemeinde Löhnberg, liegt der Weilburger Stadtteil Ahausen. 1320 erstmalig urkundlich erwähnt, kam der Ort im Zuge der hessischen Gemeindereform am 31. Dezember 1970 zu Weilburg. „Mit 667 Einwohnern am 1. Januar 2016 liegen wir einwohnermäßig im Weilburger Mittelfeld,“ sagt Hans Werner Bruchmeier, „Ahausen ist überschaubar.“

Wir sitzen beim Kaffee auf der Terrasse hinter dem schmucken Haus. 1824 und 1825 als Dorfschule gebaut, hat es Bruchmeier in den 80er Jahren gekauft und saniert. Heute ist das Haus ein Schmuckstück und neben der Erzverladestation am Ortseingang das beliebteste Fotomotiv in Ahausen. Hans Werner Bruchmeier erzählt von der Sanierung des Hauses, von seiner Familie und ganz besonders von Ahausen.

„Es ist schön, hier zu wohnen, die meisten Ahäuser kennen mich und ich kenne sie. Man grüßt, nimmt sich oft Zeit für ein kurzes Gespräch. Damals haben wir ein altes Haus gesucht und genau das in Ahausen gefunden. Seit 1989 wohnen wir hier.“ Bruchmeier gerät ins Schwärmen. Man merkt, als gebürtiger Weilburger ist er in diesem Haus angekommen, hat sein Familienheim gefunden.

Romantischer Weiher im Verborgenen

Aber wir wollen ja über Ahausen reden. Über den Hof und durch den Garten gehen wir nach hinten. „Das ist der Köppel,“ zeigt Bruchmeier auf eine Anhöhe. „Eine Hinterlassenschaft des Bergbaus in Ahausen.“ Und plötzlich stehen wir vor einem romantischen Weiher, der auch aus der Zeit des Bergbaus in unserer Region stammt. Dichtes Gebüsch am Ufer, im Vorbeigehen erhasche ich einen Blick auf wunderschöne Seerosen. „Manchmal erscheint das Wasser richtig rot,“ erzählt mir der Ortsvorsteher, „es sind viele Goldfische im Teich.“ An diesem heißen Tag haben sie sich in den Schatten verzogen. Neben dem Weiher eine Wiese – ein idealer Platz für ein Sommerfest, denke ich bei mir. Und schon spricht Bruchmeier weiter: „Hier feiern wir gelegentlich ein spontanes Weinfest, ein toller Platz im Sommer.“

Um den Weiher herum gelangen wir zur freiwilligen Feuerwehr und zum Bürgerhaus. Fast zwanzig Jahre alt, sehr gepflegt von den Ahäusern. „Wir planen einen kleinen Anbau, um das Mobiliar und Gerätschaften dort lagern zu können.“

Der weitere Weg führt durchs kleine Neubaugebiet. An einem Haus wird gerade gebaut, ein anderes ist jüngst bezugsfertig geworden. Drei Grundstücke stehen noch zur Verfügung.

Links von uns trennen zwei Reihen Apfelbäume das Neubaugebiet vom Feld. „Wir pflanzen alte hessische Apfelbäume, unser Apfellehrpfad. Um die alten Bäume, die regelmäßig gepflegt werden müssen, kümmert sich die Odersbacher Pomologin Martina Adams.“

„Da haben wir den Friedhof. Hier haben wir in Gemeinschaftsarbeit komplett die Wege in Ordnung gebracht. Es gibt in Ahausen keinen Freiwilligentag, wie in anderen Stadtteilen. Aber wenn Hände gebraucht werden, sind immer genügend Helfer da. Das gilt auch für die Ahäuser Kleinodien, zum Beispiel die Schüttanlage am Ortseingang, um die sich der Heimatverein liebevoll kümmert.“ Hans Werner Bruchmeier erzählt im Plauderton. „Bestattungskultur wandelt sich auch in Ahausen. Neben den klassischen Grabstellen haben wir eine Urnenwand und in der Planung sind zwei große Bäume am Friedhofsrand, unter denen auch jeweils bis zu 10 Urnen Platz finden können.“

Verborgene Wege

Ein Fremder würde die Wege gar nicht finden, auf denen wir hinunter zur Selterser Straße kommen. Kurz nach links gewendet und wir stehen vor der Verladestation der Eisensteinaufbereitungsanlage am Ortseingang. Der Heimatverein Ahausen hat seit 1997 die Erhaltung dieses Denkmals übernommen und viel Zeit und Arbeit in das Projekt investiert. Heute stellt sich dieser Teil der 1960 stillgelegten Grube Allerheiligen als Schmuckstück am Ortseingang dar.

Auf dem Rückweg halten wir uns auf der viel befahrenen Selterser Straße, der Durchgangsstraße in Ahausen. Zu fast jedem Haus hat Bruchmeier etwas zu erzählen. Einige der schönen, alten Häuser werden zur Zeit saniert und sollen noch in diesem Jahr bezogen werden. Hier ein kurzes Gespräch, dort ein Gruß über die Straße – Bruchmeier kennt und ist bekannt.

Noch einmal biegen wir ab. „Dies ist so einer meiner Lieblingsplätze in Ahausen. Die erhaltene und neu aufgebaute Ahäuser Viehwaage, der Brunnen und die Bank daneben.“ Demonstrativ setzt sich der Ortsvorsteher auf die Bank und lacht in die Kamera. „Da oben steht eines der ersten Bürgerhäuser in Hessen. Damals mit Gefrierstation, mit Saal, mit Vereinsräumen. Heute ist der Kindergarten der Weilburger Wirtschaft dort eingezogen, die Kirchengemeinde nutzt den Saal, der Heimatverein hat sein Archiv.“

Lahn-Marmor im Viehstall

Auf dem Rückweg zur Alten Schule kommen wir an einem sorgfältig restaurierten Gehöft vorbei. „Lass‘ uns mal schauen, ob Frau Göpel daheim ist.“ Frau Göpel ist Künstlerin mit regelmäßigen Ausstellungen in der Region. In Ahausen wohnt und arbeitet sie. Wir dürfen einen Blick in die Scheune werfen. Rechts der ehemalige Viehstall, heute ein Raum für Gespräche und Feiern. Ins Augen fallen die Säulen aus wohl Wirbelauer oder Villmarer Marmor und die erhaltenen Viehtränken aus dem schwarzen Schupbacher Marmor. Marmor als Baustoff im Viehstall – das gibt es wohl nur im Weilburger Land. Wobei fairerweise erwähnt werden muss, dass es sich um das Gehöft des Schultheißen im Dienst der Nassau-Weilburger handelte. Ein damals wichtiger und sicher auch wohlhabender Mann.

Die letzte Station auf unserem Spaziergang ist Herbert Schmidt’s Scheune, die Kulturscheune. Der Heimatverein zeigt hier landwirtschaftliches Gerät der letzten 150 Jahre. Es ist eine weitere Besonderheit und ein weiterer Beweis, dass in Ahausen angepackt wird wenn es gilt, Ideen zu verwirklichen.

Rund zwei Stunden hat unser Spaziergang gedauert. Schulhaus, Apfelbaumlehrpfad, verborgene Wege, eines der ältesten Bürgerhäuser Hessens, eine Verladestation, Lahnmarmor im Viehstall und eine Kulturscheune. Mir hat der Spaziergang gezeigt, dass Ahausen mehr ist als eine viel zu enge Durchgangsstraße. Mal sehen, was es in Bermbach mit Ortsvorsteher Kai Schmidt zu entdecken gilt.

Neu: Broschüre zum Wandern im Alter – „Wandern – Bewegung, die gut tut“

Neue Broschüre der BZGA und dem Deutschen Wanderverband

Neue Broschüre der BZGA und dem Deutschen Wanderverband

Eine neue Broschüre zum Wandern haben die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Deutsche Wanderverband (DWV) herausgegeben. Die Broschüre ist Teil des BZgA-Programms „Älter werden in Balance“ und gibt viele allgemeine Informationen und praktische Tipps, um gerade ältere Menschen dazu zu motivieren, sich regelmäßig draußen zu bewegen.

 

„Aktivität und Bewegung sind entscheidende Faktoren für die Aufrechterhaltung und Stärkung von körperlicher und psychischer Gesundheit, Wohlbefinden und sozialer Teilhabe gerade älterer Menschen“, erklärt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. Wandern ist die mit Abstand beliebteste Freizeitaktivität der Deutschen. „Gerade das Wandern hat viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen, wie mehrere Studien nachgewiesen haben. Dazu kommt, dass Wandern ohne aufwändige Ausrüstung für jeden fast überall möglich ist“, sagt DWV-Geschäftsführerin Ute Dicks.

 

Die reich bebilderte, 24-seitige Broschüre behandelt im ersten Teil die Effekte des Wanderns für Körper, Geist und Seele. Hier wird zum Beispiel deutlich, dass Wandern das Risiko von Arteriosklerose und damit für Herzinfarkt und Schlaganfall senkt. Außerdem eignet sich kaum etwas so gut zum Auftanken und Abschalten wie das Wandern. Es hilft gegen Stress, indem es das Stresshormon Kortisol vermindert. Selbst bei leichten Depressionen kann die Bewegung an der frischen Luft Linderung verschaffen. Zudem trainiert es zahlreiche Muskelpartien, steigert die Durchblutung und erhöht die Sauerstoffaufnahme der Lungen. Kurzum: Wandern ist ein ideales ganzheitliches Fitnessprogramm.

 

Im zweiten Teil der Broschüre werden spezielle Angebote des Deutschen Wanderverbandes vorgestellt. Hier gibt es Informationen zum vom DWV gemeinsam mit der Fachhochschule Osnabrück entwickelten „Gesundheitswandern“ ebenso wie zum Deutschen Wanderabzeichen und den Qualitätsinitiativen unter dem Namen „Wanderbares Deutschland“.

 

Tipps für Wander-Einsteiger runden die Broschüre ab. Leserinnen und Leser erfahren unter anderem, wie ein Rucksack zweckmäßig gepackt wird und was dort hinein gehört. Ebenso erklärt der kleine Ratgeber Wissenswertes zum Zeckenschutz und wie sich Blasen vermeiden lassen.

 

Das BZgA-Programm „Älter werden in Balance“ richtet sich an Menschen ab 65 Jahren mit dem Ziel, Krankheiten und Einschränkungen vorzubeugen und Pflegebedürftigkeit hinauszuzögern. „Älter werden in Balance“ wird gefördert durch den Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV).

 

Weitere Informationen zum Programm „Älter werden in Balance“, vielfältige Bewegungsangebote, Tipps und Anleitungen zur Bewegungssteigerung im Alltag sowie allgemeine Informationen zur Gesundheitsförderung älterer Menschen finden Sie unter www.aelter-werden-in-balance.de.

 

Kostenlose Bestellung der Broschüre „Wandern – Bewegung, die gut tut“ über:

 

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln

Online-Bestellsystem: www.bzga.de/infomaterialien

Fax: 0221/8992257

E-Mail: order@bzga.de

Bestellnummer 60582323

Die Broschüre steht außerdem zum Download bereit unter:

http://www.bzga.de/infomaterialien/gesundheit-aelterer-menschen/

 

und

 

http://www.wanderbares-deutschland.de/magazin.html?id=51&seite=1&pp=25

Cornucopia Summer Update 2013

For those travelling to and within Turkey this summer, and we highly recommend that you do, please have a look at the Cornucopia Hotel Collection where you can book rooms online at best rates at hotels we recommend.
http://www.cornucopia.net/guide/hotel-collection

Recently added hotels are the YundAntik Cunda Konaklari on the delightful island of Cunda near Ayvalık, and Misafir Suites 8 Istanbul, in the heart of Beyoğlu.

A little further afield in the Black Sea region is the Reşitler Bağ Evi, a restored Ottoman mansion in the vineyards of Safranbolu, and the historic Uğurlu Mansions in Kastamonu.

Please browse the Collection for the full list. The hotels are selected by invitation only and we welcome travellers feedback and recommendations.

http://www.cornucopiahotels.com
Feedback and enquiries: reservations@cornucopiahotels.com

Follow the Cornucopia Blog for links to articles, images and videos reflecting current creative and artistic events in Turkey.
http://www.cornucopia.net/blog
And the Arts Diary listing for our choice of the best cultural events in Istanbul and beyond.
http://www.cornucopia.net/events

Ältere Beiträge

© 2017 Auf dem Weg

Theme von Anders NorénHoch ↑