Auf dem Weg

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Autor: KS (Seite 2 von 9)

Symposium „Let´s go – Familien, Kids und Kitas“ am 19. September in Kassel: Gesund durch Bewegung in der Natur

Wie kann Bewegung in der Natur zur Gesundheitsförderung von Kindern und ihren Eltern im Netzwerk von Kitas, Vereinen und Kommunen beitragen? Welche Bedeutung haben Bewegung und Naturerlebnis für die kindliche Entwicklung? Auf diese und viele andere Fragen antwortet ein Symposium  am 19. September in Kassel. Die vom Deutschen Wanderverband organisierte Veranstaltung wendet sich an all diejenigen, denen die Bewegungsförderung von Kindern in der Natur am Herzen liegt.

 

In Fachvorträge und Praxisbeispielen wird das gesundheitsfördernde Potenzial von Bewegung in der Natur beleuchtet. Welche Rolle spielt es in der Lebenswelt von Kindergartenkindern? Wie können nicht nur die Kinder begeistert, sondern auch deren Eltern einbezogen werden? Wie können Kitas, Vereine und Kommunen erfolgreich zusammenarbeiten und ihre jeweiligen Stärken einbringen? Und wie gelingt es, Maßnahmen zur Bewegungsförderung nachhaltig zu gestalten?

 

Das Symposium „Let’s go – Familien, Kids und Kitas“ bringt renommierte Referentinnen und Referenten nach Kassel und lässt die Praktiker zu Wort kommen. Das gleichnamige Förderprojekt des Deutschen Wanderverbands stellt seine Erfahrungen aus einer zweijährigen Modellphase vor: In vier Bundesländern haben Kitas und Wandervereine kooperiert und gemeinsam regelmäßig Wanderungen für Kindergartenkinder und deren Familien angeboten. In einem Podiumsgespräch berichten die Aktiven von ihren Erlebnissen und Lernerfahrungen. Als Referentinnen beleuchten Prof. Dr. Ulrike Ungerer-Röhrich, Vorstandsvorsitzende der Plattform für Ernährung und Bewegung, und Dr. Christiane Richard-Elsner, Projektleiterin der interdisziplinären Arbeitsgruppe Draußenkinder im ABA Fachverband für handlungsorientierte Pädagogik, die Bedeutung von Bewegung, Naturerlebnis und Ernährung für die kindliche Entwicklung. Klaus Lehn von der Sportjugend Hessen und Marita Engel vom Dachverband freier Kindertageseinrichtungen DAKITS e.V. in Kassel bringen weitere Praxiserfahrungen aus der Zusammenarbeit von Kitas und Vereinen ein.

 

Das Symposium „Let’s go – Familien, Kids und Kitas“ findet am Dienstag, den 19. September 2017 von 11:00 bis 17:00 Uhr im Haus der Kirche in Kassel statt. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten aus den Bereichen von Kindertagesstätten, Horte,  frühkindliche Bildung, Familiengruppen in Wandervereinen und anderen Vereinen, Ausbildende und Studierende sowie interessierte Eltern und Vertreter/innen von Kommunen. Den detaillierten Programmablauf und die Anmeldeunterlagen gibt es auf www.wanderverband.de. Anmeldeschluss ist der 3. September.

 

Als Förderprojekt des Bundesministeriums für Gesundheit ist „Let’s go – Familien, Kids und Kitas“ Teil von IN FORM, Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung. Das Symposium wird zudem von der Wilhelm-Münker-Stiftung unterstützt, die sich  insbesondere für Natur und Umwelt und die Förderung der Wanderfreude in allen Generationen einsetzt.

117. Deutscher Wandertag beginnt in Eisenach – Weltweit größtes Wanderfest

Während der Eröffnungspressekonferenz zum 117. Deutschen Wandertag in Eisenach forderte DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß die Bundespolitik auf, die Arbeit der in seinem Verband organisierten Ehrenamtlichen stärker zu unterstützen.  Foto: J. Kuhr / Deutscher Wanderverband

Während der Eröffnungspressekonferenz zum 117. Deutschen Wandertag in Eisenach forderte DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß die Bundespolitik auf, die Arbeit der in seinem Verband organisierten Ehrenamtlichen stärker zu unterstützen.
Foto: J. Kuhr / Deutscher Wanderverband

Eisenach und die Wartburgregion sind während des 117. Deutschen Wandertages vom 26. bis zum 31. Juli Ziel von Wanderinnen und Wanderern aus ganz Deutschland und Europa. Der Deutsche Wanderverband (DWV) rechnet mit vielen Tausend  Besuchern. Zu den Gästen gehören Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, sowie Wolfgang Tiefensee, Wirtschafts- und Wissenschaftsminister in Thüringen. DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß mahnt in Eisenach mehr Unterstützung durch die Politik an. Andernfalls seien ehrenamtliche Tätigkeiten wie die Planung und Markierung von Wanderwegen als Fundament für den boomenden Wandertourismus nicht mehr zu leisten.

 

Eisenach – Während der Eröffnungspressekonferenz in Eisenach sagte DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß heute, dass das Wandern nicht nur die Wirtschaft fördere sondern auch dem Naturschutz diene. Außerdem sei es nachweislich integrierend und in jedem Alter gesund. „All dies ist in der Bundespolitik offenbar noch nicht angekommen. Es ist höchste Zeit, dass sich daran etwas ändert“, so der Präsident.

 

Längst überfällig sei die finanzielle Unterstützung und politische Wertschätzung des Ehrenamts. Eine neue Bundesregierung müsse endlich dafür sorgen, dass den Ehrenamtlichen wenigstens ein Teil ihrer finanziellen Aufwendungen für die Wegearbeit aus staatlichen Mitteln erstattet werde. Hier sei Deutschland in Europa Schlusslicht. Durchschnittlich würden Organisationen in Europa, die für das Wandern zuständig sind, 19 Euro aus staatlichen Mitteln pro Kilometer markierter Wanderwege erhalten. In Deutschland seien es nur fünf Euro. Das habe eine Befragung der Europäischen Wandervereinigung gerade ergeben.

 

Als weiteres Beispiel des ehrenamtlichen Engagements im Deutschen Wanderverband nannte Rauchfuß die Arbeit mit Kindern und Familien. Rauchfuß: „Wandern ist gesund und hilft ganz nebenbei, Kinder für die Natur zu begeistern.“  So fördere die DWV-Initiative „Let’s Go – Familie, Kids und Kitas“ die Bewegung von Kindern zwischen drei und sechs Jahren und Familien. Dafür arbeiten Familien- und Ortsgruppen von Wandervereinen mit Kindergärten und Kindertagesstätten (Kitas) zusammen. Einmal wöchentlich finden gemeinsame Wanderungen in den Kitas statt, einmal im Monat gibt es Wanderungen für alle am Projekt beteiligten Familien. Damit möglichst viele Menschen von der Initiative profitieren, veranstalte der Verband im September ein großes Symposium. Konkrete Tipps zum Wandern mit Kindern und Familien gebe außerdem eine neue DWV-Flyer-Reihe mit Rezepten, konkreten Wander-Tipps und zu Kooperationen von Familienwandergruppen und Kitas.

 

Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, spricht während der Feierstunde des Deutschen Wandertages am Sonntag, 30. Juli. „Thüringen und Wandern gehören einfach zusammen! Mit 710 Millionen Euro Umsatz im Jahr ist Wandern ein bedeutender Markt für Thüringen. Die Potenziale sind längst noch nicht ausgeschöpft. Vermehrt wollen wir Gäste aus dem Ausland gewinnen. Diesem Ziel dient die Ausrichtung der Angebote auf bestimmte Bereiche: Gelegenheitswanderer, ambitionierte Wanderer, Familien mit kleinen Kindern, Menschen mit Handicaps.

Nicht nur die Wanderwege auch die Unterkünfte und die Gastronomie müssen deshalb Premiumqualität erreichen, denn auch diese Landschaft um Tisch und Bett muss genauso gepflegt werden wie die vielen Wanderwege in unserem Land“, so der Ministerpräsident.

 

Zur Eröffnungsveranstaltung des Deutschen Wandertages wird Wolfgang Tiefensee, Wirtschafts- und Wissenschaftsminister in Thüringen, die nach Eisenach gereisten Gäste am Donnerstag, 27. Juli, begrüßen. Tiefensee sieht im Wandertourismus ebenfalls einen wichtigen Wirtschaftszweig für Thüringen: „Der Wandertourismus erwirtschaftet fast ein Viertel des gesamten touristischen Jahresumsatzes im Freistaat“, so Tiefensee, „damit liegt er gleichauf mit wichtigen Thüringer Industriezweigen wie dem Maschinenbau oder der Nahrungsmittelindustrie. Thüringen ist ein Wanderland.“ Der Marktanteil des Freistaats am Tourismussegment „Wandern“ liege bundesweit bei neun Prozent. Das Land verfüge über ein 17.000 Kilometer umfassendes Wanderwegenetz. 7.500 Kilometer davon würden derzeit zu Qualitätswanderwegen entwickelt werden. Das Ehrenamt sei aus dem Wirtschaftszweig „Wandertourismus“ nicht wegzudenken. Tiefensee: „Ohne ehrenamtliches Engagement könnten wir den Wanderern eine so ausgezeichnete Infrastruktur nicht bieten. Die zuverlässige Markierung der Wege zum Beispiel ist ohne das Engagement in den Wandervereinen gar nicht denkbar.“

 

Der Deutsche Wanderverband als Veranstalter des Deutschen Wandertages hat gemeinsam mit dem Rennsteigverein sowie der Stadt Eisenach und dem Wartburgkreis als Ausrichter der Veranstaltung ein vielfältiges Programm für den Wandertag erarbeitet. Es gibt eine Tourismusmesse, ein großes Rahmenprogramm und viele geführte Wandertouren. Passend zum Lutherjahr wird es für die 95 Thesen des Reformators 95 Touren mit Luherbezug geben. Rauchfuß: „Das Motto des Wandertages ´Wandern auf Luthers Spuren` hätte kaum besser gewählt sein können.“ Dazu seien mit dem UNSECO-Weltkulturerbe Wartburg und dem UNESCO-Weltnaturerbe Hainich zwei wirkliche Sehenswürdigkeiten in der Wandertagsregion zu erleben.

Rauchfuß dankte den insgesamt 270 Wanderführerinnen und Wanderführern für ihr Engagement: „Fast 300 geführte Touren während des 117. Deutschen Wandertages – das ist wahrlich eine tolle Leistung.“ 

Traditionell tagen während des Wandertages auch die Vereinsvorsitzendenden der im DWV organisierten Vereine sowie der DWV-Vorstand und die Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen Fachbereiche wie etwa „Wege“, „Kultur“ und „Naturschutz“. Schließlich findet auch die DWV- Mitgliederversammlung in Eisenach statt.

Höhepunkt des Deutschen Wandertages ist traditionell der Empfang der Wandertagswimpel-Gruppe, in diesem Jahr am Donnerstag. Der Wandertagswimpel als „Olympisches Feuer“ des Deutschen Wandertages wird traditionell von Vertretern des Wandervereines, in dessen Region das Großereignis im Vorjahr stattgefunden hat, zum Austragungsort des kommenden Wandertages zu Fuß gebracht. In diesem Jahr wird die Gruppe nach einem rund 550 Kilometer langen Fußmarsch aus Sebnitz in Eisenach eintreffen. Fast schon legendär sind auch die großen Festumzüge während der Deutschen Wandertage am Sonntag.

Der Deutsche Wanderverband veranstaltet einmal im Jahr gemeinsam mit einem Mitgliedsverein und regionalen Partnern den Deutschen Wandertag. Er gilt als weltweit größtes Wanderfest mit bis zu 30.000 Gästen. Der 118. Deutsche Wandertag wird vom 15. bis 20. August 2018 im Teutoburger Wald stattfinden. Wandertagshauptstadt ist dann Detmold. Austragungsregion des 119. Deutschen Wandertages vom 3. bis 8. Juli 2019  ist das Sauerland mit Schmallenberg/Winterberg als Wandertagshauptstadt.

 

Seit 1883 vertritt der Deutsche Wanderverband (DWV) gegenüber Politik und Behörden die Interessen seiner Mitglieder. Als Dachverband von rund 60 landesweiten und regionalen Wanderorganisationen mit rund 600.000 Mitgliedern hat der DWV wichtige Initiativen wie das Schulwandern, das Gesundheitswandern oder die Ausbildung von Wanderführern ins Leben gerufen. Außerdem zertifiziert der DWV im Rahmen seiner Qualitätsinitiative „Wanderbares Deutschland“ Regionen, Wege und Gastgeber, wenn sie sich besonders gut für Wanderer eignen.

Aktionstag Gesundheitswandern am 17. September 2017

Gelenkschonende Wanderung, Foto: Voltaren

Gelenkschonende Wanderung, Foto: Voltaren

Gleich zwei Gesundheitswanderungen bietet die Weilburger Wanderschule zum diesjährigen Aktionstag Gesundheitswandern 2017 an. Treffpunkt ist für beide Gesundheitswanderungen um 14 Uhr am Sonntag, 17. September 2017 an der Weilburger Wanderschule im Weilburger Erbstollen 2 (beim Lernstudio Hand in Hand).

Die kürzere Runde über ca. 3 Kilometer und etwa 90 Minuten richtet sich an alle, die sich -aus welchen Gründen auch immer- im Alltag nicht besonders viel bewegen. Die Runde führt im moderaten Tempo rund 3 Kilometer durch den Weilburger Stadtwald. Das Besondere passiert unterwegs. Bei einem ersten Stopp werden unter Anleitungen Übungen aus der Physiotherapie zur Verbesserung von Koordination, Mobilität, Entspannung und Kräftigung durchgeführt. Bei einem zweiten Stopp gibt es Informationen rund um das Gesundheitswandern.

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Lahnwanderweg: Weilburg – Die Perle an der Lahn aktiv erleben

Lahnwanderweg: Weilburger Schloss

Lahnwanderweg: Weilburger Schloss

Weilburg, die Perle an der Lahn, ist eine Stadt mit vielen Gesichtern und immer eine Reise wert.

Da, wo Zeitgeschichte hautnah zu erleben ist, findet gleichzeitig ein vielseitig kulturell und wirtschaftlich aktives Leben statt. Weilburg animiert und motiviert zu Freizeit und Erholung, Kurzweil, Sportvergnügen und kulturellen Höhepunkten.
Neben dem historischen Stadtkern mit seinem Schloss, das zu den Baudenkmälern von internationalem Rang zählt, sowie Schlosskirche, Schlossgarten und Orangerie bietet Weilburg und seine Umgebung weitere sehenswerte Ausflugsziele: Im Bergbau- und Stadtmuseum am Schlossplatz erfahren Sie nicht nur alles über die Stadtgeschichte, sondern auch über den Bergbau in der Region. Im Tiefen Stollen erkunden Sie den Untertage-Abbau des Eisenerzes.
Steigen Sie hinab in die 1974 im Stadtteil Kubach entdeckte Kristallhöhle, eine Hunderte von Millionen Jahre alte Unter- und Wunderwelt. Beobachten Sie im Tiergarten mächtige Elche, Luchse und Wölfe, erfreuen Sie sich am Spiel der Fischotter oder überraschen Sie die Braunbären beim Morgenbad.
„Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen“, schrieb einmal Johann Wolfgang von Goethe. Gewiss hätte der Dichter diesen Satz anders formuliert, wäre er einmal mit dem Boot auf der Lahn oder mit dem Fahrrad durch das Weilburger Land unterwegs gewesen. Beginnen Sie Ihre romantische Paddeltour in Weilburg und erleben Sie eine spannende Fahrt durch den Weilburger Schiffstunnel. Danach folgen Sie lahnabwärts dem romantischen Lauf der Lahn. Naturfreunde finden hier ein umweltfreundliches, geruhsames Urlaubserlebnis. Natürlich kann man auch zu Fuß die Hänge von Westerwald und Taunus durchwandern. Oder begegnen Sie beim Wandern durch die vielen Wiesen und Felder rund um die Stadt einer reichen Flora und Fauna.
Auch für Musikliebhaber hält Weilburg einiges bereit: Die Weilburger Schlosskonzerte, Alte Musik im Schloss, Brunnenkonzerte und viele andere Musikreihen prägen das kulturelle Leben. Des Weiteren finden auf dem Marktplatz und in der Innenstadt jährlich verschiedene Märkte wie der Residenz- und Weihnachtsmarkt statt.

Lahnwanderweg: Bad Laasphe

Schloss Wittgenstein, Foto: LTV

Schloss Wittgenstein, Foto: LTV

Bad Laasphe, am Oberlauf der Lahn im Rothaargebirge gelegen, überzeugt nicht nur mit seiner schönen Natur, den kühlen Wäldern und dem reizarmen Mittelgebirgsklima. Bad Laasphe ist viel mehr!
Schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist Bad Laasphe ein Heilbad und bietet heute die Kneipp-Premium Class. Stärken Sie Ihre innere Balance doch einfach mal beim Wandern – zum Beispiel bei einer Yogawanderung.
Bad Laasphe bietet über 400 km Wanderwege, die individuell oder mit unseren Wanderführern erkundet werden können. Themenwanderwege, wie der Mythen- und Sagenweg, der Boxbachpfad oder die Rothaarsteig-Spur „Ilsetalpfad“ bieten große Vielfalt. Ein besonderes Erlebnis für Kinder ist der an der Ilsequelle gelegene „kleine Rothaar“. Mit ihm lassen sich hier viele Abenteuer erleben.

Auch Fahrradfahrer kommen in der Landschaft rund um Bad Laasphe voll auf Ihre Kosten. Für alle, die unsere Stadt und Umgebung gemütlich erkunden wollen, haben wir auch E-Bikes im Angebot. Besonders interessant für alle Radfahrer ist der Lahntalradweg, einer der Top-Ten Radwege Deutschlands, er startet hier. Neu in diesem Jahr ist die Lahnquelltour, die den Aufenthalt in der Stadt mit dem Startpunkt des Lahntalradweges verbindet. Weitere drei Radtouren entlang der heimischen Flüsse und Bäche laden zum radeln ein.
In der Lahnstadt wartet eine historische Altstadt mit schönen Fachwerkhäusern und Geschäften in den vielen kleinen Gassen auf Ihren Besuch. Zwei einzigartige Museen sollten Sie in den Rundgang einbinden. Das internationale „Radiomusmuseen Hans Necker“ mit einer Ausstellung von über 1.000 Geräten aus einer Sammlung von Röhrengeräten aus den Anfängen der Radiotechnik bis in die Neuzeit und das Pilzkundliche Museum, dass über die faszinierende Welt der Pilze informiert und über 900 Pilzarten in seiner Ausstellung hat.
Bad Laasphe lädt auch 2016 wieder zu einem vielseitigen Veranstaltungsprogramm ein, dass sich sehen lassen kann. Neben vielen Konzert- und Kabarettveranstaltungen bilden die Highlights das Bad Laaspher Schaufenster am 24. April 2016, das Wanderfest „Oberes Lahntal“ vom 20.-22. Mai 2016 und am 17. Juni „Bad laasphe tafelt“. An diesem Tag wartet wieder die längste Tafel Wittgensteins unter freien Himmel in der Altstadt mit kulinarischen Highlights auf Ihre Feinschmecker.
Bad Laasphe bietet also ideale Voraussetzungen für einen erholsamen Urlaub und Sie können sich im gemäßigten, reizmilden Klima in den typisch für unsere Region familiär geführten Betrieben, vom luxuriösen 5-Sterne-Hotel über rustikale Gasthöfe, kleine Pensionen bis hin zu gemütlichen Ferienwohnungen bestens erholen.
Wir freuen uns auf Sie!

Die kostenlosen Prospekte sowie ausführliche Informationen erhalten Sie bei der Tourismus, Kur und Stadtentwicklung GmbH, Wilhelmesplatz3, 57334 Bad Laasphe, Tel.:02752/898, info@tourismus-badlaasphe.de, www.tourismus-badlaasphe.de
Hier finden Sie alle aktuellen Bad Laasphe-Prospekte:
http://www.tourismus-badlaasphe.de/service/prospekte-zum-download.html
Hier finden Sie alle Veranstaltungen in der Übersicht:
http://www.tourismus-badlaasphe.de/veranstaltungskalender.html

Lahnwanderweg: Bad Ems – Gesundheits-, Wohlfühl- und Erholungsresort an der Lahn

Kurhaus und Spielbank Bad Ems, Foto: Lahntal Tourismus

Kurhaus und Spielbank Bad Ems, Foto: Lahntal Tourismus

Der neue Premiumwanderweg HöhenLuft geht an den Start und lädt mit rund 200 Kilometern weiteren neu markierten Wegen zu Wanderspaß pur ein.

Aktiv- und Sporturlaubern bietet Bad Ems ideale Bedingungen dank eines sehr differenzierten Höhenprofils. Damit ist die Umgebung wie geschaffen für den Trendsport Trailrunning, den man mit erfahrenen Laufexperten abwechslungsreich trainieren kann. Wanderstrecken führen durch die schönsten Stellen des Naturparks – wie etwa auf dem 290 Kilometer langen Premium-Lahnwanderweg. Überhaupt wird das Thema Wandern groß geschrieben: Kürzlich eröffnete der neue, vom Deutschen Wanderinstitut ausgezeichnete, Premiumweg HöhenLuft, der mit einmaligen landschaftlichen Erlebnissen aufwartet.

Weitere rund 200 Kilometer Wanderwege wurden neu konzipiert und markiert und bieten jetzt das reinste Wandervergnügen zwischen Lahntal, Westerwald und Taunus. Mit dem Emser Bikepark steht ein Mountainbike-Flowtrail mit 3,8 Kilometern Länge in Betrieb. Eher durch (Pedal)Romantik besticht dagegen der Lahntalradweg, einer der beliebtesten Radfernwege Deutschlands Paddeltouren durch unberührte Auen und malerische Dörfer bietet die Flusslandschaft der Lahn. Diese „Flussromantik“ lässt sich auch bei Schiffstouren perfekt erleben. Mit dem Golfparcours Denzerheide verfügt Bad Ems zudem über einen der schönsten und traditionsreichsten Golfplätze Deutschlands.

Die Natur meint es besonders gut mit Bad Ems: Der Kurort liegt auf einem Heilquellensattel, der das gesunde Wasser in Mengen sprudeln lässt, gleich aus 15 Heilquellen! Zum Beispiel in der Brunnenhalle im barocken Badeschloss, der ehemaligen Ferien-Residenz Kaiser Wilhelms I. Hier können die Gäste die verschiedenen Quellwasser frisch aus der Erde verkosten. Auch die berühmte Emser Pastille wird aus dem Emser Quellwasser hergestellt und von hier in die ganze Welt exportiert.

Gesundheitliche Kompetenz zeigt sich in Bad Ems in seinen spezialisierten Kurkliniken. Diese bieten modernste medizinische Methoden ebenso wie Naturheilverfahren und traditionelle asiatische Heilmethoden für Therapie und Prävention. Hervorzuheben ist das Ayurveda-Gesundheitszentrum, seit 1992 die führende europäische Ayurveda-Klinik, die mehrfach international und national für ihren herausragenden Qualitätsstandard ausgezeichnet wurde. Medical Wellness findet in Zusammenarbeit mit Ärzten und Physiotherapeuten statt. Wellness- und Beautyangebote erhält der Gast in mehreren spezialisierten Einrichtungen und natürlich auch in der Emser Therme. die Gesundheits- wie Wellnessfans aus ganz Deutschland begeistert, nicht zuletzt wegen der bundesweit einzigen schwimmenden FlussSauna.

Bad Ems begeistert durch seine historische Kulisse: Prunkvolle barocke Bauten wechseln sich ab mit imposanter Bäderarchitektur, die von der Geschichte eines der traditionsreichsten Badeorte Europas zeugen. Mitten drin: der historische Kurpark – Oase der Entspannung – und die neu gestaltete historische „Römerstraße. Im einstigen Kaiserbad tummelte sich die damalige Prominenz aus Hochadel, Kunst und Gelehrtheit. Kaiser Wilhelm I. kurte hier ebenso wie Zar Alexander II, Dostojewski schrieb an seinen „Die Brüder Karamasow“ und Richard Wagner vollendete auf Schloss Balmoral seine Oper „Parzifal“. Sehenswert ist auch die Russisch-Orthodoxe Kirche mit ihrer kunsthistorisch wertvollen Ikonostase. Ebenfalls in Bad Ems: die älteste Spielbank Deutschlands. Auch der Name Hundertwasser ist eng mit Bad Ems verbunden: In einer Keramikwerkstatt werden die Bauelemente hergestellt, die seine Gebäude und Skulpturen weltweit verzieren. Seit 2005 ist der Römische Limes UNESCO-Welterbe, Deutschlands größtes Archäologisches Denkmal, der mitten durch Bad Ems verläuft. Eine verkehrstechnische Besonderheit ist die Bad Emser Kurwaldbahn, die mit ihren 78 % Steigung zu den steilsten Standseilbahnen der Welt gehört. Ein weiterer Superlativ ist die Kaiserbahn, eine der größten und modernsten Ausflugsbahnen Deutschlands, die durch das historische Kurviertel fährt.

Übrigens: Seit neuestem können die Sehenswürdigkeit per QR-Code und Smartphone auf einem interaktiven Stadtrundgang erlebt werden.

Tag des Wanderns am 14. Mai – Von Rügen bis zur Zugspitze

Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, zugleich Präsident des Deutschen Wanderverbandes (DWV) und des Schwäbischen Albvereins, welcher in diesem Jahr die Zentralveranstaltung bei Stuttgart ausrichtete, betonte den Wert der ehrenamtlichen Arbeit für die Gesellschaft: „Die in unseren Vereinen organisierten Menschen sichern mit der ehrenamtlichen Planung und Pflege von Wanderwegen nicht nur die Grundlage für den hierzulande boomenden Wandertourismus. Sie kümmern sich auch um den Naturschutz und sorgen mit Kulturveranstaltungen dafür, dass Menschen etwa aus Syrien, die in Deutschland Schutz suchen, sich in der neuen Heimat besser integrieren.“ Foto: J. Kuhr / Deutscher Wanderverband

Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, zugleich Präsident des Deutschen Wanderverbandes (DWV) und des Schwäbischen Albvereins, welcher in diesem Jahr die Zentralveranstaltung bei Stuttgart ausrichtete, betonte den Wert der ehrenamtlichen Arbeit für die Gesellschaft: „Die in unseren Vereinen organisierten Menschen sichern mit der ehrenamtlichen Planung und Pflege von Wanderwegen nicht nur die Grundlage für den hierzulande boomenden Wandertourismus. Sie kümmern sich auch um den Naturschutz und sorgen mit Kulturveranstaltungen dafür, dass Menschen etwa aus Syrien, die in Deutschland Schutz suchen, sich in der neuen Heimat besser integrieren.“
Foto: J. Kuhr / Deutscher Wanderverband

Rund 16.000 Menschen haben bundesweit an den Veranstaltungen zum Tag des Wanderns am 14. Mai teilgenommen. Bei der Premiere im vergangenen Jahr waren es noch 3.500. 17 Teilnehmer hatte die Gesundheitswanderung der Weilburger Wanderschule.

 

Im Vergleich zur Premiere des Tages des Wanderns im Jahr 2016 hat sich in diesem Jahr nicht nur die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vergrößert. Auch die Zahl der Veranstaltungen hat sich mehr als verdoppelt. Der Deutsche Wanderverband (DWV) als Veranstalter des Tages registrierte im vergangenen Jahr bundesweit rund 220 Veranstaltungen. In diesem Jahr meldeten dem Deutschen Wanderverband neben den 58 DWV-Mitgliedsorganisationen Umwelt-, Tourismus-, Sport- und andere Organisationen über 450 Veranstaltungen, während der sich die Menschen von der Vielfalt des Wanderns überzeugen konnten. Auch in den Nachbarländern gab es in diesem Jahr Angebote zum Tag des Wanderns am 14. Mai. Etwa im niederländischen Haelen, wo sich die Wanderer auf die Spuren von Biber und Eisvogel begaben. Die nördlichste Tour organisierte das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl in Sassnitz auf Rügen. Ganz im Süden, in der Zugspitz Region, verzauberte eine Enzianblütenwanderung die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

 

Insgesamt konnte das Programm zum Tag des Wanderns kaum vielfältiger sein: Kurzausflüge, Tagestouren, Familien-, Senioren- und Gesundheitswanderungen, Naturführungen,  Kulturtouren und kulinarische Wanderungen – für jeden Geschmack war etwas dabei. Wie im vergangenen Jahr bot der Tag ein Schaufenster der Vielfalt des Wanderns. Wie groß das Interesse an den Angeboten zum Tag des Wanderns war, illustriert, dass die vom Deutschen Wanderverband eingerichtete Homepage www.tag-des-wanderns.de über 50.000 mal angeklickt wurde.

 

Während der Zentralveranstaltung zum Tag des Wanderns bei Stuttgart sagte der auch für den Tourismus zuständige baden-württembergische Minister der Justiz und für Europa, Guido Wolf, dass der Wandertourismus in Baden-Württemberg ein außerordentlich wichtiger Wirtschaftszweig sei: „Der baden-württembergische Tourismus ohne Wandern wäre wie ein Sommer ohne Sonne. Baden-Württemberg bietet allein auf der Schwäbischen Alb und im Schwarzwald rund 47.000 Kilometer ausgeschilderte Wanderwege. Durch den Wandertourismus verzeichnen wir im Land rund vier Millionen Übernachtungen und rund 45 Millionen Tagesreisende pro Jahr.“ Insgesamt würden 625.000 Menschen in Baden-Württemberg im Tourismus arbeiten. „Das sind mehr als in der Autoindustrie und die Arbeitsplätze im Tourismus lassen sich nicht ins Ausland verlagern – die gibt`s nur hier“, so Wolf.

 

Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, zugleich Präsident des Deutschen Wanderverbandes (DWV) und des Schwäbischen Albvereins, welcher in diesem Jahr die Zentralveranstaltung bei Stuttgart ausrichtete, betonte den Wert der ehrenamtlichen Arbeit für die Gesellschaft: „Die in unseren Vereinen organisierten Menschen sichern mit der ehrenamtlichen  Planung und Pflege von Wanderwegen nicht nur die Grundlage für den hierzulande boomenden Wandertourismus. Sie kümmern sich auch um den Naturschutz und sorgen mit Kulturveranstaltungen dafür, dass Menschen etwa aus Syrien, die in Deutschland Schutz suchen, sich in der neuen Heimat besser integrieren.“

 

Auch PStS Hans-Joachim Fuchtel MdB, Beauftragter der Bundeskanzlerin für die deutsch-Griechische Versammlung, sprach über das Wandern als einem wichtigen Wirtschaftsfaktor, der auch in Griechenland die Wirtschaft nachhaltig belebe. Dabei seien Kooperationen mit dem Deutschen Wanderverband für alle Beteiligten hilfreich. „Der Austausch ist ein Gewinn für beide Seiten!“, so Fuchtel.

 

Aloys Steppuhn, 1. Vizepräsident der Europäischen Wandervereinigung EWV (Landrat a.D.), sprach während der Zentralveranstaltung vom Wandern als grenzüberschreitende, Nationen verbindende Aktivität. Sie sei angesichts der Krise, die Europa gerade durchlebe, besonders wichtig. Das gemeinsame Wandern in Europa, für das sich die EWV etwa mit Europäischen Wanderfesten stark mache, sei ein gutes Mittel gegen Engstirnigkeit und Nationalismus. „Wandern erweitert den Horizont und verbindet“, so Steppuhn.

 

Schirmherr des diesjährigen Tages des Wanderns war Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

 

Möglich wurde der Tag des Wanderns nur, weil viele Mitglieder und Organisationen den Deutschen Wanderverband bei diesem Thementag unterstützen. Besonders dankt der Deutsche Wanderverband dem Schwäbischen Albverein, der eine vielfältige und informative Zentralveranstaltung in toller Atmosphäre auf die Beine gestellt hat. Ebenfalls sehr dankbar ist der Verband dem Hauptsponsor, der Sparkassen-Finanzgruppe, aber auch den Partnern Wikinger Reisen und der Kompass Karten GmbH für ihre Unterstützung.

 

Der Tag des Wanderns hat im vergangenen Jahr bundesweit Premiere gefeiert. Seitdem ist der 14. Mai – an diesem Tag wurde im Jahr 1883 der Deutsche Wanderverband gegründet – als Tag des Wanderns fest im Jahreskalender verankert.

Lahnwanderweg: Die Domstadt Limburg an der Lahn

Zwischen Villmar und Limburg liegt der König-Konrad-Felsen direkt an der Lahn, Foto: Lahntal Toursimus

Zwischen Villmar und Limburg liegt der König-Konrad-Felsen direkt an der Lahn, Foto: Lahntal Toursimus

Die Stadt Limburg ist bekannt für den Georgsdom auf dem Kalkfelsen sowie die gut erhaltene Altstadt mit den historischen Fachwerkhäusern. Mittelalterliche Handelsstraßen führen durch den Stadtkern und die über 1100 jährige Stadtgeschichte hat diverse Sagen zu verzählen.

Den mehreren zehntausenden Besuchern jährlich werden verschiedene Altstadtführungen angeboten, um Einblicke in die Historie der Stadt zu gewähren.

Doch nicht nur die Altstadt ist ein Anziehungspunkt für Touristen, sondern auch die Landschaft des Lahntals in und um Limburg. Mit dem „Wappen von Limburg“, dem Schiff der Lahntalschiffahrt Vomfell, können Gäste die Lahn ein Stück auf- sowie abwärts fahren und einen Blick auf Schloss Oranienstein als auch die St. Lubentius Basilika werfen.

Der neue Rundwanderweg Südroute sowie der Lahnwanderweg und der Lahntalradweg bieten vor allem Aktivurlaubern ein tolles Erlebnis. Wer sich entscheidet mit dem Kanu die Gegend zu erkunden, hat in Limburg die Möglichkeit an 3 ausgewiesenen Stellen ein- oder auszusteigen.

Lahnwanderweg: Wetzlar – Goethe- und Optikstadt

Wetzlar punktet mit Goethe und Optik, Foto: Lahntal Tourismus

Wetzlar punktet mit Goethe und Optik, Foto: Lahntal Tourismus

Wer sich für Kultur und Natur interessiert findet in der im mittelhessischen Lahntal gelegenen Stadt Wetzlar vielfältige Angebote.

Der Wetzlarer Goetheweg

Der Goetheweg zwischen Wetzlar und Garbenheim ist ein Wanderweg, der Goethes wichtigsten Roman „Die Leiden des jungen Werthers“ an Originalschauplätzen erlebbar macht. Höhepunkt der Wanderung sind die Begegnung mit dem lebensgroßen Goethedenkmal auf dem Goetheplatz und die Zitatsteine am Wegesrand, die auf Passagen aus dem Werther hinweisen.

Stadt der Fotografie und Optik

Wetzlar mit seinen pittoresken Gassen, den schönen Fachwerkhäusern und dem vielgestaltigen Dom hat viele reizvolle Fotomotive. Seit letztem Jahr können Fotofreunde in der neu eröffneten Leica-Erlebniswelt eine Ausstellung historischer Kameras, aber auch die Fertigung und Montage der neusten High-Tech-Produkte anschauen. Aktuelle Ausstellungen von Leica-Fotografen runden das Bild ab. Der Optikparcours und das Viseum, ein Mitmachmuseum rund um die Optik, zeigen, dass Wetzlar nicht nur Goethe- sondern auch Optikstadt ist.

Lahnwanderweg: Braunfels – Romantische Fachwerkstadt mit Märchenschloss: Der Luftkurort Braunfels verzaubert seine Gäste

Schloß Braunfels, Foto: Lahntal Tourismus

Schloß Braunfels, Foto: Lahntal Tourismus

Hoch über dem Lahntal auf einem Basaltfelsen thronend, grüßt das Braunfelser Märchenschloss mit seiner zinnenreichen Silhouette schon von weitem seine Besucher. Im Jahre 1246 erstmals als „Castellum Bruninvels“ erwähnt, wurde es im 17. Jahrhundert von der einstigen Schutzburg zur barocken Residenz der Fürsten zu Solms-Braunfels ausgebaut und erhielt im 19. Jahrhundert seine gegenwärtig vieltürmige Gestalt im neugotischen Stil. Schloss Braunfels, das sich bis heute in Familienbesitz befindet, ist ein lebendiges Kulturdenkmal, reich an ganz besonderen Kunstschätzen. Das Familienmuseum sowie die schönen Möbel-, Gemälde- und Waffen-Sammlungen machen das Schloss zu einem ganzjährigen Anziehungspunkt für Groß und Klein. Professionell gestaltete Führungen gewähren faszinierende Einblicke in die Schloss- und Stadtgeschichte. Einen abschließenden Blick vom Bergfried hinab ins Lahntal sollte man sich nicht entgehen lassen!

Direkt unterhalb des beeindruckenden Schlosses schmiegt sich die malerische Altstadt von Braunfels an den Burgberg. Fast alle der liebevoll restaurierten Fachwerkhäuser stammen aus der Zeit zwischen 1700 und 1720. Zahlreiche Restaurants und Cafés am historischen Marktplatzensemble laden zum Verweilen ein. Doch Braunfels begeistert nicht nur mit seinem Schloss und einer romantisch-verwinkelten Altstadt: Der im 17. Jahrhundert als Terrassengarten angelegte Kurpark mit seinem jahrhundertealten Baumbestand lädt zum Flanieren ein und ist Schauplatz zahlreicher Veranstaltungen.

Genießen Sie eine erholsame Zeit in einer der schönsten Fachwerkstädte Deutschlands!

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