Trotz der dunklen Wolken regnete es nicht

Trotz der dunklen Wolken regnete es nicht

Nachdem letzte Woche aus dem Wandern nichts wurde, weil kein Volkswandertag in der Nähe stattfand, haben wir diesmal rund 50 Kilometer von zu Hause weg im Taunus gleich die 20 Kilometer absolviert. Hat prima geklappt, ich bin ein bisschen kaputt gewesen und konnte, wieder zu Hause angekommen, kaum noch laufen, aber Gabi tanzte durch die Wohnung und Aramis kann sich auch noch bewegen.

Bisher die schönste Streckenführung und beste Organisation, die wir bei den vergangenen Wandertagen erlebt haben. Kaum asphaltierte Straßen und Wege, nur zweimal ein kurzes Stück auf öffentlichen Straßen geführt. Gleich wenige hundert Meter von der Halle weg ging es auf Naturwegen durch Wald und Felder. Dazu gab es hinterher noch Erbsensuppe – Herz was begehrst du mehr?

Bei der Streckenteilung 6 Kilometer ging es uns blendend, es stellte sich die Frage, den 6 Kilometern zu folgen und 11 Kilometer dranzuhängen, das wären 17 Kilometer gewesen. Oder aber weiterzulaufen und bei der nächsten Streckenteilung zu entscheiden, ob 11 plus 6 oder gleich die 20 Kilometer. Wir haben uns gleich für die 20 Kilometer entschieden, und auch, wenn die letzten 3 oder 4 Kilometer eine Tortur waren: Es war die richtige Entscheidung.

Vorbei ging es auf der 20-Kilometer-Strecke an Burgschwalbach. Leider war die Burg geschlossen – wobei allerdings nach der Steigung und der bevorstehenden 17-Prozent-Steigung wir wohl kaum besichtigt hätten :-). Der Märchenwald nur ein kleines Stückchen weiter ist zukünftig ein toller Tipp für die Enkelkinder.

Vielen Dank an den TuS Panrod, Abteilung Wandern, als Veranstalter für die tolle Organisation, die Erbsensuppe und die geniale Streckenführung.